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Von der Wiege bis zur Bahre: ALM – der treue Begleiter durchs Softwareleben

Illustration Absmeier foto freepik

 

  • ALM ist unverzichtbar geworden: Application Lifecycle Management ist heute kein optionales Tool mehr, sondern ein strategisches Muss, um komplexe, cloudbasierte Systemlandschaften ganzheitlich, effizient und compliant zu steuern.
  • Ganzheitlicher Ansatz über den gesamten Lebenszyklus: ALM umfasst alle Phasen einer Anwendung – von Planung und Entwicklung über Tests und Betrieb bis hin zur Ablösung – mit dem Ziel, Qualität zu steigern und Risiken zu minimieren.
  • Mehr Transparenz und Effizienz durch zentrale Plattformen: Moderne ALM-Tools ersetzen isolierte Excel-Lösungen durch zentrale, kollaborative Plattformen, die Transparenz schaffen, automatisierte Workflows ermöglichen und die Time-to-Value verkürzen.
  • Strategie ist wichtiger als reine Tool-Auswahl: Der Erfolg von ALM hängt weniger vom Tool selbst als von dessen Einbettung in die Unternehmensstrategie, klar definierten Workflows (zum Beispiel nach ITIL) sowie Sicherheits- und Integrationskonzepten ab.
  • SAP Cloud ALM als moderner Referenzstandard: SAP Cloud ALM zeigt exemplarisch, wie cloud-native ALM-Lösungen Implementierung, Testing, Monitoring und Betrieb integrieren und sich nahtlos mit weiteren spezialisierten Tools zu einem durchgängigen ALM-Ökosystem verbinden lassen.

 

Digitale Systemlandschaften in der Cloud werden immer vielschichtiger und komplexer. Unternehmen stehen hier vor der Herausforderung, den Überblick über ihre Anwendungen zu behalten. Application Lifecycle Management (ALM) gilt hierfür nicht nur als Patentlösung, sondern ist mittlerweile ein absolutes Muss für effiziente IT-Projekte und -Prozesse. Am Beispiel von SAP Cloud ALM wird deutlich, wie moderne Tools die Lücke zwischen strategischer Planung und operativem Betrieb sicher schließen. 

 

Die IT-Infrastrukturen moderner Unternehmen gleichen oft einem Flickenteppich: Neben dem zentralen Enterprise-Resource-Planning-System (ERP) existieren zahlreiche Spezialanwendungen, die nahtlos ineinandergreifen müssen. Nur wer dabei die Kontrolle behält, kann ein Höchstmaß an Effizienz, Konsistenz, Aktualität und Compliance sicherstellen. Hier setzt Application Lifecycle Management (ALM) an. Dieser Ansatz ist weit mehr als eine rein technische Lösung. ALM beschreibt eine ganzheitliche Methodik, die von der ersten Planung über die Entwicklung, Qualitätssicherung und Wartung bis hin zur endgültigen Ablösung einer Software reicht. Dabei sind die Ziele klar definiert: Die Qualität soll gesteigert, Risiken minimiert und der gesamte Lebenszyklus strategisch gesteuert werden. 

 

ALM: Transparenz statt Excel-Chaos 

So investieren Unternehmen derzeit massiv in ALM-Initiativen, um dadurch traditionell ineffiziente Prozesse zu überwinden. Statt Anforderungen, Testpläne und Fehlermeldungen in isolierten Excel-Listen zu verwalten, bietet ein ALM-Tool eine zentrale Plattform für die Zusammenarbeit. Die Vorteile liegen auf der Hand: Projektleiter und IT-Verantwortliche profitieren von einem Maximum an Transparenz. Sie erhalten auf Knopfdruck sofortigen Einblick in den Status von Anforderungen und Deployments, was mühsame manuelle Abfragen ersetzt. 

Hinzu kommt: Durch kontinuierliche Tests lassen sich Schwachstellen frühzeitig erkennen, sodass sich die Systemverfügbarkeit deutlich erhöht. Ein weiterer Vorteil: Neue gesetzliche Vorgaben oder Marktbedürfnisse können dank ALM sofort auf ihre Auswirkungen in bestehenden Prozessen geprüft und zügig umgesetzt werden. Dies gewährleistet ein Höchstmaß an Agilität bei Veränderungen. Zudem verkürzen automatisierte Workflows die Zeit bis zur Markteinführung neuer Funktionen (Time-to-Value) und senken damit die Gesamtkosten spürbar. 

