Konjunkturpaket: Investitionen für digitale Verwaltung sind gut angelegt

Anzeige

Welche Herausforderungen müssen bei den Investitionen für mehr E-Government gemeistert werden, damit die Gelder zielgerichtet und sinnvoll in den Aufbau digitaler Verwaltungsstrukturen fließen und den Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig stärken.

 

Die Covid-19-Pandemie hat den Status der digitalen Verwaltung und die Notwendigkeit von Veränderungen wie unter einem Brennglas gebündelt und überall dort Feuer entfacht, wo die Digitalisierungsdefizite am größten sind. Die Management- und Technologieberatung BearingPoint und das Handelsblatt Research Institute (HRI) haben die im Konjunkturpaket der Bundesregierung enthaltenen Investitionen in die Digitalisierung der Verwaltung genauer analysiert und mit Blick auf die zukünftige Entwicklung in ihrer Studie bewertet.

 

Investitionen sollen der Digitalisierung einen Schub geben
Mit den Investitionen aus dem Konjunkturpaket werden verschiedene Maßnahmen zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung auf den Ebenen von Bund, Ländern und Kommunen finanziert. Diese sollen der Digitalisierung einen weiteren Schub geben, der nach Ansicht von BearingPoint und HRI auch dringend notwendig ist. Im Wesentlichen soll dies mittels drei großer Vorhaben gelingen – dem Online-Zugangsgesetz (OZG), der Registermodernisierung und der digitalen Befähigung der Kommunen.

 

Mittelbare Konjunktureffekte entscheidend
Da der Großteil der Konjunkturhilfen in den Jahren 2021 und 2022 fließen soll, erwarten die Experten von BearingPoint und HRI in diesem Zeitraum auch die größten unmittelbaren Effekte. Die Verwaltung wird die Gelder laut Studie in Personal, Hard- und Software, Infrastruktur und externe Unterstützung investieren. Deshalb prognostiziert die Studie in den nächsten zwei Jahren für die IT-Branche eine Nachfragesteigerung. »Kurzfristig sind durch diese Maßnahmen jedoch nur begrenzte positive Konjunktureffekte zu erwarten, da gerade im Bereich der IT der Anteil der Wertschöpfung deutscher Unternehmen mit Ausnahme der externen Unterstützung, die zumeist vor Ort zu leisten ist, begrenzt ist. Wichtiger als dieser unmittelbare Konjunkturimpuls ist aus unserer Sicht aber der mittelbare Konjunkturimpuls. Eine digitale Verwaltung ist in vielerlei Hinsicht wichtig für den Standort Deutschland und wird sich langfristig mehr als amortisieren«, so Jon Abele, Partner und Leiter des Bereichs Public Services bei BearingPoint.

Einsparungen in Milliardenhöhe und Stärkung der Demokratie durch E-Government
Laut der Studie wird eine digitalere Verwaltung viele positive Entwicklungen anstoßen, von der schnelleren und effizienteren Abwicklung von bürokratischen Prozessen für Bürger und Unternehmen, über die Demokratiestärkung bis hin zur Unterstützung neuer Geschäftsmodelle durch Open Data und der Schaffung von Innovationen für Gesellschaft und Wirtschaft. Zudem können durch die Digitalisierung der Verwaltung Bürokratiekosten in Milliardenhöhe eingespart werden, so die Studie.

 

Intensive Koordination aller Ressorts und Verwaltungsebenen von Bund und Ländern sind ein Muss
Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung erfordert laut Studie eine intensive Koordination aller Ressorts und Verwaltungsebenen. Vor allem den Bundesländern und Kommunen kommt hierbei eine große Rolle zu, da Bürger und Unternehmen mit staatlichem Verwaltungshandeln in erster Linie auf kommunaler Ebene in Kontakt kommen und die Städte und Gemeinden für die Umsetzung der allermeisten Gesetze und Verordnungen zuständig sind. Die Koordination der verschiedenen Ebenen erfordert einen größeren Aufwand, weil Umsetzungsmaßnahmen nicht einfach zentral durchgesetzt werden können, sondern einvernehmlich erfolgen müssen. Der Aufbau eines Wir-Gefühls und einer gemeinsamen Kultur, die durch eine Shared Leadership den Risiken des »Not-Invented-Here-Syndroms« entgegenwirkt, sei essenziell für den Erfolg, unterstreichen BearingPoint und HRI.

