Frauen in der Cybersecurity: Fachkräftemangel aktiv entgegenwirken

Illustration: Absmeier Geralt

Die Zahl der offenen Stellen in der Cybersicherheit übersteigt weltweit mittlerweile vier Millionen. Setzt man den Fachkräftemangel mit Statistiken zur Geschlechterverteilung in der Branche in Beziehung, wird deutlich, was diese Talentlücke teilweise verursacht – ein massiver Mangel an Frauen, die in diesem Sektor arbeiten.

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Als Cybersecurity-Expertin mit mehr als 25 Jahren Technologie- und IT-Erfahrung habe ich erlebt, wie sich die Branche in zahlreichen Schlüsselbereichen massiv weiterentwickelt hat, doch der Mangel an Diversität hält sich hartnäckig. Das Thema des diesjährigen Internationalen Frauentags »#ChooseToChallenge« ist ein Handlungsaufruf, geschlechtsspezifische Vorurteile und Ungleichheit zu bekämpfen. Dieser Artikel beleuchtet, was getan werden kann, um mehr Frauen zu ermutigen, sich für eine Karriere in der Cybersicherheit zu entscheiden.

 

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Veraltete Branchenstereotypen halten Frauen immer noch fern

Zunächst ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass sich die Dinge in die richtige Richtung entwickeln: Jüngste Untersuchungen zeigen, dass der Frauenanteil in der weltweiten Cybersecurity-Belegschaft in den letzten Jahren von nur 11 Prozent auf etwa 24 Prozent gestiegen ist, was ein deutlicher Sprung ist.

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Aktuell ist die überwiegende Mehrheit der weltweiten Belegschaft im Bereich Cybersicherheit weiß und männlich. Diese Bevölkerungsgruppe soll keinesfalls herabgesetzt werden, jedoch ist Diversität aus Gründen wichtig, die über eine einfache Repräsentation hinausgehen: Eine vielfältige Belegschaft bringt ein wesentlich breiteres Spektrum an Ansichten und Erfahrungen mit, was unter anderem zu einer höheren Produktivität und schnelleren, kreativeren Problemlösungen führen kann. Weshalb also entscheiden sich nicht mehr Frauen für eine Karriere in der Cybersicherheit?

Langjährige Stereotypen, die Branche sei eine Bastion für Außenseiter und unsoziale Introvertierte, herrschen immer noch vor. Ebenso wie die Vorstellung, Cybersecurity sei ein Refugium für eine toxische männliche Arbeitskultur, in der die Möglichkeiten für Frauen, ihre Karriere voranzutreiben, begrenzt oder sogar nicht vorhanden seien. Natürlich sind viele dieser Stereotypen völlig veraltet und weit entfernt von den professionellen und einladenden Umgebungen, die ich jeden Tag erlebe. Solange sie jedoch nicht endgültig ausgeräumt werden können, stellen sie weiterhin eine große Hürde für den Einstieg von Frauen dar. Deshalb bedarf es zielgerichteter Aktionen, um dauerhafte Veränderungen herbeizuführen, nicht nur in der Art, wie sich die Branche präsentiert, sondern auch wie und wann sie mit potenziellen zukünftigen Talenten in Kontakt tritt.

 

Aufbau eines neuen inklusiveren Images für die gesamte Branche

Dieser Wandel muss an der Basis beginnen: Mit engagierteren und inklusiveren außerschulischen Clubs, die von inspirierenden Männern und Frauen geleitet werden und Mädchen zeigen, wie großartig eine Laufbahn in der IT sein kann. Aktuell gibt es viel zu wenige Initiativen, die dazu beitragen, Mädchen bereits in jungem Alter auf den Weg einer erfolgreichen Cybersecurity-Karriere zu führen.

