Woran Führung scheitert

Illustration: Absmeier, Grag Montani

In kaum einem Bereich wie der Führung werden immer neue »Säue durchs Dorf« getrieben. Methoden und Techniken sprießen wie Pilze aus dem Boden. Doch der Erfolg stellt sich meist nicht ein. Und das liegt daran, dass wirksame Führung Strukturen braucht, die universell sind. Strukturen, die einfach, klar und konsequent umsetzbar sind. Sie sind die Basis, auf der alles Weitere aufbaut.

 

Unsere Arbeitswelten haben sich verändert, die Geschwindigkeit, mit der diese Veränderungen stattfinden, hat sich im Laufe der Jahre schwindelerregend erhöht. Wir kennen diese Veränderungen unter dem Ausdruck VUCA (Flüchtigkeit, Ungewissheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit). Dieses Akronym beschreibt einige der größten Herausforderungen der Gegenwart und führt zur Verunsicherung der Menschen in den Unternehmen, unabhängig von ihrer Hierarchieebene. Führungskräfte sind dabei oft ebenso unsicher, wie mit einer Situation zu verfahren ist, wie die Mitarbeiter. Das ist nicht optimal, denn es ist die vorrangige Aufgabe von Führungskräften, ihren Mitarbeitern Orientierung zu geben. Umso wichtiger ist es, Strukturen zu entwickeln die allen im Unternehmen tätigen Menschen klare Vorgaben liefern, was wann wie konsequent zu tun ist. Fehlen diese Strukturen in einer Organisation, fehlt also das Prinzip von Klarheit & Konsequenz, wird Führung scheitern. Die folgenden Denk- und Verhaltensmuster sind die Hauptverursacher des Nicht-Funktionierens von Führung:

 

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Angst vor Fehlern, die blockiert

Entscheidungsreserviertheit ist eine der häufigsten Fehlquellen von Führungskräften. Wer schon einen Vorgesetzten hatte, der gar keine oder viel zu spät Entscheidungen traf, kennt diese Problematik. Dann gibt es kein Weiterkommen, alles verharrt in Lähmung, und die Ressourcen einer Organisation liegen brach. Selbst eine völlig falsche Entscheidung des Chefs wäre nicht in der Lage, das Ausmaß an Frustration und Lähmung, die bei Belegschaften dann auftritt, zu erhöhen. Die Gründe für diese Entscheidungsschwäche sind die Angst vor Fehlern und die Furcht vor den Konsequenzen der Entscheidung. Viele Führungskräfte wissen im Kopf genau, wie eine Entscheidung aussehen muss, und trotzdem hindert sie etwas daran, konsequent zu entscheiden und zu handeln. Ein Nichtentscheiden aus Angst vor einem Fehler trägt definitiv nicht zur Erhöhung der Entscheidungsqualität bei. Was menschlich verständlich sein mag, ist im Sinne einer verantwortungsvollen Aufgabenerledigung nicht akzeptabel und kann als gescheitertes, weil weder klares noch konsequentes Führungsverhalten verbucht werden.

 

Fehlervermeidung als Wachstumskiller

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Die Mitarbeiter einer Organisation, die eine Null-Fehler-Toleranz aufweist, werden alles daransetzen, Fehler zu vermeiden. Dadurch wird in heiklen Situationen oft der Sicherheitsweg gewählt! Statt ein Risiko einzugehen, um eine innovative Lösung auszuprobieren, von der man aber nicht weiß, ob sie funktioniert, wird lieber die sicherere Variante gewählt. Wie soll so Wachstum entstehen? Positive Entwicklung ist nur dort zu erwarten, wo auch etwas Risiko gefahren wird, weil die Mitarbeiter von einer bestimmten Lösung überzeugt sind, obwohl nicht sicher ist, ob sie am Ende auch funktioniert. Aber wenn es klappt, dann ist das Ergebnis meist überwältigend! Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter anhalten, den Weg des geringsten Risikos zu beschreiten, kommen ihrer Führungsaufgabe somit zu zaghaft und inkonsequent nach und scheitern ebenfalls.

