Weiterqualifizierung mit SAP: SuccessFactors Learning oder Litmos Training?

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Die digitale Transformation führt zu einem enormen Umbruch am Arbeitsmarkt: Während vor allem immer mehr Routineaufgaben von IT übernommen werden und damit Jobs wegfallen, fehlt für neue Aufgaben qualifiziertes Personal. Um der sich wandelnden Situation gerecht zu werden, können Unternehmen auch auf die Weiterqualifizierung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen. Mit SAP SuccessFactors Learning und SAP Litmos Training bietet SAP zwei Lösungen für kontinuierliches und zielgerichtetes Lernen im Business. Wo die spezifischen Stärken liegen, zeigt der Überblick.

Die aktuelle Corona-Krise beschleunigt, was sich bereits seit Jahren abzeichnet: Im Zuge der Digitalisierung verändern sich die Aufgaben entlang etlicher Geschäftsprozesse. Damit wandelt sich auch der Bedarf an Skills. Und das macht schließlich die Weiterqualifizierung zu zukunftsorientierten Bildungsinhalten erforderlich. Relevant sind insbesondere die Bereiche IT und Technik, Marketing und Kommunikation sowie Management und Wirtschaft – so die Trendstudie »Upskilling – Digitalisierung und neues Lernen« der Hochschule IUBH von 2020.

 

[Grafik zu Trendstudie »Upskilling – Digitalisierung und neues Lernen« der Hochschule IUBH von 2020 zu Hard- und Softskills]

 

Allerdings: So sehr die Bedeutung von Weiterbildung betont wird, um mit dem gesellschaftlichen und technologischen Fortschritt Schritt zu halten, so wenig werden entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen. Ob und wie sich ein Mitarbeiter weiterbildet, hängt kaum von dessen Lernbereitschaft ab, dafür aber sehr vom Arbeitgeber. Laut der IUBH-Studie fehlt es oft an Budget (31,3 Prozent), einem Angebot an Weiterbildungsmaßnahmen (29,9 Prozent) oder Zeit (28,4 Prozent). 17,4 Prozent der befragten Unternehmen geben sogar an, keinen Handlungsbedarf im Hinblick auf weitere Qualifikationen für die Zukunft zu sehen. Was das zur Folge hat, zeigt der »Adult Education Survey« der EU von 2016: Lediglich die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bildet sich im Unternehmen weiter. Dafür nutzen sie reine Online-Formate oder hybride Angebote deutlich seltener als Präsenzveranstaltungen. Zudem ist der Einsatz digitaler Medien in der Weiterbildung eher die Ausnahme.

Erstaunlich sind die Ergebnisse zu den Lernformen, weil Mitarbeiter sich etwas anderes wünschen: eine Kombination verschiedener Formate, die sich raum- und zeitunabhängig in den Arbeitsalltag integrieren lassen und die jeder eigenständig managen kann. Dazu zählen zum Beispiel unterschiedliche Online-Trainings, vertiefende Präsenzveranstaltungen und die persönliche Begleitung durch einen Coach. Idealerweise sind die Angebote in kompakten Einheiten durchführbar, passen zum persönlichen Lern- und Weiterentwicklungsinteresse – und haben einen konkreten Nutzen für das Unternehmen.

 

Zeitgemäß, schnell, effektiv: Learning-Management-Systeme

Um diese Anforderungen effektiv und effizient zu erfüllen, lohnt sich der Einsatz von Learning-Management-Systemen (LMS) – Lernprogramme lassen sich damit verwalten, Lerninhalte zentral und strukturiert konzipieren, Lernerfolge nachvollziehbar dokumentieren und Reports erstellen. SAP hat gleich zwei LMS im Angebot: SAP SuccessFactors Learning und SAP Litmos Training. Die Wahl zu haben, ist für Unternehmen natürlich grundsätzlich schön. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob wirklich beide Systeme zukunftsfähig sind. Gerade SAP-Anwender haben diesbezüglich schon unschöne Erfahrungen gemacht.

