Tech for Good ist auf dem Vormarsch: Der wachsende Einfluss von nachhaltigen Technologien

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– Report zum Einfluss von digitalen Technologien für den Wandel, hin zu mehr Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft.

– Der Report zeigt: Das Tech-for-Good-Segmens wächst global rasant an.

– Für Unternehmen wird es immer wichtiger, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zu vereinen, um dauerhaft erfolgreich zu sein.

 

Die BMW Foundation Herbert Quandt veröffentlichte, unter Mitwirkung des Accelerator-Programms RESPOND, erstellt durch Sifted, den Report »Protect. Empower. Transform. Tech Innovations Changing the World«. Der Report zeigt, wie eine wachsende Anzahl von Tech-for-Good-Startups eine notwendige Brücke zwischen Wirtschaft und Nachhaltigkeit schlagen, um technologische Lösungen für Gesellschaft und Umwelt zu skalieren. Diese Tech-for-Good-Bewegung besteht aus einer Bandbreite von Akteuren, die mithilfe von Technologien die Welt zu einem besseren Ort machen.

 

Ob Gesundheit oder Klimaschutz: »Tech for Good« hat viele Facetten

In den letzten Jahren ist dieses Segment rasant gewachsen und besteht mittlerweile aus einer Vielzahl an erfolgreichen Unternehmen, Institutionen und Investoren. Insbesondere technologische Innovationen für das Klima werden verstärkt nachgefragt – so sieht Celine Herweijer, Global Innovation and Sustainability Leader bei PricewaterhouseCoopers, die 2020er Jahre als Schlüssel-Zeitraum für Investments in Klima-Technologien. Ein bestimmender Faktor ist zudem die Covid-19-Pandemie: Insgesamt zeigt sich, dass die Pandemie – je nach Branche oder Segment – als Hemmnis oder Beschleuniger fungiert. So besitzen Lösungen, die bei der Bewältigung der Covid-19-Pandemie unterstützen, aktuell naturgemäß eine besondere Relevanz.

 

Tech for Good im europäischen Vergleich: Deutschland auf dem sechsten Platz

Im europäischen Vergleich liegt Deutschland bei »Tech for Good« im Hinblick auf die Anzahl an Projekten auf dem sechsten Platz, hinter Großbritannien, Spanien, Italien, Frankreich und den Niederlanden.

Ein Großteil der Projekte in der Europäischen Union setzen sich mit digitaler Demokratie (626 Projekte in der EU), Bildung (546) oder den Gesundheits- und Pflegebereich (400) auseinander.

 

Eine große Spannbreite gibt es auch bei den eingesetzten Technologien: 469 Projekte in der EU, im Bereich »Tech for Good«, beschäftigen sich mit Social Networks/Social Media, 515 mit Mobile und Web Apps, 390 mit Open Data und 357 sind im Bereich Crowdsourcing tätig, gefolgt von Open-Source-Technologien (245 Projekte), Peer-to-peer-Networks (240) und Online Market Places/Notice Boards (175) (Quelle: digitalsocial.eu).

Diese Zahlen könnten in den kommenden Jahren noch weiter wachsen. So betont Antonio Miguel von MAZE Impact in dem Report die wachsende Bedeutung eines positiven Engagements: »Die großen Unternehmen der Zukunft werden diejenigen sein, die von der Lösung einer sozialen oder ökologischen Frage profitieren, anstatt sie zu erschaffen. Von letzteren werden die Verbraucher nicht kaufen wollen, Talente werden nicht für sie arbeiten und Kapitalgeber werden nicht in sie investieren.«

Der Report zeichnet auch die Historie der Tech-for-Good-Bewegung anhand wichtiger Meilensteine nach: Von dem Höhepunkt der Investments in Clean Tech im Jahr 2008, mit 4,1 Milliarden, über den IPO von Tesla im Jahr 2010, der Entstehung von Europas ersten Accelerator speziell für Tech-for-Good-Startups, ansässig in London in 2011, dem IPO von Beyond Meat im vergangenen Jahr, bis zum #EUvsVirus Hackathon und dem Aufsetzen von Amazons Fonds im Wert von zwei Milliarden US-Dollar zum Schutz des Klimas. Diese Meilensteine umfassen auch einen Blick auf künftige Entwicklungen: Vom Wandel des EU Horizon Innovation Programs, hin zu einem Fokus auf die Heilung von Krebs, Klimawandel, sauberen Ozeanen, Klimaneutralität und gesunden Böden im kommenden Jahr, bis zum Jahr 2050, in dem die EU die Klimaneutralität erreichen möchte.

 

Unternehmen, die wirtschaftlichen Erfolg und Nachhaltigkeit vereinen, gehört die Zukunft

Dr. Frank Niederländer, Member of the Board, BMW Foundation Herbert Quandt: »Unternehmen, die mithilfe von Innovationen wirtschaftlichen Erfolg und einen positiven Impact vereinen, gehört die Zukunft, davon ist die BMW Foundation Herbert Quandt überzeugt. Deshalb haben wir in diesem Jahr das RESPOND-Accelerator-Programm ins Leben gerufen, um genau solche verantwortungsvolle Gründerinnen und Gründer zu identifizieren und unterstützen.«

 

Heba Aguib, Chief Executive RESPOND, BMW Foundation Herbert Quandt: »Es ist erfreulich zu sehen, dass sich immer mehr Unternehmen bemühen, einen positiven Beitrag zu Wirtschaft und Gesellschaft zu leisten – echter Impact und die Intention, neu zu denken, statt »Greenwashing«. Gerade die Entrepreneure sind es, die den Mut und die Kreativität haben, für komplexe Herausforderungen Lösungen zu entwickeln und diese unternehmerisch umzusetzen, um die gemeinsamen gesellschaftlichen Herausforderungen anzugehen, digitale Innovationen in kurzer Zeit zu entwickeln und so einen systemischen Wandel des Wirtschaftssystems voranzutreiben. Der Report zeigt, welch innovative Unternehmen in diesem Jahr Teil des RESPOND-Programms waren – und wir freuen uns, auch im nächsten Jahr wieder herausragende Start-ups zu unterstützen.«

 

Hier gibt es den Report in englischer Sprache:

 

 

 

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