Wohnen, Energie und Mobilität: Digital Twins bilden die Grundlage für Smart-City-Konzepte 

Städte nachhaltiger und resilienter zu machen, steht auf der Agenda vieler Planungsbehörden ganz oben. Die Grundlage für solche Smart-City-Konzepte liefern Digital Twins, also virtuelle Abbilder von kompletten Stadtquartieren. NTT erklärt, wie sich mit Hilfe von digitalen Zwillingen Infrastrukturen und Prozesse steuern, analysieren und kontinuierlich verbessern lassen. 

Illustration: Absmeier, Spirit111

Ursprünglich wurden digitale Zwillinge entwickelt, um Fertigungsabläufe mithilfe von Simulationen, die auf hochgenaue Modelle einzelner Komponenten zurückgreifen, zu optimieren. Dank der Verfügbarkeit von immer größeren und genaueren Gebäudeinformationsmodellen (BIM) in Kombination mit Big Data, die von IoT-Sensoren und anderen Datenquellen generiert werden, lassen sich inzwischen Digital Twins von ganzen Städten erstellen. Diese beinhalten digitale Abbilder von Objekten wie Gebäuden und Straßen, aber auch von Prozessketten wie Mobilitätsströmen und Treibhausgasemissionen sowie sozialen Interaktionen. Der digitale Zwilling liefert damit ein virtuelles Stadtmodell, das als Entscheidungsgrundlage für die Planung von urbanen Infrastrukturen und bei der Optimierung von Prozessen dient sowie Kosten, Sinnhaftigkeit und Risiken von Projekten erschließt. Der digitale Zwilling kann seinem physischen Bruder sogar direkt Rückmeldungen geben und zu einem sich selbst verbessernden System werden.

Digital Twins helfen Stadtplanern dabei in drei wichtigen Bereichen: Städtebau, Energie und Mobilität.

  • Effizienz vor dem ersten Spatenstich. Die Baubranche gehört weltweit zu den ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren. Mit Hilfe eines digitalen Zwillings lassen sich bereits in der Planungsphase Prozesse optimieren und damit nachhaltiger gestalten. Zudem können Risiken wie Kostensteigerungen, Planungsfehler oder Ablaufstörungen frühzeitig erkannt und vermieden werden. Nach der Fertigstellung des Projekts stehen dann die gesammelten digitalen Informationen, die den kompletten Lebenszyklus umfassen, für die Planung einer ressourcenschonenden Bewirtschaftung zur Verfügung. Ein digitaler Zwilling hilft auch, alternative Baustoffe zu erforschen. Bislang kommt kaum ein Neubau ohne Beton aus, dessen Herstellung jedoch jährlich Milliarden Tonnen klimaschädliches CO2 Hinzu kommt: Beton braucht als Hauptzutat Sand vom Meeresgrund, der inzwischen mit bis zu 50 Milliarden Tonnen pro Jahr laut dem UN-Umweltprogramm (UNEP) einer der wichtigsten Handelsrohstoffe weltweit ist. In der Folge kommt es durch den unregulierten Abbau zu schweren Umweltschäden, weshalb die Verwendung bauchemischer Alternativen immer stärker in den Mittelpunkt rückt.
  • Nachhaltiger Umgang mit Energie. Grundsätzlich spielen in einer Smart City hybride Energiesysteme, in denen die Erzeugung, Speicherung und Nutzung von erneuerbaren Energien »barrierefrei« zwischen Gebäuden, Stromnetz, Wärmenetz und Nutzern fließen kann, eine entscheidende Rolle. Idealerweise werden diese mit ökonomischen Anreizsystemen wie Mietstrom-Modellen kombiniert, die den Nutzer als Konsument und Produzent in das System einbinden. Parallel ermöglichen digitale Zwillinge, die Energieeffizienz eines Neubaus zu steigern: Mit den bauphysikalischen Daten aller Gebäudeelemente sowie den relevanten Daten zu Energieversorgung, Beleuchtung, Brandschutz und Gebäudemanagement kann die Klimabilanz eines Hauses bereits vor Baubeginn optimiert werden.
  • Ein allumfassendes Mobilitätsmanagement. Wie lassen sich Staus reduzieren? Wo sollen neue Fahrradspuren angelegt werden? Wie kann der öffentliche Nahverkehr verbessert werden? Ein digitales Abbild einer Stadt oder einer Region ermöglicht es Planern, diese Fragen in einem virtuellen Modell durchzuspielen und alle möglichen Szenarien zu testen. Durch die Kombination der verschiedensten Transportmodelle mit Echtzeitdaten erhalten die Verkehrsbetreiber zudem ein starkes Werkzeug zur Vorhersage, Optimierung und Steuerung des gesamten Netzes. Wenn sich zum Beispiel ein Unfall ereignet, ist das System in der Lage, Optionen für mögliche Maßnahmen wie Straßensperrungen oder Umleitungen zu geben. Das verbessert den Verkehrsfluss, trägt aber auch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Reduzierung von Emissionen bei. Aber auch die Auslastung öffentlicher Verkehrsmittel lässt sich mit Hilfe solcher Planungsmodelle besser steuern.

