European Green Deal: Mit ambitionierten Klimaschutzzielen und erneuerbaren Energien aus der Wirtschaftskrise

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  • Klimaneutralität des European Green Deal und Pariser Klimaschutzabkommen erfordern 65 statt 40 Prozent Emissionsreduktion bis 2030 gegenüber 1990.
  • Zielerreichung bedarf 100 Prozent erneuerbarer Energien, also Verzicht auf Atomenergie, Kohle, Erdgas und Erdöl.
  • Modellrechnungen zeigen hohen Investitionsbedarf für Erneuerbare und Energieeffizienz, aber auch große Einsparungen durch vermiedene Rohstoffimporte.
  • Gelder aus EU-Fonds und Konjunkturprogrammen sollten an Maßnahmen zu Klimaneutralität und Erneuerbare geknüpft werden.
  • Deutscher EU-Ratspräsidentschaft kommt besondere Bedeutung bei Verknüpfung von Klimaschutz und Konjunkturerholung zu.

 

Im Dezember 2019 hat die Europäische Kommission ein Konzept für einen European Green Deal vorgelegt, der nun nach und nach ausgestaltet werden soll. Dieses Maßnahmenpaket soll Europa bis 2050 zu einem nachhaltigen, also klimaneutralen und zirkulären Wirtschaftssystem führen. Dabei spielen Aspekte einer fairen Verteilung von Gewinnen und Lasten eine besondere Rolle, die Solidarität sowohl zwischen den Mitgliedsländern als auch zwischen stärker und weniger belasteten Regionen voraussetzt. Im Mittelpunkt des Green Deal stehen somit Maßnahmen, die die Bedeutung von Umwelt- und Klimaschutz für die Innovations- und Wirtschaftskraft der EU und ihrer Mitgliedsländer auf dem Weg zur Klimaneutralität stärken. Aufgeteilt sind sie in Bereiche wie »nachhaltiger Verkehr«, »saubere, zuverlässige und bezahlbare Energie« und eine nachhaltige Landwirtschaftspolitik (»Vom Hof auf den Tisch«). Die Konjunkturpakete, die als Reaktion auf die Corona-Pandemie verabschiedet werden, bieten die Chance, die geplanten Investitionsmaßnahmen mit Nachhaltigkeitszielen im Rahmen des European Green Deal zu verknüpfen.

Der folgende Bericht [1] stellt ausgewählte Politikfelder des European Green Deal vor, die entscheidende Beiträge auf dem Weg zur Klimaneutralität leisten, insbesondere die Energiewirtschaft, die derzeit rund 55 Prozent der Treibhausgas-Emissionen produziert, die Verkehrswirtschaft (rund 25 Prozent) sowie die Industrie (rund zehn Prozent); damit sind knapp 90 Prozent der CO2-Emissionen abgedeckt.

Dieser Bericht geht anhand von Analysen auf Basis der Energiesystemmodelle GENeSYS-MOD und anyMOD der Frage nach, ob die sektoralen Maßnahmen des European Green Deal ausreichend sind, um die Dekarbonisierung zu erreichen. Zudem wird berechnet, inwieweit Investitionspotenziale, eingesparte Rohstoffimporte sowie erheblich verringerte Umwelt- und Klimakosten gesamtwirtschaftlich zu Buche schlagen.

 

[1] https://www.diw.de/de/diw_01.c.793327.de/publikationen/wochenberichte/2020_28_1/european_green_deal__mit_ambitionierten_klimaschutzzielen_und_erneuerbaren_energien_aus_der_wirtschaftskrise.html
DIW Wochenbericht 28 / 2020, S. 499-506
Karlo Hainsch, Leonard Göke, Claudia Kemfert, Pao-Yu Oei, Christian von Hirschhausen
https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.793313.de/20-28-1.pdf

 


 

EU stärkt mit »Klima-Taxonomie« Transparenz für nachhaltige Investitionen

 

EU-Kommission schafft mit Klima-Taxonomie weltweit erstes System zur einheitlichen Klassifizierung nachhaltiger Wirtschaftsaktivitäten. Grüne Investitionen sollen dadurch Schub erhalten. DIW-WissenschaftlerInnen begrüßen Taxonomie als Instrument für mehr Transparenz. Schwellenwerte stehen aber nicht immer in Einklang mit Ziel der Klimaneutralität.

