Tyrannen-Chefs: Der Teufel trägt Prada

foto magnific

Jeder fünfte Arbeitnehmer in Europa hat seinen Arbeitsplatz wegen eines schlechten Vorgesetzten gekündigt. 

Eine neue Umfrage von LiveCareer zeigt, dass 19 % gekündigt und 41 % über einen Wechsel nachgedacht haben, was einen erheblichen blinden Fleck in den Strategien zur Mitarbeiterbindung von Unternehmen aufzeigt.

 

Eine neue Studie von LiveCareer, einer Plattform für Karriereberatung und Lebenslauferstellung, befragte Berufstätige in ganz Europa, um die tatsächlichen geschäftlichen und persönlichen Kosten toxischer Führung aufzudecken.

Die im »Bad Bosses Report« vorgestellten Ergebnisse offenbaren eine beunruhigende Realität: Unternehmen verlieren den Kampf gegen toxische Führung [1]. Die Daten verdeutlichen einen systemischen Mangel an Verantwortlichkeit, bei dem schlechtes Management oft toleriert oder sogar belohnt wird. Diese Führungslücke führt zu einer Abwanderung von Talenten: 60 % der Arbeitnehmer geben an, dass sie aufgrund eines schlechten Vorgesetzten entweder gekündigt oder ernsthaft über einen Wechsel nachgedacht haben.

 

Wichtigste Ergebnisse

  • Die durch schlechte Vorgesetzte ausgelöste Abwanderungswelle ist echt: 19 % der Beschäftigten haben bereits wegen eines schlechten Vorgesetzten gekündigt, weitere 41 % haben ernsthaft darüber nachgedacht.
  • Toxisches Führungsverhalten ist die Norm: Über drei Viertel (76 %) der Beschäftigten glauben, dass schlechte Vorgesetzte an heutigen Arbeitsplätzen gang und gäbe – oder sogar unvermeidbar – sind.
  • Toxische Führungskräfte »scheitern nach oben«: Fast die Hälfte (48 %) der schlechten Vorgesetzten wird trotz mangelnder Führungsqualitäten befördert oder bleibt ohne Konsequenzen im Amt. Nur 6 % verbessern sich tatsächlich durch Coaching.
  • Toleranz gegenüber brillanten Blödmännern und Blödfrauen: 66 % der Mitarbeiter glauben, dass Unternehmen einen leistungsstarken, aber toxischen Vorgesetzten wahrscheinlich tolerieren.
  • Die »Open-Door«-Politik versagt: 54 % der Mitarbeiter trauen sich nicht, Probleme an die Personalabteilung weiterzuleiten, da sie dies als riskant oder gefährlich für ihre Karriere ansehen.

 

Das Paradoxon des guten Managers

Die Grenze zwischen effektiver Führung und toxischem Verhalten kann subjektiv sein und hängt oft vom individuellen Arbeitsstil ab. Es herrscht jedoch weitgehende Einigkeit darüber, dass toxisches Führungsverhalten weit verbreitet ist. Selbst diejenigen, die positive Erfahrungen mit Führungskräften gemacht haben, erkennen, wie häufig schlechte Manager in der Belegschaft anzutreffen sind. 

So bewerten Mitarbeiter die Manager, mit denen sie im Laufe ihrer Karriere zusammengearbeitet haben:

  • Gut – 49 %
  • Gemischt (gleichermaßen gut und schlecht) – 39 %
  • Schlecht – 12 %

Wie häufig Mitarbeiter schlechte Führungskräfte für ein Problem halten:

  • Häufig – 73 %
  • Selten – 24 %
  • Unvermeidbar – 3 %

 

Toxische Führung in der Praxis

Bei der Betrachtung spezifischer toxischer Eigenschaften schlechter Führungskräfte nannten die Mitarbeiter eher einen Mangel an Integrität als lediglich mangelnde fachliche Kompetenzen. Die Daten zeigen, dass »Wertschätzungs-Diebe« und Führungskräfte, die Favoriten bevorzugen, unglaublich häufig vorkommen. Zu den Verhaltensweisen, die Mitarbeiter persönlich von einer Führungskraft erlebt haben, gehören:

  • Favoriten bevorzugen – 36 %
  • Sich die Erfolge anderer aneignen – 30 %
  • Erwartungen mitten im Prozess ändern – 26 %
  • Der Verantwortung ausweichen – 20 %
  • Jedes Detail kontrollieren – 19 %
  • Burnout ignorieren – 19 %
  • Menschen öffentlich demütigen – 18 %
  • Keine Ahnung haben, was sie tun – 18 %
  • Alles mit höchster Dringlichkeit behandeln – 16 %
  • Eine feindselige oder unsichere Atmosphäre schaffen – 15 %

 

Der Schneeball-Effekt auf Teams und Leistung

Schlechtes Management verursacht nicht nur vereinzelte Probleme – es löst eine Kettenreaktion aus, die die Teamdynamik und die Geschäftsergebnisse nach und nach beeinträchtigt. Was als Konflikt im Team beginnt, kann zu Desinteresse, Burnout und schließlich zum Verfehlen von Zielen führen. Zu den Folgen, die am häufigsten mit schlechtem Management in Verbindung gebracht werden, gehören: 

  • Konflikte und Spannungen im Team – 52 %
  • Mitarbeiterabgänge (hohe Fluktuation) – 41 %
  • Schlechte Leistung und verfehlte Ziele – 35 %
  • Verschlechterung der psychischen Gesundheit (Stress/Angst) – 34 %
  • Geringes Vertrauen und geringe psychologische Sicherheit – 33 %
  • Demotivation / »Quiet Quitting« – 30 %
  • Burnout und Erschöpfung – 27 %
  • Stagnation der Karriere / Stillstand in der persönlichen Entwicklung – 22 %
  • Nichts von alledem – 9 %

 

Schlechte Führungskräfte: Der Hauptgrund für Fluktuation

Daten von LiveCareer zeigen, dass die Qualität der Führung eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung eines Mitarbeiters spielt, das Unternehmen zu verlassen. Auf die Frage, ob sie jemals erwogen hätten, einen Job wegen einer schlechten Führungskraft zu kündigen, antworteten die Befragten: 

  • Ja, ich habe einen Job wegen einer Führungskraft gekündigt – 19 %
  • Ja, ich habe ernsthaft darüber nachgedacht, zu kündigen – 41 %
  • Nein, ich war frustriert, habe aber nicht daran gedacht, zu kündigen – 20 %
  • Nein, ich habe nie darüber nachgedacht – 20 %

 

Arbeitnehmer halten es für riskant, schlechte Vorgesetzte zu melden

Mehr als die Hälfte der befragten Arbeitnehmer fühlt sich nicht sicher dabei, einen schlechten Vorgesetzten offiziell zu melden oder die Angelegenheit weiterzuleiten. Dies könnte auf eine Arbeitskultur hindeuten, in der viele Arbeitnehmer nach wie vor negative Konsequenzen fürchten, wenn sie ihre Meinung äußern. So sicher fühlen sich Arbeitnehmer, wenn sie einen schlechten Vorgesetzten offiziell melden oder die Angelegenheit weiterleiten:

  • Riskant oder unsicher – 54 %
  • Sicher – 46 %

 

Die Lücke in der Rechenschaftspflicht

Trotz des erheblichen Schadens, den schlechte Führungskräfte anrichten, ziehen Unternehmen sie selten zur Rechenschaft. Leistungsstarke, aber toxische Vorgesetzte werden geschützt, und fast die Hälfte (48 %) der schlechten Führungskräfte wird entweder befördert oder bleibt ohne Konsequenzen in ihrer Position. Echte Verbesserungen sind eher die Ausnahme als die Regel – nur 6 % der Befragten geben an, dass schlechte Führungskräfte ihr Verhalten durch Coaching oder Schulungen ändern.