Dr. Sven Jung, Head of Economic Intelligence beim Handelsblatt Research Institute: »Die Covid-19-Krise zeigt uns, wo es in Sachen Digitalisierung überall noch hakt. Die Gelder aus dem Konjunkturpaket in die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung sind daher sehr wichtig und gut investiert, wenn diese Digitalisierung insgesamt stärker koordiniert, landesweit einheitlich gedacht und weniger von einzelnen Pilotprojekten geprägt ist. Es ist somit richtig, dass die Förderung des OZG im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets an die Bedingung geknüpft wird, dass das gemeinsame Architekturkonzept flächendeckend umgesetzt und immer nur ein Projekt fördert, was dann landesweit umgesetzt wird. Darüber hinaus braucht es auch den weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur in Deutschland, denn das Angebot digitaler Dienste können Bürger wie Unternehmen nur dann nutzen, wenn überall vor Ort die dafür notwendige digitale Infrastruktur auch vorhanden ist.«

 

Deutschland hinkt europaweit beim E-Government noch deutlich hinterher
Noch findet sich Deutschland bei den elektronischen Verwaltungsdienstleistungen – dem sogenannten E-Government – im europäischen Vergleich auf den hinteren Plätzen wieder. Laut dem »Digital Economy and Society Index Report« der Europäischen Kommission ist der Digitalisierungsrückstand nicht nur gegenüber kleinen Ländern wie Estland und Österreich beträchtlich, auch hinter dem Spitzenreiter Spanien sowie weiteren Ländern wie Frankreich und Italien bleibt Deutschland im europäischen Vergleich zurück. Dabei könnte Österreich – ein Pionier der digitalen Verwaltung – mit seiner ähnlichen Rechtsordnung und föderalen Verwaltungsstruktur als Vorbild für Deutschland dienen. So nutzten in Österreich beispielsweise 70 Prozent der Bürger E-Government-Angebote, während es in Deutschland nur etwa die Hälfte sind. Ein Grund für die zurückhaltende Entwicklung in Deutschland ist laut Studie, dass zu wenige Verwaltungsabläufe durchgehend online möglich sind und E-Government noch zu wenig aus der Sicht der Bürger gedacht und entwickelt wird.

Jon Abele: »Deutschland hinkt im internationalen Vergleich in Sachen Digitalisierung seit langer Zeit deutlich hinterher und es braucht hier jetzt dringend einen ordentlichen Schub. Deshalb sind die Investitionen aus dem Konjunkturpaket in die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung sehr begrüßenswert. Die wörtlich genommene Umsetzung des OZG, um die Vorgaben vom Gesetzgeber zu erfüllen, reicht da alleine nicht aus. Es braucht konkrete inhaltliche Ziele auf allen Ebenen, die sich an der Nutzung der Online-Dienstleistungen messen lassen müssen. Investitionen sollten dabei nicht in ineffiziente Strukturen fließen und die Mitarbeiter müssen auf allen Ebenen beim Digitalisierungsprozess mitgenommen werden. Dann gelingt es auch mit dem flächendeckenden Aufbau der digitalen öffentlichen Verwaltung und das ist sehr gut investiertes Geld in den Wirtschaftsstandort Deutschland.«

 

217 Artikel zu „E-Government“

E-Government in der EU: Digitalisierung der Behörden kommt in Deutschland nur langsam voran

57 Prozent der Deutschen nutzen laut Eurostat das Internet zur Interaktion mit staatlichen Stellen und Behörden. Zum Vergleich: 2008 waren es 44 Prozent. E-Government kommt hierzulande also eher langsam voran. Anders sieht das beispielsweise in Dänemark aus. Hier hat sich die Nutzung im selben Zeitraum fast verdoppelt, wie die Grafik zeigt. EU-weit beschaffen sich 52…

Studie: E-Government ist beliebtestes Smart-City-Angebot der Zukunft

Öffentliches WLAN, Car-Sharing, intelligente Straßenlaternen: Die Studie des Marktforschungsinstituts Splendid Research GmbH beschäftigt sich mit dem Themenkomplex der Smart City. Dazu haben sich im Juli 2018 insgesamt 1.522 Stadtbewohner im Alter von 18 bis 69 Jahren online geäußert. Es ging um die Nutzung, die Beliebtheit sowie die Bekanntheit der breiten Smart-City-Auswahl. Dabei unterscheidet die Studie…