 

Die EU will nachhaltige Investitionen stärken und entwickelt dafür erstmals einheitliche Kriterien für klimaverträgliche Wirtschaftsaktivitäten, die sogenannte EU-Taxonomie. Mit deren Hilfe sollen Investitionen in »grüne« Projekte gelenkt werden, um so die Europäische Union ihrem Ziel der Klimaneutralität bis 2050 näher zu bringen. ÖkonomInnen am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) haben die Taxonomie unter die Lupe genommen. Sie gehen von einer guten Wirksamkeit aus. Allerdings sehen sie in einigen Punkten auch Nachbesserungsbedarf: Nicht in allen Wirtschaftszweigen, wie etwa der CO2-intensiven Industrie, sind die derzeit diskutierten Kriterien ausreichend. Als wichtige Stellschraube sehen die ExpertInnen Franziska Schütze, Jan Stede, Marc Blauert und Katharina Erdmann in der Taxonomie festgeschriebene sektorspezifische Schwellenwerte für Emissionen, die bislang noch nicht vollumfänglich mit Klimaneutralität vereinbar sind.

»EU-Taxonomie hilft, Greenwashing zu vermeiden und den Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu finanzieren.« Franziska Schütze

 

Taxonomie als Maßstab für Nachhaltigkeit – Grüne Finanzströme stärken

»Die EU-Taxonomie bietet eine große Chance », konstatiert Studienautorin Schütze aus der Abteilung Klimapolitik am DIW Berlin. »Sie bietet Investoren und Unternehmen Orientierung, welche Anlagemöglichkeiten mit dem Pfad zur Klimaneutralität vereinbar sind. Zudem kann sie als einheitliche Definition für öffentliche Förder- und Investitionsprogramme dienen. Damit hilft sie, Greenwashing zu vermeiden und den Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu finanzieren.«

Die Klima-Taxonomie ist derzeit in der finalen Abstimmung, ab dem kommenden Jahr soll sie zur Anwendung kommen. Die WissenschaftlerInnnen haben ermittelt, dass die Klassifizierung mit bislang rund 80 Prozent einen Großteil der direkten Treibhausgas-Emissionen in der EU erfasst, vor allem in den Sektoren Energie, Industrie, Gebäude, Transport und Landwirtschaft. Für jeden Sektor sind in der Taxonomie Prüfkriterien festgelegt: Werden diese erfüllt, gilt eine Wirtschaftsaktivität als taxonomiekonform, das heißt sie trägt zum Klimaschutz bei. Zu den bisher nicht erfassten 20 Prozent zählen zum Beispiel der Flugverkehr und der Handel.

In der Logik der Taxonomie können auch Wirtschaftsaktivitäten traditionell nicht klimaverträglicher Sektoren wie etwa der Automobil- oder Grundstoffindustrie taxonomiekonform sein. Für sie gelten Schwellenwerte zum Erreichen von Mindeststandards – in der Automobilindustrie etwa sind ab 2026 nur noch emissionsfreie Antriebe möglich. Die ForscherInnen haben drei dieser Sektoren exemplarisch untersucht und kommen zu dem Schluss, dass die Taxonomie nicht immer den richtigen Maßstab liefert, um Klimaneutralität zu erreichen. Während die Schwellenwerte in der Automobilindustrie eine Entwicklung hin zu mehr alternativen Antrieben klar begünstigen dürfte, gibt es zum Beispiel im Bereich der energetischen Gebäudesanierung oder bei der Grundstoffindustrie noch Schwachpunkte. Im Energiesektor war die Absenkung auf Nullemissionen bis 2050 bereits verankert, wurde jedoch in dem aktuellen EU-Entwurf nicht aufgenommen.

 

Schwellenwerte gut austarieren, damit Wirkung der Taxonomie nicht verpufft

»Gerade bei Neuinvestitionen in CO2-lastigen Wirtschaftszweigen besteht die Gefahr, dass zu niedrige Schwellenwerte emissionsintensive Technologien und fossile Infrastruktur für lange Zeit zementieren«, so Studienautor Stede. »Neue Industrieanlagen haben eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten und würden somit einer Klimaneutralität bis 2050 entgegenstehen.« Zu strikte Schwellenwerte würden hingegen dazu führen, dass sehr wenig Investitionen als nachhaltig eingestuft werden und damit die Finanzierungskosten für die unverzichtbare Transformation der Wirtschaft steigen. Daher sollte bei den Kriterien unterschieden werden, ob eine Investition grundsätzlich neu sei oder etwa in eine Bestandsanlage fließe.

