Der Mitarbeiter: vom einsamen Individuum im Home Office hin zum wertvollsten Gut eines Unternehmens

Illustration: Absmeier Geralt

Kaum persönliche Kontakte und Arbeiten von zu Hause aus – es steht außer Frage, dass Covid-19 unser tägliches Leben und unsere Arbeitsweise im vergangenen Jahr grundlegend verändert hat. Dabei wird immer wieder darauf hingewiesen, dass die digitale Transformation in Deutschland – nun endlich – einen Aufschwung erlebt hat und umgesetzt wurde. Der tägliche Büroalltag mit Kaffeeklatsch in der Küche und Treffen auf dem Flur sind Geschichte. Covid-19 und die damit verbundenen Restriktionen zwangen den Großteil der Belegschaft in Deutschland in die eigenen vier Wände. Rund 10,5 Millionen Berufstätige arbeiteten Ende vergangenen Jahres ausschließlich im Home Office, weitere 8,3 Millionen zumindest teilweise [1].

In Folge des Umzugs vom Büro in die eigenen vier Wände wurde Hard- und Software implementiert, mit der Mitarbeiter remote arbeiten können. Allerdings geschah die Auswahl und Einrichtung in vielen Unternehmen recht hastig und quasi von einem Tag auf den anderen, so dass Mitarbeiter nicht immer umfassend bei ihrer Aufgabenbewältigung unterstützt – oder schlimmstenfalls sogar daran gehindert werden. Unsere aktuelle Umfrage State of Work [2] zeigt, dass Mitarbeiter in Deutschland ein durchaus kompliziertes Verhältnis zur Technologie am Arbeitsplatz –im Büro oder eben auch Zuhause – haben.

Zwar stieg die Verwendung von Technologien im Vergleich zu vor Corona signifikant an, allerdings fühlen sich Mitarbeiter heute weit weniger engagiert und mit Kollegen sowie Unternehmenszielen verbunden als je zuvor. Das zeigt: Obwohl Unternehmen oft viel Geld für die digitale Transformation investieren, führt das nicht unbedingt dazu, dass Mitarbeiter auch produktiver arbeiten und damit zufriedener sind. Denn das meiste Geld fließt in die Prozessoptimierung von Produktion und Absatz, es wird jedoch kaum in die Arbeitsplatzausstattung und die Teams selbst investiert. Dies wirkt sich negativ auf die Qualität der Arbeit aus: Mitarbeiter fühlen sich durch mangelhafte Technologie weniger produktiv, gestresster und sind unzufriedener mit ihrer Arbeit.

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Das individuelle Silo: Der einsame, nicht wertgeschätzte Mitarbeiter

Generell scheint den Mitarbeitern in Deutschland besonders der zwischenmenschliche Kontakt im Home Office zu fehlen. So sagen 25 Prozent, dass der fehlende Austausch mit Kollegen eine Herausforderung darstellt. Kommunikationsschwierigkeiten basieren auf einem allgemeinen Problem in Unternehmen: den Silos. Denn oft nutzt jede Abteilung ihre eigenen Geräte und Software, je nach dem was benötigt wird – eine Konsistenz über das gesamte Unternehmen hinweg ist selten gegeben. Wenn Arbeit jedoch komplexer wird und Herausforderungen nicht mehr von einem einzelnen Team bewältigt werden können, erschweren es solche technischen, aber auch unternehmenskulturellen, Silos untereinander in Verbindung zu bleiben und sich über den aktuellen Status auf dem Laufenden zu halten. Bei den jetzigen Remote-Teams, die von überall aus arbeiten, kommt hier ein weiteres Silo hinzu: das eigene, individuelle.

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Trotz den Vorteilen von Remote Work hat sie dennoch den inhärenten Nachteil, das Teams schwieriger zu erreichen und zu managen sind. Dabei kommt es auch vor, dass Erfolge weniger bemerkt beziehungsweise belohnt werden. Das zeigt sich auch in unserer Studie: fehlende Wertschätzung ist für zwei Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland einer der Gründe, die sie davonabhalten, motiviert an die Arbeit heranzugehen. Mit fehlender Wertschätzung geht auch das Gefühl einher, dass ihre Arbeit nicht wichtig ist (für 58 Prozent ein Grund für fehlende Motivation). Schwierigkeiten, wie das Gefühl nicht wertgeschätzt oder übersehen zu werden, gab es bereits vor Covid-19, aber die Pandemie hat diese Gefühle nochmal verstärkt. Um dem entgegenzuwirken, müssen Unternehmen Wege finden, um Wertschätzung und den Wert jedes Mitarbeiters für das Unternehmen zu reflektieren.

 

Future of Work – Arbeit neu denken und Mitarbeiter und Teams miteinander verbinden

Mitarbeiter erkennen den Wert, den ihnen die richtige Technologie bringen kann. Das zeigt sich darin, wie sie diese nutzen: zwei Drittel (67 Prozent) nutzen sie, um ihre Aufgaben besser zu verwalten, und mehr als die Hälfte (54 Prozent) verlässt sich auf sie, um Kreativität und Innovation zu fördern und neue Ideen zu entwickeln. Darüber hinaus ist ihnen bereits klar, wie wichtig Technologie ist, um mit anderen zusammen zu arbeiten und in Kontakt zu bleiben.

