Rechenzentren: Was sie 2021 und darüber hinaus leisten müssen – Vision für das Rechenzentrum der Zukunft

Rechenzentren müssen hohen Ansprüchen genügen. Bislang galten diese Anforderungen hauptsächlich ihrer Leistung und der Sicherheit. In den nächsten Jahren unterliegen Rechenzentren einer wesentlich weitgreifenderen Entwicklung. Die wichtigsten Trends: Höhere Energieeffizienz, Etablierung von Stoffkreisläufen, Entwicklung hin zu Zero Waste.

Durch die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung zusätzlichen Schwung erhalten. Diese Entwicklung stellt auch Rechenzentren vor neue Anforderungen. Denn Rechenzentren sind das infrastrukturelle Rückgrat der Digitalisierung. Jede IT-Anwendung erfordert Rechenprozesse in einem Rechenzentrum. Daher muss in den nächsten Jahren das Augenmerk nicht nur auf die Vorteile der Digitalisierung – etwa durch die energetisch optimierte Verkehrssteuerung oder durch die Einsparung von Milliarden von Reisekilometern durch den Umstieg auf Videokonferenzen – gelegt werden. Mindestens genauso wichtig ist es, auch die andere Seite der Medaille zu beachten und die IT beziehungsweise die Rechenzentren einem kritischen Blick zu unterwerfen und Optimierungspotenziale zu realisieren. Welche Entwicklungen werden für Rechenzentren 2021 und darüber hinaus besonders wichtig:

1. Erhöhung der Energieeffizienz

In den letzten Jahren sind, aufgrund der hohen Energiekosten, massive Anstrengungen unternommen worden, um die Effizienz in Rechenzentren zu erhöhen. Daher arbeiten moderne Rechenzentren mittlerweile hocheffizient. Dennoch sind Rechenzentren enorme Energieverbraucher und damit auch Verursacher eines hohen CO2-Ausstoßes. Dabei verbraucht die IT rund 60 bis 80 Prozent der Energie, die Gebäudeinfrastruktur 20 bis 40 Prozent. Experten gehen davon aus, dass der Energieverbrauch der IT und von Rechenzentren mittlerweile höher ist als der des Flugverkehrs. Tendenz: stark steigend. 

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 2. Paradigmenwechsel: Rechenzentren sind keine Monolithen

Bislang beziehen sich Energieeffizienz-Berechnungen von Rechenzentren rein auf diese selbst – unabhängig von der Umwelt. Werden Rechenzentren allerdings als Bestandteil des öffentlichen Lebens und der Infrastruktur betrachtet, eröffnen sich neue, gewaltige Optimierungspotenziale. Ein Paradigmenwechsel ist daher notwendig, damit Rechenzentren besser an künftige Anforderungen angepasst werden können.

 3. Einsatz regenerativer Energien

Vor dem Hintergrund der Kosten und der Klimaveränderungen ist es künftig unabdingbar, dass Rechenzentren mit regenerativer Energie betrieben werden. Werden große Rechenzentren beziehungsweise Serverfarmen in der Nähe von Windparks oder Solarfeldern errichtet, profitieren sie von sauberer Energie mit kurzen Transportwegen. 

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4. Gezielte Wärmenutzung

Da Rechenzentren viel Wärme erzeugen, sollten sie zudem in der Nähe von wärmebedürftigen Infrastrukturen, etwa Gewächshäuser, Vertical beziehungsweise Container Farming oder Aquaponic-Anlagen, gebaut werden. Bei Rechenzentren mit Wasserkühlung kann das entstehende, rund 60 Grad warme Wasser, zum Beispiel zum Heizen umliegender Gebäude genutzt werden.

 5. Edge Computing verleiht der Entwicklung Schub

Der IoT-Trend spielt bei der Entwicklung der Rechenzentren eine entscheidende Rolle. Denn IoT-Anwendungen benötigen eine schnelle und sichere Datenverarbeitung. Daher setzen die anbietenden Unternehmen zunehmend auf kleinere, regionale beziehungsweise lokale Rechenzentren, wie Edge- oder Mikro-Rechenzentren. Diese könnten, da Energie leichter über weitere Strecken transportierbar ist als Wärme, mit regenerativer Energie versorgt und an lokale Fernwärmenetze oder direkt an Gebäude- und Prozessheizungen angebunden werden. 

