Northern Data übernimmt Serversysteme mit rund 223.000 GPUs von Block.one für einen Gesamtpreis von rund EUR 365 Mio.

 

  • Northern Data schließt Vertrag mit Block.one über den Erwerb von 100 % der Anteile an der Decentric Europe BV für rund EUR 365 Mio.
  • Sofortiger Zugriff auf die bereits einsatzfähige Hardware
  • Das gesamte Netzwerk wird vollständig mit grüner Energie versorgt
  • Die GPU-Hardware umfasst rund 223.000 GPU-Karten von AMD und Nvidia in über 24.000 Serversystemen
  • Zusätzlich kommerzieller Einsatz des Arbeits- und Serverspeichers sowie von rund 500.000 CPU-Kernen der AMD EPYC Prozessoren möglich
  • Die Transaktion setzt sich aus einer Barkomponente in Höhe von EUR 195 Mio., die innerhalb von 12 Monaten bezahlt wird, und einer Sachkapitalerhöhung in Höhe von rund EUR 170 Mio. (2,3 Mio. Aktien) zusammen
  • Die neuen Aktien werden unter teilweiser Ausnutzung des eingetragenen genehmigten Kapitals der Gesellschaft bei Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre ausgegeben. Die Kapitalerhöhung wurde heute beschlossen
  • Block.one hält nach der Transaktion rund 18,2 % der Anteile an Northern Data
  • Die Übernahme dient der vertikalen Integration der Wertschöpfungskette im High Performance Cloud Computing
  • Northern Data wird die vollständige Installation aller GPU-Serversysteme an seinen Standorten bis Ende des dritten Quartals 2021 abgeschlossen haben
  • Das Unternehmen arbeitet an weiteren strategischen Schritten, die den Aufbau des HPC-Geschäfts für Anwendungen beschleunigen, die über Blockchain-Anwendungsfälle hinausgehen werden.

 

 

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Northern Data AG, Infrastrukturanbieter für HPC- und Blockchain-relevante Rechenzentrumslösungen, hat sich mit Block.one auf den Kauf von der Decentric Europe BV und damit den Erwerb der kompletten GPU-Hardware der Decentric geeinigt. Die GPU-Hardware umfasst rund 223.000 GPU-Karten von AMD und Nvidia, die in mehr als 24.000 GIGABYTE Technology Serversystemen, einem Anbieter von High-Performance-Servern, verbaut sind.

Das von Northern Data realisierte Großprojekt zum Aufbau eines der weltweit größten GPU-basierten Distributed Computing Cluster für HPC-Anwendungen befindet sich an Standorten in Norwegen, Schweden, den Niederlanden und Deutschland. Neben den Infrastrukturlösungen, die Standorte, Rechenzentren und technisches Equipment umfassen, erfolgt durch die Hardware-Übernahme ein strategischer Aufbau des Anlagevermögens, der die bestehenden Hochleistungs-Server von Northern Data komplettiert.

Die Transaktion setzt sich aus einer Barkomponente in Höhe von EUR 195 Mio., die innerhalb von 12 Monaten bezahlt wird, und einer Sachkapitalerhöhung in Höhe von rund EUR 170 Mio. (2,3 Mio. Aktien) zusammen. Die neuen Aktien werden unter teilweiser Ausnutzung des eingetragenen genehmigten Kapitals der Gesellschaft bei Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre ausgegeben. Die Kapitalerhöhung wurde heute beschlossen. Block.one hält nach der Transaktion – inklusive der bereits von Block.one gehaltenen Aktien – rund 18,2 % der Anteile an Northern Data.

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Das Unternehmen wird dank dieser Übernahme cloud-basierte HPC-Anwendungen mit maximaler Skalierbarkeit und höchster Zeit- und Kosteneffizienz unter vollständiger Anwendung von erneuerbaren Energiequellen und Einhaltung deutscher und norwegischer Datensouveränitätsanforderungen anbieten können.