Zudem muss deutlicher gemacht werden, wie vielfältig die Cybersecurity ist und wie wertvoll unterschiedlichste Skillsets sein können. Leider gibt es eine große Zahl an Frauen, die eine Karriere in der Cybersicherheit bereits vor langer Zeit abgeschrieben haben, weil sie dachten, dass sie nicht die »richtigen« Erfahrungen oder Fähigkeiten mitbrächten. In Wirklichkeit gibt es kein einheitliches Profil, und nur weil jemand keinen Hintergrund in der Programmierung hat, bedeutet dies nicht, dass es keinen Platz für sie oder ihn in diesem Sektor gibt. Viele der effektivsten Cybersicherheitsprogramme sind gemeinschaftliche Bemühungen von Teams, die alle eine Reihe unterschiedlicher Fähigkeiten mitbringen – von Kommunikation und Planung bis hin zu strategischem Denken, Design und mehr. Eine einfache Möglichkeit, hier eine Veränderung herbeizuführen, ist die Neuformulierung oder Auffrischung von Stellenbeschreibungen, die weniger einschüchternd und inklusiver sind, sowie die Nutzung einer breiteren Palette an Kanälen, um offene Stellen bekannt zu machen, damit mehr unterschiedliche Zielgruppen erreicht werden.

Schließlich müssen wir auch all den erfolgreichen Frauen, die bereits heute im Bereich der Cybersicherheit arbeiten, eine größere Plattform bieten. Dies wird dazu beitragen, der Branche ein freundlicheres, sympathischeres Gesicht zu verleihen, die immer noch damit zu kämpfen hat, ihr veraltetes, unattraktives Image abzuschütteln. Eine Möglichkeit, dies zu tun, besteht darin, diese Frauen in Universitäten, Schulen und auf breiteren Wirtschaftsforen sprechen zu lassen (nicht nur bei Cybersecurity-Veranstaltungen mit größtenteils selbstgewähltem Publikum), sowie ihre Erfolge im Internet stärker zu bewerben. Dies kann eine große Inspirationsquelle für diejenigen sein, die sich noch unsicher sind, ob sie den Karriereweg beschreiten sollen.

Aufgrund des steigenden Fachkräftemangels muss die Cybersicherheit mehr tun, um ihre Attraktivität für ein breiteres Spektrum an Kandidaten, insbesondere Frauen, zu erhöhen. Auf diese Weise kann die Branche nicht nur dazu beitragen, das immer noch bestehende Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern auszugleichen, sondern auch eine reichhaltige Ader an zukünftigen Talenten anzapfen, die das Potenzial haben, die Qualifikationslücke ein für alle Mal zu schließen.

 

 

Debra Danielson, Chief Technology Officer & SVP of Engineering, Digital Guardian

Als erfahrene technische Führungskraft und Beraterin gibt Debra Danielson die technische Vision und strategische Richtung für Produktinnovationen bei Digital Guardian vor und verantwortet die technische Strategie für die Digital Guardian Data Protection Platform. In ihrer Rolle beaufsichtigt Debra Danielson auch die technische Funktion, einschließlich Produktentwicklung, Qualitätssicherung und Aufrechterhaltung des technischen Betriebs.

In ihrer mehr als 25-jährigen Karriere hatte Debra Danielson technische, strategische sowie Management-Führungsfunktionen inne. Im Jahr 2006 wurde sie zum »Distinguished Engineer« ernannt, eine Auszeichnung, die den höchsten Grad an technischer Expertise in der breiteren CA Technologies-Community würdigt.

Debra Danielson hält 27 Patente in den Bereichen IT-Management und Security und ist Mitglied in mehreren technischen Beiräten. Sie hat einen Bachelor of Arts in Wirtschaft und angewandter Mathematik der Boston University.

 

476 Artikel zu „Frauen Sicherheit“

Sicherheit, Ausgaben, Mobile Shopping – so surfen Männer und Frauen im Internet

Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Mann und Frau sind ein spannendes Thema. Doch wie gleich/unterschiedlich sind die Geschlechter eigentlich, wenn es um das Surfen im Internet geht? Paysafecard hat in mehreren Umfragen das Surfverhalten von Männern und Frauen unter die Lupe genommen. Die Resultate offenbaren überraschende Unterschiede zwischen Mann/Frau: Zahlen Sie lieber mit Bargeld oder…

