Smart City: Wie digitale Bezahllösungen Städte und Regionen smarter machen

Illustration: Absmeier, Pixabay

Digitale Bezahllösungen unterstützen digitale Transformation und machen Kommunen effizienter, bürgerfreundlicher und nachhaltiger.

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Bitkom-Positionspapier »Digitales Bezahlen in der Smart City und Smart Region«.

 

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Ein Ticket für Bus und Bahn kaufen, das nächste Car-Sharing-Auto buchen, Eintritt für Museum oder Oper zahlen – und das alles über eine Plattform, die auch jenseits des Bezahlvorgangs Mehrwert schafft: Digitale Payment-Lösungen können die intelligente Vernetzung von Städten und Regionen unterstützen und Verwaltungsangebote effizienter und bürgerfreundlicher gestalten. Zahlungsdienstleister helfen kommunalen Akteuren, datenbasierte Entscheidungen in Stadtplanung und Stadtentwicklung zu treffen, und sind damit ein attraktiver Partner für Kommunen, die selbst zu digitalen Plattformen werden wollen, wie das Positionspapier »Digitales Bezahlen in der Smart City und Smart Region« des Digitalverbands Bitkom aufzeigt [1].

»Digitale Bezahllösungen machen es nicht nur möglich, Verwaltungsdienstleistungen von der Identifikation bis zum Bezahlen einer Leistung vollständig digital abzuwickeln, sondern können auch ein wesentlicher Baustein sein, um datengestützte Informationen über die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen. Damit wird das Leben in Städten effizienter, bürgerfreundlicher und nachhaltiger gestaltet«, sagt Michael Pfefferle, Referent Smart City und Smart Region.

Kevin Hackl, Referent Digital Banking & Financial Services, ergänzt: »Kommunen können von der Zusammenarbeit mit digitalen Zahlungsdienstleistern profitieren, aber dieser weit über das Abwickeln von Bezahlvorgängen hinausreichende Nutzen wird in den Digitalstrategien vieler Kommunen im Gegensatz zu ausländischen Vorreitern bislang kaum berücksichtigt. Das geht nicht nur an den Bedürfnissen der Bürger vorbei, sondern lässt auch Modernisierungspotenziale ungenutzt.«

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Praxisbeispiele sind etwa multimodale Mobilitäts-Apps mit integrierter Bezahlfunktion, die öffentlichen Nahverkehr, Car-Sharing und andere Mobilitätsangebote bündeln und zentral buchbar machen. Verkehrsdaten können genutzt werden, um Verkehrsströme besser zu managen und Nutzer auf alternative Routen und Mobilitätslösungen zu lenken. Auch in den Bereichen Bildung, Kultur und Tourismus bieten sich intelligente Vernetzung und datenbasiertes Management an.

 

Fünf Thesen zur Digitalisierung von Kommunen mit E-Payment

Bitkom formuliert fünf Thesen zum Potenzial von E-Payment für die Digitalisierung und Modernisierung von Verwaltungen sowie für die Transformation von Kommunen hin zu Smart Cities und Smart Regions:

 