Im Fall von SAP SuccessFactors Learning und SAP Litmos Training besteht nach unserer Einschätzung allerdings keine Gefahr, dass SAP eine der beiden Lösungen in absehbarer Zeit aufgibt. SAP Litmos Training kam im Zuge der Akquise des Cloud-CRM-Anbieters Callidus Software 2018 eher zufällig ins Portfolio, war also kein strategischer Zukauf. Darüber, weshalb SAP die Lösung als LMS neben SAP SuccessFactors Learning betreibt, lässt sich zwar nur mutmaßen. Die diesjährige Free-Trial-Initiative, umfassende Funktionsupdates sowie der kontinuierliche Ausbau der enthaltenen Lerninhalte sprechen aber eher dafür, dass SAP an einer weiten Verbreitung interessiert ist. Auch für SAP SuccessFactors Learning wurde in diesem Frühjahr ein großes Update veröffentlicht. Dieses bringt tiefgreifende Verbesserungen bei der Learning-Administration mit. Damit hat SAP eine technologische Lücke zu anderen SuccessFactors-Modulen geschlossen, die seit dem Kauf der Software 2012 bestand. Ohne eine langfristige Perspektive wäre ein solcher Schritt schwer nachvollziehbar.

 

Nahtlos intergiert oder Stand-alone?

Dass SAP beide Lösungen dauerhaft betreibt, ergibt mit Blick auf die jeweiligen Stärken und Schwächen und die damit adressierten Zielgruppen durchaus Sinn. SAP SuccessFactors Learning ist vor allem dann interessant, wenn Unternehmen die Weiterqualifizierung als Teil eines ganzheitlichen Talent Managements verstehen. Das deshalb, weil sich das Learning-Modul nahtlos an die übrigen SuccessFactors-Module anbinden lässt – beispielsweise an Performance & Goals oder Succession & Development. Auf diese Weise werden komplexere Szenarien möglich: Empfehlungen zu Lerninhalten könnten beispielsweise auf Basis des Kompetenzprofils eines Mitarbeiters erstellt werden und mit Entwicklungs- beziehungsweise Ziel-Vereinbarungen verknüpft werden.

Im Gegensatz dazu ist SAP Litmos Training als Cloud-Stand-alone-Lösung mit offenen Schnittstellen konzipiert. Unternehmen müssen also kein SAP-System im Einsatz haben, um das LMS zu nutzen. SAP-Anwender müssen sich nicht zwingend um eine Integration kümmern. Vorteilhaft ist auch, dass SAP Litmos Training sehr rasch und ohne großen Aufwand eingeführt ist. Zugreifen können auf die Lösung sowohl interne Mitarbeiter. Sie lässt sich aber auch zum Training von externen Stakeholdern nutzen – was tatsächlich der Ursprung des LMS. Und: SAP Litmos Training stellt aktuell über 200 Kurse kostenlos bereit, das Angebot ist in letzter Zeit stetig gewachsen und dürfte dies künftig weiter tun. Allerdings ist der thematische Fokus recht eng. Ein Großteil der kostenlosen Trainings richtet sich im weiteren Sinne an den Vertrieb und Kundenservice. Hinzu kommen Inhalte zu Themen Persönliche Weiterentwicklung, Führung oder Projektmanagement.

 

[Tabelle: Vergleich SAP SuccessFactors Learning und SAP Litmos Training]

 

Erst die Kultur, dann die Technologie

Bevor sich Unternehmen für SAP SuccessFactors Learning, SAP Litmos Training oder ein anderes LMS entscheiden, sollten sie in jedem Fall vorher eine grundsätzlichere Entscheidung treffen: Welche Lernkultur soll künftig im Unternehmen herrschen? Nur wenn der Weiterqualifizierung eine hohe Bedeutung zuerkannt wird und wenn für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden, kann ein Learning-Management-System sein volles Potenzial entfalten.

