Datenintegration verwandelt Information in Erkenntnisse: Daten-Fitnessprogramm für bessere Entscheidungen

Datensilos auflösen, relevante Informationen erkennen und den Mitarbeitern in Echtzeit bereitstellen – die Transformation zum datengetriebenen Unternehmen beginnt bei der Datenintegration. Doch hier ist es wie beim Sport: Wer jahrelang nicht trainiert hat, braucht ein gut geplantes Workout, damit dem Projekt nicht die Puste ausgeht. Dann aber zeigt sich schnell, dass es sich für Chief Data Officers und vergleichbare Managementfunktionen lohnt, mit ihrem Unternehmen an der »Fitness« der Daten zu arbeiten.

 

Die Menge an Daten, die tagtäglich entstehen, steigt rasant. Die Unternehmen sind sich des Potenzials dieser Informationen durchaus bewusst. Sie tun sich aber noch immer schwer damit, relevante Daten zu identifizieren, Daten aus unterschiedlichen Quellen und Geschäftsbereichen zusammenzuführen und den Mitarbeitern analysefähig zur Verfügung zu stellen. So werden laut einer IDC-Studie nur zehn Prozent der nutzbaren Daten tatsächlich für Analysen verwendet (IDC Worldwide Global DataSphere Forecast 2019-2023, January 2019). Manche Firmen erklären sogar, nicht einmal ein Prozent ihrer Daten zu nutzen. Oft scheitert es an der Interoperabiliät der Daten, wenn etwa mehrere Datenverwaltungssysteme wie ERP oder CRM zum Einsatz kommen, die jeweils über eigene Datenformate verfügen. Aus dieser Flut an Daten aus verschiedenen Quellsystemen ein einheitliches Daten-Ökosystem für das gesamte Unternehmen zu schaffen, scheint wie ein Marathonlauf, der Return on Investment in weiter Ferne. Ein praxis- und anwenderorientierter Fahrplan für die Datenintegration hält hier dagegen: So wie ein Workout, sofern es richtig aufgebaut ist, schnell erste Fitness-Erfolge bringt, kann auch eine Datenintegration gelingen und schnell messbare Erfolge bringen – vorausgesetzt sie erfolgt in mehreren gezielten und klar gegliederten Projektschritten.

 

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Phase 1: In den Startlöchern zur Datenintegration

Um bei der Fitnessanalogie zu bleiben: Gerade zu Beginn der Trainingsphase ist es wichtig, Unterstützer und Mitstreiter zu finden, um dauerhaft bei der Stange zu bleiben. Bevor das Datenintegrationsprojekt startet, sollten die Projektleiter deshalb den wichtigsten Stakeholdern und Business-Anwendern ihre Vision davon vermitteln, wo die Reise hingehen soll und welche Ergebnisse erzielt werden sollen. Um eine breite Akzeptanz für das Projekt zu erreichen, sind zwei Faktoren besonders wichtig: Zum einen gilt es herauszufinden, wo die aktuellen Pain Points bei Nutzung der Datenressourcen liegen und wie die Strategie zur Datenintegration diese auflösen kann. Zum anderen darf das Projekt nicht auf der rein technischen Ebene bleiben. Den Anwendern muss gezeigt werden, wie sie ganz praktisch von Daten profitieren können. Denn: Schon die kleinsten Erfolge motivieren, dranzubleiben und weiterzumachen. Ein weiterer Punkt, der keinesfalls vernachlässigt werden darf: Nur begleitende Weiterbildungsmaßnahmen sorgen dafür, dass die Mitarbeiter auch fachlich in der Lage sein werden, sich kompetent und sicher durch die Welt der Daten zu bewegen.

 

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Phase 2: Daten identifizieren und bereinigen

Wie bei jedem guten Projektmanagement ist es auch bei der Datenintegration notwendig, den Umfang vorab verbindlich zu definieren, eine Timeline zu entwickeln und sich Zwischenziele zu stecken. Es empfiehlt sich, zunächst kleine Schritte umzusetzen und nur einige erste Datenpunkte zu identifizieren und zu bereinigen. Dabei muss unbedingt auf ein hohes Maß an Verfügbarkeit, Aktualität und Qualität der Daten geachtet werden. Das Beispiel des Unternehmens Deloitte zeigt, wie das mit Hilfe von Mitarbeitermotivation gelingen kann: Deloitte wollte eine erhebliche Menge an CRM-Daten bereinigen. Um an den Wettbewerbsgeist der Mitarbeiter zu appellieren, startete das Unternehmen ein Ranglistenspiel in Echtzeit, das sich darum drehte, wer die meisten Daten bereinigen würde. Die Beteiligung war hoch, die CRM-Daten standen schnell zur Verfügung und – was vielleicht das Wichtigste war – die Beschäftigten vertrauten anschließend auf die Qualität der Informationen, die ihnen das Projekt lieferte. Schließlich hatten sie ja selbst mitgewirkt.

