Cybersicherheit im Home Office

5 Lehren aus der Pandemie, die wir gerne vorher gewusst hätten.

Als die Pandemie zu Anfang des Jahres über uns hereinbrach, waren viele Unternehmen gezwungen, auf Remote Work umzustellen. Während die Priorität darauf lag, Prozesse und die Zusammenarbeit im Unternehmen am Laufen zu halten, spielte IT-Sicherheit zunächst nur eine untergeordnete Rolle. Spätestens mit dem zweiten Lockdown sollte Unternehmen in Deutschland klar sein: Remote Work ist gekommen, um zu bleiben.

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Um ihre Cybersecurity im Home Office zu stärken, sollten Organisationen darum nun diese fünf Faktoren beherzigen:

 

  1. Remote Work wird ein fester Bestandteil unserer Arbeit

Die Pandemie machte möglich, was vorher in vielen Unternehmen eher kritisch gesehen wurde: flexibles Arbeiten, von jedem Ort und zu jeder Zeit. Das Büro als Dreh- und Angelpunkt unserer Arbeit verliert zunehmend an Bedeutung. Nur zwölf Prozent der Arbeitnehmer weltweit wollen wieder dauerhaft ins Büro zurück, zeigt eine Umfrage des Future Forums, das von Slack ins Leben gerufen wurde. Die neue Normalität bringt allerdings auch neue Herausforderungen mit sich. Unternehmen sind auf erweiterte Sicherheitsstrategien angewiesen, um ein sicheres Geschäftsumfeld zu schaffen. Neue Vorgehensweisen können etwa Managed Security Services, neue Lösungen zur Verifizierung von Identitäten und vor allem regelmäßige, verpflichtende Schulungen der Mitarbeiter, beispielsweise zum Thema Datenschutz, sein.

 

  1. Die E-Mail ist nicht mehr das Maß aller Dinge

Was sich jahrzehntelang als Mittel der Wahl bewährt hat, gilt heute nicht mehr als beste Lösung: Kommunikation via E-Mail. Die Pandemie deckte Schwachstellen längst überholter Prozesse auf. Die Zunahme von Cyber-Angriffen mit Malware stieg in den vergangenen Monaten dramatisch an. Interpol beobachtete in diesem Zusammenhang fast eine Million Spam-Nachrichten und fast 50.000 schadhafte URLs. Ein Weckruf für Unternehmen, denn E-Mail ist ein Tor zum Rest der Welt – ohne Schloss. Jeder kann zu einem beliebigen Zeitpunkt Mitarbeitern einen schadhaften Link ins Postfach legen. Ein Klick reicht, damit Angreifer Zugang zu sensiblen Daten erhalten. Kommunikationstools wie Slack bieten weitaus höhere Sicherheitsstandards. Die Channel-basierte Plattform bündelt Themen, Projekte und Teammitglieder und verleiht Anwendern Kontrolle darüber, wer zu welchen Channels und Informationen Zugang hat. Ausschlaggebend ist dabei auch der Speicherort der Daten. Slack-Kunden können selbst entscheiden, in welcher Region ihre Daten gespeichert werden, um Firmenrichtlinien zu erfüllen und sensible Daten sicher zu beherbergen. Deutsche Kunden etwa können ihre Daten in unserem Rechenzentrum in Frankfurt speichern.

 

  1. Eine konsolidierte IT ist der Schlüssel zu mehr Sicherheit  

Die in der Corona-Krise sichtbar gewordenen Sicherheitsprobleme führen zu einer grundlegenden Veränderung in der Cybersecurity. Eine Fragmentierung der IT und die Nutzung verschiedener Dienste ist oft eine der größten Fehlerquellen. Kollaborationsplattformen wie Slack erlauben schon heute die Integration von mehr als 2.300 Anwendungen, was eine entsprechende Konsolidierung in eine sichere Plattform ermöglicht. Das zeitaufwändige Wechseln zwischen unterschiedlichen Apps entfällt, da diese innerhalb der Plattform mit einem Klick geöffnet werden können. Zudem verhindern Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und App-Genehmigungen durch den Administrator, dass ungeprüfte Apps installiert werden.