6. Etablierung von Stoffkreisläufen

Der Materialeinsatz in Rechenzentren, der für die IT und die Versorgungstechnik sowie für die Sicherung des Betriebs aufgewendet wird, ist hoch. IT-Komponenten und die technische Gebäudeausstattung alle paar Jahre zu erneuern, ohne die alten Teile weiter zu nutzen, ist nicht zukunftsträchtig. Hier sind neue Lösungen dringend erforderlich. Denn langfristig müssen Rechenzentren zwingend zu Zero-Waste-Anlagen werden.

 7. Faire CO2-Steuer wäre der Turbo für die Rechenzentrums-entwicklung

Deutlich beschleunigt werden könnten diese Entwicklungen durch eine faire CO2-Steuer. Zwar fallen ab 2021 25 Euro pro Tonne CO2-Ausstoß an Abgaben an. Dieser Betrag deckt aber, laut der wissenschaftlichen Experten, die tatsächlichen CO2-Folgekosten bei weitem nicht ab. Erforderlich wäre, laut Umwelt Bundesamt (UBA), eine Abgabe von 180 Euro pro Tonne. Es ist davon auszugehen, dass es in den nächsten Jahren zu Erhöhungen bei der CO2-Steuer kommt. Dies wird für eine deutliche Beschleunigung bei der Entwicklung der Rechenzentren sorgen. 

 

Die Herausforderungen an die Rechenzentren sind groß, aber viele Lösungen gibt es bereits. Gefordert sind daher sowohl die Politik als auch die Betreiber von Rechenzentren.


Stefan Maier,
Geschäftsführer,
Prior1

 

 

 

Illustration: © vs148/shutterstock.com

 

1328 Artikel zu „Effizienz Rechenzentrum“

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Sichere Cloud- und Rechenzentrums-Dienstleistungen für die Automobilindustrie

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IT-Trends 2020: mehr Augenmerk auf Effizienzsteigerung und sinkende Kosten

Ausgaben für Informationstechnologie steigen, mehr Budget für Digitalisierung und intelligente Technologien.   Trotz unsicherer Konjunkturaussichten steigen die IT-Budgets im kommenden Jahr weiter an. Nur wenige Unternehmen kürzen. Die Prognosen für 2021 sind ebenfalls positiv, das zeigen Vorab-Ergebnisse der IT-Trends-Studie von Capgemini. In diesem Jahr nahmen 120 IT- und Fachverantwortliche von Großunternehmen in Deutschland, Österreich und…

Rechenzentrum-Trends für 2020: Was gehört auf die Trendliste für 2020?

Wachsende Datenmengen, eine sichere europäische Cloud (Datensouveranität), eine schnelle Modernisierung von Rechenzentren sowie der steigende Energieverbrauch sind aus Sicht von Rittal die IT-/Datacenter-Trends im Jahr 2020. Etwa die Verwendung von OCP-Technologie (Open Compute Project) und Wärmerückgewinnung bieten Lösungen für die aktuellen Herausforderungen.   Im Jahr 2025 könnten Menschen und Maschinen bereits 175 Zettabyte an Daten…

Wirtschaftsprüfer Mazars in noris network Rechenzentrum: Bereit für weiteres Wachstum

Rechenzentrumsbetreiber noris network AG hat ein großes Projekt zum Outsourcing der IT der Mazars Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Mazars Deutschland gehört zu den Top 10 der deutschen Wirtschaftsprüfer. Was durch Wachstum und Fusion angestoßen wurde, führte jetzt zu einer hybriden IT-Infrastruktur, die sich dem künftigen Wachstumskurs der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft flexibel anpassen lässt. noris network betreibt für Mazars…

Modernes Rechenzentrum für Strom- und Gasversorger – Energieexperte EGT AG setzt bei Neubau auf Prior1