Northern Data wird die vollständige Installation aller GPU-Serversysteme an seinen Standorten bis Ende des dritten Quartals 2021 abgeschlossen haben. In der aktuellen Ausbaustufe umfasst der Cluster eine unmittelbar einsetzbare FP32-Rechenleistung von 1,29 Exaflops und respektive 7,3 Terahashes. Nach vollständigem Einbau bis Ende Q3 2021 liegt die FP32-Rechenleistung für Northern Data insgesamt bei etwa 2,6 Exaflops (390 Petaflops FP64) und rund 13,86 Terahashes. Der schnellste Supercomputer der Welt, der japanische „Fukagu“, weist 1,07 Exaflops FP32 auf.

Die Rechenleistung soll für HPC-Anwendungen wie Rendering, künstliche Intelligenz, Blockchain-Anwendungen und Internet of Things für die Kunden von Northern Data verwendet werden.

Parallel arbeitet Northern Data an weiteren strategischen Schritten, die den Aufbau des HPC-Geschäfts für Anwendungen beschleunigen, die über Blockchain-Anwendungsfälle hinausgehen werden. Perspektivisch ist Northern Data zudem bereits jetzt durch die tiefgehende Expertise im ASIC-Bereich für den anstehenden technologischen Fortschritt durch AI ASICS im HPC-Geschäft vorbereitet.

“Die Übernahme der gesamten GPU-Serversysteme von Block.one ist ein Quantensprung für die Unternehmensentwicklung von Northern Data. Wir verfügen damit im HPC-Geschäft über alle kritischen Bausteine, um dem enormen Kundenbedarf nach Datenverarbeitungskapazität gerecht zu werden. Besonders stolz bin ich, dass das komplette Cluster ausschließlich mit grüner Energie betrieben wird. Wir werden zeitnah weitere Schritte unternehmen, die das Leistungsangebot analog zur Wertschöpfungskette abrunden und von der Hardware bis zur HPC-Applikations-Plattform alles für unsere Kunden von morgen bereithält“, sagt Aroosh Thillainathan, Gründer & CEO der Northern Data AG.

„Ich freue mich, dass Northern Data seine globalen Kapazitäten weiter ausbaut, um seinen wachsenden Kundenstamm besser bedienen zu können“, sagte Brendan Blumer, CEO von Block.one. „Das Angebot von HPC-Infrastrukturlösungen, die zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen gespeist werden, ist von grundlegender Bedeutung zur nachhaltigen Deckung des wachsenden Bedarfs an KI- und Blockchain-Rechenleistung.“

Northern Data generiert durch die Übernahme von Decentric Europe BV die ersten Umsätze und EBITDA-Beiträge unmittelbar nach Abschluss der Transaktion, der heute erfolgt ist. Die zu erwartenden positiven Auswirkungen auf die Prognose für das Geschäftsjahr 2021 werden mit der Vorlage des Geschäftsberichts 2020 konkretisiert.

Northern Data beabsichtigt, Verhandlungen mit weiteren Unternehmen über vergleichbare Transaktionen aufzunehmen, um Hardwarekapazitäten für Mining zu internalisieren. Solche Übernahmen, die ggf. auch kurzfristig zum Abschluss kommen könnten, würden ebenfalls unter Ausnutzung des bereits bestehenden Genehmigten Kapitals 2021 durchgeführt werden und damit keine weitere Beschlussfassung der Hauptversammlung erfordern. Analog zur Decentric-Transaktion könnten sich solche Transaktionen im Erfolgsfall positiv auf die Umsatz- und Ertragssituation der Northern Data auswirken.

 

Über Block.one:
Block.one ist der Herausgeber von EOSIO, einer führenden Open-Source-Blockchain-Software, die digitalen Erzeugern die Werkzeuge zur Verfügung stellt, um die leistungsstarke Blockchain-Infrastruktur von morgen aufzubauen. Block.one zielt darauf ab, Erzeuger und Gemeinschaften durch strategische Kapitalallokation zu befähigen und leistet Pionierarbeit bei eigenen Geschäftsvorhaben, die die EOSIO-Technologie nutzen, um die Markteffizienz, Transparenz und Ausrichtung der Teilnehmer zu erhöhen.
Über Northern Data:
Die Northern Data AG entwickelt und betreibt globale Infrastrukturlösungen im Bereich High Performance Computing (HPC). Das Unternehmen liefert mit seinen kundenspezifischen Lösungen die Infrastruktur für diverse HPC-Anwendungen in Bereichen wie Bitcoin Mining, Blockchain, Künstliche Intelligenz, Big Data Analytics, IoT oder Rendering. Das international tätige Unternehmen ist auf dem Weg ein führendes Unternehmen im Bereich der GPU-basierten-HPC-Lösungen zu werden. Northern Data bietet seine HPC-Lösungen sowohl in großen, stationären Rechenzentren an als auch in mobilen Hightech-Rechenzentren, die an jedem Standort weltweit aufgestellt werden können. Dabei kombiniert das Unternehmen selbst entwickelte Soft- und Hardware mit intelligenten Konzepten und einer besonders nachhaltigen Kühltechnologie. Der Northern Data Konzern beschäftigt aktuell rund 200 Mitarbeiter.