 

Phase 3: Daten integrieren und Projekt-Erfolge greifbar machen

Sobald die Identifizierung und Bereinigung der Daten abgeschlossen sind, können diese aufgenommen und integriert werden. Hierfür stehen verschiedene innovative Technologien zur Verfügung. Von Data-Warehouse-Automatisierung über Data-Lake-Erstellung bis hin zu Change Data Capture (CDC) Streaming gibt es Lösungen auch für die herausforderndsten Projekte und Datenprodukte. Beim Schreiben des Codes ist es ratsam, wenn möglich auf den DataOps-Ansatz zu setzen, um schnell und flexibel zu bleiben und auch später noch zusätzliche Datenpunkte hinzufügen zu können. Die Einbindung von weiteren Daten lässt sich unter anderem durch Codiervorlagen für gängige Datenfelder wie Orts- und Zeitangaben erleichtern. So muss der Code nicht jedes Mal von Grund auf neu geschrieben werden.

Es gibt bereits erste Resultate? Transparente Kommunikation ist wichtig und auch kleine, positive Zwischenmeldungen erhöhen die Motivation. Jetzt ist außerdem der richtige Moment, um Feedback einzuholen und mit den Anwendern zu klären, ob das Projekt angepasst werden sollte oder neue Aspekte hinzugekommen sind. Um Mitarbeitern oder Stakeholdern besser zu veranschaulichen, wo der Mehrwert des Integrationsprojektes für sie selbst sowie für den Unternehmenserfolg liegt, sollte man ihnen nicht nur die Erfolgsdaten für sich allein präsentieren, sondern einen Storytelling-Ansatz verwenden. Dadurch werden der Kontext und die Bedeutung der Daten besser nachvollziehbar. Auch eine Visualisierung oder eine Einbettung in einen Geschäftsprozess hilft, die Ergebnisse des Integrationsprojektes besser zu verstehen. Hilfreich für die Akzeptanz künftiger Projekte sind gängige ROI-Kennzahlen, die etwa messen, wie viele Mitarbeiter das neue Datenprodukt nutzen und inwieweit bestehende Prozesse beschleunigt und Entscheidungen verbessert werden konnten.

 

Daten machen den Unterschied

Das Druckunternehmen Printmasters Europe führte im Rahmen eines Datenintegrationsprojekts im gesamten Produktionsbereich Live-Dashboards auf großen Bildschirmen ein. Auf ihnen sind sämtliche Änderungen und Prozesse, die den Produktionsprozess beeinflussen, in Echtzeit nachvollziehbar. Die Produktionsmitarbeiter können dadurch mit eigenen Augen sehen, wo Verbesserungsmöglichkeiten oder Schwachstellen liegen. Das Ergebnis: Deutliche Produktivitätssteigerungen und Kostensenkungen im Produktionsprozess überzeugten das Top-Management von Printmasters Europe: Es war die richtige Entscheidung, in die Fitness der eigenen Daten zu investieren.

 

Fazit

Ein erfolgreiches Datenintegrationsprojekt hat das Potenzial, die Denkweise in einem Unternehmen zu verändern. Management und Vorstand werden offener für Investition in Cloud-Dienste für weitere Datenprojekte. Die Beschäftigten erkennen den Nutzen von Daten und Analysen und sind eher bereit, Datenprojekte voranzubringen und Energie in die persönliche und unternehmensweite Datenkompetenz zu stecken.

Wolfgang Kobek

 

 

Wolfgang Kobek ist VP EMEA beim Business Intelligence-Anbieter Qlik und unterstützt Unternehmen dabei, durch Datenintegration bessere Geschäftsentscheidungen zu treffen und wettbewerbsfähige Agilität aufzubauen. Das E-Book mit dem 30-60-90 Data Fitnessprogramm von Qlik können Sie hier downloaden.

 

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