Vor über 120 Jahren in Triberg im Schwarzwald gegründet, stellt die EGT AG heute die Führungsgesellschaft der EGT Unternehmensgruppe dar. Sie ist inzwischen in drei Geschäftsbereichen tätig: Dem Bereich Energieservice mit individuellen und verbrauchsoptimierten Energielieferungen sowie der Beratung und Realisierung dezentraler Energieversorgungskonzepte mit geringstmöglichen CO2-Fußabdruck, dem Bereich Energienetze mit dem Betrieb von Strom-, Gas-, Wärmenetzen…

Data Center Trends 2019: Wie Unternehmen ihr Rechenzentrum fit für die Zukunft machen

Was sind aktuell die wichtigsten Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Data Center-Modernisierung? Das wollten die Marktanalysten von IDC herausfinden und haben dazu IT- und Fachentscheider aus 210 deutschen Unternehmen befragt. Höhere Produktivität, Konsolidierung von Ressourcen, verbesserte Sicherheit und Compliance – das sind für Unternehmen heute die wichtigsten Gründe, um in neue Data Center-Infrastrukturen zu investieren.…

Rechenzentrum: Verdreifachung von Edge-Einrichtungen bis 2025

Aktuelle Prognosen deuten auf ein rasantes Edge-Wachstum und einen starken Rückgang an Fachkräften hin. Vor fünf Jahren startete Vertiv eine globale, branchenweite Umfrage bezüglich des Rechenzentrums (RZ) der Zukunft. »Data Center 2015: Exploring the Possibilities« greift die Visionen von mehr als 800 Branchenexperten auf und stellt eine gemeinsame Vision für das Rechenzentrum der nächsten Generation…

Third Party Maintenance: Warum ein unabhängiger 360-Grad-Blick auf das Rechenzentrum immer wichtiger wird

Welche Alternative haben IT-Verantwortliche zur Herstellerwartung nach Ablauf der Grundgewährleistung? Third-Party-Maintenance-Anbieter (TPM) haben sich auf die Wartung von IT-Komponenten in Rechenzentren spezialisiert. Die Nachfrage nach diesen Leistungen wächst kontinuierlich und so erwarten die Analysten von Gartner bis zum Jahr 2020 ein Wachstum des TPM-Marktes bis zu 35 Prozent. In Rechenzentrum finden sich üblicherweise Komponenten ganz…

Vier Ansatzpunkte für den Einsatz von künstlicher Intelligenz im Rechenzentrum

Unter den vielen Möglichkeiten, wie künstliche Intelligenz (AI = Artificial Intelligence) in Rechenzentren genutzt werden kann, gibt es momentan vier Anwendungsbereiche, in denen sich der Einsatz von AI besonders anbietet: das Regulieren von Stromverbrauch und Kühlung, das Infrastrukturmanagement, die IT-Sicherheit (inklusive physischem Zugriff) sowie die IT-Automatisierung. Daher kann jedes Rechenzentrum in unterschiedlichem Maße von AI…

Generationswechsel im Rechenzentrum – das Potenzial konvergierter Infrastrukturen

Rechenzentren haben sich hinsichtlich Platzbedarf und Komplexität weiterentwickelt, aber nicht notwendigerweise auch im Hinblick auf Skalierbarkeit und Leistungsfähigkeit. Für viele kleine und mittelständische Unternehmen ist die Beschaffung und Verwaltung einer IT-Infrastruktur mitunter eine große Herausforderung. Da viele Anwendungen oft über Jahre unabhängig voneinander eingeführt werden, entstehen isolierte IT-Infrastrukturen, die alle gewartet und verwaltet werden müssen.…

Bessere Zusammenarbeit von NetOps und DevOps – Höhere Effizienz durch Netzwerk-Automatisierung

Viele Unternehmen betreiben ihre Netzwerke mit Hilfe manueller Prozesse. Würden die Kollegen im Netzwerkbetrieb (NetOps) stärker mit dem Entwicklungs-Team (DevOps) zusammenarbeiten, ließe sich schnell eine Automatisierung und damit eine deutliche Performance-Steigerung erreichen. Dafür sind jedoch neue, erweiterte Fähigkeiten nötig. Diese vermittelt F5 über einen kostenfreien E-Learning-Kurs.