Es ist also an der Zeit, dass Unternehmen dieses Mindset der Mitarbeiter übernehmen und die entsprechenden Tools zur Verfügung stellen. Denn modernes Arbeiten benötigt einen ganzheitlichen Ansatz – es werden nicht länger einzelne Projekte gemanagt, sondern Arbeit selbst. Nur so können sich Mitarbeiter auf ihre Arbeit konzentrieren und Teams auf die strategischen Ziele des Unternehmens ausgerichtet werden. Um Inhalte, Gruppenarbeit und Prozesse zu verbinden, eignen sich moderne Work-Management-Applikationen. Sie ermöglichen Analysen, Berichte, Optimierung und Automatisierung. Die Work-Management-Applikation wird zur »single source of truth«, auf der alle Informationen und Daten zu Aufgaben und Projekten gebündelt werden. Teamübergreifende Tätigkeiten können so schneller realisiert werden und ermöglichen damit eine Effizienzsteigerung. So haben Unternehmen die Möglichkeit, Rationalisierungspotentiale vollständig auszunutzen und Gewinne zu steigern.

 

Das wichtigste Gut eines Unternehmens: die Mitarbeiter

Für Unternehmen ist es wichtiger denn je, Arbeitnehmer als wertvolles Gut zu behandeln. Denn das eigene Team ist das Unterscheidungsmerkmal zwischen Markterfolg und Irrelevanz. Technologie sollte darauf ausgerichtet sein, dass die Teammitglieder engagierter und produktiver arbeiten können. Generell sollten Mitarbeiter arbeiten dürfen, wo und wie sie möchten – wo und wie sie am kreativsten und produktivsten sind. Die Investition in eine umfassende Technologie, die das Mitarbeitererlebnis personalisiert und optimiert, indem sie Informations- und Kollaborationsräume bereitstellt und alle Arbeit im Unternehmen entsprechend visualisiert, kann hierbei helfen. Darüber hinaus sollte Autonomie gefördert und Mitarbeitern vertraut werden, dass sie das Richtige tun. Der Umstieg auf ein strategisches Work Management wappnet sowohl Mitarbeiter als auch Unternehmen für die Zukunft.

Swen Arnold, Regionaldirektor Nordics, BeNeLux, DACH von Workfront, einem Adobe-Unternehmen

 

[1] https://www.bitkom.org/Themen/Corona/Homeoffice-in-Zeiten-der-Corona-Pandemie
[2] Für den Report State of Work wurden – zufälligerweise – direkt vor der Pandemie 1.000 Mitarbeiter in Deutschland zu ihren Arbeitsgewohnheiten befragt – und erneut im Dezember 2020: https://www.workfront.com/de/campaigns/state-of-work?o=7014X000001yGYBQA2

 

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Kunden-Feedback nicht willkommen? Die digitale Ära ist die Zeit der souveränen Kunden: Verbraucher informieren sich vor jedem Kauf im Netz und bewerten anschließend erworbene Produkte oder Dienstleistungen in Foren und sozialen Netzen. Bei Fragen und Beschwerden kommunizieren sie oft auch über digitale Kontaktkanäle direkt mit dem jeweiligen Anbieter. Allerdings fließen solche Informationen über tatsächliche Kundenbedürfnisse…

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Es herrscht eine große Diskrepanzen zwischen Unternehmensdienstleistungen und Services, die sich an Endverbraucher richten. Trotz der deutlichen technologischen Vorteile, die Endnutzer-Services wie die von Uber, Amazon und Airbnb mit sich bringen, nutzen die meisten Unternehmen diese nicht für die unternehmenseigenen Dienstleistungen. ServiceNow befragte in der Studie weltweit 2.400 Manager, darunter 500 Manager in Deutschland [1].…

Mitarbeiterengagement und Unternehmensperformance durch mobiles Arbeiten steigern

Studie zeigt CIOs neue Ansätze auf, wie die Produktivität, Kreativität, Zufriedenheit und Loyalität durch intelligenten Einsatz von Mobile-Strategien gesteigert werden können. In der neuen globalen Studie Mobility, Performance and Engagement stellt die Economist Intelligence Unit (EIU) eine direkte Verbindung zwischen Arbeitsumgebungen mit Mobile First-Ausrichtung und einem höheren Engagement von Mitarbeitern her. EIU liefert damit den…

Entscheider haben oft keinen Zugriff auf wertvolle Unternehmensinformationen

Studie legt nahe, dass die IT zu sehr an ihren Informationen festhalte und dieses Verhalten andere Abteilungen bei der Informationsauswertung behindere. Der unzureichende Zugang zu wichtigen Unternehmensinformationen könnte leitende Angestellte dabei einschränken, effektive Geschäftsentscheidungen zu treffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie [1] von Iron Mountain zusammen mit PwC. Nur 46 Prozent der Führungskräfte in…

Führungskräfte sind vom Mars, Mitarbeiter von der Venus

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