Das passiert am häufigsten mit schlechten Führungskräften am Arbeitsplatz:

  • Sie werden trotzdem befördert – 26 %
  • Sie werden in eine andere Position versetzt – 22 %
  • Es ändert sich nichts, sie bleiben an ihrem Platz – 22 %
  • Sie verlassen das Unternehmen schließlich von sich aus – 15 %
  • Sie werden entlassen – 9 %
  • Sie verbessern sich (durch Coaching / Schulungen / Verwarnungen) – 6 %

Die Befragten wurden auch gefragt, wie wahrscheinlich es ist, dass ein leistungsstarker, aber toxischer Manager am Arbeitsplatz toleriert wird. Die Ergebnisse zeigen:

  • Wahrscheinlich – 66 %
  • Unwahrscheinlich – 34 %

»Schlechtes Management ist nicht mehr nur ein zwischenmenschliches Problem, sondern ein gravierendes Versagen auf betrieblicher Ebene«, sagte Dr. Jasmine Escalera, Karriereexpertin bei LiveCareer. »Und unsere Daten machen es unmöglich, dies zu ignorieren. Fast die Hälfte der Beschäftigten gibt an, dass schlechte Führungskräfte entweder befördert werden oder ohne Konsequenzen im Amt bleiben dürfen, während 60 % berichten, dass sie aufgrund toxischer Führung entweder gekündigt haben oder ernsthaft darüber nachgedacht haben, ihren Arbeitsplatz zu verlassen. Wenn Unternehmen solche Verhaltensweisen tolerieren, entscheiden sie sich aktiv dafür, die psychische Gesundheit, das Vertrauen und die langfristige Bindung ihrer Mitarbeiter zu opfern. Man kann kein leistungsstarkes Unternehmen aufbauen, wenn das Verhalten der Führungskräfte die besten Talente zur Kündigung treibt.« 

 

[1] Methodik: Die im »Bad Bosses Report« vorgestellten Ergebnisse basieren auf einer von LiveCareer im März 2026 durchgeführten Umfrage, bei der Antworten von 1.000 Berufstätigen aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien gesammelt wurden. Die Befragten beantworteten eine Mischung aus Fragen mit Single- und Multiple Choice zu ihren Erfahrungen mit Führungskräften, den Folgen toxischer Führung und ihrer Wahrnehmung von Verantwortlichkeit am Arbeitsplatz. 
Den vollständigen Bericht finden Sie unter https://www.livecareer.de/bewerbung/bad-bosses-report  oder wenden Sie sich an Dorota Urban, Outreach Managerin, unter dorota.urban@bold.com.

 

749 Artikel zu „Führung Motivation“

Führungskultur als zentraler Faktor für Gesundheit, Motivation und Wohlbefinden

Der hohe Krankenstand bei deutschen Arbeitnehmern führt derzeit zu einer lebhaften Diskussion. Neben den berechtigten Sorgen der Arbeitgeber, die die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Blick haben müssen, stellt sich auch die Frage, wie Arbeitsbedingungen das körperliche und mentale Wohlbefinden von Beschäftigten beeinflussen. Wer sich am Arbeitsplatz dauerhaft unter Druck fühlt, wenig Wertschätzung erlebt oder keine…

Warum Gier ein strategisches Risiko ist und wie Führung das Maß wiedergewinnt

In der unerbittlichen Dynamik der modernen Wirtschaftswelt hat sich ein Begriff klammheimlich von einem moralischen Stigma zu einer vermeintlichen Tugend gewandelt: die Gier. Was heute oft als »Wachstumsdrang« oder »maximale Skalierung« nobilitiert wird, erweist sich bei genauerer Betrachtung als die kulturell akzeptierte Form einer chronischen Maßlosigkeit. Wer Gier lediglich als psychologisches Phänomen abtut, verkennt ihre…

Führungskräfteentwicklung: Coaching als Schlüssel erfolgreicher Transformation

Die industrielle Transformation gelingt nicht allein durch Technologie, sondern durch Menschen. Digitalisierung, Fachkräftemangel und globale Unsicherheiten fordern Unternehmen heraus, Veränderung als Dauerzustand zu begreifen. Entscheidend ist, wie Führungskräfte befähigt werden, Orientierung zu geben, Teams zu befähigen und Kultur vorzuleben. Nur wer Wandel führt, statt ihn zu verwalten, macht Transformation nachhaltig erfolgreich.   Wandel braucht Haltung…

Stromberg als Führungssatire? Impulse für moderne Leadership-Kultur

Kaum eine deutsche Serie legt Führungsschwächen so gnadenlos offen wie Stromberg. Hinter den derben Sprüchen steckt ein Spiegel, in den viele Unternehmen nur ungern schauen. Jede Folge demonstriert, wie Zynismus, Kontrolle und Ego-Spiele eine Abteilung ausbremsen. Strombergs zynische Sprüche und seine respektlose Art sorgen zwar für Lacher, gleichzeitig offenbart die Figur gnadenlos typische Fehlhaltung in…