In nur neun Monaten zur neuen IT-Infrastruktur – Rechenzentrums-Container von Rittal

ene‘t ist ein auf die Energiebranche spezialisiertes IT-Systemhaus. Mit einer selbst entwickelten Software und den stets aktuellen Daten zum Strom- und Gasmarkt kalkulieren Erzeuger, Netzbetreiber und Versorger die bestmöglichen Endverbraucherpreise. Das rasante Wachstum von ene‘t machte den Neubau eines Rechenzentrums in Rekordzeit notwendig.

Infografik: Das Rechenzentrum im Wandel

Eine neue Infografik zeigt, dass der Schutz sensibler Daten ein Schlüsselfaktor bei der derzeitigen Transformation der Rechenzentren ist. Zur dieser Transformation gehören Trends wie Software Defined Datacenter und Networking (SDDC, SDN), Hyperconvergence und hybride Cloud. Laut einer Studie von Bitdefender, für die 150 deutsche IT-Entscheider in Unternehmen mit Rechenzentren und mindestens 1000 PCs befragt wurden,…

Standardisierte Open-Rack-Technologie treibt Energieeffizienz voran

Mit über drei Prozent des globalen Stromverbrauchs sind Datacenter ein bedeutender Treiber für den Energieverbrauch. Dieser Entwicklung begegnet die jüngst gegründete »Open19 Foundation« mit einem neuen Konzept: Standardisierte, modulare IT-Infrastrukturen sorgen für mehr Effizienz, weniger Kosten und größere Flexibilität im Datacenter. Rittal ist nun Mitglied der Foundation, um gemeinsam mit weiteren Vertretern den innovativen Ansatz…

Energieeffizienz und Rechenzentren in Deutschland – weltweit führend oder längst abgehängt

Der Rechenzentrumsmarkt in Deutschland wächst weiterhin dynamisch. Im Jahr 2016 stiegen die Investitionen für den Neubau und die Modernisierung der Rechenzentrumsinfrastruktur im Vergleich zum Vorjahr um 10 % auf 970 Millionen Euro. Im Jahr 2017 werden die Investitionen die Eine-Milliarde-Euro-Marke überschreiten. Getrieben wird das Wachstum vor allem durch die zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft…

Dresdner Start-up übernimmt ehemaliges Rechenzentrum der EZB in Frankfurt, um energieeffizientes Abwärmekonzept umzusetzen

Immer mehr Unternehmen verlagern ihre Daten in die Cloud. Laut einer Studie der Bitkom setzten in 2016 bereits zwei von drei deutschen Firmen ab 20 Mitarbeitern auf Cloud Computing. In der Finanzmetropole Frankfurt wird besonders viel Rechenkapazität benötigt, entsprechend gilt die Mainmetropole mit mehreren Dutzend Rechenzentren als die Datacenter-Hauptstadt Deutschlands. Jedes von ihnen verbraucht nach…

Open Compute Projekt – Mehr Gleichstrom und offene Standards im Rechenzentrum

Die laufenden Betriebskosten im Rechenzentrum zu senken, ist für jeden CIO eine Daueraufgabe. Die Initiative »Open Compute Project« (OCP) setzt hierzu auf homogene Rechenzentren und eine zentrale Gleichstromversorgung im Rack. Neue OCP-Produkte und aktualisierte Spezifikationen zeigen, wie attraktiv das Konzept ist.