  1. Digitale Bezahllösungen vereinfachen die Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen für die Bürger.
    Für die Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen im Zuge des Onlinezugangsgesetzes muss eine digitale, europaweit nutzbare Bezahloption für alle Bürger der Europäischen Union geschaffen werden.
  2. Ein effektives Daten- und Identifikationsmanagement unter Einhaltung höchster Sicherheits- und Datenschutzstandards wird durch die sichere Abwicklung digitaler Zahlungsprozesse in der Kommune unterstützt.
    Die technologische und infrastrukturelle Expertise von Zahlungsdienstleistern eröffnet einen ganzheitlichen Zugang für Ende-zu-Ende-digitalisierte Verwaltungsprozesse. Mit einer digitalen Bezahlfunktion können Informations-, Identitäts- und Datenmanagement zentral gesteuert und digitale Dienstleistungen weiterer kommunaler Serviceanbieter zentral abgebildet werden.
  3. Zahlungsdienstleister unterstützen Smart Cities und Smart Regions dabei, einem erhöhten Maß an Cybersicherheit gerecht zu werden.
    Kommunen können von der regulatorisch bedingten Expertise von Zahlungsdienstleistern im Bereich der Cybersicherheit profitieren. Ein Austausch ermöglicht es, Cyberrisiken zu identifizieren, vorzubeugen und zu bekämpfen.
  4. Smart-City-Datenplattform: Zahlungsdienstleistungen sind eine weitere Ebene für die intelligente Vernetzung der smarten Kommune.
    Kommunale Dienstleistungen können mittels E-Payment zentral genutzt, bezahlt und in die Services von Drittanbietern integriert werden, etwa beim öffentlichen Nahverkehr, beim Parken oder Laden von Elektroautos. Technologieunternehmen wie Zahlungsdienstleister können Kommunen dabei unterstützen, selbst zur Plattform zu werden, beispielsweise im Bereich der Mobilität, Bildung oder Kultur.
  5. Smart-City-Datenplattform: Eine datenbasierte Stadtplanung wird möglich.
    Die kommunale Planung und Gestaltung erfolgt in Smart Cities und Smart Regions auf Basis datenbasierter Informationen. In durch Zahlungsdienstleister vernetzten Kommunen wird eine übergreifende Erfassung und Verarbeitung von Daten erleichtert.
[1] Weitere Informationen und Praxisbeispiele finden sich im Bitkom-Positionspapier «Digitales Bezahlen in der Smart City und Smart Region«.

 

479 Artikel zu „digital bezahlen“

Chancen und Risiken des digitalen Bezahlens

Digitale Bezahlmethoden sind zunehmend Teil des Verbraucheralltags. Anlässlich des Safer Internet Day hat Bitkom in einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage unter 1.005 Menschen in Deutschland die Verbrauchersicht auf das mobile Bezahlen untersucht [1]. Demnach hat fast jede/r dritte BundesbürgerIn (30 Prozent) schon per Smartphone oder Smartwatch mobil bezahlt, meist über einen sogenannten NFC-Dienst. 26 Prozent der BundesbürgerInnen…

In der Corona-Krise entdecken die Verbraucher das kontaktlose Bezahlen

Von September bis November haben drei Viertel kontaktlos bezahlt. 8 Prozent nutzen täglich Smartphone oder Smartwatch zum Bezahlen. Das kontaktlose Bezahlen an der Ladentheke hat sich im Zuge der Corona-Pandemie fest etabliert. Mehr als drei Viertel (79 Prozent) der Bundesbürger geben an, in den drei Monaten von September bis November bis zum jüngsten Lockdown mit…

2021: Nachhaltige Digitalisierung gelingt nur mit einer nachhaltigen Digitalpolitik

2021 bietet die Chance auf eine strategische Neuausrichtung der deutschen und europäischen Digitalpolitik. Auf bundespolitischer Ebene könnte eine im kommenden September ins Amt gewählte Bundesregierung neue Schwerpunkte setzen, digitalpolitische Versäumnisse aufholen und die Potenziale digitaler Technologien und Dienste für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft heben. Auf europäischer Ebene stehen mit dem Digital Services Act sowie dem…

Digitalisierung in der Life-Science-Branche – Um- und Neudenken statt nur modernisieren

Digitalisierung, neue Technologien, neue Arbeitsplätze und moderne Formen der Zusammenarbeit, der Arbeitswelt und der Arbeitsweisen und nicht zuletzt die Corona-Pandemie fordern Veränderungen auch in der Life-Science-Branche. Darüber gibt Oliver Benecke Auskunft, Leiter des neu gegründeten Life-Science-Bereichs der COSMO CONSULT-Gruppe.

Digitalisierungsdruck: Defizite bei Expertise zu KI, Prozessoptimierung und Automatisierung

Wie zukunftssicher und wettbewerbsstark sind deutsche Unternehmen aufgestellt? valantic hat zusammen mit Lünendonk den technologischen Status quo der Unternehmen in Deutschland evaluiert – mit teils alarmierenden Ergebnissen. Viele Anwenderunternehmen haben zwar in der IT-Security weitgehend ihre Hausaufgaben gemacht. In anderen Bereichen fehlt es jedoch stark an eigener Expertise. Dazu gehören künstliche Intelligenz, Process Mining, Data…