 

  1. Externe Zusammenarbeit muss so sicher sein wie die interne

Sichere Zusammenarbeit im eigenen Unternehmen ist die halbe Miete. Aber wie wir wissen, findet die Arbeit nicht nur intern statt. Gerade bei der Zusammenarbeit mit externen Partnern ist der Schutz der Daten von größter Bedeutung. Auch hier stößt die klassische E-Mail an ihre Grenzen. Slack Connect etwa ist eine sichere Kommunikationslösung, mit der Gespräche mit bis zu 20 externen Partnern, Kunden und Lieferanten in Slack geführt werden können, wodurch die Sicherheit bei der geschäftlichen Zusammenarbeit deutlich erhöht wird. Slack Connect bietet gängige Sicherheitsfunktionen und Compliance-Standards wie Schutz vor Datenverlust, Datenaufbewahrung und eDiscovery. Das so genannte Enterprise Key Management (EKM) erlaubt beispielsweise eine vollständige Verschlüsselung eines Workflows bzw. aller gesammelten Daten, sowohl unternehmensintern als auch extern.

  1. Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter entlasten

2020 war ein herausforderndes Jahr. Gerade in den aktuellen Zeiten ist es wichtig, seinen Mitarbeitern Zeit zum Atmen zu geben und sie zu entlasten, beispielsweise indem man ihnen die Möglichkeit gibt, nach ihrem eigenen Zeitplan zu arbeiten (“asynchrones Arbeiten”). Unternehmen sollten Flexibilität bieten, statt an starren Arbeitsmodellen festzuhalten. Wenn Unternehmen dem Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter Vorrang einräumen, hat das immense Vorteile. Stehen Mitarbeiter unter Druck, dann machen sie Fehler. Und wenn Fehler gemacht werden, kann das dazu führen, dass Daten aufgedeckt werden. Wenn die Mitarbeiter hingegen glücklich und konzentriert sind und ihre beste Arbeit leisten, werden auch die Unternehmen sicherer und geschützter.

Larkin Ryder, Director Product Security, Slack

 

 

 

 

 

585 Artikel zu „Cybersicherheit Home Office“

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Künstliche Intelligenz für die Zukunft der Cybersicherheit

320.000 neue Schadprogramme täglich: Diese Zahl hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem Lagebericht 2019 veröffentlicht. Neben der zunehmenden Zahl der Angriffe werden diese immer professioneller. Cyber-Defense-Lösungen, die zur Entdeckung und Bewertung von Cyberangriffen künstliche Intelligenz (KI) nutzen, liefern dabei wertvolle Informationen für Cyber-Defense-Teams und sind von grundlegender Bedeutung für die…

Whitepaper: Kollaborationsplattformen aus Sicht der Cybersicherheit – Vergleich und Best Practices

Bei der Auswahl von Kollaborationsplattformen prüfen Unternehmen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit oftmals nur unzureichend. In dem von der Beratungsboutique für Cybersicherheit carmasec veröffentlichten Whitepaper Kollaborationsplattformen aus Sicht der Cybersicherheit – Vergleich und Best Practices werden die gängigsten Softwarelösungen Google G-Suite, Microsoft Office 365 und Atlassian Jira / Confluence hinsichtlich Aspekten der Cybersicherheit und des…

Home Office stellt Unternehmen und Mitarbeiter vor neue soziale Herausforderungen

Umfrage offenbart negative Folgen des Home Office – Was Arbeitgeber jetzt beachten müssen.   Die Corona-Pandemie hat auch Monate nach ihrem Beginn Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland fest im Griff. Das gilt insbesondere für den Arbeitsmarkt. Der Umstieg ins Home Office bedeutet für Angestellte auf der einen Seite einen Gewinn an Zeit und Kosten, stellt…

Cyber Threat Report 2020: Microsoft-Office-Dateien häufiger infiziert, Ransomware auf dem Vormarsch

Ransomware-Attacken weltweit steigen um 20 % (Höchststand in USA mit 109 %). Malware-Attacken gehen global um 24 % zurück. Wachstum um 7 % bei Phishing-Versuchen, die sich der Corona-Krise bedienen. Anstieg um 176 % bei Malware-Attacken mit infizierten Microsoft-Office-Dateien. 23 % der Malware-Angriffe über Nicht-Standard-Ports ausgeführt. IoT-Malware-Angriffe nehmen um 50 % zu. Im Bericht analysierte…

Datenkrake WhatsApp für Home Schooling und Home Office?