Gesundheitswesen leidet unter Fachkräftemangel bei der Einführung von GenAI

Viele fahren Projekte zurück, einige geben KI vollständig auf.   Neue  Forschungsergebnisse zeigen große Herausforderungen bei der Einführung generativer KI (GenAI) bei Gesundheitsorganisationen. Fast ein Viertel (22 Prozent) hat den Einsatz von KI-Tools vollständig eingestellt. Fast ein Drittel (31 Prozent) fährt die Nutzung zurück.   Alle Unternehmen, die an der Technologie festgehalten und die Implementierung…

Haftungsrisiko: Appell an die Geschäftsführungen – E-Mail-Sicherheit jetzt priorisieren

Noch nie war Cybersicherheit ein reines IT-Problem. Leider ist es nach wie vor häufig geübte Praxis, dass dieses Thema an die Technikabteilung delegiert wird und die Geschäftsführung sich nicht in einem angemessenen Maße damit auseinandersetzt. Geschäftsführer und Vorstände konnten sich zumindest seit Inkrafttreten der EU-DSGVO nicht hinter ihren IT-Teams verstecken. Denn sie können unter Umständen…

Selbstfürsorge und Reflexion als Basis von stabiler Führung und innerer Klarheit

Welche Mittel und Wege zum erfolgreichen Handeln existieren. Wandel, Krisen, großer Druck: So zeigt sich die neue Realität in Unternehmen aus Industrie, Handel und Handwerk. Fragezeichen bei Lieferketten, schwankende Energiekosten, Fachkräftemangel und unsichere Märkte pflastern den Weg – ein kurzfristiges Ende nicht in Sicht.   »Für Führungskräfte bedeutet das, dass sie die Rolle von Krisenmanagern…

Entscheidungsfähige Führungskräfte erhalten mehr Loyalität

Hat Loyalität noch einen Stellenwert, während so viele Menschen in immer kürzeren Intervallen den Job wechseln? Kann ein Team sich loyal bleiben, wenn einzelne Beschäftigte illoyal handeln? Wie kann eine Führungskraft Einfluss auf das loyale Miteinander im Team nehmen?   Loyalität wird zur Mangelware, so scheint es. Viele Menschen kündigen lieber für einen neuen Job,…

Wille zum Gehaltsverzicht für innovative Technologien und Empathie – Menschliche Führung und künstliche Intelligenz verbessern die Beziehung zur Arbeit

Immer mehr Arbeitgeber möchten ihre Mitarbeiter wieder fünf Tage pro Woche im Büro sehen – dies allerdings entspricht nicht den Wünschen der Mitarbeiter. Unternehmen weht in dieser Hinsicht eher der Unmut der Angestellten entgegen. Dies zeigt auch, wie zufrieden Arbeitnehmer in Deutschland mit ihrer Arbeit sind: Nur 22 Prozent der Befragten des neuen HP Work Relationship Index gaben an, zufrieden mit ihrer Arbeit zu sein [1]. 

Loyale Führung dank dieser Führungsmerkmale

Selbstreflexion, Empathie und soziale Kompetenz sind keine Merkmale für besonders nette oder kollegiale Vorgesetzte – sondern für Menschen mit einer loyalen Führungshaltung. Denn nur, wer sich selbst hinterfragt, mit emotionalen Höhen und Tiefen bei sich selbst und anderen umgehen kann, dem gelingt eine loyale Führung. Loyalität ist eine essenzielle Eigenschaft für nachhaltig agierende Führungskräfte. Die…

Developer Experience: Missverständnisse zwischen Entwickler-Teams und Führungsebene

Developer und Führungskräfte sehen Verbesserungsbedarf bei der Developer Experience, aber identifizieren unterschiedliche Baustellen. Zwei von drei Entwicklern (62 Prozent) sehen noch keine Produktivitätssteigerung durch KI. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) verlieren acht oder mehr Stunden pro Woche durch ineffiziente Arbeitsprozesse.   Nicht zuletzt durch die zunehmende Verbreitung von Microservices und künstlicher Intelligenz (KI) wird…