Wer jetzt nicht auf Digitalisierung umsteigt, verschenkt hohe Fördersummen

Die Vorteile der Digitalisierung sind bekannt, der Handlungsbedarf ebenso. Trotzdem geht es in manchen Unternehmen nicht so recht voran – oft aus technischen und/oder finanziellen Gründen. Um Digitalisierungsprojekte voranzutreiben, gibt es auf Bund- und Länderebene finanzielle Fördermittel. Clever kombiniert erhalten Unternehmen Zuschüsse in Höhe von bis zu 70 %, die nicht zurückbezahlt werden müssen. Diese…

Digitale Souveränität beginnt bei der IT-Beschaffung

In ihrem kürzlich veröffentlichten Statement »Nachhaltiger Open-Source-Einsatz für die digital souveräne Verwaltung« fordert die OSB-Alliance (Open Source Business) ein Umdenken bei IT-Beschaffungsprozessen in öffentlichen Institutionen: weg von produktfokussierten und hin zu anforderungs- und funktionsorientierten Ausschreibungen. Nur diese ermöglichen laut OSB-Alliance einen umfassenden Blick auf die vielfältigen Lösungsansätze und Angebotsmöglichkeiten von Open Source. Nach Ansicht von…

Automarkt: Digitale Kluft zwischen Kunden und Händlern

Im Zuge der Corona-Krise hat der Absatz von Produkten über Online-Kanäle dramatisch zugenommen. Schon vorher war ein Großteil der Menschen in Deutschland dazu bereit, auch Fahrzeuge – Gebraucht- oder Neuwagen – via Internet zu kaufen. Das zeigt die Studie »Online Car Sales 2020«, die die Management- und IT-Beratung MHP gemeinsam mit der Hochschule für Wirtschaft…

Whitepaper 2020: Die Banken-IT in der Transformation zu digitalen Ökosystemen

Wandel zur digitalen Plattform-Ökonomie ist im Banking in vollem Gange, aber Banken laufen der Entwicklung hinterher. Aktuelle Banken-IT deckt Anforderungen an Customer Experience entlang digitaler Touchpoints nur bedingt ab. Anforderungen an IT-Beratungen haben sich stark verändert. Neues Lünendonk-Whitepaper in Zusammenarbeit mit Senacor ab sofort kostenfrei verfügbar.   Die Digitalisierung und die mit ihr verbundene Bank-Transformation…

Covid-19, digitale Identitäten und der Datenschutz 

Digitale Identitäten werden uns dauerhaft begleiten. Der Durchschnittsbürger hätte vermutlich schon jetzt Mühe, sich alle zu merken: Egal, ob Kreditkarten, Mobiltelefone, Online-Konten, soziale Medien oder Unternehmenskonten – unsere personenbezogenen Daten sind praktisch überall gespeichert. In gewisser Weise sind digitale Identitäten zu einem Teil des gesellschaftlichen Gefüges geworden, und es ist schwer vorstellbar, dass sie das…

EuGH-Urteil gegen Privacy Shield: mehr digitale Souveränität dringend erforderlich

Die Entscheidung des EuGH, das Privacy Shield genannte Datenschutzabkommen mit den USA zu kippen, setzt die Anwenderunternehmen in Deutschland und Europa erheblich unter Druck. Sie dürfen keine personenbezogenen Daten mehr in die USA übermitteln, wenn die Übermittlung bisher auf Basis des Privacy Shields erfolgte. VOICE empfiehlt Anwendern dringend die Verträge mit Cloud-Providern zu überprüfen und…

Digitale Erfindungen schützen: Mit der DIN 77006 Wettbewerbsvorteile ausschöpfen

»Ein Auto sichere ich gegen Diebstahl, indem ich es in die Garage stelle«, so Dr. Christian Stauf, der an der TU Kaiserslautern im Bereich Intellectual Property (IP) Management forscht. »Ein immaterielles Produkt wie eine App oder eine Software kann ich nicht so einfach schützen.« Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung ist es aus Sicht des Wirtschaftsingenieurs entscheidend,…

Lookalike Domains: Der digitale Wolf im Schafspelz

  Hilfestellungen für Unternehmen von Felix Blank, Infoblox. Erfolgreiche Methoden werden in unsicheren Zeiten nur noch erfolgreicher – das scheint die Devise von Cyberkriminellen zu sein. Ein Beispiel: Anfang Mai haben Betrüger E-Mails versendet, in denen die Empfänger angeblich von der Investitions- und Förderbank Hamburg ermahnt werden, dass Falschangaben in ihren Corona-Soforthilfe-Anträgen strafrechtlich relevant sein…