 

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Immer mehr Strom in Deutschland stammt aus Wind, Wasserkraft und der Sonne. Wie das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) [1] diese Woche mitteilte, ist der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtstrommix in Deutschland 2018 erstmals über 40 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Im Vorjahr betrug der Ökostrom-Anteil noch 38,2 Prozent. Wie die Grafik zeigt, wurde der…

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Für flexiblere Handelsbedingungen und eine erweiterte Nutzung von Stromüberschüssen aus erneuerbaren Energien.     Die deutsche Niederlassung der Mitsubishi Electric Europe B.V. gibt bekannt, dass ihre Muttergesellschaft Mitsubishi Electric Corporation in Tokio gemeinsam mit dem Tokyo Institute of Technology (Tokyo Tech) eine originäre Blockchain [1] –Technologie entwickelt hat, die den Peer-to-Peer (P2P) Energiehandel [2] optimieren…

Vier Mythen zum Energieanbieterwechsel für Unternehmen widerlegt

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Digitale Energiewelt: Technische Zukunftsausblicke für Stromversorger und Kunden

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Wasserstoff ist ein wesentlicher Baustein der Energiewende

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Drei Cloud-Trends 2020 in der Energieversorgung: Die Cloud als Rettung im Kampf der Energiefresser

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Energiewende: vernetzte Produktion und Speicherung von Energie

Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion erreicht mittlerweile fast 50 Prozent – mit dem großen Nachteil, dass sie sich dem wechselnden Strombedarf am Tage kaum anpassen können. Sie liefern nur dann elektrische Energie, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint. Ideal wäre es, erzeugte erneuerbare Energie in großem Maße speichern und die…

Intelligentes Energiemanagementsystem für regenerative Energie

Energiedrehscheibe für Amsterdamer Hausbootsiedlung. Die erzeugte Energiemenge regenerativer Energiequellen schwankt. Ein neuartiges Energiemanagementsystem des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM ermöglicht es, Photovoltaikanlagen, Batteriespeichersysteme, Wärmepumpen und Elektroautos intelligent zu koppeln – und einzelne Haushalte oder ganze »Energiequartiere« trotz der Schwankungen weitestgehend mit eigener regenerativer Energie zu versorgen. © Isabel Nabuurs Die Wassersiedlung im Norden von…

Energiewende: Deutschlands Anteil am weltweiten Ökostrom-Verbrauch

Bei der Produktion sauberen Stroms ist Deutschland aktuell auf einem guten Weg. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung und am Stromverbrauch nimmt hierzulande von Jahr zu Jahr zu. Im weltweiten Ländervergleich steht Deutschland damit – noch – gut da: wie die Infografik von Statista zeigt, verbrauchte die Bundesrepublik im Jahr 2017 9,2 Prozent…

Freiwillig oder unfreiwillig: Gründe für einen Energieversorgerwechsel gibt es viele

  In vielen Fällen bildet der Preis die ausschlaggebende Komponente für den Wechsel des Energieanbieters. Es kann jedoch andere Gründe für eine Umstellung geben: zum Beispiel, wenn der Versorger den Vertrag von sich aus kündigt. Das passiert entweder, wenn er den vor einigen Jahren garantierten Preis nicht mehr halten kann, oder, wenn er Insolvenz anmelden…

Siemens präsentiert Ansatz für ein intelligentes und nachhaltiges Energieökosystem