Daten auf Stadtebene sind inzwischen im Überfluss vorhanden. Sie allerdings sinnvoll zu verknüpfen, ist ein komplexes Unterfangen. Viele Erkenntnisse können nicht gewonnen werden, weil die unterschiedlichen Datenquellen nicht nahtlos in einem kohärenten Rahmen integriert sind. Eine Smart City mit all ihren eingebetteten IoT-Szenarien wie intermodaler Mobilität und digitalem Gebäude- und Energiemanagement ist nur dann erfolgreich, wenn bisher geschlossene Einzelsysteme aus Prozessen und IT-Lösungen zu Ökosystemen zusammenwachsen. Gleichzeitig ermöglicht eine Smart City ihren Bewohnern mehr Transparenz: Anhand der vorhandenen Daten lässt sich quasi mit einem Klick erklären, warum und wo welche Maßnahmen erforderlich sind, was sie kosten und welche Folgen sie haben.

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»In Science-Fiction-Filmen wie ›Blade Runner‹ oder ›I, Robot‹ war es noch ferne Zukunft: Autos fahren führerlos oder fliegen sogar durch riesige Städte mit Wolkenkratzern, Magnetbahnen rauschen geräuschlos dahin, aus dem Orbit teilen Stimmen die neuesten Nachrichten mit. Manches davon ist heute bereits Realität, trotzdem stellt sich die Frage, wie sieht sie nun eigentlich aus – die Stadt der Zukunft? Die Grundlagen, um die komplexen Herausforderungen unserer urbanen Realität zu verstehen, zu gestalten und zu lösen, liefern digitale Zwillinge«, erklärt Marcus Giehrl, Director Digital Transformation bei NTT Ltd. »Der Digital Twin einer Stadt ist aber nicht nur ein Modell, sondern eine ganze Familie von vernetzten Modellen, die auch die Aspekte sozialer Interaktionen enthalten und damit tiefgehende und vorausschauende Analysen zulassen. Und im Gegensatz zu anderen Ansätzen gruppiert der digitale Zwilling Informationen nicht technologie-, sondern nutzerorientiert. Daten werden konsequent auf das Bedürfnis der Menschen zugeschnitten.«

 

NTT engagiert sich als »Business Avenger« bei der Erreichung der 17 globalen Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung.
Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von NTT arbeitet zudem an der Digital Twin Computing (DTC)-Initiative. Während herkömmliche digitale Zwillinge hauptsächlich zur Überwachung physischer Objekte verwendet werden, geht das DTC-Konzept deutlich weiter: In einem diversifizierten Cyberspace aus hochpräzisen digitalen Informationen werden reale Objekte wie Dinge, Menschen und Gesellschaften abgebildet, um so groß angelegte, hochgenaue Vorhersagen und Simulationen zu ermöglichen und gleichzeitig die Kommunikation untereinander zu optimieren. Damit lassen sich beispielsweise wertschöpfende Dienste für Geschäfts- und Bürofunktionen in verschiedene Kategorien unterteilen: Gebäudemanagement (Optimierung von Energiesteuerung, Betrieb und Sicherheit), Ladenbetrieb (Optimierung des Kundenerlebnisses durch individuelle Services), Mietermanagement (flexiblere Nutzung der Flächen), nachhaltige Bewirtschaftung (Vermeidung von Lebensmittelverschwendung) und ein umfassendes Mobilitätsmanagement (Mobility as a Service).