Sicherheitswarnung: Aktuelle Cybercrime-Kampagne nimmt Schweizer FinTech-Branche ins Visier 

Evilnum-Gruppe will Unternehmen infiltrieren und ausspionieren. Unternehmen in der Schweiz, aber auch in den EU-Ländern, sollten derzeit genau auf ihre eingehenden E-Mails achten. Die Hacker-Gruppe Evilnum ist derzeit wieder sehr aktiv und hat es gezielt auf FinTech-Firmen abgesehen. Mit sogenannten Spear-Phishing-Mails, also ganz gezielten Attacken gegen ausgewählte Ziele, sollen die Empfänger dazu gebracht werden, einen…

Covid-19 hat erhebliche Auswirkungen auf die IT-Sicherheitslage in Deutschland und Frankreich

Dritte Ausgabe des Französisch-deutschen IT-Sicherheitslagebilds erschienen. Die Covid-19-Pandemie hat deutliche Auswirkungen auf die IT-Sicherheitslage in Deutschland und Frankreich. In beiden Ländern hat der Corona-bedingte Digitalisierungsschub die mögliche Angriffsfläche und damit die Wahrscheinlichkeit von Cyberangriffen vergrößert. Dies ist eine Erkenntnis der inzwischen dritten gemeinsamen Lagebetrachtung, die das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die…

Covid-19: Bringt die neue Arbeitskultur mehr Frauen in die IT?

Der Mangel an Frauen in der IT ist nach wie vor eine große Herausforderung für die gesamte Branche. Können die jüngsten Veränderungen in der Arbeitskultur Unternehmen helfen, den Fachkräftemangel zu überwinden – und mehr Frauen in die IT-Branche bringen?   Der Mangel an Fachkräften im IT-Bereich ist seit Jahren ein ernstes Problem. Insbesondere kleinere Unternehmen…

54 % der IT-Sicherheitsexperten sind von Überlastung oder Burnout bedroht

  Beschäftigte in der IT und ganz besonders im Bereich Cybersicherheit sind chronisch überlastet. Dazu gibt es Studien aus unterschiedlichen Fachbereichen und Disziplinen. Laut dem jüngsten The Security Profession 2019/2020 Report des Chartered Institute of Information Security (CIISec) haben über die Hälfte (54 Prozent) der befragten IT-Sicherheitsexperten entweder selbst ihren Arbeitsplatz wegen Überarbeitung oder Burnout…

Mainframe-Umfrage 2020: Anpassen, Automatisieren und Sicherheit haben höchste Priorität

IBM Z ist entscheidend für den digitalen Erfolg. BMC hat die Ergebnisse des 15th Annual Mainframe Survey veröffentlicht. Sie zeigen eine starke Zustimmung für die Mainframe-Modernisierung, neue strategische Prioritäten und ein Erstarken der nächsten Generation von Mainframe-Talenten. Als größte Umfrage ihrer Art interviewt der jährliche Mainframe Survey über tausend Führungskräfte und Mainframe-Experten zu ihren Prioritäten,…

Diskriminierung im Job: weniger Gehalt für Frauen, mangelndes Lob für Männer

Die aktuelle So-arbeitet-Deutschland-Studie von SThree zeigt: Impulse für Gleichberechtigung im Job ist Chefsache.   Weniger Geld, seltenere Beförderung und der Vorwurf der Quotenfrau: So sieht der Arbeitsalltag vieler Frauen in Deutschland aus, denn 60 Prozent wurden schon mal aufgrund ihres Geschlechts im Job benachteiligt. Dabei finden 91 Prozent, dass Diskriminierung im Beruf nichts verloren hat…

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66 % der IT-Fachleute berichten über eine Zunahme von Sicherheitsproblemen in den letzten drei Monaten.   Eine aktuelle Studie von Ivanti hat die Auswirkungen des massenhaften Umzugs ins Home Office auf die Unternehmens-IT untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Arbeitsbelastung der IT-Teams, Sicherheitsprobleme und Kommunikationsherausforderungen in dieser neuen Ära der ortsunabhängigen Arbeit erheblich zugenommen haben.…