Siemens Smart Infrastructure zeigt auf der diesjährigen European Utility Week (EUW) in Paris, wie das Unternehmen Energieintelligenz auf der Angebots- und Nachfrageseite vorantreibt. Indem Siemens das Energieökosystems über Gebäude, Industrie und Netze hinweg mitgestaltet, unterstützt es Regierungen, Städte und Unternehmen bei ihren Nachhaltigkeitszielen. Dabei konzentriert sich Siemens auf vier Themen, die auf die Energiewende einzahlen:…

Grüne Energiebilanz: Mit neuem Datenmanagement zu mehr Nachhaltigkeit

Die Liberalisierung des Strommarktes bereitete das Feld für LichtBlick SE, 1998 als Ökostrompionier durchzustarten und die Energiewende voranzutreiben. Mittlerweile gilt das Unternehmen als Marktführer für Ökostrom, der 600.000 Haushalte (über eine Million Verbraucher) versorgt. Mehr als 500 Mitarbeiter sorgen dafür, dass E-Mobilität, intelligente Energieprodukte und vernetzte, digitale Lösungen Synergien und Mehrwert schaffen und grüne Energie…

Die Energieverschwender

329 Millionen Menschen leben in den USA – das entspricht etwas mehr als vier Prozent der gesamten Menschheit. Es dürfte sich dabei um den energiehungrigsten Teil der Weltbevölkerung handeln. Fast 16 Prozent des weltweiten Verbrauchs entfallen laut International Energy Agency auf das Land. Dagegen sind die Deutschen in Punkt Energieverbrauch regelrecht sparsam, wie die Grafik…

Energieintelligenz für Speichersysteme erhöht die Wachstumschancen der Hersteller

Partnerschaften über die Wertschöpfungskette hinweg haben sich als entscheidend erwiesen, um das Potenzial zahlreicher umsatzgenerierender Möglichkeiten auszuschöpfen. Aufgrund der Einspeisevergütungs- und Netto-Messungs-Revisionen in kommerziellen Photovoltaik-(PV)-Hotspots sowie Subventionen, Steueranreizen, immer erschwinglicher werdenden Lithium-Ionen-Batterien und steigenden Strompreisen hat sich der Anreiz erhöht, den Markt für gewerbliche Batteriespeicher weiter zu erschließen. Die Zunahme von Eigenverbrauchsmodellen und Digitalisierung ermutigen…

Tag des Energiesparens: Wo liegt das Potenzial?

Drei praktische Tipps für Unternehmen im Umgang mit dem Thema Energie. »Wasser sparen beim Verwenden der Waschmaschine, sparsame und umweltfreundliche Geräte im eigenen Haushalt nutzen oder regelmäßig das Raumklima durch richtiges Lüften anpassen: Im privaten Bereich stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, Energie zu sparen und zum Umweltschutz beizutragen. Aber auch Unternehmen jeder Größenordnung sollten dieses…

Strompreis-Dilemma 2019: Trotz sinkender Ökostromumlage steigen die Energiekosten

Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus dem Jahr 2000 wird die Stromerzeugung aus sauberen, erneuerbaren Ressourcen gefördert, die zur Zielerreichung der Energiewende eine Notwendigkeit darstellt. Die Vorgaben im ersten Paragrafen des EEG definieren einen konkreten Zweck: Bis zum Jahr 2025 soll der Anteil von grünem Strom in der allgemeinen Versorgung bei 40 bis 45 Prozent liegen.…

Energieverbrauch in der Bundesrepublik 2018 deutlich gesunken

Geringster Verbrauch seit Anfang der 1970er Jahre. CO2-Ausstoß gesunken.   Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2018 deutlich zurückgegangen. Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen sank der Verbrauch gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent auf 12.900 Petajoule (PJ) beziehungsweise 440,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Damit liegt der Energieverbrauch in Deutschland auf dem niedrigsten Niveau seit…

Energiewende: Elektromobilität wird für Verteilnetze zur großen Herausforderung

Energiewende-Index von McKinsey ergänzt um Sonderanalyse zur Elektromobilität: Auf lokaler Ebene Versorgungssicherheit künftig problematisch – Index: Kosten für Netzeingriffe auf Rekordhoch. Beim Thema Energiewende werden zentrale Ziele weiterhin verfehlt: Die Kosten für Netzeingriffe haben mit 1,45 Milliarden Euro in 2017 ein Rekordhoch erreicht, der Ausbau der Transportnetze stockt – aktuell sind erst 912 der bis…