E-Government: Knapp 40 Prozent der Kommunen noch nicht bereit für die E-Rechnung

Handlungsbedarf steigt: Umsetzungsfrist für E-Rechnungsgesetz endet im April 2020.   Eine aktuelle Studie des Instituts ibi research an der Universität Regensburg im Auftrag von GiroSolution und giropay zeigt: Rund vier von zehn (39 %) der befragten Kommunen sind noch nicht bereit für die E-Rechnung. Ein knappes Drittel (28 %) hat – Stand Mitte September 2018…

Digitale Verwaltungsangebote: E-Government kommt nicht voran, Zufriedenheit nimmt deutlich ab

Die Nutzung von digitalen Behördendienstleistungen sinkt in diesem Jahr um vier Prozentpunkte auf 41 Prozent. In Deutschland zeigt sich somit im Langzeittrend seit 2012 eine Stagnation der E-Government-Nutzung. Die Nutzung in Österreich (74 Prozent) und der Schweiz (61 Prozent) liegt deutlich höher. Gerade einmal 54 Prozent der Nutzenden sind in Deutschland mit den vorhandenen digitalen…

Appell an Brüssel: Bundesbürger fordern mehr E-Government der EU-Verwaltungen

Die Deutschen wünschen sich mehr Europa – zumindest beim Thema Digitalisierung und E-Government. 60 Prozent der Bundesbürger sind der Auffassung, dass mehr Online-Services für Bürger und Unternehmen von Behörden der Europäischen Union angeboten werden sollen. Sie wünschen sich beispielsweise übergreifende Portale für die EU-weite Jobsuche sowie mehr Kooperation von Justiz und Polizei, um die Sicherheit…

E-Government: Die Skepsis nimmt ab, das Interesse weiter zu, doch die Nutzung bleibt gering

Die Initiative D21 e. V. und ipima haben gemeinsam mit Staatssekretär Klaus Vitt die Ergebnisse des eGovernment MONITOR 2016 im Bundesministerium des Innern (BMI) vorgestellt. Die Studie wird von Kantar TNS (ehem. TNS Infratest) durchgeführt und liefert seit 2010 jährlich ein umfassendes Lagebild zur Nutzung und Akzeptanz digitaler Verwaltungsangebote in Deutschland, Österreich und der Schweiz.…

E-Government-Nutzung kommt nur schleppend voran

Jeder Zweite nutzt das Internet für Behördengänge. Deutschland belegt Platz 11 im europäischen Vergleich. Die Nutzung von E-Government kommt in Deutschland nur langsam voran. Das zeigen Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Demnach hat im Jahr 2014 nur gut die Hälfte der Bundesbürger (53 Prozent) das Internet zur Interaktion mit Behörden genutzt, etwa um Auskünfte einzuholen…

53 Prozent der Deutschen nutzen E-Government

53 Prozent der Deutschen nutzen laut Eurostat das Internet zur Interaktion mit staatlichen Stellen und Behörden. Besonders enthusiastisch in Bezug auf E-Government-Angebote sind die Dänen: 88 Prozent beschaffen sich auf Websites öffentlicher Stellen Informationen oder laden amtliche Formulare herunter – beziehungsweise schicken ausgefüllte Formulare online zurück. Dagegen scheinen die Rumänen oder die rumänischen Behörden noch…

Behörden entwickeln zunehmend eigene E-Government-Strategien

Studie in Deutschland, Österreich und im CeBIT-Partnerland Schweiz. Die Hochschule Harz hat zusammen mit der Berner Fachhochschule und der Fachhochschule Kärnten sowie dem IT-Dienstleistungsunternehmen Materna GmbH eine Studie zur Wirkung von E-Government in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Im Herbst 2015 wurden rund 900 Verwaltungen befragt, von denen insgesamt 16 Prozent teilnahmen. Die Ergebnisse…