 

Wissensriesen, aber Umsetzungszwerge

Die meisten Führungskräfte wünschen sich Veränderungen – solange diese nicht bei ihnen selbst stattfinden. Ein höchst inkonsequentes Mindset! Die meisten Führungskräfte wissen so viel, dass sie das Gefühl haben, mit mindestens 1000 PS unter der Motorhaube unterwegs zu sein. Aber was hilft das, wenn sie vergessen, die Räder zu montieren? Der Motor heult beim Gas geben laut auf, aber sonst passiert nichts. Das Auto, beziehungsweise das Unternehmen, kommt nicht vom Fleck. Die für Entscheidungen und das Voranschreiten notwendige Klarheit, in Form von Wissen, ist ausreichend vorhanden. Was jedoch fehlt, ist die Konsequenz der Umsetzung, die das vorhandene Wissen in tatsächliche Handlungen überführt. Chefs wissen genau, wie wichtig es wäre, frühzeitig auf aktuelle Entwicklungen aufzuspringen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Gleichzeitig sind sie sich bewusst, dass dies zusätzliche Arbeit bedeutet. So werden hohe Ziele zwar präzise formuliert, für die konsequente Umsetzung dieser Pläne in den Abteilungen steht jedoch nicht mehr ausreichend Energie zur Verfügung. Chefs sollten ihr (Führungs)Wissen stetig weiterentwickeln und dann auch ins Tun kommen. Wer dazu nicht bereit ist, verbleibt für immer im Status des Umsetzungszwerges. Und solchen Zwergen fehlt es an der für wirksame Führungskräfte notwendigen Strahlkraft.

 

Konsequente Inkonsequenz

Ein weiterer Grund für den Umsetzungskleinwuchs in den Unternehmen ist das Harmoniebedürfnis vieler Vorgesetzten. Wer von allen Mitarbeitern stets gemocht werden will, neigt mit Sicherheit dazu, Klarheit & Konsequenz zu vermeiden, um den daraus resultierenden befürchteten Konflikten und der möglichen Abwertung der eigenen Person aus dem Weg zu gehen. Aus Sorge, einen Mitarbeiter zu verärgern und in der Folge von diesem nicht mehr die beste Leistung zu bekommen, bleibt ein zwingend erforderlicher klarer Hinweis oder Kritik an diese Person oft aus. Andere Chefs wiederum mutieren gleich zu »Papa beziehungsweise Mama Gnädig«, weil sie sich davon mehr Respekt und Akzeptanz versprechen. Sie gehen davon aus, dass sie weniger Stress mit ihren Mitarbeitern bekommen, wenn sie ihren Taktstock nur mit Samthandschuhen und größtmöglicher Vorsicht schwingen. Das ist falsche und vor allem inkonsequente Führung par excellence. Konsequent sind viele Chefs nur in ihrer Inkonsequenz.

 

Chef first – Wenn das Ego eine Postleitzahl braucht

Führungskräfte, deren Ego übermäßig groß ist, rücken persönliche Interessen in den Fokus ihres Tuns und stellen alles andere hintenan. Die Interessen der Kunden und der Mitarbeiter spielen nur insofern eine Rolle, als sie hilfreich sind, die eigenen Agenden zu stützen. Diese Chefs schmücken sich schamlos mit fremden Federn, indem sie Erfolge generell für sich verbuchen. Der Ego-Chef wird wichtige Projekte entweder selbst leiten oder nur solchen Mitarbeitern die Leitung übertragen, die er gut steuern kann. Diese aufgeblasenen Verantwortungsträger, deren Ego eine eigene Postleitzahl benötigt, tun einer Organisation langfristig nicht gut. Denn Egomanen auf dem Führungsthron können erheblichen Schaden anrichten und in ihrer Führung grundsätzlich scheitern.