Studie: Rechenzentren sind Garant für nachhaltige Digitalisierung in Europa

Deutliche Steigerung der Energieeffizienz: 12 Mal niedrigerer Energieverbrauch pro übertragenem GB Daten in Rechenzentren im Vergleich zu 2010. Stetig sinkende CO2-Emissionen (30 % weniger bis 2030) trotz steigender Anforderungen an Rechenleistung. Globales Energieeffizienzpotenzial durch Cloud Computing noch nicht ausgeschöpft. Forderung: Bundesregierung muss energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen für Rechenzentren dringend optimieren und europäische Rahmenbedingungen anstreben.   Rechenzentren sind…

Wunsch nach kontaktlosem Bezahlen

       7 von 10 wollen in der Corona-Krise gerne häufiger kontaktlos bezahlen        Skepsis gegenüber Bargeld-Zahlungen        Berg: »Kunden sollten Wahlfreiheit beim Bezahlverfahren haben«   Seit der Corona-Krise werden an der Kasse immer häufiger Karte oder Smartphone und immer seltener Scheine oder Münzen aus der Tasche geholt. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 1.003 Personen…

Report: Cloud-fähige IT-Infrastrukturen sind der Schlüssel für erfolgreiche Digital Platforms

Neue Studie untersucht Erfolgskriterien digitaler Plattformen und zeigt Unternehmen Ansätze zum Aufbau erfolgreicher digitaler Geschäftsmodelle auf. Equinix hat die Ergebnisse eines neuen Forschungsberichts veröffentlicht, der vom IT-Analystenhaus Crisp Research, der heutigen Research-Marke von Cloudflight, durchgeführt wurde. Die Studie »Digital Platforms – Reifegrad und Designkriterien für erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle« kommt zu dem Ergebnis, dass Unternehmen, die…

Umfrage: Deutsche wollen mit persönlichen Daten bezahlen

Sechs von sieben Verbrauchern in Deutschland sind einverstanden damit, persönliche Daten über sich preiszugeben, damit Unternehmen sie auswerten.   Die Verwendung und Verarbeitung der Verbraucherdaten darf aber nicht hinter ihrem Rücken passieren. Mehr als die Hälfte wünscht sich, dass sie explizit gefragt werden, wenn Unternehmen mit ihren Daten arbeiten wollen. Wichtig ist den Kunden auch,…

Digitalisierte Arbeitsabläufe – der Schlüssel zu höherer Effizienz und Mitarbeiterzufriedenheit

In einer aktuellen Studie gibt nahezu ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer an, dass veraltete Technik am Arbeitsplatz ihre Produktivität negativ beeinflusst. Um in einer immer stärker digitalisierten Welt wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen deutsche Unternehmen deshalb den eigenen Technologieeinsatz und ihre internen Arbeitsabläufe dringend überdenken. Zumal ein Drittel der Beschäftigten sogar in Betracht ziehen würde, ein…

Digitalagenda für die Umwelt: ein wichtiger erster Schritt, aber noch kein Durchbruch

  ►       Umweltpolitische Digitalagenda des Bundesumweltministeriums (BMU) präsentiert umfassende Strategie, um Digitalisierung zu einer Triebkraft für Nachhaltigkeitstransformationen zu machen. ►       Breiter Maßnahmenkatalog – vor allem aber viele »weiche« Maßnahmen, die durch ordnungsrechtliche oder ökonomische Maßnahmen ergänzt werden müssen. ►       Der steigende Stromverbrauch der Digitalisierung und Rebound-Effekte werden nicht ausreichend adressiert; hierzu braucht es neben der…

Digitale Identitätsplattform – wenn, dann eine vom Staat

Digitale Verwaltung: Jeder zweite Deutsche sieht seine Daten in Sicherheit. Digitale Identität hat einen schweren Stand.   58 Prozent der Menschen in Deutschland vertrauen der öffentlichen Verwaltung und sind überzeugt, dass ihre Daten auf Behörden-Servern vernünftig geschützt sind. Jeder Dritte hat leichte Zweifel, dass Behörden die nötigen Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, acht Prozent glauben nicht daran, dass…

