Smart-City-Konzepte: Zusammenspiel wie im Orchester

Illustration: Absmeier, RGY23

Vier von zehn Stadtbewohnern würden in eine Smart City ziehen, ein Drittel der Bürger für digitale Stadtkonzepte sogar bezahlen – das sind die Ergebnisse einer weltweiten Capgemini-Studie. Smart-City-Initiativen werden auch immer häufiger in deutschen Kommunen auf den Weg gebracht. Im Jahr 2019 hat der Smart-City-Atlas von Bitkom, Fraunhofer IESE und Partnern 50 Städte als Vorreiter in der Entwicklung intelligenter Stadtkonzepte vorgestellt.

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Diese Punkte zeigen, dass sowohl ein signifikanter Teil der globalen Stadtbevölkerung als auch viele Stadtverwaltungen offen sind für das Konzept Smart City. Oftmals fehlt aber ein klares Verständnis davon, wie sich eine Stadt überhaupt »smart« machen lässt und wie sich die Vorteile bestmöglich nutzen lassen. Strukturelle und politische Gegebenheiten erschweren die Umsetzung zusätzlich.

 

Wie Smart Cities tatsächlich zukunftsfähig und nachhaltig gestaltet werden können, erklärt Dr. Stefan Schwarz, Partner Business Consulting bei Teradata:

Intelligente, intermodale Verkehrssteuerungen, die Fahrzeuge genau zum einen freien Parkplatz lotsen und die Belastung der Innenstädte durch die aufeinander abgestimmte Nutzung von verschiedenen Verkehrsmitteln minimieren; sich selbststeuernde Elektrizitätsnetze, die eine möglichst »grüne« und bedarfsgerechte Produktion, Speicherung und Nutzung ermöglichen; Mülltonnen, die Müllentsorgungsunternehmen interaktiv helfen, ihren Service zu optimieren – so stellt sich vielleicht manch einer die »smarte« Stadt der Zukunft vor. Weltweit und auch in Deutschland finden sich eine Fülle an Smart-City-Konzepten. Trotz – oder eben genau wegen – dieser Vielfalt an Möglichkeiten bleibt der Begriff in der gesellschaftlichen Konversation oft nur abstrakt, ein Synonym für eine städtische Zukunftsvision.

Ganz grundsätzlich wird in einer »smarten« Stadt Informationstechnologie, allen voran Sensoren, genutzt, um erhobene Daten auszuwerten. Basierend auf den Ergebnissen dieser Datenanalyse wird dann die Infrastruktur der Stadt effizienter gestaltet. Der Anspruch einer Smart City ist es, ihren Bewohnern mehr Lebensqualität und Nachhaltigkeit zu bieten. So sehr die Vielfalt an Smart-City-Maßnahmen für eine Innovationskraft spricht, von der unsere Gesellschaft als Ganzes profitieren kann, so sehr erschwert sie es gleichzeitig den Kommunen, ein ganzheitliches Konzept zu entwickeln und die erhobenen Daten optimal zu verwerten.

 

Smart City aus einem Guss

Um eine Stadt in eine Smart City zu verwandeln, bedarf es mehr als nur voneinander unabhängige Einzelmaßnahmen im Stadtgebiet. Einen tatsächlichen, vernünftigen Nutzen mit Nachhaltigkeit kann nur ein ganzheitliches, urbanes Gesamtsystem stiften. So kann zum Beispiel eine bloße Datenerhebung zum Verkehrsaufkommen in der Innenstadt womöglich nützlich sein. Doch wirklich »smart« ist es erst, wenn diese Verkehrsdaten gleichzeitig mit denen aus der CO2-Auswertung sowie Daten über die Parkplatznutzung und Frequenz des Nahverkehrs verknüpft werden. Nicht das bloße Sammeln der Daten ist dabei der Knackpunkt, sondern ihre Verbindung und konsolidierte Auswertung mittels Data Analytics.

Werden die Daten aus all diesen Disziplinen richtig zusammengeführt und verarbeitet, können der Autoverkehr optimal durch die Stadt gelenkt und die Bus-Abfahrtszeiten an einen möglichen erhöhten Bedarf angepasst werden. Außerdem können Autofahrer und Passagiere via Smartphone-App oder digitalen Anzeigen über weniger belastete Routen oder alternative Fahrtmöglichkeiten informiert werden. Wenn Bewohner zusätzlich die Möglichkeit haben, kontinuierlich Daten in das System einzuspeisen, indem sie zum Beispiel Gefahrenstellen in der öffentlichen Infrastruktur – Schlaglöcher, Unfälle oder störendes Gebüsch – direkt per App an die Stadtverwaltung melden, können stau- oder verspätungsverursachende Ereignisse schnell erkannt und gelöst werden.