Feuer im Rechenzentrum vermeiden ist besser als bekämpfen

In den IT-Rechenzentren herrscht ein besonders hohes Brandrisiko durch die hohe Energiedichte der installierten elektrischen Anlagen wie Server, Storages, Netzwerkkomponenten usw. sowie die damit verbundene große Abwärmemenge. Die typische Brandgefahr liegt in den Schwelbränden durch Kurzschlüsse oder technische Defekte, die oft erst entdeckt werden, wenn ein Brandschaden bereits entstanden ist. In vielen Datacentern sind unzureichende…

OVH: erster Ping zum deutschen Rechenzentrum erfolgreich

OVH hat beim Bau seines deutschen Datacenters in Limburg (Nähe Frankfurt) einen wichtigen Meilenstein erreicht: Der erste Ping am 27. März verlief positiv. Mit einer geringen Latenz von 13 Millisekunden zwischen Frankfurt und Roubaix war die Verbindung ein voller Erfolg. In den letzten Wochen wurde mit Hochdruck an der Installation der Elektrik sowie der Anbindung…

Warum die Edeka Rechenzentrum Süd GmbH für den Betrieb ihrer Datacenter mit RZservices kooperiert

Von einer Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler (EdK) zum genossenschaftlich organisierten, kooperativen Unternehmensverbund: Die Expertise Edekas im Lebensmittelhandel ist unbestritten. Überall dort, wo Edeka nicht selbst »super geil« ist, arbeitet die Unternehmens­gruppe mit anderen Experten wie der Werbeagentur Jung von Matt oder der Stiftung WWF ­zusammen. So auch für den Betrieb seiner neuen georedundanten TwinCore-Rechenzentren für den süddeutschen Raum. Partner für diese Aufgabe ist die RZservices.

Trendprognose: Die Rechenzentrumsinfrastruktur 2017

Diese sechs Trends sollen 2017 für die Infrastruktur von Rechenzentren wichtig werden. »Weltweite Trends wie Cloud, Big Data und Mobility rücken immer mehr in den Fokus. Wer sich in der IT diesen Entwicklungen verweigert wird untergehen«, so Reinhard Purzer, Vice President & Managing Director Deutschland, Österreich & Schweiz (DACH) von Vertiv. »Aber um hier mithalten…

Trends im Rechenzentrum 2017

Diese Technologien und Entwicklungen sollten IT-Verantwortliche im Jahr 2017 kennen. Der Markt für Rechenzentren befindet sich im Wandel: In vielen Unternehmen gilt das Rechenzentrum als Innovationstreiber. Dort werden riesige Datenmengen in Echtzeit verarbeitet und sicher gespeichert. Die digitale Transformation, die wir heute im privaten Alltag und in der Arbeitswelt gleichermaßen erleben, macht das Rechenzentrum noch…

Optimized Data Center: Große Fortschritte bei der Klimatisierungseffizienz

Die Klimatisierung im Rechenzentrum steht seit Jahren im Fokus der Optimierungsmaßnahmen im Rechenzentrum. Ansatzpunkte gibt es mehrere: Wird die richtige Methode verwendet? Kommt die kühle Luft dort an, wo sie kühlen soll? Stimmt die Temperatur und Qualität der Luft? In der Studie »Optimized Data Center« wurden diese Probleme unter die Lupe genommen, und es hat…

IT-Infrastruktur heute und morgen – Das Rechenzentrum und die Cloud

Wie können Unternehmen ihre IT heute betreiben? Die Bandbreite an Möglichkeiten reicht hier von eigenen Rechenzentren über das Outsourcing-Modell bis hin zur kompletten Verlagerung von Infrastruktur in die Cloud. Besonders Cloud Service Provider werben mit verlockenden Angeboten: agil, flexibel und kostengünstig könnten Unternehmen ihren IT-Infrastruktur-Bedarf aus der Cloud decken. Allerdings bestehen gerade bei deutschen Unternehmen noch Bedenken bei Datenschutz, Datensicherheit, Performance und Zuverlässigkeit und viele Kunden zögern bei der Verlagerung von IT-Infrastruktur in die Wolke.