 

401 Artikel zu „Smart City“

Smart City: Wie digitale Bezahllösungen Städte und Regionen smarter machen

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Digitale Bezahllösungen unterstützen digitale Transformation und machen Kommunen effizienter, bürgerfreundlicher und nachhaltiger. Bitkom-Positionspapier »Digitales Bezahlen in der Smart City und Smart Region«.   Ein Ticket für Bus und Bahn kaufen, das nächste Car-Sharing-Auto buchen, Eintritt für Museum oder Oper zahlen – und das alles über eine Plattform, die auch jenseits des Bezahlvorgangs Mehrwert schafft: Digitale…

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Hamburg ist die smarteste Stadt Deutschlands. Die Hansestadt rangiert mit deutlichem Abstand an der Spitze des Smart City Index, den der Digitalverband Bitkom für alle 81 deutschen Großstädte heute vorgestellt hat. Hamburg erreicht 79,5 von 100 möglichen Punkten. Dahinter liegen nahezu gleichauf Karlsruhe (69,0 Punkte) und Stuttgart (68,6) auf den Plätzen 2 und 3, dicht…

Baltimore ist »Smart City ready« – wirklich?

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Technologien verändern unseren Alltag, das zeigt ein kurzer Blick auf die Kommunikation: Vom Anruf per Festnetztelefon, hin zu WhatsApp, Mail und vielen anderen Möglichkeiten. Dieser Wandel geht noch weiter: Smarte Geräte sind Standard und nicht nur unsere Telefone und Tablets, auch Fernseher, Kühlschränke und Heizungen kommunizieren mittlerweile über das Internet miteinander und mit uns. Die…

Smart City ist noch ein spanisches Dorf, weckt aber Interesse

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Mit intelligenter IT die Lebensqualität in Großstädten verbessern. 2050 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Daraus ergeben sich völlig neue Herausforderungen. Mehr Menschen in Städten benötigen mehr Energie. Der Ressourcenverbrauch stößt in völlig neue Dimensionen. Das Gebot der Stunde lautet: Effizienz. Nicht nur, um den Energieeinsatz aus Gründen des Klimaschutzes zu minimieren. Städte…

»Smart City« : Wien international auf Platz Eins – Dienstleistungsmarkt für Smart Cities bietet großes Potenzial

Neuer »Smart City Index« von Roland Berger analysiert erstmals systematisch die Strategien der weltweiten Großstädte. Das Ranking: Wien, Chicago und Singapur sind die Städte mit den besten Strategieansätzen. 87 untersuchte Städte: Alle zeigen Verbesserungspotenzial – meist fehlt eine ganzheitliche Sicht. Weltweiter Markt für Smart-City-Lösungen wird sich voraussichtlich von aktuell 13 auf 28 Milliarden Dollar im…

Ein Hauch von Smart City: Munich City App für die Münchner Kult(ur) Nacht

Am 11. September findet die Münchner Kult(ur) Nacht bereits zum neunten Mal statt – mit einem besonderen Special: Mit der Munich City App bekommen Besucher immer die besten Angebote und Events auf ihr Smartphone und verpassen keines der Highlights und Schnäppchen, die auf sie warten. Die Munich City App ist bei Google Play und im…

Smart-City-Konzepte: Zusammenspiel wie im Orchester

Vier von zehn Stadtbewohnern würden in eine Smart City ziehen, ein Drittel der Bürger für digitale Stadtkonzepte sogar bezahlen – das sind die Ergebnisse einer weltweiten Capgemini-Studie. Smart-City-Initiativen werden auch immer häufiger in deutschen Kommunen auf den Weg gebracht. Im Jahr 2019 hat der Smart-City-Atlas von Bitkom, Fraunhofer IESE und Partnern 50 Städte als Vorreiter…

Intelligente Städte – Wie Stream Processing reale Smart-City-Projekte zum Leben erwecken kann

Die öffentliche Diskussion rund um 5G, Digitalisierung und das Internet der Dinge bringen ein weiteres Thema auf die Agenda: Dass Interesse für das Thema Smart City wächst stetig, und es wurden -zumeist außerhalb Europas – bereits einige spannende Technologieprojekte realisiert. Immer mehr Regierungen unternehmen ernsthafte Schritte zur Modernisierung ihrer Infrastruktur, um die Herausforderungen des Bevölkerungswachstums…