Damit ein solches ganzheitliches Konzept reibungslos funktionieren kann, müssen die Datensysteme der unterschiedlichen Smart-City-Disziplinen wie ein Orchester miteinander harmonieren. Die Integration von Daten aus Smart-City-Lösungen nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Für das genannte Beispiel bedeutet dies, dass die Systeme aus Verkehr, Luftqualität, Nahverkehr und Infrastruktur nahtlos ineinandergreifen und kooperieren müssen. Dafür müssen die Daten der einzelnen Anwendungen kompatibel sein, so dass sie konsolidiert und übergreifend analysiert werden können. Dieser umfassende Einsatz von Data Analytics garantiert auch die Nachhaltigkeit der Datennutzung.

 

»Smart regions«: Über die Stadtgrenzen hinausdenken

Doch der Datenfluss sollte keineswegs am Standrand aufhören. Die Mobilität von heute verlangt, dass Kommunen auch über ihre Stadtgrenzen hinausdenken. Bei der Planung und Implementierung von Smart-City-Konzepten sollten unbedingt die Abhängigkeiten zwischen naheliegenden Regionen berücksichtigt werden, vor allem wenn die Städte in Ballungszentren beinahe ineinander übergehen. Stimmt eine Stadt bedarfsorientiert beispielsweise ihren Busfahrplan auf den Bahn- und Autoverkehr ab, so profitieren Passagiere am meisten davon, wenn diese digitale Verflechtung auch in der Nachbarstadt gilt. Stadtverwaltungen sollten also bedenken, ob die Datensysteme ihrer Stadt nicht nur intern kompatibel sind, sondern auch mit denen von benachbarten Städten.

Strategien für »Smart regions« werden in Deutschland schon erarbeitet, so zum Beispiel an der RWTH Aachen. Deren Metropolitan Cities Rhine-Ruhr Initiative arbeitet an einer Zukunftsvision für Metropolregionen, die durch Digitalisierung und neue Mobilitätsformen miteinander vernetzt sind. Relevante Akteure – Softwareentwickler, Automobilhersteller, Stadtplaner und -verwalter, Produktions-, Telekommunikations- und Netzunternehmen sowie Bürger – erarbeiten bei diesem Projekt Handlungskonzepte für smarte Logistik, multimodale Mobilität, smarte Gebäude und öffentliche Räume. So entstehen einzigartige Konzepte, von denen ganze Ballungsregionen in Zukunft profitieren können.

 

Vorteile von Smart Cities

Es wird erwartet, dass bis zum Jahr 2050 68 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Damit sind Innovation und Effizienz notwendiger denn je, um dem Bevölkerungszuwachs in Städten und Metropolregionen zu bewältigen und den wachsenden Lebensansprüchen gerecht zu werden. Mit der richtigen Datenintegration und -auswertung kann eine »smarte« Stadt oder Region Wirtschaftsimpulse für Unternehmen und Bürger setzen. Die Produktivität des Standortes steigt und damit auch seine Attraktivität für die Ansiedlung weiterer Unternehmen. Die Vorteile reichen weit in das Leben der Stadtbewohner und wirtschaftlichen Akteure hinein: mehr Sicherheit, mehr Effizienz beim Wasser- und Stromverbrauch, effizientere Verkehrsnutzung und mehr Interaktion mit und Partizipation in der städtischen Verwaltung. Kurzum: Datenanalyse, digitale IoT und KI machen eine Smart City zu einer besseren Version von dem, was eine Stadt schon immer war – ein Zusammenschluss von Menschen, die sich ein angenehmeres gemeinsames Leben wünschen.