In Frankreich arbeitet das erste Rechenzentrum mit Energiespeicherung

Erneuerbare Energien werden mit Batteriespeichertechnologie verknüpft. Das erste Rechenzentrum arbeitet mit einem Lithium-Ionen-Batteriespeicher. Das Unternehmen Webaxys, Provider und Telekomanbieter mit Sitz in der Normandie, hat ein neues Rechenzentrum in Saint-Romain de Colbosc in der Nähe von Le Havre eingeweiht. Seit seiner Gründung verfolgt das Unternehmen eine Innovationsstrategie, die auf gesellschaftlichem Engagement und einem respektvollen Umgang…

Quo vadis Rechenzentrumsmarkt

Der Rechenzentrumsmarkt in Deutschland wurde von einem Rechenzentrumsbetreiber analysiert, mit dem Ergebnis, dass nicht nur der Betrieb für Anbieter und Nutzer ein hohes Wachstumspotenzial aufweist, sondern auch die Investition in Rechenzentrumsimmobilien einen hochlukrativen Markt darstellt. Die langfristige Entwicklung lässt sich beispielsweise anhand der Stromdichte darstellen. Die Stromdichte beschreibt, wie viel Kilowatt pro Quadratmeter in einem…

Betriebskosten um rund ein Viertel senken – Sparen im Rechenzentrum

80 Prozent der Rechenzentren verbrauchen zu viel Energie [1]. In einer Untersuchung von über 100 Unternehmen hinsichtlich der Energieeffizienz in ihren Datacentern wurde festgestellt, dass der Power-Usage-Effectivness-Wert (PUE-Wert) im Mittel bei 1,7 liegt. Wenige Maßnahmen können die Effizienz steigern und so die Stromkosten um 20 bis 30 Prozent senken.

Miniaturisierung der IT: Das Rechenzentrum in der Kiste

Jedes moderne Smartphone hat heute mehr Rechen- und Grafikleistung, Speicherkapazität und auch größeren Nutzen als ein PC in den frühen 90er Jahren. Die fortschreitende Miniaturisierung der IT hat für Konsumenten wahrlich Erstaunliches gebracht. Analog ist es nur eine Frage der Zeit, dass auch die Unternehmens-IT geschrumpft und damit einhergehend vereinfacht wird. In nicht mehr allzu…

Rechenzentren: Für Energieeffizienz fehlen klar definierte Werte

Neue Forschungsergebnisse von The Green Grid belegen, dass – obwohl neun von zehn IT-Leitern in Europa anerkennen, dass Rechenzentren bei der sozialen Verantwortung von Unternehmen (CSR) eine wichtige Rolle spielen – knapp die Hälfte der Unternehmen keine Ziele für Energieeffizienz definieren. Auf diese Weise können sie nur bedingt analysieren, inwieweit Rechenzentren zur unternehmensweiten CSR-Strategie beitragen…

Das »energieeffizienteste« Rechenzentrum der Welt

Das in einem Container untergebrachte, vollständig mobile Rechenzentrum mit modularem Aufbau, Tencent West Lab will, die Energieeffizienz betreffend, weltweit führend sein. Das Ergebnis der Zusammenarbeit von ZTE und Tencent ist ein Rechenzentrum, das mehrere technologische Innovationen vereint. Am bemerkenswertesten ist ein Power Usage Effectiveness (PUE)-Wert von 1,0665 (unter Einbeziehung der Energiegewinnung über die Photovoltaik-Anlage). Dieser…

Sparen im Rechenzentrum

So können RZ-Verantwortliche die Betriebskosten um rund ein Viertel senken. 80 Prozent der Rechenzentren verbrauchen zu viel Energie [1]. Der Experte für sicheren und effizienten RZ-Betrieb untersuchte über 100 Unternehmen hinsichtlich der Energieeffizienz in ihren Datacentern. Dabei stellte er fest, dass der Power-Usage-Effectivness-Wert (PUE-Wert) im Mittel bei 1,7 liegt. Nach Angaben von Marc Wilkens, Senior…

Hochskalierbares Rechenzentrum: Lefdal Mine Datacenter mit PUE-Wert von 1,12

Der Bau des Lefdal Rechenzentrums in einer ehemaligen Mine an der norwegischen Küste geht zügig voran. Auf der CeBIT werden nun erstmals die dort installierten Rechenzentrums-Container von Rittal und IBM präsentiert. Mit diesem Konzept können Unternehmen Kosteneinsparungen von bis zu 40 Prozent im Vergleich zu einem Cloud-Rechenzentrum in Deutschland erzielen. Im ersten Bauabschnitt werden derzeit…