 

Der Weg zum effektiven ALM: Strategie schlägt Tool-Wahl 

Der Aufbau eines ALM-Systems ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die eine sorgfältige Planung voraussetzt. Wichtig dabei: Nicht ein effektives Tool allein garantiert den Erfolg, sondern dessen stimmige Einbettung in die Unternehmensstrategie. So müssen Verantwortliche vor der Auswahl einige grundlegende Fragen klären: Welche spezifischen Prozesse sollen abgebildet werden? Welche Benutzergruppen – vom Process Owner bis zum Business Analysten – benötigen Zugriff? Und wie lässt sich das neue Tool nahtlos in die bestehende Infrastruktur integrieren? Wichtige Kriterien für die Auswahl sind dabei die Funktionalität über alle Lebenszyklusphasen, eine hohe Benutzerfreundlichkeit für ein Maximum an Akzeptanz sowie flexible Skalierbarkeit. Nur so kann das System mit dem Unternehmen mitwachsen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt: Ein ALM-Tool benötigt gut definierte Workflows, die sich idealerweise an den ITIL-Prinzipien (Information Technology Infrastructure Library) orientieren. Dies stellt sicher, dass IT-Service-Management-Standards eingehalten werden. Konkret müssen Projektleiter festlegen, wie Anforderungen erfasst, Entwicklungsmeilensteine verfolgt und Tests dokumentiert werden. Da ALM-Tools hochsensible Projektdaten enthalten, sind auch Sicherheitsaspekte wie Zugriffskontrolle, Datenverschlüsselung und Backup-Systeme essenziell.

 

SAP Cloud ALM als moderner Standard 

Wie ALM in der Praxis konkret aussehen kann, zeigt das Beispiel SAP Cloud ALM. Als cloud-native Plattform ist die Lösung in der Lage, die Komplexität von SAP S/4HANA Cloud und hybriden Landschaften sicher zu beherrschen. Unternehmen profitieren von optimierten Implementierungs-Workflows auf Basis von Best Practices (SAP Activate) und einer integrierten Testverwaltung. Eine bedeutende Rolle spielen zudem die Bereiche Operations und Monitoring: So ebnet SAP Cloud ALM den Weg für die Echtzeit-Überwachung von Geschäftsprozessen und verfügbaren Ressourcen. Wichtig auch: Performance-Engpässe kommen nicht erst zum Vorschein, wenn das System schon im Einsatz ist. Vielmehr werden sie durch automatisierte Benachrichtigungen und Handlungsempfehlungen proaktiv gemeldet. Überdies ermöglicht die cloudbasierte Architektur des »Service Delivery Centers« in SAP Cloud ALM eine standortübergreifende Zusammenarbeit in Echtzeit.

Projektverantwortliche sollten stets beachten, dass ALM keine Insellösung ist. Ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine gelungene Implementierung besteht in der Integration mit vorhandenen Werkzeugen. In der Praxis hat sich dabei eine Kombination spezialisierter Lösungen bewährt: Dazu zählen beispielsweise Atlassian Jira für agiles Projektmanagement und die Verwaltung von Aufgaben sowie SAP Signavio für die transparente Modellierung und Optimierung von Geschäftsprozessen. Hinzu kommen Tricentis qTest und Tosca für ein hochautomatisiertes Qualitäts- und Testmanagement sowie die nahtlose Anbindung an IT-Servicemanagement Systeme wie ServiceNow oder JIRA Service Desk. Durch die koordinierte Nutzung dieser Tools lassen sich IT-Projekte entlang des gesamten Lebenszyklus – von der ersten Prozessaufnahme bis zum Go-live und dem laufenden Betrieb – effizient umsetzen.