 

330 Artikel zu „Smart City“

Smart City: Wie digitale Bezahllösungen Städte und Regionen smarter machen

Digitale Bezahllösungen unterstützen digitale Transformation und machen Kommunen effizienter, bürgerfreundlicher und nachhaltiger. Bitkom-Positionspapier »Digitales Bezahlen in der Smart City und Smart Region«.   Ein Ticket für Bus und Bahn kaufen, das nächste Car-Sharing-Auto buchen, Eintritt für Museum oder Oper zahlen – und das alles über eine Plattform, die auch jenseits des Bezahlvorgangs Mehrwert schafft: Digitale…

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Smart City und SD-WAN: Wie die digitale Transformation Städte intelligenter macht

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Sicherheit in der »Smart City« – worauf es ankommt

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Ein Hauch von Smart City: Munich City App für die Münchner Kult(ur) Nacht

Am 11. September findet die Münchner Kult(ur) Nacht bereits zum neunten Mal statt – mit einem besonderen Special: Mit der Munich City App bekommen Besucher immer die besten Angebote und Events auf ihr Smartphone und verpassen keines der Highlights und Schnäppchen, die auf sie warten. Die Munich City App ist bei Google Play und im…

Intelligente Städte – Wie Stream Processing reale Smart-City-Projekte zum Leben erwecken kann

Die öffentliche Diskussion rund um 5G, Digitalisierung und das Internet der Dinge bringen ein weiteres Thema auf die Agenda: Dass Interesse für das Thema Smart City wächst stetig, und es wurden -zumeist außerhalb Europas – bereits einige spannende Technologieprojekte realisiert. Immer mehr Regierungen unternehmen ernsthafte Schritte zur Modernisierung ihrer Infrastruktur, um die Herausforderungen des Bevölkerungswachstums…

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Smart-City-Studie zeigt wichtige Lektionen aus 22 smarten Städten weltweit, darunter Berlin

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Malware macht mobil – Schadsoftware landet zunehmend auf Smartphones

DDoS-Attacken über mobile Botnetze und Verteilung von Malware über offizielle App-Stores nehmen zu.   Das Smartphone findet privat wie beruflich immer häufiger Einsatz. In der Corona-Pandemie hat es zunehmend als digitaler Helfer Einzug in den Alltag genommen: Das Smartphone ist Kommunikationszentrale und Terminal für kontaktloses Bezahlen geworden. Jetzt schlägt die PSW GROUP (www.psw-group.de) Alarm: »Die…

Sicheres Smartphone: Die beliebtesten Maßnahmen bei Nutzern

Mehr als jeder Zweite macht Daten-Backups. 16 Prozent decken ihre Kamera ab. Bitkom gibt Tipps zur Smartphone-Sicherheit. Diebstahl, Schadprogramme oder Spyware: Smartphones sind ein beliebtes Ziel für Kriminelle. Deshalb ergreifen die allermeisten Nutzer zumindest grundlegende Schutzmaßnahmen gegen unerwünschte Zugriffe. Mit 96 Prozent haben fast alle Smartphone-Nutzer eine Bildschirmsperre eingestellt, neun von zehn (90 Prozent) haben…

Die fünf größten Sicherheitsgefahren für Smart Cities

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Smart Cities: Mit digitaler Beratung Stadtzentren beleben

Stationärer Einzelhandel und Filialen in deutschen Städten verlieren weiter an Attraktivität. Der Kreditversicherer Euler Hermes rechnet damit, dass die Liste der Modehändler, die ein Insolvenzverfahren eröffnen müssen, in den kommenden Monaten noch länger wird. Aber auch viele Banken, Versicherungen und Krankenkassen werden ihre Außenstellen in den Städten nicht wieder öffnen. Durch digitale Beratungsangebote lassen sich…

Biometrie, die Verbindung zwischen logischem und physischem Zugang – Sollten Entscheider ihr Unternehmen so behandeln wie ihr Smartphone?

Biometrischer und risikobasierter Zugang ist heute für viele Geschäfts- und Verbraucheranwendungen Realität. Derzeit befassen sich Anbieter von Lösungen für den physischem Zugang mit Technologien wie Gesichtserkennung und Verhaltensanalyse, um hier die Sicherheit zu verbessern. Sind wir auf dem Weg in eine Welt, in der das Access Management beider Welten wirklich integriert ist?