Frauen wechselten häufiger ins Home Office

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Steigende Sicherheitsrisiken durch veraltete Netzwerkgeräte

Eine neue Studie zeigt die Cybersecurity-Risiken für Unternehmen durch die rasante Zunahme von Remote Working und veraltete Netzwerkgeräte.   Laut NTT sind 48 % der Geräte in Unternehmen wegen verlängerter Wiederbeschaffungszyklen und dem Trend zu Multi-Cloud-Umgebungen veraltet oder technisch überholt. 2017 waren es nur 13 %.   Der »2020 Global Network Insights Report« von NTT…

Smart Working und Cybersicherheit: Eine schwierige Kombination

Fernarbeit, Home Office, Smart Working: Aufgrund der jüngsten Ereignisse greifen immer mehr Unternehmen darauf zu. Doch schon davor hat sich diese Praxis auch bei Arbeitskräften immer größerer Beliebtheit erfreut, und je nach Branche befindet sich das Arbeiten von zu Hause aus in einer Phase großen Aufschwungs. Ein Trend, der allerdings Vorsichtsmaßnahmen seitens der Unternehmen erfordert,…

Sicherheitsprobleme in Smart-Home-Geräten

Design-Konzept eines NFC-Rings zur Türöffnung lückenhaft. Sicherheitsrisiko in Automatisierungsplattform für Garagen. Auf der CES werden dieser Tage wie jedes Jahr viele neue Verbrauchertechnologien vorgestellt. Daher ist es wichtig, die Sicherheitsrisiken zu berücksichtigen, die diese neuen Geräte und Programme für den Einzelnen darstellen: Im Rahmen der CES stellt McAfee seine Erkenntnisse zu zwei Smart-Home-Geräten vor: dem…

Spitzenverdienerinnen: So erreichen Frauen ein sechsstelliges Gehalt

Sie ziehen sich für die Familie öfter als Männer aus dem Berufsleben zurück, arbeiten häufiger in Teilzeit und erreichen seltener Führungspositionen: Verglichen mit ihren männlichen Kollegen erreichen weibliche Fachkräfte noch immer deutlich seltener Spitzengehälter. Nur 15 Prozent aller Fachkräfte, die ein Jahresgehalt von mehr als 100.000 Euro erzielen, sind Frauen. Sie verdienen im Schnitt 130.200…

Steigende Gehälter in der IT-Sicherheit

Die Nachfrage nach IT-Security ebbt nicht ab und die Gehälter für die Sicherheitsexperten steigen kontinuierlich. Laut einer aktuellen Auswertung der Vergütungsanalysten von Compensation Partner verdienen Beschäftigte in der IT-Security über 63.000 Euro (brutto) jährlich. Führungskräfte bekommen in diesem Bereich über 100.000 Euro im Jahr. Die lukrativste Stadt ist München und im Branchenvergleich dominieren das Verkehrs-…

2019: Ausgaben für IT-Sicherheit steigen um 10 Prozent

Technologien und Lösungen zur Verbesserung der IT-Sicherheit sind gefragt wie nie: Im laufenden Jahr geben Unternehmen in Deutschland voraussichtlich 4,6 Milliarden Euro für Hardware, Software und Services im Bereich IT-Sicherheit aus – ein Allzeithoch und 10 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2018. Für das Jahr 2020 ist ein weiteres Wachstum um 7,5 Prozent auf…

China 2019: Erfolg, Sicherheit und Gesundheit sind die drei wichtigsten Werte der chinesischen Konsumenten

Der Werte-Index China 2019 analysiert erstmalig Diskussionsbeiträge in chinesischen Social-Media-Kanälen. Die Ergebnisse bieten deutschen Unternehmen wichtige Erkenntnisse über die aktuelle Wertewelt der in China lebenden Menschen. Nach der Studie sind für chinesische Internetnutzer Erfolg, Sicherheit und Gesundheit aktuell die drei wichtigsten Werte. Im Vergleich dazu sind es in Deutschland laut dem Werte-Index 2018 die Werte…