Insgesamt zeigen sich die ForscherInnen zuversichtlich, dass noch bestehende Mängel noch ausgeräumt werden können. »Die EU-Taxonomie könnte dann sogar als Blaupause für einen globalen Standard zur Klassifizierung von nachhaltigen Wirtschaftsaktivitäten dienen«, bilanziert Schütze.

 

356 Artikel zu „Klimaschutz“

Klimaschutz: Verbesserte Klimabilanz durch digitale Lösungen

Größtes Potenzial bieten laut Einschätzung der Deutschen die Digitalbereiche vernetzte Mobilität (32,8 %), Industrie 4.0 (20,5 %) und Home Office (17,3 %). Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen will Bewusstsein für energieeffiziente Digitalisierung durch Rechenzentren schaffen. Appell an die Politik: Breitbandausbau beschleunigen und Abwärme nutzen.   Digitale Technologien und Anwendungen können die Klimabilanz in Zukunft positiv…

Studie: Digitalisierung gleich Klimaschutz? Bislang Fehlanzeige

  ►       Wachsender IKT-Sektor, Rebound-Effekte und Wirtschaftswachstum erhöhen Energienachfrage. ►       Digitalisierung entkoppelt Wirtschaftswachstum nicht vom Energieverbrauch.   Die Digitalisierung gilt als Hoffnungsträger, um den globalen Energiebedarf zu verringern und damit zum Klimaschutz beizutragen. Bislang gibt es hierfür allerdings keine Belege. Ein neuer wissenschaftlicher Artikel von Digitalisierungsexperten des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Technischen…

Globaler grüner Neustart mit der Internationalen Klimaschutzinitiative

Bundesumweltministerium beschließt Paket zur Unterstützung von Entwicklungs- und Schwellenländern. Das Bundesumweltministerium hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket aufgelegt, um Entwicklungs- und Schwellenländer kurzfristig bei der Bewältigung der Covid-19-Krise zu unterstützen. Rund 68 Millionen Euro stellt das BMU hierfür aus Mitteln der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) für insgesamt 29 Projekte in 25 Ländern zu Verfügung. Damit unterstützt die IKI…

Klimaschutz: Bund gleicht Emissionen aller Dienstreisen und der EU-Ratspräsidentschaft aus

Wie in den vergangenen Jahren gleichen die Bundesregierung und die Bundesverwaltung auch 2019 alle Treibhausgasemissionen aus, die durch ihre Dienstreisen und Dienstfahrten entstanden sind. Die Bundesregierung wird hierfür Emissionsminderungsgutschriften – meist als Klimaschutzzertifikate bezeichnet – aus anspruchsvollen internationalen Klimaschutzprojekten erwerben und anschließend löschen. Die Klimaschutzprojekte sind nach dem UN-Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism,…

Konjunkturmaßnahmen müssen Beschäftigung, Innovation und Klimaschutz dienen

Studie von Forschungsinstituten im Auftrag des BMU benennt sozial-ökologische Impulse für die Konjunkturpolitik Konjunkturmaßnahmen zur Erholung der Wirtschaft im Zuge der Coronakrise können so gestaltet werden, dass sie zugleich dem Klimaschutz dienen. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie, die das Bundesumweltministerium bei vier Wirtschaftsforschungsinstituten in Auftrag gegeben hat [1]. Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellte die…

Deutschland und Frankreich setzen auf starken Klimaschutz beim Neustart nach der Corona-Krise

Meseberger Klima-AG plädiert für Green Recovery und ambitioniertere EU-Klimaziele. Unter Vorsitz der Umweltstaatssekretäre Jochen Flasbarth (DEU) und Brune Poirson (FRA) hat die Deutsch-Französische Meseberger Klima-AG einen Weg zum nachhaltigen Aufbau der Wirtschaft nach der Covid-19-Pandemie aufgezeigt. Beteiligt waren alle mit der Klimapolitik befassten Ministerien beider Länder. In der gemeinsamen Abschlusserklärung schlagen beide Regierungen vor, den…

Klimaschutzprogramm bringt Deutschland in Reichweite seines Klimaziels für 2030

Projektion im Auftrag des Bundesumweltministeriums ermittelt CO2-Einsparung von 51 Prozent bis 2030 gegenüber 1990. Mit dem Klimaschutzprogramm 2030 wird Deutschland seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um 51 Prozent gegenüber 1990 mindern. Das ist das Ergebnis einer Abschätzung zur Gesamtminderungswirkung des Programms, die Gutachter im Auftrag des Bundesumweltministeriums berechnet haben. Ohne Klimaschutzprogramm würde Deutschland demnach bis zum…