Platz 11: E-Government bietet in Deutschland noch Potenzial

CeBIT zeigt digitale Lösungen für die öffentliche Hand.   Wenig Nachfrage bei hohen Kosten bremst in vielen Verwaltungen die Bereitschaft, digitale Angebote für Bürgerservices zu entwickeln und mehr Geld in die Nutzerfreundlichkeit zu investieren. Dabei versprechen E-Government-Services enorme Effizienzgewinne, wenn Bund, Länder und Kommunen gemeinsam aktiv werden. Interaktion mit einer öffentlichen Verwaltungsstelle Mit ihrem Programm…

E-Government muss bürgerfreundlicher werden

Wer sich aktuell in Berlin ummelden möchte und dazu online einen Termin machen will, hat ein Problem: Frühestens am 24. September hat jemand auf einem Bürgeramt Zeit für ihn – obwohl die Ummeldung gesetzlich binnen zwei Wochen vorgeschrieben ist. Ein findiges Start-up hat daraus eine Geschäftsidee gemacht und sucht automatisiert auf der Website der Bürgerämter…

E-Government wichtigste Aufgabe für die Öffentliche Verwaltung

Nur noch fünf Jahre Zeit bleibt Behörden, um das Programm »Digitale Verwaltung 2020« umzusetzen. Gleichzeitig haben zwei Drittel von ihnen Bedenken hinsichtlich der zukünftigen Budgetentwicklung und 85 Prozent geben E-Government als größte Herausforderung an. Das sind zentrale Ergebnisse des Branchenkompass’ »Public Services 2015«. Die Digitalisierung in der Verwaltung stellt deutsche Behörden vor große Aufgaben. Über…

Neue Sicherheitstechnologien für elektronische Reisepässe und E-Government-Anwendungen

Kontaktlos, multifunktional, schnell und sicher – das sind wichtige Anforderungen an die neue Generation von Reisedokumenten. Die Herausforderungen dabei: Wie können Reisende Grenzkontrollen noch rascher und doch sicher durchlaufen? Und wie können Bürger komfortabel mit dem Smartphone die Online-Dienste der Behörden nutzen? Mit diesen Fragen rund um die Sicherheit elektronischer Ausweise befassten sich in den…

Studie zeigt: E-Government-Gesetz verzeichnet erste Erfolge

Wie ist der Stand der Umsetzung des E-Government-Gesetzes? Das E-Government-Gesetz des Bundes zielt darauf ab, administrative Hindernisse abzubauen und die elektronische Kommunikation mit der Verwaltung zu erleichtern. Die Studie zeigt, dass sich die Mehrheit der befragten Verwaltungen bereits umfassend mit den Anforderungen des E-Government-Gesetzes auskennt. Bis zur vollständigen Umsetzung der geplanten Vorhaben ist es jedoch…

Materna auf der CeBIT: Lösungen rund um das E-Government-Gesetz

Der IT-Dienstleister Materna GmbH präsentiert Besuchern aus der öffentlichen Verwaltung auf der CeBIT vom 16. bis 20. März 2015 Realisierungsbeispiele für das E-Government-Gesetz. Als Best Practice für einen vollständigen digitalen Prozess stellt Materna den neuen Online-Antrag für Führungszeugnisse des Referenzkunden Bundesamt für Justiz vor. Digitale Kanäle vereinfachen hierbei die Kommunikation zwischen Behörden und Bürgern erheblich.…

E-Government-Gesetz verzeichnet erste Erfolge

Die bundesweit durchgeführte Studie [1] zum Stand der Umsetzung des E-Government-Gesetzes zeigt, dass sich die Mehrheit der befragten Verwaltungen bereits umfassend mit den Anforderungen des E-Government-Gesetzes auskennt. Das E-Government-Gesetz des Bundes zielt darauf ab, administrative Hindernisse abzubauen und die elektronische Kommunikation mit der Verwaltung zu erleichtern. Bis zur vollständigen Umsetzung der geplanten Vorhaben ist es…

E-Government: Die Verwaltung wird digital

Kindergeld beantragen, sich am neuen Wohnsitz anmelden oder den Rentenbescheid abrufen: Einige Behördengänge lassen sich schon heute bequem vom heimischen Rechner aus erledigen. Jetzt soll die öffentliche Verwaltung von Grund auf digitalisiert werden und Nutzern damit wesentlich mehr elektronische Möglichkeiten bieten.   Behördengänge sind lästig. Und vor allem für Berufstätige stellen die Öffnungszeiten der Ämter…