Jens Weller fordert Integration von Messenger-Diensten in das Telekommunikationsgesetz. WhatsApp oder der Facebook Messenger sind die am weitesten verbreiteten Nachrichten-Tools für private Kommunikation. Die Dienste sind jedoch nicht für die Nutzung im Home Schooling oder Home Office geeignet, warnt Jens Weller, Geschäftsführer des Telekommunikations-Anbieters Toplink: »Facebook plant weiterhin, den Messaging-Dienst WhatsApp und Facebook Messenger sowie…

Office 365 zunehmend im Fokus von Cyberkriminellen – wachsender Missbrauch von Nutzerkonten

  Die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist eine gängige Maßnahme, aber es gibt immer Wege, um präventive Kontrollen zu umgehen. Eine der bekannten MFA-Umgehungstechniken ist die Installation von schädlichen Azure/O365-OAuth-Applikationen. Vectra AI sieht in den jüngsten Cyberangriffen auf die australische Regierung und Unternehmen ein deutliches Warnsignal für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen auch in Europa. Die staatlich unterstützten…

Die Cloud als Chance für Cybersicherheit – fünf Gründe für Managed Security aus der Cloud

Konventionelle Sicherheitslösungen wurden nicht mit Blick auf die Cloud entwickelt, was Herausforderungen durch Komplexität, Verwaltungsaufwand und unvollständigem Schutz schafft. Dies ist nach Meinung von Palo Alto Networks nun aber geboten, denn: In der vernetzten Welt, in der sowohl Benutzer als auch Daten überall sind, muss auch Cybersicherheit überall verfügbar sein. Um dies zu erreichen, muss…

OfficeMaster Suite 7 erreicht SAP-zertifizierte Integration mit SAP S/4HANA

Ferrari electronic AG gab bekannt, dass die OfficeMaster Suite 7 die SAP-Zertifizierung für die Integration mit SAP S/4HANA erhalten hat. Die Integration unterstützt Unternehmen bei der einfachen Aufrechterhaltung von Arbeitsabläufen durch den rechtssicheren Versand von Dokumenten per Fax. Unternehmen können den neuen Standard auch in IP-Umgebungen einsetzen: Next Generation Document Exchange (NGDX). Mit der OfficeMaster…

Arbeitswelt im Wandel: Wie stellen sich Deutsche den (Home-) Office-Alltag von morgen vor

64 Prozent sehen im Büro der Zukunft vorrangig einen Raum für Austausch und Kollaboration. Richtige Technologien machen Home Office produktiver als Büro, glauben 66 Prozent. Die Kontaktbeschränkungen in Deutschland werden schrittweise gelockert. Doch bevor Unternehmen ihre Bürotüren wieder vollständig öffnen, müssen sie noch einiges ergänzen oder gänzlich überdenken: von den angebotenen Arbeitsmodellen über die technologische…

Corona-Lockdown sorgt für wachsendes Bewusstsein für Cybersicherheit

Aktuelle Umfrage zeigt, dass Mitarbeiter Sicherheitstrainings ernst nehmen, aber dennoch riskantes Verhalten an den Tag legen.   Trend Micro veröffentlicht neue Umfrageergebnisse, die zeigen, wie Mitarbeiter im Home Office mit der Cybersicherheit umgehen. Nahezu drei Viertel der Remote-Mitarbeiter (72 Prozent weltweit, 69 Prozent in Deutschland) geben an, dass sie sich seit Beginn des Lockdowns bewusster…

Sicherheitsrisiko Home Office

Immer noch arbeitet eine große Zahl der Angestellten von zuhause aus. Das Home Office wird dabei zunehmend zu einem Sicherheitsrisiko für die Unternehmens-IT. Rohde & Schwarz Cybersecurity hat einige zentrale Risiken im Home Office gesammelt – von A wie »Arbeitsplatz« bis Z wie »Zero-Day-Exploit« – und Lösungswege aufgeführt.   Arbeitsplatz Im Home Office arbeiten Mitarbeiter…

Home Office: Stresstest für die IT-Infrastruktur

Die vier großen Herausforderungen, vor denen Unternehmen bei der Umstellung auf Remote-Arbeiten stehen. Das Remote-Arbeiten auf breiter Front unterzieht die IT-Infrastruktur deutscher Unternehmen einem gewaltigen Stresstest. Nicht überall waren die technischen Voraussetzungen geschaffen, um Home Office zu ermöglichen. Es gibt vier große Herausforderungen, mit denen Unternehmen bei der Umstellung konfrontiert werden.   In der Covid-19-Pandemie…