Der Ruf nach mehr Digitalisierung im Gesundheitswesen

In der Studie »Connected Healthcare Consumer Report« gaben 6.000 Privatpersonen aus neun Ländern, davon über 500 aus Deutschland über ihre Meinung zum Versorgungssystem, zu Versicherern sowie Pharma- und Medizintechnikunternehmen Auskunft [1]. Zu den wichtigsten Erkenntnissen zählt, dass die Branche den Erwartungen der Patienten nicht gerecht wird. Die Hälfte (50 %) der Befragten aus Deutschland findet,…

Kryptowährungen als Chance für schnelles und günstiges Bezahlen

       Zwei Drittel der Bundesbürger haben bereits von Bitcoin & Co gehört.        Jeder Siebte von ihnen würde Geldtransfers gerne direkt im Messenger abwickeln.        Mehrheit hält Kryptowährungen derzeit noch nur für ein Spekulationsobjekt.   Sind Kryptowährungen eine Möglichkeit, schnell und günstig im Internet zu bezahlen oder sind sie vor allem ein Spekulationsobjekt für Finanzjongleure?…

Personalstrategie und Prozessintegration als Eckpfeiler der Digitalisierung: 5 Phasen der Transformation

Die digitale Transformation steht aus gutem Grund ganz oben auf der Agenda vieler Unternehmen. Die Welt verändert sich und sie verändert sich schnell. Laut der Boston Consulting Group ist die durchschnittliche Lebensdauer eines Großunternehmens in den letzten 50 Jahren um 75 Prozent gesunken – von 60 Jahren auf nur noch 15 Jahre. Globalisierung, der rasche…

Wie digitale Technologien spalten

Dass die Nutzung digitaler Technologien die Gesellschaft spaltet, ist an sich nicht neu. Es gibt zum einen digitale Vorreiter, die ihren täglichen Zehn-Euro-Einkauf mit ihrem Smartphone an der Kasse bezahlen, und zum anderen die weniger Aufgeschlossenen, die bewusst nur wenige Technologien in ihrem Alltag zulassen. Der häufigste Grund, sich digitalen Technologien zu entziehen, ist das…

Digitalisierung und Fiskalisierung im Einzelhandel: Warenwirtschaft und Kasse aus einem Guss

Die anstehende Fiskalisierung zwingt mit neuen Vorschriften für die Kassensoftware Einzelhändler zum Handeln. Dazu kommt die Notwendigkeit, ihre Systeme an das sich wandelnde Konsumverhalten der Kunden anzupassen. Vertriebskanäle überschneiden sich, Kunden erwarten maximalen Service – vor Ort in der Filiale und online im Shop. Um die Anforderungen von Staat und Kunden zu erfüllen, können Einzelhändler…

Digitalisierung: Kann digitale Technologie die Welt besser machen?

38 Prozent der deutschen Teilnehmer des Digital Society Index 2018 [1] glauben, dass die Digitalisierung zur Lösung der dringendsten Herausforderungen (z.B. Armut, Gesundheitsprobleme, Umweltzerstörung) der Welt beitragen wird. Damit ist der Technologische Zukunftsoptimismus der Bundesbürger im Vergleich eher wenig ausgeprägt, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Anders sieht das in China aus: 71 Prozent…

IT-Budgets 2019: Jeder vierte Euro fließt in die Digitalisierung

Ausgaben für Technologie kontinuierlich im Aufwind.   Im kommenden Jahr erhöhen voraussichtlich rund 44 Prozent der Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre IT-Ausgaben (Vorjahr knapp 49 Prozent), etwa jedes siebte (13,9 Prozent) sogar um mehr als zehn Prozent. Kürzen werden 2019 nur 2,5 Prozent, das sind deutlich weniger als im Vorjahr (14,6 Prozent).…

Digitalisierung – Asien euphorisch, Europa skeptischer

Die unterschiedliche Wahrnehmung der Digitalisierung in Europa, Asien und den USA. Wie stehen Menschen zu neuen Technologien? Ein Studie in neun Ländern zeigt gravierende Unterschiede. Deutsche stehen der Digitalisierung und Zukunftstechnologien im Allgemeinen weit weniger optimistisch gegenüber als Menschen in Asien. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Meinungsforschungsinstituts Ipsos im Auftrag des Vodafone…