E-Government in Unternehmen: Deutschland weit hinten

Deutsche Unternehmen liegen bei der Nutzung von E-Government-Angeboten weit hinten. 83 Prozent aller Firmen haben 2013 per Internet Daten und Informationen mit staatlichen Stellen ausgetauscht. 2010 waren es erst 67 Prozent. Trotz dieser Steigerung befindet sich Deutschland damit auf dem Stand von Ländern wie Griechenland, Ungarn oder Bulgarien. Im EU-Schnitt nutzen 88 Prozent aller Unternehmen…

Smart City: Wie digitale Bezahllösungen Städte und Regionen smarter machen

Digitale Bezahllösungen unterstützen digitale Transformation und machen Kommunen effizienter, bürgerfreundlicher und nachhaltiger. Bitkom-Positionspapier »Digitales Bezahlen in der Smart City und Smart Region«.   Ein Ticket für Bus und Bahn kaufen, das nächste Car-Sharing-Auto buchen, Eintritt für Museum oder Oper zahlen – und das alles über eine Plattform, die auch jenseits des Bezahlvorgangs Mehrwert schafft: Digitale…

Das schwächste Glied: Der Mensch als IT-Sicherheitsrisiko

Fehlverhalten, ungenaue Richtlinien und falsche Konfigurationen von Endpunkten sind häufige Schwachpunkte.   Die Cyber-Kill-Chain sucht sich meist das schwächste Glied in der Kette – und das ist oft der Mensch. Eine Analyse der Bitdefender-Telemetrie von 110.000 Endpunkten im ersten Halbjahr 2020 zeigt, dass Fehlkonfigurationen und der »Schwachpunkt Mitarbeiter« die Ursachen Nummer Eins für einen sehr…

Fünf Maßnahmen um unternehmerisch sicher durch das Jahr 2021 zu kommen

Digitale Kommunikations- und Vertriebsstrukturen in den Fokus setzen. Nach dem Krisenjahr 2020 mit zeitweisen Unternehmensschließungen, Investitionsstopps, zurückhaltenden Kunden oder ausgefallenen Events wird auch das Jahr 2021 für Unternehmen Herausforderungen und schwer planbare Zeiten mit sich bringen. »Trotz der Impfstoffe gegen das Corona-Virus sollten Unternehmer sich in 2021 nicht auf ein herkömmliches Geschäftsjahr einstellen. Viele Faktoren…

IT-Sicherheit 2021: Vier Trends

Durch die drastischen Veränderungen im Jahr 2020 wurde die Digitalisierung stark forciert, Netzwerkinfrastrukturen änderten sich und Clouds konnten weitere Zugewinne verzeichnen. Gerade, was Home Office angeht, musste zunächst einiges improvisiert werden, jetzt geht es darum, diese neuen Architekturen nachhaltig zu konsolidieren, wozu auch ein umfassendes Sicherheitskonzept gehört. Gleichzeitig setzen sich auch langfristige Trends, wie neue…

Azubis sind Digitalisierungstreiber – wenn man sie lässt! 

Eine Studie des RKW Kompetenzzentrums zeigt, dass kleine und mittlere Unternehmen an digitaler Reife gewinnen und vom Kompetenzzuwachs ihrer Auszubildenden profitieren, wenn Azubis eigenständig Digitalisierungsprojekte im Betrieb umsetzen.   Das RKW-Projekt »Digiscouts – Auszubildende als Digitalisierungsscouts« ermöglicht kleinen Teams von Azubis, in ihrem Betrieb ein Digitalisierungsprojekt zu entwickeln und eigenverantwortlich innerhalb von sechs Monaten umzusetzen.…

Malware macht mobil – Schadsoftware landet zunehmend auf Smartphones

DDoS-Attacken über mobile Botnetze und Verteilung von Malware über offizielle App-Stores nehmen zu.   Das Smartphone findet privat wie beruflich immer häufiger Einsatz. In der Corona-Pandemie hat es zunehmend als digitaler Helfer Einzug in den Alltag genommen: Das Smartphone ist Kommunikationszentrale und Terminal für kontaktloses Bezahlen geworden. Jetzt schlägt die PSW GROUP (www.psw-group.de) Alarm: »Die…