KI: Gehirne von Männern und Frauen unterscheiden sich

Forscher haben selbstlernende Software aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) erfolgreich darauf trainiert, zu erkennen, ob ein fMRT-Scan ein weibliches oder ein männliches Gehirn zeigt. Damit ist klar, dass es bei der Verknüpfung von Gehirnregionen charakteristische Geschlechtsunterschiede gibt. Nachzulesen ist dieses Ergebnis der Wissenschaftler aus Jülich, Düsseldorf und Singapur jetzt in der Fachzeitschrift »Cerebral…

Hoher IT-Sicherheitsstandard wirkt sich auf den Unternehmenswert aus – Cyberangriffe gut abwehren

Jährlich entstehen in der deutschen Wirtschaft Schäden durch Cybercrime in Höhe von 55 Milliarden Euro, über 80.000 Fälle werden jährlich registriert. Laut Bundeskriminalamt ist die Dunkelziffer »unvorstellbar groß«, da kein Unternehmen möchte, dass ein IT-Sicherheitsleck oder ein Datendiebstahl bekannt wird. Schließlich wäre das massiv geschäftsschädigend.

Europäische Unternehmen beim Thema IT-Sicherheit unter globalem Durchschnitt

Eine aktuelle Studie zeigt, dass europäische Unternehmen deutlichen Nachholbedarf beim Schutz vor Cyberbedrohungen haben: Mit einem Reifegrad der IT-Sicherheit von 1,42 von fünf Punkten lagen sie 2018 unter dem generell niedrigen Wert von 1,45 im globalen Durchschnitt. Die Unterschiede besonders zwischen den Branchen sind groß, Vorreiter ist der Technologiesektor, während die Finanzindustrie hinterherhinkt. Safety first?…

IT-Sicherheit nicht vergessen: Bei Einstellung und Austritt von Mitarbeitern schützen genaue Regelungen vor Datenpannen

Jedes IT-Sicherheitssystem ist nur so gut wie das schwächste Glied der gesamten Kette – in den meisten Fällen ist das der einzelne Mitarbeiter. Das gilt insbesondere bei der Einstellung neuer Mitarbeiter, aber auch beim Austritt von Mitarbeitern. »Neu eingestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen zum einen in ihre neue Aufgabe eingearbeitet werden. Zum anderen jedoch auch…

Deutschland macht kaum Fortschritte bei der Förderung von Frauen am Arbeitsplatz

Deutschland fällt beim »Women in Work Index« auf Rang 18 von 33 OECD-Ländern zurück. Viertgrößte Lohnschere (»Gender Pay Gap«). Anteil der Frauen in Führungspositionen sinkt auf 21 Prozent. Deutschland gelingt es nicht, Frauen besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren und Diskriminierung beim Gehalt abzuschaffen: Frauen verdienen hierzulande im Schnitt immer noch 22 Prozent weniger als…

Länder mit den besten Arbeitsbedingungen für Frauen

Deutschland hat bei den Bedingungen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt noch aufzuholen. Im Vorfeld des Internationalen Frauentags am 8. März hat PwC seinen jährlichen »Women in Work Index« veröffentlicht. Die Studie konzentriert sich auf das Jahr 2017 und untersucht die wirtschaftliche Stärkung von Frauen anhand mehrerer Kriterien, wie etwa die Einkommensgerechtigkeit, Zugang von Frauen zu…

Internationaler Weltfrauentag 2019: Wo bleibt die Frauenpower in der IT-Branche?

Warum Frauen in der Informationstechnologie nach wie vor unterrepräsentiert sind und wie man das ändern kann.   Am 8. März ist es wieder soweit – rund um den Globus wird der internationale Frauentag gefeiert. Während Frauen vor hundert Jahren noch für ihr Wahlrecht kämpften, stehen heute Anliegen wie Lohngleichheit und eine höhere Frauenquote, vor allem…