Klimaschutz: Die Welt unternimmt nicht genug

Die Organisation Germanwatch hat ihren Klimaschutz-Index (KSI) 2020 vorgestellt. Darin werden Länder weltweit nach ihren Anstrengungen zum Klimaschutz bewertet, nach den Indikatoren »Treibhausgase«, »Erneuerbare Energien«, »Energieverbrauch« und »Klimapolitik«. Mit folgendem Ergebnis: Kein Land unternimmt dem KSI 2020 zufolge genug, um die Erderwärmung aufzuhalten. Besonders schlecht schneiden die USA ab, sie stehen auf dem letzten Platz.…

Klimaschutz: Die Jugend fühlt sich im Stich gelassen

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future füllt derzeit Schlagzeilen, Talkshows sowie Fußgängerzonen und wird scheinbar von weiten Teilen der Jugendlichen unterstützt. Doch wie viele junge Menschen in Deutschland haben schon tatsächlich an einer Fridays for Future-Veranstaltung teilgenommen? Und ist die Jugend der Ansicht, dass diese Bewegung etwas bewirkt? Was tragen Jugendliche durch ihr eigenes Verhalten im…

E-Scooter sollen beim Klimaschutz helfen

Die neuen Geräte spalten die Gesellschaft, zeigt eine Bitkom-Untersuchung. Eine große Mehrheit der Jüngeren wünscht sich rasche Zulassung von Elektro-Rollern. Senioren haben Angst vor Unfällen und plädieren für ein generelles Verbot.   Im Ausland sind E-Scooter inzwischen bereits in vielen Großstädten ein alltägliches Verkehrsmittel, das man sich per Smartphone-App unkompliziert ausleihen kann. In Deutschland sind…

Ernährung und Klimaschutz: Der perfekte Speiseplan, um den Planeten zu retten

Mit der richtigen Ernährung lassen sich Krankheiten verhindern und die Zerstörung des Planeten aufhalten – so zumindest das Ergebnis einer aktuellen Studie von 37 Forscherinnen und Forschern aus 16 Ländern, über die Zeit Online berichtet. Sie entwickelten die sogenannte »planetary health diet«. Elf Millionen durch falsche Ernährung verursachte Tode könnten durch die Diät vermieden werden. Zudem leide der Planet…

Klimaschutz: Unternehmen bei der Suche nach wirkungsvollen Maßnahmen unterstützen

Für viele Betriebe stellt die Einführung einer nachhaltigen Energiewirtschaft eine große Herausforderung dar. Eine zentrale Rolle spielen in diesem Zusammenhang beispielsweise die 2016 von der Bundesregierung beschlossenen Klimaziele: Im Vergleich zum Jahr 1990 sollen die Emissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent sinken – bis 2050 sogar um mindestens 80 Prozent [1]. Auch wenn der…

Ernährung und Klimaschutz: Der perfekte Speiseplan, um den Planeten zu retten

Mit der richtigen Ernährung lassen sich Krankheiten verhindern und die Zerstörung des Planeten aufhalten – so zumindest das Ergebnis einer aktuellen Studie von 37 Forscherinnen und Forschern aus 16 Ländern, über die Zeit Online berichtet. Sie entwickelten die sogenannte »planetary health diet«. Elf Millionen durch falsche Ernährung verursachte Tode könnten durch die Diät vermieden werden.…

Deutschland fällt beim Klimaschutz weit zurück

Klimaschutz-Index 2019: Früherer Vorreiter rutscht weiter ab auf Rang 27 von 60 Plätzen / Emissionen steigen weltweit wieder – Kein Land tut schon genug um gefährlichen Klimawandel abzuwenden / Schweden und Marokko vorn – Schlusslichter USA und Saudi-Arabien.   Nach drei Jahren stagnierender Emissionen steigt der CO2-Ausstoß weltweit wieder an. Das Problem: Zwar setzen mehr…

