Digitalisierung in der Life-Science-Branche – Um- und Neudenken statt nur modernisieren

Digitalisierung, neue Technologien, neue Arbeitsplätze und moderne Formen der Zusammenarbeit, der Arbeitswelt und der Arbeitsweisen und nicht zuletzt die Corona-Pandemie fordern Veränderungen auch in der Life-Science-Branche. Darüber gibt Oliver Benecke Auskunft, Leiter des neu gegründeten Life-Science-Bereichs der COSMO CONSULT-Gruppe.


Herr Benecke, demografischer Wandel, rasanter technologischer Wandel, Wandel der Arbeitswelt und nun auch noch Covid-19. Erhalten Digitalisierung und Veränderungen des Arbeitslebens noch einmal einen Kick?

Die Corona-Krise beeinflusst sicherlich das Arbeitsleben in der gesamten Wirtschaft wie sich aktuell überall zeigt. Inwieweit es einen Antrieb zu digitalen Aktivitäten in Richtung Digitalisierung oder zumindest eine Initialisierung zu ihrer Umsetzung gibt, dürfte jedoch von den jeweiligen Unternehmensprozessen abhängen. Dabei stellt die Digitalisierung der internen und externen Kommunikation und Kollaboration – also der Austausch zwischen Mitarbeitern intern und Kunden und Lieferanten extern – wohl die geringste Hürde dar. Die Kommunikation ist schnell implementiert, die Mehrwerte sind rasch erkennbar und das ganze bedarf auch keiner großen Strategie. Wenn ich mir die wertschöpfenden Prozesse etwa in der Produktion und Lagerung mit dem intelligenten Austausch von Maschinen- und Planungsdaten ansehe, sind hier zumindest die Weichen gestellt, vor allem, wenn aufgrund von Verlusten eine höhere Effizienz erreicht werden muss.


Ist Industrie 4.0 schon in der Prozessindustrie angekommen? 

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Man ist auf einem guten Weg. Größere Potenziale gibt es etwa im Bereich der Maschinen und Anlagen, die teilweise in die Jahre gekommen sind und noch keine Daten über Aktoren und Sensoren liefern. Zwar sammeln viele Unternehmen bereits relevante Daten, aber es bedarf noch einiger Kreativität und Impulsen, sie in den richtigen Kontext zu bringen, sodass sich verlässliche Prognosen ableiten lassen oder auf Marktsituationen proaktiv reagiert werden kann. Auch bei den Reaktionszeiten in interner und externer Kommunikation und Kollaboration besteht noch reichlich Optimierungspotenzial. Zusätzliche Defizite sind durch die Corona-Krise verdeutlicht worden, sodass eine fundierte, kompetente Digitalisierungs-Strategie anzuraten ist, um alle Beteiligten in der Wertschöpfungskette davon profitieren zu lassen.

Jedes Unternehmen sollte selbst ermitteln, wieviel Digitalisierung auf Basis seines Geschäftsmodells noch in einem Kosten-Nutzen-Verhältnis steht und in welchen Phasen diese umzusetzen sind. Das sollte mit einem erfahrenen und kompetenten externen Partner geschehen, der über entsprechende Werkzeuge verfügt, um den digitalen Reifegrad zu prüfen. Anschließend können eine Strategie und eine Roadmap erarbeitet werden. Je nach dem sind Themen wie Optimierung der Produktionsauslastung, Lagerbestandsoptimierung, Transparenz und automatisierte Kommunikation Vorteile, die einerseits Kapazitäten erhöhen, eigene Kosten reduzieren und andererseits Lieferanten und Kunden zufriedenstellen und binden. Besondere Aufmerksamkeit muss man auch den für die Life-Science-Branche so wichtigen Themen wie dem Qualitätsmanagement mit Learning-Management, Dokumenten-Lenkung und Incident-Management schenken und sie, maximalen Nutzen bringend, in digitale End-to-End-Lösungen integrieren.


Wo besteht die größte Bereitschaft zu Digitalisierungen und wo stecken die wirtschaftlich größten Potenziale? 