Christian Mayrhofer und Sara Penz, TalentChamp Consulting, Wien

 

 

 

 

Neue Administration für SAP SuccessFactors Learning

Mit dem First Half Release 2020 hat sich bei SAP SuccessFactors Learning einiges getan. Erforderlich war vor allem die Umstellung von Adobe Flash auf HTML5, weil das Flash-Format nur noch bis Ende von den gängigen Browsern unterstützt wird. Gleichzeitig hat SAP einige Verbesserungen vorgenommen, die vor allem für Administratoren die Usability steigern sollen:

  • Die Performance (die Schnelligkeit) des Learning-Moduls hat sich deutlich verbessert, da Flash als »Bottleneck«-Technologie wegfällt.
  • Die verwendeten Bezeichnungen im gesamten Learning-Modul wurden angepasst und intuitiver zusammengefasst.
  • Die Learning-Administration wurde vollständig in SAP SuccessFactors integriert, sodass Administratoren besser arbeiten können.
  • Das Design und die Benutzerführung der Learning-Administration-Oberfläche wurden überarbeitet.
  • Das Learning-Administration-Menü wurde logischer aufgebaut.

 

 

Training Requestor]

Mit dem »Training Requestor« bietet das auf SuccessFactors spezialisierte Beratungsunternehmen TalentChamp ein Add-on an, das eine oft von Unternehmen gewünschte, aber im Standard fehlende Funktionalität ergänzt. Der Training Requestor ermöglicht es Mitarbeitern und Führungskräften, konkrete und nicht im Katalog enthaltene Kursangebote direkt aus SAP SuccessFactors Learning heraus anzufragen. Daran schließt ein ein- oder mehrstufiger Genehmigungs-Workflow an. Die angefragten Formate können außerdem als neues Kursangebot in SAP SuccessFactors angelegt werden. Auf eine Anfrage kann auch reagiert werden, in dem ein bereits im Katalog vorhandenes Kursangebot zugewiesen wird. Das Add-on lässt sich nahtlos in SAP SuccessFactors integrieren. Die dazugehörige App läuft auf der SAP Cloud Platform von TalentChamp – Anwender benötigen also keine eigenen SCP-Lizenzen.

 

842 Artikel zu „Weiterbildung“

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Immer mehr Unternehmen setzen in der Weiterbildung auf digitales Lernen. Zugleich erhöht die Digitalisierung aber auch den Bedarf an Weiterbildung, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).   Wie die Befragung von rund 1.700 Unternehmen belegt, greifen Firmen, die weitgehend digitalisiert sind, besonders häufig auf neue Lernmethoden zurück. Das können beispielsweise Lernvideos, Web-Seminare…

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Europavergleich: IT-Weiterbildung lohnt sich in Deutschland am meisten

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Digitalisierung: Mitarbeiter sind gut vorbereitet, aber Weiterbildung sollte hohe Priorität haben

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Zehn Prozent aller Weiterbildungen entfallen auf den Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie

Zehn Prozent aller Weiterbildungskurse in Deutschland entfallen auf den Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor, die auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 10.000 Erwachsenen im Rahmen des Nationalen Bildungspanels (NEPS) beruht [1].   39 Prozent der Weiterbildungen im Bereich IKT werden…

Die Hälfte der Betriebe unterstützen Weiterbildung

53 Prozent aller Betriebe in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2016 die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter unterstützt. Das zeigen die Daten des IAB-Betriebspanels, einer repräsentativen Befragung von rund 16.000 Betrieben durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). »Seit dem Beginn des neuen Jahrtausends ist der Anteil der weiterbildenden Betriebe damit deutlich angestiegen«, sagte IAB-Direktor Joachim…

Verarbeitendes Gewerbe: Mehrheit der Exportbetriebe investiert in Weiterbildung

Durchschnittlich 58 Prozent der exportierenden Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes förderten in den Jahren von 2000 bis 2014 die Weiterbildung ihrer Beschäftigten. Bei den nicht exportierenden Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes lag der Anteil bei 34 Prozent. Allerdings konzentriert sich die Weiterbildung in den Exportbetrieben auf einen kleineren Anteil der Beschäftigten als bei den nicht exportierenden Betrieben.…