Der Umwelt zuliebe: Energiesparen für den Klimaschutz

Europaweit Spitzenreiter in Sachen Strompreis für Haushalte: Mit diesem zweifelhaften Titel schmückt sich Deutschland derzeit und führt damit den kontinentalen Vergleich vor Dänemark und Belgien an. Knapp 31 Cent investieren Bewohner jeder Wohneinheit durchschnittlich in eine Kilowattstunde Strom [1]. In der Industrie zahlen Unternehmen mit etwa 17 Cent zwar deutlich weniger für dieselbe Menge, aber…

Umsteuern erforderlich: Klimaschutz im Verkehrssektor

Der Beitrag umfasst die Zusammenfassung des SRU Gutachtens »Umsteuern erforderlich: Klimaschutz im Verkehrssektor«. Berlin, November 2017. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat in seinem Sondergutachten vom 23. November die Transformation des Verkehrssektors zur Erfüllung der Klimaschutzziele vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Gesellschaft analysiert. Das Gutachten beleuchtet den Stand des Wissens zu technisch und ökonomisch…

Gesund, smart und digital – Gesundheitsförderung und Klimaschutz für Unternehmen

Eine App für iOS und Android macht nachhaltiges Verhalten messbar und belohnt es mit Recoins, der ersten grünen digitalen Währung basierend auf CO2-Einsparung. Gesunde und engagierte Mitarbeiter erhalten? Bewegungsmotivation und Klimaschutzziele miteinander verbinden? Das betriebliche Gesundheitsmanagement digitalisieren? Das Unternehmen Blacksquared hat sich zum Ziel gesetzt jedem Menschen die Möglichkeit zu geben, selbst einen Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten und dafür die App »CO2…

Das IKT-Potenzial zur Umsetzung des Klimaschutz-Abkommens von Paris

Der Report »The role of ICT in reducing carbon emissions in the EU« unterstreicht die zentrale Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT, engl.: ICT) für die Bekämpfung des Klimawandels bei gleichzeitiger Förderung von Wachstum und Wohlstand in der Europäischen Union [1]. Der Bericht erscheint zu einem entscheidenden Zeitpunkt: Im vergangenen Dezember, während der 21. UN-Klimakonferenz…

Digitalisierung und Klimaschutz: IT kann globalen Kohlendioxid-Ausstoß senken

Im Straßenverkehr oder im Büro, in der Industrie oder im Energienetz: Digitale Technologien können in zentralen Bereichen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens die Effizienz erhöhen und Ressourcen schonen und damit maßgeblich zum Klimaschutz beitragen. Dieses Potenzial muss noch stärker als bisher ausgeschöpft werden, fordert der Digitalverband Bitkom. Globale CO2-Emissionen senken Wie wichtig digitale Technologien sind,…

Software Thin Clients: Fraunhofer-Studie belegt Klimaschutz- und Sparpotenzial

In nahezu jedem Unternehmen, in jeder Behörde etc. müssen PCs und Notebooks nach Ablauf ihres Lebenszyklus ausgetauscht werden. Das kostet und belastet das Klima durch Emissionen, die bei Herstellung, Transport etc. entstehen. Ältere Geräte können jedoch als Software Thin Clients weiterbetrieben werden. Dadurch können Kosten eingespart und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden –…

Die fünf größten Sicherheitsgefahren für Smart Cities

Immer mehr Kommunen verfolgen Smart-City-Initiativen, etwa um Ressourcen besser zu verwalten oder die Bürgerservices zu optimieren und generell die Lebensqualität zu steigern. Durch die dafür notwendige Erfassung entsprechender Daten, deren Vernetzung und Verarbeitung steigen aber auch die Sicherheitsgefahren. NTT Ltd., ein weltweiter Technologie-Dienstleister, nennt die fünf größten Bedrohungen für Smart Cities. Die Smart City, also…

Pandemie: Diese IT-Prognosen für 2021 sollte man berücksichtigen

Die »neue Normalität« umfasst digitale Transformationen, die sich auf die Effektivität von Fernarbeit auswirken. Fünf Prognosen unterstreichen, wie die digitale Transformation Unternehmen dabei hilft, im Zuge von Covid-19 wettbewerbsfähig zu bleiben und den Übergang zur »neuen Normalität« zu meistern. »Unternehmen sollten davon ausgehen, dass sich viele der Trends von 2020 im Jahr 2021 weiter beschleunigen…

Corona verzögert die Digitalisierung, verbessert aber Innovation und Nutzererlebnis