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Nicht zuletzt das aktuell geforderte Arbeiten vom Home Office aus sorgt dafür, dass die größte Bereitschaft zur schnellen Realisierung neuer digitaler Anwendungen die Kommunikation und Kollaboration betrifft. Hier kann man kurzfristig ein starkes Wachstum erwarten. Damit zusammenhängend stellt das Einbinden von Kunden und Lieferanten ein relevantes Potenzial dar. 

Mittelfristig muss man sich etwa mit dem Problem von kleineren bis zu kundenindividuellen Produktionschargen befassen, das auch auf den Bereich der Lagerhaltung und Logistik größere Auswirkungen hat. Sollen plötzlich statt einer Million Tabletten nur einige hundert produziert werden, sind Unternehmen prozessual nicht darauf vorbereitet. Da fließen dann Themen wie Digitalisierung und Industrie 4.0 zusammen.

 

 


Wie kann man den Aufwand für die zu erwartende Datenflut reduzieren und gleichzeitig die vielen Daten sinnvoll nutzen? 

Die Erzeugung und das Sammeln von Daten bilden die Basis einer jeden Digitalisierungsstrategie. Den dafür erforderlichen administrativen Aufwand reduzieren moderne Cloud-Services, also etwa Tools auf einer Plattform, die automatisiert und sicher alle Daten vorhalten. Zudem sind Cloud-Kapazitäten unbegrenzt und moderne Services durch Pay-by-Use kostengünstig zu betreiben. Ein Beispiel ist Intelligent ERP von COSMO CONSULT mit intelligenten ERP-Assistenten, die mit datengestützten Berechnungsmodellen das ERP-System und damit die Anwender bei komplexen Entscheidungen unterstützen. Aus technologischer Sicht ist ein intelligenter Assistent ein Cloud-Dienst, der über einen Konnektor ins ERP-System integriert ist. Er erweitert das klassische Leistungsspektrum des ERP-Systems um mathematische Verfahren für Prognose und Optimierung. Unternehmen sind so in der Lage, systemseitig gespeicherte Daten zu nutzen, um komplexe Entscheidungen zu vereinfachen oder zu automatisieren.


Mehr Daten bedeuten mehr digitale Kommunikation. Welche Vorgehensweisen empfehlen Sie und wie wird dabei die Cyber Security gewährleistet? 

Gerade in der Chemie-, Pharma- und Medizintechnik-Branche ist die Sicherheit der erzeugten Unternehmensdaten elementar wichtig. Die Security-Konzepte seriöser Cloud-Services-Anbieter sind heute aber vergleichbar und unterscheiden sich nur in wenigen Punkten. Vor allem aber gelten sie als sicherer als alles, was Unternehmen im eigenen Haus vorhalten.

Für viele Unternehmen bedeutet die Digitalisierung eine Transformation, teilweise sogar einen Paradigmenwechsel. Ein klares Ziel, an dem die Digitalisierungsstrategie ausgerichtet wird, hilft dabei enorm, etwa in Form einer digitalen Roadmap wie sie im Rahmen eines Digitalisierungschecks entwickelt werden kann. Digitalisierung und digitale Transformation stellen aber ein ausgesprochen komplexes Projekt dar, das nicht nur außergewöhnliche IT-Kenntnisse erfordert, sondern auch unternehmerisches Um- und Neudenken. Eine Modernisierung vorhandener IT-Systeme lediglich zur Prozessoptimierung reicht nicht. Meiner Erfahrung nach, ist die Akzeptanz der Mitarbeiter einer der wichtigsten Bausteine. Dazu gehört ein regelrechter Kulturwandel. Es müssen Fragen beantwortet werden: Wie schafft man ein digitales Mind Set und wie geht man mit den neuen Technologien um, wie fördert man Zusammenarbeit und wie nutzt man Wissensaustausch mit den Technologien, die heute verfügbar sind? Überall, wo es um neue Ideen, neue Modelle geht, die ich technologisch langfristig unterstützen kann, sollte man sich Gedanken darüber machen, wie kriege ich die Menschen, die sich rund um diese Themen Gedanken machen, mit auf die Reise. Und da gehört ein »changing thinking« dazu. Und zwar »changing thinking before changing things«.


Das Gespräch führte Volker Vorburg.

 

Bilder: © Cosmo Consult

 

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