Freie Mitarbeiter: Weiterbildung in der »Gig Economy« – Kostenfrage ungeklärt

Freelancer verfügen über Expertenwissen auf ihrem Gebiet und lassen sich flexibel einsetzen – sie springen von Auftrag zu Auftrag (»Gig«). Immer mehr deutsche Unternehmen schätzen diese Vorteile der sogenannten »Gig Economy«. Wie eine aktuelle Umfrage zeigt, arbeiten bisher erst 16 Prozent vorwiegend mit freien Mitarbeitern [1]. Jedoch wollen 48 Prozent der HR-Entscheider bis zum Jahr…

Weiterbildung findet oft im Web statt

■      Zwei Drittel der Unternehmen nutzen digitale Lernmöglichkeiten für Mitarbeiter. ■      36 Prozent der Unternehmen setzen webbasierte Lernprogramme ein. ■      Smartphone- und Tablet-Apps spielen bislang keine Rolle. Unternehmen setzen bei der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter auf einen Mix aus klassischen Präsenz-Seminaren und digitalen Lerntechnologien. Zwei Drittel aller Unternehmen (65 Prozent) nutzen externe Seminarangebote oder In-House-Schulungen. Ähnlich…

Blended Learning als berufsbegleitende Weiterbildungsform

Studie 2016: Flexibilität beim Lernen – dank mobiler Technologien. HR-Manager setzen bei der berufsbegleitenden Weiterbildung auf Blended Learning – der Kombination aus Lernen mit schriftlichem Lernmaterial, digitalen Medien, Webinaren und Seminaren sowie persönlicher Betreuung durch Tutoren oder Dozenten. Dass neben den persönlichen Ansprechpartnern der Einsatz mobiler Endgeräte und E-Medien eine immer wichtigere Rolle spielt, zeigen die…

Weiterbildungsangebote stärken das Arbeitgeberimage

Studie bestätigt positive Signale für Karriereperspektiven, Unternehmenskultur und eine nachhaltige Personalstrategie. Berufliche Weiterbildung ist nach Ansicht von HR-Verantwortlichen ein wichtiges Instrument in der Personalentwicklung und wirkt sich positiv auf die Mitarbeiterbindung, das Recruiting sowie das Arbeitgeberimage aus. Dies geht aus der aktuellen TNS Infratest-Studie »Weiterbildungstrends in Deutschland 2016« hervor, die bereits zum achten Mal in…

Weiterbildung neben dem Beruf fördert Karrierechancen

Lernbereitschaft ist die wichtigste Kompetenz in einer digitalisierten Arbeitswelt. Wer lernt, gewinnt im Job. Der Lohn sind Karrierechancen, mehr Verantwortung und/oder eine Gehaltserhöhung. Dies geht aus der aktuellen TNS Infratest-Studie »Weiterbildungstrends in Deutschland 2016« hervor, die bereits zum achten Mal in Folge im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) unter 300 Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen durchgeführt…

Technologischer Wandel führt zu erhöhtem Weiterbildungsbedarf

Die Digitalisierung der Arbeitswelt auf allen Qualifikationsebenen spürbar. Der technologischer Wandel steigert Weiterbildungsbedarf. Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist in deutschen Unternehmen angekommen und führt zu einem gesteigerten Weiterbildungsbedarf. Dies geht aus der aktuellen TNS-Infratest-Studie »Weiterbildungstrends in Deutschland 2016« hervor, die bereits zum achten Mal in Folge im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) unter 300 Personalverantwortlichen…

Großer Bedarf an digitaler Weiterbildung von Fachkräften

■       Weiterbildung vor allem in Datenanalyse, Social Media sowie Programmierkenntnissen. ■       Nur 3 Prozent der Unternehmen sehen keinen Bedarf. Die deutsche Wirtschaft sieht großen Bedarf bei der Weiterbildung ihrer Fachkräfte zu Digitalthemen. Mehr als vier von zehn Unternehmen (45 Prozent) halten es für notwendig, Mitarbeiter in der Datenanalyse zu schulen. Jedes dritte Unternehmen hält zusätzliche…

