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Tipps zur Entsorgung von Altgeräten

Illustration Absmeier foto freepik ki

Deutsche horten noch 167 Millionen Alt-Handys.

Zahl der eingelagerten ungenutzten Geräte geht weiter zurück.

86 Prozent bewahren mindestens ein ungenutztes Handy oder Smartphone zu Hause auf.

 

Die Schubladen leeren sich nur langsam: Die Zahl ungenutzter Handys und Smartphones in deutschen Haushalten ist zwar weiter gesunken – von 195 Millionen im Vorjahr auf aktuell 167 Millionen. Trotzdem bewahren 86 Prozent der Menschen in Deutschland mindestens ein ungenutztes Handy oder Smartphone zu Hause auf. Das hat der Digitalverband Bitkom auf Basis einer repräsentativen Befragung von 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren errechnet [1]. 

Ende 2022 belief sich die Zahl noch auf 210 Millionen ungenutzte Handys und Smartphones, 2021 waren es rund 206 Millionen und 2020 rund 199 Millionen. »Es ist ein gutes Zeichen, dass die Zahl der gehorteten Alt-Handys zurückgeht. Aber noch immer liegen in deutschen Haushalten enorme Mengen wertvoller Rohstoffe ungenutzt herum«, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. »Alte Smartphones enthalten unter anderem Gold, Silber, Kupfer und Seltene Erden. Diese Rohstoffe sollten im Kreislauf gehalten werden.«

Der mit Abstand wichtigste Grund für die Aufbewahrung alter Geräte ist, dass viele sie womöglich noch einmal brauchen könnten: 48 Prozent geben dieses Argument für die Aufbewahrung an. 28 Prozent haben Sorgen, dass persönliche Daten auf dem Gerät in falsche Hände geraten könnten. 25 Prozent hängen emotional an den Geräten. 19 Prozent geben an, im Alltag keine Zeit für die Entsorgung oder Weitergabe zu finden. Und 11 Prozent wissen nicht genau, wo und wie sie ein Altgerät abgeben können.

Dabei zeigen sich Unterschiede zwischen den Altersgruppen: Unter 30-Jährige hängen überdurchschnittlich oft emotional an ihren alten Geräten (30 Prozent). Von den über 65-Jährigen wissen vergleichsweise viele nicht wo sie die Geräte abgeben können (16 Prozent).

»Viele Altgeräte sind noch funktionsfähig oder können aufbereitet werden. Wer sie nicht mehr nutzt, sollte deshalb prüfen, ob sie weiterverkauft, verschenkt, gespendet oder professionell refurbished werden können«, so Rohleder. »Und wenn ein Gerät endgültig ausgedient hat, muss es fachgerecht entsorgt werden – aber auf keinen Fall im Hausmüll.«

 

Bitkom-Tipps zur Entsorgung von Altgeräten:

Kommunale Sammelstellen und Wertstoffhöfe nutzen

Elektro- und Elektronik-Altgeräte müssen an berechtigte Sammelstellen abgegeben werden. Dazu zählen insbesondere kommunale Sammelstellen und Wertstoffhöfe.

 

Rückgabe im Handel nutzen

Unter bestimmten Voraussetzungen sind auch Händler zur kostenlosen Rücknahme verpflichtet. Das gilt für große Elektrohändler ebenso wie für große Supermärkte und Discounter, wenn sie regelmäßig Elektrogeräte anbieten. Kleine Geräte wie Smartphones können dort in der Regel auch ohne Neukauf zurückgegeben werden.

 

Auf das neue Rücknahme-Logo achten

Kundinnen und Kunden sollen Rückgabestellen im Handel künftig leichter erkennen können: Dafür muss im Eingangsbereich das bundeseinheitliche Sammelstellenlogo für die Rücknahme von Elektrogeräten angebracht werden.

 

Auch Online-Händler und Hersteller bieten Rückgabemöglichkeiten

Auch Online-Händler sind zur Rücknahme verpflichtet und müssen Rückgabemöglichkeiten in zumutbarer Entfernung schaffen. Viele Hersteller bieten ebenfalls Rücknahmesysteme an.

 

Persönliche Daten vor der Abgabe löschen

Achtung: Vor jeder Weitergabe oder Entsorgung sollten alle persönlichen Daten vollständig entfernt, das Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt sowie SIM- und Speicherkarten entnommen werden.

 

Funktionsfähige Geräte möglichst weiterverwenden

Noch funktionierende Smartphones sollten nach Möglichkeit privat oder an Anbieter von Refurbished-IT weiterverkauft, verschenkt oder gespendet werden.

 

Um solche und andere Fragen geht es auch beim diesjährigen Digital Sustainability Summit des Bitkom am 23. April 2026 in Berlin. Wie gelingt es, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit strategisch zusammenzudenken? Welche Rolle spielen zirkuläre Geschäftsmodelle, nachhaltige digitale Infrastrukturen und verantwortungsvoll eingesetzte KI, um ökologische Ziele zu erreichen und gleichzeitig Wachstum und Innovation zu sichern? Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen und können sich per Mail über Nina Paulsen (n.paulsen@bitkom.org) anmelden. Mehr Informationen: https://www.bitkom.org/Digital-Sustainability-Summit

 

[1] Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dazu wurden 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Befragung fanden im Zeitraum von KW 9 bis KW 12 2026 statt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: »Wie viele ausrangierte Handys bzw. Smartphones, die Sie einmal persönlich genutzt haben und jetzt nicht mehr verwenden, haben Sie ungenutzt zuhause liegen?« und »Aus welchen Gründen liegen alte IT-Geräte wie Smartphones, Laptop oder Tablet bei Ihnen ungenutzt herum?«

 

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