Studie: E-Government ist beliebtestes Smart-City-Angebot der Zukunft

Öffentliches WLAN, Car-Sharing, intelligente Straßenlaternen: Die Studie des Marktforschungsinstituts Splendid Research GmbH beschäftigt sich mit dem Themenkomplex der Smart City. Dazu haben sich im Juli 2018 insgesamt 1.522 Stadtbewohner im Alter von 18 bis 69 Jahren online geäußert. Es ging um die Nutzung, die Beliebtheit sowie die Bekanntheit der breiten Smart-City-Auswahl. Dabei unterscheidet die Studie…

Smart-City-Studie zeigt wichtige Lektionen aus 22 smarten Städten weltweit, darunter Berlin

Die Studie »The Smart City Playbook« zeigt auf, welche unterschiedlichen Ansätze Städte auf dem Weg zur »Smart City« verfolgen [1]. Das Playbook enthält darüber hinaus konkrete Orientierungshilfen für Entscheider in Form von erfolgreichen Strategien, mit denen andere Stadtverwaltungen ihre Städte smarter, sicherer und nachhaltiger machen. Die Studie wurde von Nokia in Auftrag gegeben, die Daten…

Malware macht mobil – Schadsoftware landet zunehmend auf Smartphones

DDoS-Attacken über mobile Botnetze und Verteilung von Malware über offizielle App-Stores nehmen zu.   Das Smartphone findet privat wie beruflich immer häufiger Einsatz. In der Corona-Pandemie hat es zunehmend als digitaler Helfer Einzug in den Alltag genommen: Das Smartphone ist Kommunikationszentrale und Terminal für kontaktloses Bezahlen geworden. Jetzt schlägt die PSW GROUP (www.psw-group.de) Alarm: »Die…

Sicheres Smartphone: Die beliebtesten Maßnahmen bei Nutzern

Mehr als jeder Zweite macht Daten-Backups. 16 Prozent decken ihre Kamera ab. Bitkom gibt Tipps zur Smartphone-Sicherheit. Diebstahl, Schadprogramme oder Spyware: Smartphones sind ein beliebtes Ziel für Kriminelle. Deshalb ergreifen die allermeisten Nutzer zumindest grundlegende Schutzmaßnahmen gegen unerwünschte Zugriffe. Mit 96 Prozent haben fast alle Smartphone-Nutzer eine Bildschirmsperre eingestellt, neun von zehn (90 Prozent) haben…

Die fünf größten Sicherheitsgefahren für Smart Cities

Immer mehr Kommunen verfolgen Smart-City-Initiativen, etwa um Ressourcen besser zu verwalten oder die Bürgerservices zu optimieren und generell die Lebensqualität zu steigern. Durch die dafür notwendige Erfassung entsprechender Daten, deren Vernetzung und Verarbeitung steigen aber auch die Sicherheitsgefahren. NTT Ltd., ein weltweiter Technologie-Dienstleister, nennt die fünf größten Bedrohungen für Smart Cities. Die Smart City, also…

Smart Cities: Mit digitaler Beratung Stadtzentren beleben

Stationärer Einzelhandel und Filialen in deutschen Städten verlieren weiter an Attraktivität. Der Kreditversicherer Euler Hermes rechnet damit, dass die Liste der Modehändler, die ein Insolvenzverfahren eröffnen müssen, in den kommenden Monaten noch länger wird. Aber auch viele Banken, Versicherungen und Krankenkassen werden ihre Außenstellen in den Städten nicht wieder öffnen. Durch digitale Beratungsangebote lassen sich…

Biometrie, die Verbindung zwischen logischem und physischem Zugang – Sollten Entscheider ihr Unternehmen so behandeln wie ihr Smartphone?

Biometrischer und risikobasierter Zugang ist heute für viele Geschäfts- und Verbraucheranwendungen Realität. Derzeit befassen sich Anbieter von Lösungen für den physischem Zugang mit Technologien wie Gesichtserkennung und Verhaltensanalyse, um hier die Sicherheit zu verbessern. Sind wir auf dem Weg in eine Welt, in der das Access Management beider Welten wirklich integriert ist?