Weiterbildung 2015: virtuell, mobil, persönlich

Rund zwei Drittel der Personaler halten ein einheitliches »Look-and-feel« von Lernplattformen und Lerninhalten auf allen genutzten mobilen Endgeräten für wichtig bis äußerst wichtig. Dieses Ergebnis geht aus der aktuellen TNS-Infratest-Studie »Weiterbildungstrends in Deutschland 2015« hervor und zeigt, dass Lernen immer mobiler und vernetzter wird [1]. Gleichzeitig spielt für die Befragten die persönliche Begleitung des Lernprozesses…

Demografischer Wandel: Weiterbildung ist wesentlicher Strategiebestandteil

Der demografische Wandel beschäftigt die Arbeitswelt: Viele Wissensträger sehen in den nächsten Jahren dem Eintritt in den Ruhestand entgegen. Mit ihnen scheidet wertvolles Wissen aus. Gleichzeitig gibt es zu wenig junge Nachwuchskräfte. In der Personalentwicklung rücken demzufolge der Aufbau und Erhalt von Wissen zusehends in den Fokus. So spielt für rund neun von zehn Personalverantwortlichen…

Weiterbildung als Karriereturbo

Im Job weiterkommen, wer möchte das nicht? Schließlich locken neue Aufgaben, beruflicher Aufstieg, mehr Verantwortung und oft auch eine Gehaltssteigerung. Wer sich fortbildet, kommt diesen Zielen ein großes Stück näher. Dies geht aus der TNS Infratest-Studie »Weiterbildungstrends in Deutschland 2015« hervor. An der Befragung, die im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) durchgeführt wurde, nahmen 300…

Weiterbildung hoch im Kurs: Eigeninitiative fördert Neueinstellung, Aufstieg und Joberhalt

Ob Aufstiegsqualifizierung oder IHK-Zertifikatslehrgang: Wer sich beruflich weiterbildet und dabei Eigeninitiative zeigt, ist bei Chefs gerne gesehen. Dies geht aus der Studie »Weiterbildungstrends in Deutschland 2015« hervor [1]. Die Befragung, seit 2009 zum siebten Mal in Folge, macht dabei deutlich: Eigenverantwortliches Weiterbildungsengagement wirkt sich positiv auf die Faktoren Arbeitsplatzsicherheit, Karrierechancen sowie das Einstellungsverhalten aus. Weiterbildungsengagierte…

Fraunhofer Academy mit Weiterbildungsangeboten

Unternehmen stehen immer größere Datenmengen zur Verfügung. Jede Transaktion, sei es beim Shoppen, Surfen oder Simsen, übermittelt Daten. Doch wem nützen diese riesigen Datenmengen (Big Data), wenn sie nicht analysiert, ausgewertet und dargestellt werden können? Firmen, die das Potenzial von Big Data erkennen und nutzen, können die Qualität ihrer Produkte steigern, die Herstellung effizienter gestalten…

Fünf Tipps für Ihre Weiterbildung

Fünf Tipps für Ihre Weiterbildung von Robert Half Technology Welches Ziel möchte ich mit der Weiterbildung erreichen? Machen Sie sich zunächst klar, was genau Sie mit einer Fortbildung erreichen wollen. Geht es Ihnen darum, Ihr Know-how an aktuelle berufliche Herausforderungen anzupassen oder möchten Sie Ihre Kompetenzen ausbauen, um beruflich aufzusteigen? Welche Art von Weiterbildung ist…

Malware-as-a-Service: Cybersecurity-Profis gegen APT-Unternehmer

Die sich weiter professionalisierende Hacker-Industrie bietet nicht nur Malware und Tools zur Miete an. Kriminelle Experten stellen auch ihre Arbeitsleistung für Geld zur Verfügung. Deren Expertise für Advanced Persistent Threats (APTs) erfordert eine Abwehr auf Augenhöhe: Managed Detection and Response (MDR). In den letzten Jahren hat sich die Cyberkriminalität weiter organisiert und orientiert sich dabei…