Deutsche empfinden ihr Land als digital abgehängt

Deutsche sehen den Digitalisierungsgrad ihres Landes besonders kritisch. USA, China und Schweden werden von den Befragten als digitale Elite-Nationen eingeschätzt. Mehrheit aller Befragten sieht Arbeitsplätze durch Digitalisierung gefährdet. Weniger Bereitschaft zur digitalen Weiterbildung in Europa. Arbeitgeber stellen weniger Zeit zur Verfügung.   Die Deutschen sehen den Digitalisierungsgrad ihres Landes besonders pessimistisch. Dies ist das Ergebnis…

90 Prozent aller Unternehmen sind nicht bereit für die digitale Transformation

Anspruch und Wirklichkeit in Sachen Robustheit der IT-Systeme klaffen weit auseinander. Nur 7 Prozent der Befragten halten ihre Infrastruktur für widerstandsfähig genug, um erfolgreich zu sein. 50 Prozent aller Unternehmen könnten laut IDC ein Katastrophenereignis nicht überleben.   Im Rahmen der globalen Studie »State of IT Resilience« wurden 500 Fachkräfte aus IT und Management zu…

Digital Content: Content-Zahlungsbereitschaft ist in den USA höher

Die Bereitschaft, für digitale Inhalte zu bezahlen, ist laut Statista Global Consumer Survey bei Amerikanern deutlich ausgeprägter als hierzulande. Beispielsweise haben 43,9 Prozent der befragten US-Bürger Geld für einen Videostreaming-Dienst (etwa Netflix) ausgegeben. Unter den Umfrage-Teilnehmern aus Deutschland waren es 27,2 Prozent. Bei Musikstreaming ist der US-Anteil sogar fast doppelt so hoch (39,3 Prozent versus…

Digital Payment Services – Biometrisches Verfahren beschleunigt Mobile Payment

Konsumenten haben durchaus erkennbares Interesse, biometrische Merkmale zur Identifikation beim Payment zu nutzen. Dies belegte bereits die 2016 veröffentlichte Payment-Studie Vol. 20 vom ECC Köln. Demnach interessierte sich ein Drittel der Befragten für Mobile Payment als Zahlungsverfahren im stationären Einkauf, über 45 Prozent zeigte sogar Interesse für Biometrie-basierte Verfahren. Am ehesten konnten sich die Befragten die Authentifizierung über den Fingerabdruck vorstellen, gefolgt vom Iris-Scan. Anbieter wie Netcetera bieten hierfür inzwischen in der Praxis bewährte Lösungen an.

Reality Check: Internet of Payments – Die Zukunft des Bezahlens?

  An den Begriff Internet der Dinge, beziehungsweise Internet of Things (IoT), haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Immer mehr vernetzte Geräte begegnen uns im Alltag. Heute gibt es fast alles mit Internetzugang, von der Smartwatch, über Küchengeräte, bis hin zum Auto. Die intelligenten Geräte können im Prinzip alle möglichen Dinge selbstständig erledigen. Doch es gibt…

Zwei von fünf Internetnutzern bezahlen für Serien und Filme

■  Nutzung kostenpflichtiger Videostreaming-Dienste legt um fast ein Drittel zu. ■  Besonders Jüngere legen Wert auf individuelles Programm. ■  Auch in der Generation 65plus wird häufiger gestreamt. Zwei von fünf Internetnutzern (37 Prozent) streamen Filme und Serien über kostenpflichtige On-Demand-Portale wie Netflix, Amazon Prime Video, Sky Ticket oder Maxdome. Im Vorjahr waren es erst 29…

IT4IT und Digitalisierung: Jetzt geht’s los!

Egal, ob man das Service Desk Forum von Euroforum besucht, Gast auf der BMC Exchange in Essen ist oder am »SAPAriba Live«-Event in Amsterdam teilnimmt, nirgendwo wird nicht über die goldene Zukunft der IT oder anderer, geschäftsunterstützender Einheiten philosophiert. Überall wird das Internet der Dinge, Digitalisierung, Big Data und Analytics, Sensorik, Spracherkennung und Robotik genutzt,…