Der Umwelt zuliebe: Energiesparen für den Klimaschutz

Europaweit Spitzenreiter in Sachen Strompreis für Haushalte: Mit diesem zweifelhaften Titel schmückt sich Deutschland derzeit und führt damit den kontinentalen Vergleich vor Dänemark und Belgien an. Knapp 31 Cent investieren Bewohner jeder Wohneinheit durchschnittlich in eine Kilowattstunde Strom [1]. In der Industrie zahlen Unternehmen mit etwa 17 Cent zwar deutlich weniger für dieselbe Menge, aber…

Anbietersuche 4.0: Energievertrieb auf dem Weg in die digitale Zukunft

In vielerlei Hinsicht arbeitet die Energiebranche bereits mit Nachdruck an der Digitalisierung: Smart Home, Factory oder Metering, Anbindung an ERP-Systeme, Monitoring oder Ähnliches gehören häufig schon zum Arbeitsalltag. Und die Branche zeigt Potenzial für mehr. Wie macht sich diese Entwicklung aber beim Vertrieb bemerkbar? Im Privatkundenbereich erreichen Energieversorger Verbraucher bereits seit Jahren über Vergleichsportale. Für…

Smarter Rechner für die Energiewende

Der Ausbau erneuerbarer Energien bringt das deutsche Stromnetz zunehmend an seine Grenzen. Insbesondere in Norddeutschland werden große Mengen an Windstrom eingespeist: zu Spitzenzeiten oftmals mehr, als über Stromleitungen in den Süden und Westen des Landes transportiert werden kann, wo viele große Verbraucher sitzen. Experten des Jülich Supercomputing Centre (JSC) haben nun gemeinsam mit dem Übertragungsnetzbetreiber…

Die Energiewende wird nicht an Stromspeichern scheitern

Die Umsetzung der Energiewende erfordert einen weiteren starken Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Jedoch werden in der energiepolitischen Debatte immer wieder Zweifel geäußert, ob eine weitgehend auf fluktuierender Wind- und Solarenergie basierende Energieversorgung möglich sei. So droht einer aktuell diskutierten Analyse Hans-Werner Sinns zufolge der weitere Ausbau der Wind- und Solarenergie in Deutschland aufgrund…

Resilienz statt Robustheit: Neues Sicherheitskonzept für die Energieversorgung

Digitalisierung ermöglicht Energiewende – und erfordert neues Denken. Um eine stabile und ausfallsichere Energieversorgung in Zukunft gewährleisten zu können, sollte aus Sicht des Digitalverbands Bitkom die Sicherheit des deutschen Energiesystems grundsätzlich neu geregelt werden. Dabei kommt digitalen Technologien eine Schlüsselrolle zu. Entsprechende Vorschläge hat Bitkom in einem aktuellen Positionspapier »Digitalisierung des Energieversorgungssystems – Von der…

Energiebericht 2017: Der Energieverbrauch steigt, CO2-Ausstoß auf Vorjahresniveau

Das kräftige gesamtwirtschaftliche Wachstum, eine deutliche Zunahme des Verbrauchs im produzierenden Gewerbe sowie der weitere Bevölkerungszuwachs haben 2017 für einen Anstieg des Energieverbrauchs in Deutschland um knapp ein Prozent auf 13.550 Petajoule (PJ) oder 462,3 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) gesorgt. Das Wetter spielte dagegen keine große Rolle für die Entwicklung des Energieverbrauchs, weil…

Energiesparlampen lohnen sich

Die klassische 60-Watt-Glühbirne wurde in Deutschland schon vor einigen Jahren abgeschafft. Damals ging es vor allem darum, die Umwelt zu entlasten und Strom zu sparen. Doch die Portemonnaies der Verbraucher freuen sich übers Stromsparen ebenfalls, wie eine aktuelle Erhebung der europäischen Statistikbehörde Eurostat zeigt. Demnach sparen Haushalte, die anstatt der klassischen 60-Watt-Glühbirne eine LED-Birne mit…