 

Kein Vertrauen, keine Führung

Andere als egoman gepolte Chefs loben die gute Arbeit der Mitarbeiter, schreiben ihnen den Erfolg zu und wissen, dass sie als Chef dieser Organisationseinheit ebenfalls gut dastehen. Wirksame Chefs delegieren wichtige Aufgaben und investieren damit in den Faktor Vertrauen. Geht nämlich das Vertrauen zwischen Chef und Mitarbeitern verloren, findet im Prinzip keine Führung mehr statt. Natürlich haben diese Führungskräfte noch die äußeren Erkennungsmerkmale der Führungskraft, wie etwa das Eckbüro mit Panoramablick. Aber sie genießen kein Vertrauen mehr, erzielen daher keine Wirkung und führen somit nicht. Für eine möglichst hohe Wirkung benötigt eine Führungskraft aber beides: Klarheit UND Konsequenz. Denn Klarheit alleine verpufft wirkungslos, wenn sie nicht mit absolut konsequenter Umsetzungskraft kombiniert wird.

Torsten Werner

 

 

 

So werden Sie zu einer klaren und gleichzeitig konsequenten Führungskraft:

#1 Die Führungskraft muss klares und konsequentes Vorbild sein, auch im Scheitern

#2 Führungskräfte werden nicht an dem gemessen, was sie sagen, sondern an dem, was sie tun

#3 Expect the unexpectable – wer konsequent vorbereitet ist, braucht kein Glück

#4 Führung ist ein Ergebnissport – das Runde muss ins Eckige, sonst schwindet die Akzeptanz

 

 

 

Torsten Werner
Führung mit Pfiff
Einfach. Klar. Konsequent
  1. Auflage BusinessVillage 2020
240 Seiten
ISBN 978-3-86980-585-6
26,95  Euro
Der Autor
Torsten Werner steht für »Einfach, klar und konsequent Wirkung erzielen!«. Und sein Ansatz kommt nicht von ungefähr: Wie bedeutend Klarheit und Konsequenz sind, konnte er als Fußballschiedsrichter und Feuerwehrmann immer wieder erleben. Der Diplom-Verwaltungswirt ist ausgebildeter Mediator, psychologischer Berater und Mentaltrainer. Heute verhilft er Führungskräften mit seinen Vorträgen, Coachings und Seminaren zu mehr Schaffenskraft. Dabei überzeugt Werner selbst Nicht-Fußballer mit seinen Führungsbeispielen aus diesem Sport. » https://www.torsten-werner.net

 

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Mangelhafter Sicherheitsansatz – nur ein Viertel der Führungskräfte sind von ihrer Cybersicherheit überzeugt

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Cyberkriminalität: Angreifer nehmen Führungskräfte ins Visier, warnt der Data Breach Investigations Report 2019

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Führungskräfte betrachten Regulierung als Sprungbrett zum Erfolg

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Projektmanagement für Führungskräfte: Positive Rahmenbedingungen für erfolgreiche Projekte schaffen

Der Erfolg von Projekten hängt wesentlich von Umgang und Stil der Führungskräfte ab – oft mehr als von den Projektleitern. Häufig besteht jedoch Handlungsbedarf, um das volle Potenzial dieser Wirkung auf das Projektmanagement ausschöpfen zu können. Eingefahrene Verhaltensmuster müssen aufgelöst, Menge und Themen der Projekte eingegrenzt und eine Unternehmenskultur geschaffen werden, die Mitarbeiter unabhängig jeglicher…

Arbeitszeit-Debatte: Viele Führungskräfte wünschen sich kürzere Arbeitszeit

Rund die Hälfte der Angestellten in Deutschland wünscht sich, weniger zu arbeiten. Das belegt eine aktuelle Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, die am 30.11.2018 veröffentlicht wurde. Im Durchschnitt würden die Befragten gern vier Stunden weniger pro Woche arbeiten. Die aktuelle Arbeitsmarktstudie des Personalvermittlers Robert Half zeigt: Dieser Wunsch existiert nicht nur bei Fachkräften…