Eine aktuelle Studie zeigt, dass deutsche Unternehmen 2020 durchschnittlich 4,5 Millionen Euro durch gescheiterte oder reduzierte Digitalisierungsprojekte verloren haben . Die Pandemie hat die wenigsten Probleme verursacht.   Die Covid-19-Pandemie hat in vielen Unternehmen die Pläne zur digitalen Transformation durcheinandergewirbelt. Die jüngste Studie von Couchbase belegt, dass 76 % der befragten Organisationen markante Änderungen ihrer…

Digitalisierung: Nachhaltigkeit ist ein Top-Thema für Startups

9 von 10 Startups glauben, dass Digitalisierung für weniger Ressourcenverbrauch und mehr Klimaschutz sorgen kann. Bitkom veröffentlicht Startup-Report 2020 [1]. Der großen Mehrheit der Startups in Deutschland geht es nicht nur um den eigenen Erfolg, sondern sie wollen auch einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. So sagen zwei Drittel (67 Prozent) der Gründer, dass sie…

Analyse zum Jahreswechsel 2021: Flucht nach vorne

Die Deutschen schauen trotz negativer Erfahrungen im Krisenjahr 2020 optimistisch auf das kommende Jahr und fassen vor allem gute Vorsätze für ihre Karriere. Die Deutschen schauen überwiegend positiv auf das Jahr 2021 und das durch alle Altersklassen hinweg. Besonders berufstätige Menschen glauben an eine positive Entwicklung, was ihre persönliche Perspektive betrifft. So gehen 31 %…

Smart Cities: Mit digitaler Beratung Stadtzentren beleben

Stationärer Einzelhandel und Filialen in deutschen Städten verlieren weiter an Attraktivität. Der Kreditversicherer Euler Hermes rechnet damit, dass die Liste der Modehändler, die ein Insolvenzverfahren eröffnen müssen, in den kommenden Monaten noch länger wird. Aber auch viele Banken, Versicherungen und Krankenkassen werden ihre Außenstellen in den Städten nicht wieder öffnen. Durch digitale Beratungsangebote lassen sich…

Digitalisierung in der Life-Science-Branche – Um- und Neudenken statt nur modernisieren

Digitalisierung, neue Technologien, neue Arbeitsplätze und moderne Formen der Zusammenarbeit, der Arbeitswelt und der Arbeitsweisen und nicht zuletzt die Corona-Pandemie fordern Veränderungen auch in der Life-Science-Branche. Darüber gibt Oliver Benecke Auskunft, Leiter des neu gegründeten Life-Science-Bereichs der COSMO CONSULT-Gruppe.

Rechenzentren: Was sie 2021 und darüber hinaus leisten müssen – Vision für das Rechenzentrum der Zukunft

Rechenzentren müssen hohen Ansprüchen genügen. Bislang galten diese Anforderungen hauptsächlich ihrer Leistung und der Sicherheit. In den nächsten Jahren unterliegen Rechenzentren einer wesentlich weitgreifenderen Entwicklung. Die wichtigsten Trends: Höhere Energieeffizienz, Etablierung von Stoffkreisläufen, Entwicklung hin zu Zero Waste.

Die digitale Weihnachtsfeier für bis zu 200 Unternehmen

Betriebliche Weihnachtsfeiern werden in den allermeisten Unternehmen in diesem vermaledeiten Corona-Jahr leider ausfallen. Doch was machen Unternehmen nun? Ein Startup aus Berlin richtet virtuelle Weihnachtsfeier für Mitarbeiter und deren Kinder aus – am 17. Dezember wichtelt, singt und feiert unternehmensübergreifend die ganze Familie.   Was wird aus unserer Weihnachtsfeier in diesem Corona-Jahr 2020? Diese Frage…

Transport- und Logistikbranche stellt sich krisensicher auf

»Digitalisierungsindex Mittelstand 2020/2021« – Digitale Logistik: Mit smarten Lieferketten der Krise trotzen. Zahlen zeigen: Ein Drittel der Transport- und Logistikunternehmen kommt bisher gut durch die Krise. 20 Prozent wollen Investitionen in Digitalisierung erhöhen.   Die mittelständischen Transport- und Logistikunternehmen haben ihre digitale Transformation im vergangenen Jahr deutlich vorangetrieben. Sie sind dank ihres vergleichsweisen hohen Digitalisierungsgrads…