Frauen haben mit KI nichts am Hut

Deutschland ist zwar führend bei den KI-Fachkräften, aber die Frauen sind in diesem Zukunftsmarkt stark unterrepräsentiert. Deutschland mit Polen sind auf dem letzten Platz in der EU. Linkedin zeigt globale Entwicklungen am Arbeitsmarkt: KI-Fähigkeiten gehören zu den am schnellsten wachsenden Fähigkeiten. International liegt Deutschland in der Spitze auf Platz drei, wie eine Untersuchung von Linkedin…

Blick in die Sicherheits-Kristallkugel für 2019

  Der Schutz von Kundendaten sollte an oberster Stelle stehen. Händler müssen grundlegende Sicherheitsmaßnahmen, wie Verschlüsselung an jedem Kontaktpunkt einsetzen, innerhalb der gesamten Lieferkette, am Einkaufsort und am Bestimmungsort. Für Unternehmen ist es unerlässlich, sich auf Kryptographie-Ansätze für das Zeitalter der Quantenrechner und die Post-Quantum-Welt zu vorzubereiten. 2019 könnte der Höhepunkt im Hype-Zyklus um Blockchain…

Fit (F)or Fat? Männer mögen’s kurvig – Frauen eher sportlich

Eisernes Kalorienzählen lohnt sich nicht. Die Herren der Schöpfung finden gerade weibliche und kurvige Frauen besonders anziehend, so das Ergebnis einer von LemonSwan in Auftrag gegebenen Statista-Marktforschung. Viele Frauen in ganz Deutschland sorgen sich also völlig unnötig um ihre Figur. Für die Männer heißt es allerdings laut Studie nun »jeder Gang macht schlank«. Die Ladies…

Sicherheitsbedenken steigen weltweit – außer in Deutschland

Weltweiter Security Index seit 2014 um 20 Prozent gestiegen – auf einen Rekordwert von 173. Trotz professioneller Cyberattacken und terroristischer Attentate sind die Sorgen der Deutschen seit 2014 um 7 Prozent zurückgegangen.   Obwohl der diesjährige, globale Unisys Security Index (USI) seit der ersten Erhebung 2007 einen Rekordwert erreicht hat, ist Deutschland die einzige der…

Frauen und Männer mögen’s smart

Die Akzeptanz für das Smart Home ist da – und sie liegt bei der jüngeren Generation höher. Eine 2016 in Österreich durchgeführte Umfrage zum Interesse von Frauen und Männern an Smart-Home-Anwendungen legt den Schluss nahe, dass Frauen und Männer in Sachen Smart Home auf einer Welle funken. In der Erhebung gaben 55 Prozent der Männer…

Weltfrauentag: Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei der Gleichberechtigung

Am 8. März ist Internationaler Frauentag, der weltweit auf die Rechte der Frauen aufmerksam machen soll. In Deutschland sind sechs von zehn (63 %) Bürgern der Meinung, dass es im Land noch an Gleichberechtigung hinsichtlich sozialer, politischer und wirtschaftlicher Rechte mangelt. Das ergab eine internationale Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos in 24 Ländern [1].…

Die Bedeutung von Werten – Sicherheit ist das höchste Gut

Terror, Flüchtlingskonflikte und Krieg dominierten vergangenes Jahr die deutschen Medien. Diese Themen veränderten auch die Wertvorstellungen der Menschen im Land: 83 Prozent der Deutschen sagen, dass der Wert Sicherheit künftig weiter an Bedeutung gewinnen wird – das sind sieben Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Dies ergab eine Umfrage des GfK Vereins zum »Bedeutungswandel von Werten«…

Gleichstellung von Frauen noch weit entfernt

Frauen haben noch immer schlechtere wirtschaftliche Chancen als Männer, so lautet das Ergebnis einer aktuellen Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF). Während die Gleichstellung bei Bildung, Gesundheit und politischer Partizipation in den letzten Jahren vorangetrieben wurde, sind die wirtschaftlichen Chancen, also die Möglichkeit, Karriere zu machen, bei Frauen wesentlich geringer als bei Männern. Bezieht man alle vier…