Sicheres Smartphone: Die beliebtesten Maßnahmen bei Nutzern

Mehr als jeder Zweite macht Daten-Backups. 16 Prozent decken ihre Kamera ab. Bitkom gibt Tipps zur Smartphone-Sicherheit. Diebstahl, Schadprogramme oder Spyware: Smartphones sind ein beliebtes Ziel für Kriminelle. Deshalb ergreifen die allermeisten Nutzer zumindest grundlegende Schutzmaßnahmen gegen unerwünschte Zugriffe. Mit 96 Prozent haben fast alle Smartphone-Nutzer eine Bildschirmsperre eingestellt, neun von zehn (90 Prozent) haben…

Strategische Ansätze für den digitalen Arbeitsplatz 2021

Im Jahr 2020, das von der Covid-19-Pandemie geprägt war, überlebten Unternehmen nicht zuletzt dank Tools, die Fernarbeit ermöglichten. Hierdurch stieg die Nachfrage nach digitalen Arbeitsplatzlösungen und die Digitalisierung erlebte ihren Durchbruch. Während also 2020 ein Jahr der Lösungsfindung war, erwarten Experten von Konica Minolta, dass 2021 das Jahr sein wird, in dem diese Lösungen in…

Studie: Digitalisierung treibt Kosten der Unternehmen nach oben 

  Unternehmen in Deutschland ziehen Bilanz zu bereits durchgeführten Digitalisierungsmaßnahmen. Ergebnis: In mehr als jedem dritten Unternehmen (38 Prozent) steigen die Kosten. Nur 25 Prozent spüren bereits Einspareffekte, weitere 25 Prozent können noch kein Fazit zu den Auswirkungen auf die Kosten ziehen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie »Potenzialanalyse Reality Check Digitalisierung« von Sopra Steria…

Intelligentes Risikomanagement – Zeitgemäße Sicherheit für die Multi-Cloud-Infrastruktur

Die Multi-Cloud ist die neue Realität für viele Unternehmen, ob als Strategie gewählt oder durch andere Mittel erzwungen – wie Kundenpräferenz, Fusionen und Übernahmen oder staatliche Vorschriften. Vorausschauende Unternehmen haben sich damit abgefunden, dass diese Realität für ihr Unternehmen eintreten wird – oder bereits eingetreten ist. Unternehmen planen, mehrere Clouds intelligent zu verwalten und proaktiv…

Drei Datenstrategie-Trends für 2021

2020 stellte viele Unternehmen unverhofft vor neue Herausforderungen: Wie passe ich meine IT-Infrastruktur dem Wandel hin zu Remote-Working an? Wie versorge ich Mitarbeiter mit allen notwendigen Informationen? Wie optimiere ich den Datenfluss, um in ungewissen Zeiten die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen? Und: wie jongliere ich die Unmengen an Daten, die für eine…

»Remote Work wird im schlimmsten Fall zum All-you-can-eat-Buffet für Cyberkriminelle«

2021 könnte das Jahr des Datenlecks werden. Zu diesem Ergebnis sind die Experten von Ping Identity, Anbieter der Intelligent-Identity-Lösung für Unternehmen, gekommen. Hauptgrund dafür ist, dass eine große Menge vertraulicher Unternehmensdaten sich aufgrund des Corona-bedingten Remote-Working-Booms außerhalb der Firmeninfrastrukturen befinden – und dadurch im schlimmsten Fall ein All-you-can-Eat-Buffet für Cyberkriminelle darstellen. Doch es gibt noch…

Netzwerk- und Cloud-Prognosen 2021

Das Jahr 2020 hat mehr denn je gezeigt, dass die zunehmende Abhängigkeit vom Internet sowie von Cloud-Diensten ein erhöhtes Maß an Anpassungsfähigkeit und verstärkter interner Zusammenarbeit unterschiedlicher IT-Abteilungen und Fachbereiche erfordert.   Angelique Medina, Director bei ThousandEyes, hat dazu die einzelnen Entwicklungen genauer betrachtet und gibt eine Einschätzung zu den Herausforderungen 2021 ab.   Internet…