Startschuss für Smart Meter

Seit 1.2.2020 läuft der Smart-Meter-Rollout. Bitkom: »Mit der Hardware entwickeln sich völlig neue Anwendungen«. Wichtige Standards etwa für das Laden von E-Autos müssen rasch definiert werden. Die digitale Infrastruktur für die Energiewende kommt: Mit der Marktanalyse des Bundesamts für Informationssicherheit (BSI) startet der verpflichtende Einbau von intelligenten Messsystemen. »Der lang erwartete Smart-Meter-Rollout wird dafür sorgen,…

Trends 2020: Hyperautomation und Smart Contracts als Game Changer

Mit dem stetigen Voranschreiten der digitalen Transformation in der Wirtschaft haben neue Technologien zur Automatisierung und Prozessoptimierung erfolgreich Einzug in Unternehmen gehalten. Der erste Schritt ist somit vollzogen, es müssen jedoch weitere Blickwinkel miteinbezogen werden, um den Weg der digitalen Transformation weiter erfolgreich zu beschreiten. Die Gartner Group hat in ihrem Thesenpapier »Top 10 Strategic…

Smart Roads: Mehr Intelligenz und Sicherheit für die Verkehrsinfrastruktur

Materialermüdung macht den Straßen und Brücken in Deutschland zu schaffen. Gründe hierfür sind Schwingungen durch den permanenten Verkehr sowie Korrosion, ausgelöst durch Tausalze im Winter. Damit kein Unglück passiert, werden hierzulande Brücken flächendeckend überwacht und auf Schäden untersucht: Alle sechs Jahre findet eine Hauptprüfung statt und alle sechs Monate erfolgt eine Sichtprüfung. Beginnen Schäden jedoch…

Smart Community: Hälfte der Europäer will digitalen Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen

Verbraucher erwarten die Zusammenarbeit von Service Providern und Regierungen, um die erfolgreiche Akzeptanz eines Smart-Community-Projekts zu gewährleisten.   Juniper Networks hat zusammen mit YouGov eine neue Marktforschung präsentiert [1]. Diese zeigt, dass Verbraucher Fähigkeiten wie Interoperabilität und Cybersecurity über technologische Fortschritte wie 5G, Cloud, IoT und Automatisierung bei der Verwirklichung von Smart Communities stellen. Smart…

Interoperabilität treibt die Entwicklung von Smart Communities voran, nicht Technologie, so die Verbraucher in EMEA

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5G im öffentlichen Einsatz: Smarte Möglichkeiten für Rettungskräfte

5G, die nächste Mobilfunkgeneration, steht auf der Türschwelle. Aktuell werden LTE-Mobilfunknetze auf der ganzen Welt mit neuen Frequenzbändern und fortschrittlichen Funktechnologien, etwa »LTE-Narrowband-IoT«, aufgerüstet. Die kommerzielle Nutzung von 5G-Technologien wird bereits erprobt, in Deutschland etwa an der A9 durch ein großangelegtes Projekt zum autonomen Fahren, an dem sich Autohersteller, Netzwerkausrüster und die Deutsche Bahn beteiligen.…

Smart Commercial Building cube berlin zeigt wie Bürogebäude denken lernen

  Mitten in Berlin soll bis Ende des Jahres 2019 das digitalisierte Bürogebäude cube berlin entstehen. Als Smart Commercial Building lernt der cube über eine Art zentrales Gehirn von seinen Nutzern und passt sich deren Bedürfnissen individuell an. Das Immobilienunternehmen CA Immo ist Bauherr und investiert in den von 3XN Architects entworfenen Neubau rund 100…

Ideen für Deine Smarte Stadt

Die Ideen fürs Leben in einer smarten Stadt erobert allmählich die ganze Welt. Je häufiger viele Gadgets und moderne Technologien im Mittelpunkt Ihres Lebens stehen, desto mehr Bundesländer wollen eine smarte City in der Umgebung haben. Ein gutes Beispiel gibt Spanien. Dort ist die Lebensqualität in den vergangenen Jahren rasch gestiegen. Heutzutage bietet der IT-Bereich…