Künstliche Intelligenz kurbelt die Produktivität an

Der Einsatz von künstlichen Intelligenzen (KIs) ist in vielen Industrien bereits Realität aber birgt gleichzeitig noch deutlich mehr Potenzial. Die Analyst_innen von Accenture und Frontier Economics prognostizieren, dass sich die Arbeitsproduktivität in entwickelten Ländern durch den Einfluss von künstlicher Intelligenz bis 2035 um bis zu 40 Prozent steigern kann. Wie die Infografik von Statista zeigt,…

Drahtlose Multi-Gigabit-Netzwerklösungen für In- und Outdoor-Anwendungen

Cambium Networks nimmt am Qualcomm Smart-Cities-Accelerator-Programm teil. Cambium Networks, ein weltweiter Anbieter von drahtlosen Netzwerklösungen, ist jetzt dem Qualcomm-Smart-Cities-Accelerator-Programm beigetreten. Cambium Networks liefert robuste, leistungsstarke und benutzerfreundliche drahtlose Breitbandlösungen, um smarte Geräte innerhalb von Unternehmen, Campus, Fabriken sowie Geschäfts- und Wohngebäuden zu verbinden. Als Mitglied des Qualcomm-Smart-Cities Accelerator-Programms stellt Cambium Networks anderen Mitgliedern seine Highspeed…

Industriestrategie für die Zukunft der Solarproduktion in Deutschland erforderlich

Solarenergie ist die am schnellsten wachsende, erneuerbare Energiequelle weltweit und Schlüsseltechnologie für die zukünftige Energieversorgung. Appell für eine ganzheitliche Industriestrategie über das EEG hinaus. Schaffung von mehr als 100.000 nachhaltigen Arbeitsplätzen möglich.   Meyer Burger Technology AG (Meyer Burger) und SMA Solar Technology AG (SMA), Innovationsführer und Pioniere der Photovoltaikindustrie, haben gemeinsam Handlungsempfehlungen an die…

IT des Bildungswerks redundant, sicher und skalierbar

Die Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat sich für noris network als Rechenzentrumsdienstleister entschieden. Die bbw-Gruppe nutzt zwei Hochsicherheitsrechenzentren der noris network – jeweils eines in Nürnberg und München – für einen ausfallsicheren Betrieb seiner internen IT sowie zahlreicher Onlinelernplattformen. noris network wurde als kompetenter Partner für den Betrieb einer heterogenen IT-Infrastruktur…

Arbeitsplatzbeleuchtung – warum ungünstige Lichtverhältnisse die Produktivität beeinträchtigen können

  Computer-Arbeitsplätze sind in der Regel modern eingerichtet und entsprechen technisch dem neuesten Entwicklungsstand. Beim konzentrierten Arbeiten kommt es jedoch nicht nur auf eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, sondern auch auf eine effiziente Arbeitsplatzbeleuchtung an, die das Verarbeiten visueller Informationen ermöglichen soll, ohne die Augengesundheit zu beeinträchtigen.   Leuchtmittel sollen das Verarbeiten visueller Informationen erleichtern Die Beleuchtung…

Mit künstlicher Intelligenz können Unternehmen die Energieeffizienz steigern

48 Prozent der befragten Unternehmen nutzen KI, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Energieeffizienz zu steigern. Nur 13 Prozent setzen KI strategisch ein, um ihre Klimaziele optimal zu verfolgen. 38 Prozent aller Unternehmen haben aufgrund der Auswirkungen von Covid-19 Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen zurückgestellt.   Künstliche Intelligenz (KI) hat das Potenzial, Unternehmen dabei zu helfen, bis…

Mobilität: Tesla Model 3 ist das beliebteste E-Auto weltweit

Das Model 3 des US-Autobauers Tesla ist das weltweit am öftesten zugelassene E-Auto. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). Bis zum Ende des Jahres 2019 wurden rund 445.000 Fahrzeuge neu zugelassen. Das Modell gehört zur Mittelklasse und ist in Deutschland ab 46.380 Euro erhältlich. In…

Autoproduktion: Teslas Gigafactory bei Berlin

Der US-Autobauer Tesla baut in Grünheide bei Berlin derzeit eine Produktionsanlage für Elektroautos. Die Statista-Grafik zeigt, welches Ausmaß die Fabrik haben wird. Die Anlage könnte zudem noch um ungefähr das Doppelte wachsen, wie der Blick auf die mögliche Erweiterungsfläche zeigt. Laut dem Chef der Arbeitsagentur Frankfurt an der Oder, Jochem Freyer, werden zunächst etwa 7000…