Startschuss für Smart Meter

Seit 1.2.2020 läuft der Smart-Meter-Rollout. Bitkom: »Mit der Hardware entwickeln sich völlig neue Anwendungen«. Wichtige Standards etwa für das Laden von E-Autos müssen rasch definiert werden. Die digitale Infrastruktur für die Energiewende kommt: Mit der Marktanalyse des Bundesamts für Informationssicherheit (BSI) startet der verpflichtende Einbau von intelligenten Messsystemen. »Der lang erwartete Smart-Meter-Rollout wird dafür sorgen,…

Trends 2020: Hyperautomation und Smart Contracts als Game Changer

Mit dem stetigen Voranschreiten der digitalen Transformation in der Wirtschaft haben neue Technologien zur Automatisierung und Prozessoptimierung erfolgreich Einzug in Unternehmen gehalten. Der erste Schritt ist somit vollzogen, es müssen jedoch weitere Blickwinkel miteinbezogen werden, um den Weg der digitalen Transformation weiter erfolgreich zu beschreiten. Die Gartner Group hat in ihrem Thesenpapier »Top 10 Strategic…

Smart Roads: Mehr Intelligenz und Sicherheit für die Verkehrsinfrastruktur

Materialermüdung macht den Straßen und Brücken in Deutschland zu schaffen. Gründe hierfür sind Schwingungen durch den permanenten Verkehr sowie Korrosion, ausgelöst durch Tausalze im Winter. Damit kein Unglück passiert, werden hierzulande Brücken flächendeckend überwacht und auf Schäden untersucht: Alle sechs Jahre findet eine Hauptprüfung statt und alle sechs Monate erfolgt eine Sichtprüfung. Beginnen Schäden jedoch…

Smart Community: Hälfte der Europäer will digitalen Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen

Verbraucher erwarten die Zusammenarbeit von Service Providern und Regierungen, um die erfolgreiche Akzeptanz eines Smart-Community-Projekts zu gewährleisten.   Juniper Networks hat zusammen mit YouGov eine neue Marktforschung präsentiert [1]. Diese zeigt, dass Verbraucher Fähigkeiten wie Interoperabilität und Cybersecurity über technologische Fortschritte wie 5G, Cloud, IoT und Automatisierung bei der Verwirklichung von Smart Communities stellen. Smart…

Interoperabilität treibt die Entwicklung von Smart Communities voran, nicht Technologie, so die Verbraucher in EMEA

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5G im öffentlichen Einsatz: Smarte Möglichkeiten für Rettungskräfte

5G, die nächste Mobilfunkgeneration, steht auf der Türschwelle. Aktuell werden LTE-Mobilfunknetze auf der ganzen Welt mit neuen Frequenzbändern und fortschrittlichen Funktechnologien, etwa »LTE-Narrowband-IoT«, aufgerüstet. Die kommerzielle Nutzung von 5G-Technologien wird bereits erprobt, in Deutschland etwa an der A9 durch ein großangelegtes Projekt zum autonomen Fahren, an dem sich Autohersteller, Netzwerkausrüster und die Deutsche Bahn beteiligen.…

Smart Commercial Building cube berlin zeigt wie Bürogebäude denken lernen

  Mitten in Berlin soll bis Ende des Jahres 2019 das digitalisierte Bürogebäude cube berlin entstehen. Als Smart Commercial Building lernt der cube über eine Art zentrales Gehirn von seinen Nutzern und passt sich deren Bedürfnissen individuell an. Das Immobilienunternehmen CA Immo ist Bauherr und investiert in den von 3XN Architects entworfenen Neubau rund 100…

Ideen für Deine Smarte Stadt

Die Ideen fürs Leben in einer smarten Stadt erobert allmählich die ganze Welt. Je häufiger viele Gadgets und moderne Technologien im Mittelpunkt Ihres Lebens stehen, desto mehr Bundesländer wollen eine smarte City in der Umgebung haben. Ein gutes Beispiel gibt Spanien. Dort ist die Lebensqualität in den vergangenen Jahren rasch gestiegen. Heutzutage bietet der IT-Bereich…

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Initiativen im Bereich Smart Cities drehen sich längst nicht mehr nur um optimierte Verkehrsmuster, Parkplatz Management, effiziente Beleuchtung und Verbesserungen bei öffentlichen Arbeiten. Laut Gartner ist die Einbindung der Bürger entscheidend für den Erfolg von Smart-Cities-Initiativen. »Der Weg nach vorn ist heute ein Community-getriebener Bottom-up-Ansatz, bei dem die Bürgerinnen und Bürger integraler Bestandteil der Gestaltung…

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Intelligente Städte werden für die Zukunft gebaut.   Die sogenannten Smart Cities werden Vorreiter für die Digitalisierung sein. Länder, deren Städte Technologien und Daten auf innovative Weise nutzen, besitzen einen Wettbewerbsvorteil und profitieren von einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum und können somit mehr Jobs bieten und den Lebensstandard der Bevölkerung optimieren. Eine gewagte Hypothese oder bereits Wirklichkeit?…