Kritik als Chance verstehen – Wie Führungskräfte und Mitarbeiter mit Feedback umgehen sollten

    Feedback ist nicht nur ein ehrlicher Austausch über persönliche Erfahrungen und Bewertungen. Es ist auch ein notwendiges Mittel zur Positionsbestimmung eines jeden Einzelnen. Deshalb gehören regelmäßige Feedbackgespräche in den meisten Unternehmen zum Pflichtprogramm. Führungskräfte stellen sich mindestens einmal jährlich in einer Review-Sitzung den Fragen und der Kritik ihres Vorgesetzten. Auf der anderen Seite…

Digital arbeitende Mitarbeiter denken, dass Führungskräfte ihre technologischen Bedürfnisse nicht kennen

Die Anforderungen und Herausforderungen eines erfolgreichen digitalen Wandels. Viele IT-Mitarbeiter eignen sich zunehmend Technologie-Kenntnisse an, um sich weiter zu entwicklen und ihre Karriere voranzutreiben. Allerdings sind viele Mitarbeiter außerhalb der IT-Abteilung der Meinung, dass ihr CIO ihre technologischen Bedürfnisse nur unzureichend kennt. Eine Umfrage des IT-Research und Beratungsunternehmens Gartner belegt: Weniger als 50 Prozent der…

2018: Führungskräfte nur unter Zwang bereit, sich mit Cybersicherheit zu befassen

Ein Drittel der Befragten im kommenden Jahr ohne Plan zur Verbesserung der Sicherheit.   Laut einer neuen Studie  wächst die Kluft zwischen Softwareherstellung und Softwaresicherheit weiter. Weil Unternehmen immer neue Innovationen umsetzen müssen, rückt die Notwendigkeit, die eingeführten Prozesse und Technologien adäquat abzusichern, in den Hintergrund. Der »Securing the Digital Economy«-Report [1] von Veracode zeigt, dass sich…

Die Essentials der zukünftigen Führungskräfteentwicklung

  Die wertvollste Ressource eines jeden Unternehmens sind qualifizierte Mitarbeiter, vor allem die, von denen es nur relativ wenige gibt. Gemeint sind exzellente Führungskräfte. Gerade im Zeitalter der digitalen Transformation benötigen Unternehmen aber gute Leader auf allen Führungsebenen, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Fatalerweise wächst diese Spezies aber nicht so einfach auf Bäumen und…

Unternehmens- und IT-Führungskräfte müssen die langfristige Ausrichtung künstlicher Intelligenz mit beeinflussen

Mit der fortschreitenden Digitalisierung wachsen auch die Anforderungen an künstliche Intelligenz. Dies ergab eine weltweite Untersuchung des IT-Research- und Beratungsunternehmens Gartner, bei der mehr als 3.000 CIOs befragt wurden. Bereits jetzt verstärkt eine große Anzahl an Unternehmen die Aktivitäten im Bereich der künstlichen Intelligenz. Während der Anteil der Unternehmen, die künstliche Intelligenz heute schon einsetzen…

Leitfaden zur Cybersicherheit für Führungskräfte und Vorstände in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Praxisnahe Ratschläge, Einblicke und Best Practices von Experten und Beratern aus dem Bereich Cybersicherheit zu Risiken, Führungsstrategien, Personalanforderungen, Rechtsfragen und Reputationsmanagement.   Palo Alto Networks, Anbieter von IT-Sicherheit, gibt die Veröffentlichung seines Ratgebers »Wegweiser in die digitale Zukunft: Praxisrelevantes Wissen zur Cyber-Sicherheit für Führungskräfte« bekannt. Der Leitfaden richtet sich an Vorstände, Aufsichtsräte und Führungskräfte bei…