Einbindung der Bürger ist entscheidend für Erfolg von Smart Cities

Initiativen im Bereich Smart Cities drehen sich längst nicht mehr nur um optimierte Verkehrsmuster, Parkplatz Management, effiziente Beleuchtung und Verbesserungen bei öffentlichen Arbeiten. Laut Gartner ist die Einbindung der Bürger entscheidend für den Erfolg von Smart-Cities-Initiativen. »Der Weg nach vorn ist heute ein Community-getriebener Bottom-up-Ansatz, bei dem die Bürgerinnen und Bürger integraler Bestandteil der Gestaltung…

Trends, Entwicklungen und Herausforderungen von Smart Cities

Intelligente Städte werden für die Zukunft gebaut.   Die sogenannten Smart Cities werden Vorreiter für die Digitalisierung sein. Länder, deren Städte Technologien und Daten auf innovative Weise nutzen, besitzen einen Wettbewerbsvorteil und profitieren von einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum und können somit mehr Jobs bieten und den Lebensstandard der Bevölkerung optimieren. Eine gewagte Hypothese oder bereits Wirklichkeit?…

Smart Cities arbeiten an Indikatoren für Klimawandel, Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit

Gartner-Analysten untersuchen wie IoT-Technologien die Städte transformieren. Bis zum Jahr 2020 wird die Hälfte der Zielsetzungen für Smart Cities Schlüsselindikatoren für Klimawandel, Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit beinhalten, so das IT-Research und Beratungsunternehmen Gartner. Hierfür definieren die Städte neue Ziele und setzen diese in konkrete Programme ein. So entstehen messbare Ergebnisse, um die vereinbarten Ziele zur Reduzierung…

Behörden optimistisch hinsichtlich der Vorteile von Smart Cities

Untersuchung in den USA: Positive Erwartungen an das Internet der Dinge und Smart Cities überwiegen. Regierungsstellen und Behörden haben durchweg positive Erwartungen an den zukünftigen Nutzen und Wert von Smart-City-Lösungen. Das ergab jetzt eine Untersuchung von CompTIA, einem IT-Branchenverband. Laut Studie »Building Smarter Cities« erwarten fünfzig Prozent der befragten Mitarbeiter von kommunalen, Landes- und Bundesbehörden,…

Datenintegration verwandelt Information in Erkenntnisse: Daten-Fitnessprogramm für bessere Entscheidungen

Datensilos auflösen, relevante Informationen erkennen und den Mitarbeitern in Echtzeit bereitstellen – die Transformation zum datengetriebenen Unternehmen beginnt bei der Datenintegration. Doch hier ist es wie beim Sport: Wer jahrelang nicht trainiert hat, braucht ein gut geplantes Workout, damit dem Projekt nicht die Puste ausgeht. Dann aber zeigt sich schnell, dass es sich für Chief…

DSGVO-konforme Authentifizierung ohne Mehraufwand für den Endnutzer – Kontinuierliche Authentifizierung mit Verhaltensbiometrie

Ingo Deutschmann, SVP Development bei BehavioSec, erklärt im Interview mit »manage it« wie Unternehmen – besonders jene im Finanzwesen – mithilfe der Analyse des Verhaltens ihrer Kunden eine sichere und kontinuierliche Authentifizierung implementieren können, die konform mit Datenschutzrichtlinien wie der DSGVO ist und gleichzeitig für eine bessere User Experience sorgt.

Wie findet man ein seriöses Online-Casino? – Nützliche Tipps und Tricks

  Gerade während des Lockdowns ist etwas Nervenkitzel sicherlich nicht Fehl am Platz. Hier bieten sich Online-Casinos besonders an. Ein Problem: alleine in Deutschland hat man Zugriff auf Hunderte verschiedene Anbieter. Welche davon sind wirklich seriös? Soll man auf die deutschen Casinos warten oder können Casinos ohne Lizenz in Deutschland ebenfalls sicher sein? Wir geben…

Welche Auswirkungen hat der neueste Crash auf das Bitcoin-Mining?

Im April dieses Jahres erreicht der Bitcoin ein Allzeit-Hoch. Investoren, Anleger und Krypto-Fans waren begeistert. Allerdings hielt die Freude nicht lang an, denn nachdem Tesla verkündet hatte, Bitcoin nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptieren zu wollen und auch die chinesische Regierung den Druck auf Mining-Unternehmen weiter erhöhte, fiel der Kurs der Kryptowährung zwischenzeitlich um mehr als -30 %.