Smart Cities arbeiten an Indikatoren für Klimawandel, Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit

Gartner-Analysten untersuchen wie IoT-Technologien die Städte transformieren. Bis zum Jahr 2020 wird die Hälfte der Zielsetzungen für Smart Cities Schlüsselindikatoren für Klimawandel, Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit beinhalten, so das IT-Research und Beratungsunternehmen Gartner. Hierfür definieren die Städte neue Ziele und setzen diese in konkrete Programme ein. So entstehen messbare Ergebnisse, um die vereinbarten Ziele zur Reduzierung…

Behörden optimistisch hinsichtlich der Vorteile von Smart Cities

Untersuchung in den USA: Positive Erwartungen an das Internet der Dinge und Smart Cities überwiegen. Regierungsstellen und Behörden haben durchweg positive Erwartungen an den zukünftigen Nutzen und Wert von Smart-City-Lösungen. Das ergab jetzt eine Untersuchung von CompTIA, einem IT-Branchenverband. Laut Studie »Building Smarter Cities« erwarten fünfzig Prozent der befragten Mitarbeiter von kommunalen, Landes- und Bundesbehörden,…

Studie: Web-Anwendungen unnötig anfällig für Cyberangriffe

Globale Unternehmen haben Schwierigkeiten, eine konsistente Anwendungssicherheit über mehrere Plattformen hinweg aufrechtzuerhalten. Zudem verlieren sie mit dem Aufkommen neuer Architekturen und der Einführung von Application Program Interfaces (APIs) an Transparenz. Dies sind die zentralen Ergebnisse der Radware-Studie »2020-2021 State of Web Application Security Report« [1]. Hintergrund dieser Entwicklung ist die Notwendigkeit, sich schnell auf ein…

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Rechtzeitige Umsetzung in engem Zeitrahmen ist eine große Herausforderung für die Finanzbranche. In der Bankenbranche gibt es ein klares Bekenntnis für einen grünen Wandel. Rund sechs von zehn Instituten beschäftigen sich bereits intensiv mit der neuen EU-Taxonomie oder berücksichtigen das Thema in ihrer Strategie. Und in jedem dritten Institut sind die Umwelt-Richtlinien in der Beobachtungs-…

Upgrade im Projektmanagement: Festool wird flexibler und verwaltet Portfolios effektiver

Elektrowerkzeughersteller und Holding des mittelständischen Familienunternehmens haben mit Planisware Enterprise eine innovative Level-1-Implementierung umgesetzt, um in den Bereichen R&D, Fertigung, Facility Management und IT flexibler agieren sowie den Portfoliowert weiter steigern zu können. Die Tischkreissägen TKS 80 mit der SawStop-AIM-Technologie des Elektrowerkzeugherstellers Festool sollen mit ihrer intelligenten Elektronik-Lösung Handwerker vor schwersten Verletzungen schützen. Ähnlich hat…

Blockchain: Vorteile versus Cybersicherheitsrisiken

Wenn es eine neue Technologie gibt, die in den letzten zehn Jahren mehr Menschen begeistert hat als alles andere, dann ist es Blockchain. Allein die Tatsache, dass Blockchain Sicherheit für sämtliche Transaktionen verspricht, war Grund genug, sie mit offenen Armen zu empfangen. Blockchain hat selbst Branchen wie den E-Commerce neu definiert, weil die Technologie schnelle,…

Zehn Schritte zum sicheren Home Office

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Welche Herausforderungen müssen bei den Investitionen für mehr E-Government gemeistert werden, damit die Gelder zielgerichtet und sinnvoll in den Aufbau digitaler Verwaltungsstrukturen fließen und den Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig stärken.   Die Covid-19-Pandemie hat den Status der digitalen Verwaltung und die Notwendigkeit von Veränderungen wie unter einem Brennglas gebündelt und überall dort Feuer entfacht, wo die Digitalisierungsdefizite…

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Fehlverhalten, ungenaue Richtlinien und falsche Konfigurationen von Endpunkten sind häufige Schwachpunkte.   Die Cyber-Kill-Chain sucht sich meist das schwächste Glied in der Kette – und das ist oft der Mensch. Eine Analyse der Bitdefender-Telemetrie von 110.000 Endpunkten im ersten Halbjahr 2020 zeigt, dass Fehlkonfigurationen und der »Schwachpunkt Mitarbeiter« die Ursachen Nummer Eins für einen sehr…