 

Fazit 

Unternehmen sind heute mehr denn je gefordert, den Lebenszyklus ihrer Anwendungen nicht dem Zufall zu überlassen, sondern strategisch zu managen. Eine wichtige Bedeutung erlangen dabei klare Rollendefinitionen, verlässliche Schnittstellen und ein erfahrener Partner, der sowohl die ALM-Tool-Expertise als auch die erforderliche methodische Kompetenz mitbringt. Mit der richtigen Kombination dieser Erfolgsfaktoren lassen sich Risiken minimieren und Projektlaufzeiten signifikant verkürzen, was entscheidend zum langfristigen Geschäftserfolg beiträgt.

 

Wolfgang Sandmaier ist Managing Director bei KPS 

Copyright: KPS

Wolfgang Sandmaier verfügt über mehr als 35 Jahre Erfahrung in der Konzeption und Implementierung komplexer IT-Landschaften für den Betrieb von SAP-Systemen. Nach seinem Studium der Informationswissenschaften an der Universität des Saarlandes begann er seine Karriere bei der Siemens AG. Im Jahr 2000 wechselte er als Geschäftsführer in die autinform Gruppe und verantwortet seit deren Übernahme durch die KPS AG den Bereich Operational Excellence mit umfassenden Application- und Business-Management-Services. In seiner Karriere begleitete Wolfgang Sandmaier Kunden von Säle füllenden Hostsystemen bis hin zu verteilten Cloud-Architekturen.

 

 

ALM – ein klarer Wachstumsmarkt

Dass ALM kein Nischenthema mehr ist, belegen aktuelle Marktdaten eindrucksvoll. Bereits 58 Prozent der Unternehmen weltweit setzen auf ALM-Tools, um ihre Systeme über den gesamten Lebenszyklus zu steuern. So befindet sich der Markt für diese Lösungen in einem rasanten Aufstieg: Wurden im Jahr 2024 noch rund 4,16 Milliarden US-Dollar in ALM investiert, prognostizieren Experten für 2037 eine Steigerung auf 9,87 Milliarden US-Dollar. Dieses jährliche Wachstum von etwa 6,9 Prozent unterstreicht die stark zunehmende Bedeutung der Technologie für die globale Wirtschaft.

 

 

Hinweis
Mehr zum Thema ALM erfahren Interessierte in einem Webinar von KPS am Mittwoch, 6.5.2026 von 16.30 – 17.15. Es richtet sich an alle, die ihre SAP-Landschaft nicht nur betreiben, sondern wirklich verstehen und steuern möchten. Anmeldung unter diesem Link. https://kps.com/de/unternehmen/events/2026/durchblick-statt-annahmen-mit-sap-cloud-alm/
Wer in ein früheres Webinar zum Thema ALM schauen möchte, findet die Aufzeichnung unter diesem Link (mit Registrierung). https://kps.com/de/insight/video/uebersicht-statt-puzzleteile-mit-sap-cloud-alm-webinar
Ein ausführliches Whitepaper zum Thema ALM können sich Interessierte zudem hier herunterladen (mit Registrierung). https://kps.com/de/insight/whitepaper/whitepaper-best-practices-fuer-alm-tools

 

Über die KPS AG
Die KPS AG mit Hauptsitz in München ist seit mehr als 25 Jahren eine führende Unternehmensberatung für die digitale Transformation von B2B- und B2C-Unternehmen. Sie befähigt diese mit bewährten Strategien, effizienten Prozessen und innovativen Technologien, konkrete Ergebnisse und messbare Erfolge zu erzielen, etwa in den Bereichen ERP, Customer Experience, Finanzen, Logistik sowie weiteren Kernprozessen. KPS kombiniert dabei tiefes Branchenwissen mit einer umsetzungsstarken Herangehensweise und marktführenden Plattformen wie SAP und Composable-Best-of-Breed-Lösungen. Werte wie Vertrauen, Qualität, Teamgeist, Verantwortung und Wirkung prägen die Zusammenarbeit mit KPS nachhaltig.
Mehr als 70 Technologiepartnerschaften, über 400 erfolgreiche Kundenprojekte sowie über 90 Auszeichnungen bestätigen KPS‘ Position als führende Beratung für Handel und Großhandel in Europa. Das Unternehmen beschäftigt rund 1.000 Beraterinnen und Berater an 14 Standorten in Europa und erwirtschaftete 2023/2024 einen Umsatz von 145,4 Mio. EUR. www.kps.com

 

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