Sechs KI-Trends, die jede IT-Führungskraft im Blick haben sollte

Generative künstliche Intelligenz (KI) hat bereits zu radikalen Veränderungen geführt – und dies war erst der Anfang. In Zukunft sollten IT-Führungskräfte insbesondere die Chancen und Herausforderungen priorisieren, die durch generative KI entstehen – angefangen bei der Art und Weise, wie wir arbeiten, bis hin zur Bewertung von Talenten und der Interaktion mit Kunden.   KI…

Fachkräftemangel verlangsamt die Einführung neuer Technologien in deutschen Unternehmen

Die zunehmende Knappheit an Bewerbern mit gefragten IT-, Cloud-Computing- und KI-Kenntnissen verschärft die Herausforderungen bei der Personalbeschaffung. Während die digitalen Anforderungen an Unternehmen weiter steigen, suchen IT-Verantwortliche aktiv nach alternativen Möglichkeiten, um ihren Personalbedarf zu decken.   Die jüngste Umfrage von Equinix, dem Unternehmen für digitale Infrastruktur, hat ergeben, dass IT-Führungskräfte weltweit weiterhin ernsthafte Bedenken…

Vertrauen: Wie ein empathischer Führungsstil den Unternehmenserfolg sichert

Es ist anstrengend, Gewohnheiten und Verhaltensweisen zu ändern. Deshalb tun sich Menschen mit Transformationsprozessen im Arbeitsalltag oft schwer. Ein empathischer Führungsstil hilft Vorgesetzten, Bedenken innerhalb ihrer Teams abzubauen und Begeisterung für Neues zu wecken.   Die Digitalisierung und eine von Komplexität und Volatilität geprägte Wirtschaftswelt verändern den Arbeitsalltag von Menschen in nie dagewesener Geschwindigkeit. Viele…

Der Arbeitsplatz der Zukunft und worauf die IT vorbereitet sein sollte – Transformation des Führungs­denkens

Arbeitsplatz- und Zukunftsforscher sind sich einig: Die größte Herausforderung zukunftsfähiger hybrider Arbeitsmodelle wird nicht technischer Art sein. Sie erfordert vielmehr einen Umbruch in der Führungsmentalität. Hat der stattgefunden, ist die IT gefragt, ergebnisorientierte Zusammenarbeit technisch zu ermöglichen.

Zukunft der Arbeit: 3 Aspekte, die Führungskräfte jetzt ausloten sollten

Durch den Ausbruch der Covid-19-Pandemie wurde die Zukunft der Arbeit in vielen Unternehmen innerhalb kürzester Zeit Realität: Dank der Anschaffung neuer Geräte und Technologien konnten die Mitarbeiter im Home Office weiterarbeiten und die Zusammenarbeit und Kommunikation mit Kollegen und Kunden findet digital statt. Langsam neigt sich die Pandemie jedoch ihrem Ende entgegen und Führungskräfte müssen…

Mitarbeiterbindung und Mitarbeitermotivation: 5 Tipps zur besseren Vermittlung von Wertschätzung

Fähige, motivierte und engagierte Mitarbeiter sind ein Kernelement für den Erfolg jeder Organisation. Allerdings sind Motivation und Mitarbeiterbindung meist sehr viel schwieriger in der Umsetzung als die Anschaffung neuester technischer Lösungen. Neurobiologische Forschungsergebnisse belegen: Führungskräfte leisten durch die Vermittlung von Wertschätzung einen wesentlichen Beitrag zur Motivation, Leistungsfähigkeit und sogar zur Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Aber wie…

HR-Technologien: Die vier größten Hürden bei der Einführung

Im Personalwesen herrscht in Sachen Digitalisierung noch Nachholbedarf. Aufgrund steigender Anforderungen, fehlender digitaler Kenntnisse und dem Mangel an Ressourcen hinken viele HR-Abteilungen bei der Einführung neuer Technologien hinterher. Dabei können gerade passende Software-Lösungen dazu beitragen, die Mitarbeiter im Personalwesen zu entlasten. Immer mehr Unternehmen erkennen die Notwendigkeit, die eigenen Mitarbeiter in den Fokus zu rücken,…