Immer mehr Frauen in Führungspositionen

Deutsche Unternehmen planen, mehr Frauen in Führungspositionen einzusetzen. Das ergibt eine gemeinsame Studie, die der BDI und die Beratungsgesellschaft Kienbaum in Berlin vorgestellt haben [1]. Anlass ist die Halbzeit zwischen der Festlegung der Ziele aufgrund des Gesetzes zur Geschlechterquote Ende September 2015 bis zum Ende des ersten Berichtszeitraums Ende Juni 2017. Der BDI fordert, die…

Verkehrte Welt? Pro Kauf geben Frauen mehr Geld für Unterhaltungselektronik aus, Männer mehr Geld für Bekleidung

Die Elektronik- und Modesortimente lassen weithin klassische Rollenbilder vermuten: Während »Mann« sein Geld bevorzugt in die neuesten Elektroprodukte investiert, füllt »Frau« den Kleiderschrank auf. Umso erstaunlicher erscheinen die aktuellen Studienergebnisse [1], nach denen Frauen eigenen Angaben zufolge durchschnittlich rund ein Viertel mehr ausgeben als Männer, wenn sie Elektronik online bestellen. Männer wiederum haben den größeren…

Trend Heimvernetzung: Skepsis bei Frauen, Sorglosigkeit bei Männern

Smart Home ist einer der großen Trends auf der diesjährigen IFA. Doch wie wichtig ist den Nutzern dabei die Sicherheit des heimischen Netzwerkes? Frauen sind bei vernetzter Haustechnik und Unterhaltungselektronik skeptischer als Männer – dies zeigt der aktuelle DsiN-Sicherheitsindex 2015 von Deutschland sicher im Netz gemeinsam mit TNS Infratest. Knapp die Hälfte der befragten Männer…

Frauen kaufen online gerne Produkte, die sie aus dem Urlaub kennen

Im Urlaub ist insbesondere bei Frauen die Muße groß, Neuheiten zu erkunden und ausgiebig zu shoppen. 72 Prozent der Online-Einkäuferinnen bestellen im Ausland Produkte, die sie im Urlaub kennengelernt haben, oder wollen dies in Zukunft tun. Zu diesem Ergebnis kommt eine internet-repräsentative Studie, die das Online-Marktforschungsinstitut Fittkau & Maaß Consulting im Auftrag der Internet World…

Smartphone-Sicherheit: Mobile Nutzer sind die leichteren Ziele

Eine Umfrage anlässlich des Safer Internet Day rund um das Sicherheitsbewusstsein der Deutschen im Umgang mit ihren Smartphones hat ergeben, dass nur ein Fünftel der Deutschen die AGBs beim Download von Apps lesen [1]. 24,8 Prozent der Frauen und nur 16,3 Prozent der Männer gaben an, dies immer zu tun. Bei so manchem dürfte das…

Immer mehr Frauen studieren Informatik

Im Wintersemester 2014/15 ist die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger in der Informatik auf 34.300 gestiegen. Das ist ein Anstieg um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies geht aus vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Informatik ist damit das einzige MINT-Fach, das ein neues Rekordhoch erreicht hat. Maschinenbau und Elektrotechnik mussten dagegen leichte Einbußen…

Herausforderung Home Office: Was hilft gegen Prokrastination & Co.?

Aufschieberitis, Konzentrationsschwäche und Überreizung sind Faktoren, die häufig als negative Effekte selbstbestimmten mobilen Arbeitens genannt werden. Die social health@work-Studie der Universität St.Gallen und der BARMER zeigt: mobil Beschäftigte, die zeitliche Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben ziehen, haben weniger Stress und arbeiten produktiver. Unabdingbar für produktives Arbeiten im Home Office sind daher ein gutes Zeitmanagement und…

Ohne dauerhaft flexibles Arbeiten wandern Arbeitskräfte ab

Mehr als die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer fordert Recht auf Home Office und flexibles Arbeiten. Laut einer aktuellen Umfrage von Citrix ist flexibles Arbeiten auf dem Vormarsch. 71 Prozent der befragten Deutschen sind überzeugt davon, dass Home Office und flexible Arbeitsmodelle auch nach der Pandemie häufiger vorkommen werden [1]. Arbeiten von Zuhause und flexible Arbeitsoptionen…