Micro- und Maxi-Trends für 2021

Das Jahr 2021 steht ganz im Zeichen von Transformationsprozessen, die vor allem durch die besondere Situation 2020 in Gang gesetzt wurden. Allerdings sind viele Veränderungen bereits seit mehreren Jahren auf den Agenden der IT-Abteilungen und variieren von Micro-Veränderungen, die sich auf das große Ganze auswirken, bis zu Maxi-Veränderungen, die Einfluss auf kommende Generationen von Mitarbeitern…

5 Prognosen für das Cybersecurity-Jahr 2021

  Die Corona-Pandemie wird das Cybersecurity-Jahr 2021 weitgehend bestimmen, so die Vorhersage der Sicherheitsexperten von Imperva. Cyberkriminelle profitieren von der unsicheren und herausfordernden Lage für Unternehmen und versuchen vehement, die Pandemie für sich zu nutzen – der Schutz ihrer Daten muss für Unternehmen in 2021 daher an erster Stelle stehen. Des Weiteren öffnet der fortschreitende Ausbau…

Rechenzentren werden 2021 genauso wichtig wie Wasser, Heizung und Strom

Beschleunigte Digitalisierung und steigende Bedeutung von Edge Computing sind nur einige der wichtigsten Entwicklungen im Bereich der digitalen Ökosysteme.   Die »Über Nacht« Digitalisierung im Rahmen der Pandemie hat gezeigt, wie enorm wichtig Rechenzentren sind und wie sehr wir in fast allen Lebensbereichen auf Sie angewiesen sind. 2021 wird dies sogar noch wichtiger, denn Rechenzentren…

Prognosen für Cloud-Lösungen 2021

Experten von Talend haben aktuelle Trends aus dem Cloud-Bereich untersucht und darauf basierend einige Vorhersagen für das nächste Jahr getroffen. Diese Prognosen für 2021 finden Sie nachfolgend:   Unternehmen werden ihre Kennzahlen erweitern, um die Gesundheit ihrer Daten messen zu können: Unternehmen können derzeit jeden Aspekt ihrer Organisation messen, aber nicht die Zuverlässigkeit ihrer Daten.…

Trends-Report 2021: Verbraucher verkraften die Auswirkungen der Pandemie gut und passen ihr Verhalten an

  Der neunte jährliche »Looking Further with Ford Trends-Report« untersucht, wie sich Verbraucher an das Leben während einer Pandemie anpassen.   Globale Umfrage in 14 Ländern zeigt, wie Familien und Einzelpersonen Verhaltensregeln neu festlegen – ob am Arbeitsplatz, im sozialen Umfeld oder beim Konsum.   69 Prozent der Befragten sind überwältigt von den aktuellen globalen…

IT-Trends und neue Herausforderungen: Cloud, Backup und intelligentes Datenmanagement im Jahr 2021

Die Covid-19-Pandemie hat die IT-Trends und Vorhersagen für das vergangene Jahr über den Haufen geworfen – die meisten Unternehmen waren wohl damit beschäftigt, ihren Mitarbeitern spontan die Arbeit von zu Hause aus zu ermöglichen; die digitale Transformation, Cloud-Anwendungen sowie Datensicherheit gegen Cyberattacken waren somit gezwungenermaßen Top-Prioritäten in der IT und werden es mit Sicherheit auch…

Vier Trends prägen die IT 2021

Die Covid-19-Pandemie hat bei etlichen Unternehmen zu einem Investitionsstopp geführt. Sie haben viele Projekte der digitalen Transformation verschoben, die sie im nächsten Jahr aber nach und nach wieder aufgreifen werden. Signavio ,ein Anbieter von Business-Transformation-Lösungen sieht vier Technologie-Trends, die die IT-Welt 2021 beeinflussen werden: der zunehmende Einsatz von Process Mining, die Optimierung der Operational Excellence,…

Cybersicherheit mit KI-Unterstützung – Rückblick und Ausblick

Bereits im Januar 2004 wurde ein loser Zusammenschluss von CISOs namens Jericho Forum offiziell gegründet, um das Konzept der De-Perimeterization zu definieren und zu fördern. Das Jericho Forum vertrat die Position, dass der traditionelle Netzwerkperimeter erodiert und Unternehmen die Sicherheitsauswirkungen eines solchen Abdriftens nicht verinnerlicht hatten. Seither ist in Sachen Cybersicherheit viel passiert.   Andreas…