Werden digitale Marktplätze zum Leitmodell im E-Commerce 2026?

Illustration Absmeier foto freepik

Warum klassische Webshops an Grenzen stoßen – und welche Erfolgsfaktoren jetzt zählen.

 

Der digitale Handel steht 2026 nicht nur seitens KI, Agentic Commerce oder Sprachsteuerung vor großen Veränderungen. Eine weitere Erkenntnis für dieses Jahr muss lauten: Marktplatzmodelle haben sich fest im E-Commerce etabliert und setzen klassische Webshop-Strategien zunehmend unter Druck. Analysen bestätigen, dass über die Hälfte aller Online-Umsätze inzwischen über digitale Marktplätze erzielt werden – über 50 % des deutschen E-Commerce-Umsatzes entfallen auf Marktplätze.

Marktplätze sind nicht länger ein »Nice to have«, sondern werden zum strategischen Kern moderner Handels- und Beschaffungsmodelle. Dies bestätigen auch aktuelle Publikationen zu den wichtigsten E-Commerce-Trends 2026, die zeigen, dass digitale Plattformen wie Marktplätze mit automatisierten, vernetzten Systemen zentrale Wettbewerbsvorteile bringen.

Während im B2C-Bereich bereits rund 67 % aller weltweiten Online-Umsätze über Online-Marktplätze laufen, wächst das Marktplatzsegment im B2B rasant: In den USA entfielen 2024 14,4 % aller B2B-E-Commerce-Umsätze auf Marktplätze, ein Plus von 35 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Zahlen zeigen: Wer Wachstum, Kundenbindung und Effizienz im digitalen Geschäft heben will, muss Plattformmodelle ernsthaft prüfen und sollte nicht ausschließlich in Shop-Logiken denken.

 

Warum der Wandel Realität wird

Im B2C sind Marktplätze längst Standard: hohe Sortimentsvielfalt, einfache Prozesse und geringe Risiken für Händler prägen Kundenerwartungen. Im B2B dagegen müssen Plattformmodelle zusätzliche Anforderungen erfüllen – etwa ERP-Anbindung, Self-Service-Funktionen und komplexe Angebotsstrukturen –, doch gerade hier schaffen sie klare operative Vorteile.

Digitale Marktplatzlösungen eröffnen laut aktueller Analysen neue Wachstumshebel, weil sie

  • Das Sortiment durch Partner erweitern und zusätzliche Umsätze ermöglichen,
  • Kunden an einem zentralen Ort zusammenführen,
  • gebündelte Transaktionen zu wertvollen Daten-Insights machen und
  • neue Erlösmodelle wie Provisionen oder Retail Media schaffen.

 

Marktplatz vs. Webshop – strategische Entscheidung

Ein eigener Webshop bietet Kontrolle und Markenhoheit, stößt aber bei Sortimentstiefe, Lieferfähigkeit und Reichweite an Grenzen. Marktplatzmodelle sind aber nicht für jedes Unternehmen geeignet. Sie sind insbesondere dann sinnvoll, wenn Unternehmen:

  • eine starke Marktstellung haben
  • ihr Sortiment strategisch erweitern wollen
  • neue Umsatzmodelle erschließen möchten
  • Ressourcen für Partner-Management und Integration mitbringen

Ein Marktplatz ist keine Nebenaufgabe, sondern eine strategische Investition: Ohne klare Partner-Governance, Datenqualität und operative Exzellenz bleibt das Potenzial ungenutzt.

 

Best Practices: Marktplätze als One-Stop-Shop

Ein zentrales Erfolgsprinzip erfolgreicher Marktplätze ist die Entwicklung zum echten One-Stop-Shop. Kundinnen und Kunden möchten an einem Ort nicht nur das Kernprodukt, sondern auch ergänzende Artikel und Services beziehen – unabhängig davon, ob diese aus dem eigenen Sortiment oder von Drittanbietern stammen.

Im B2C zeigt sich dieses Prinzip bei Handelsplattformen, die ihre Webshops schrittweise für externe Händler geöffnet haben. Im B2B lässt sich dieses Modell übertragen, zum Beispiel:

  • Baugewerbe: Kombination von Hauptmaterialien und ergänzenden Produkten über Partneranbieter
  • Hospitality & HORECA: Bündelung zahlreicher Zulieferer auf einer zentralen Bestellplattform
  • Industrie & Ersatzteilgeschäft: Transparenz über Verfügbarkeit, Lieferzeiten und Alternativen in zeitkritischen Szenarien

Diese Modelle zeigen: Marktplätze sind nicht Sortiments-Add-ons, sondern lösen konkrete operative Herausforderungen wie fragmentierte Beschaffung, Bestandsrisiken oder komplexe Logistik.

 

Typische Stolpersteine beim Marktplatzaufbau

Trotz ihres Potenzials sind Marktplätze keine Selbstläufer. Häufige Herausforderungen sind:

  • Unzureichende Marktstellung, die das Gewinnen relevanter Partner erschwert
  • Fehlende operative Strukturen für Abrechnung, Datenqualität und Servicelevels
  • Unklare Governance, etwa bei Verantwortung, Haftung oder SLA-Management
  • Kannibalisierungsängste, wenn eigene Sortimente und Partnerangebote konkurrieren

Erfolgreiche Unternehmen adressieren diese Punkte frühzeitig und betrachten den Marktplatz als langfristige strategische Investition.

 

Fazit

Digitale Marktplätze sind mehr als ein zusätzlicher Vertriebskanal. Sie entwickeln sich zum zentralen Orchestrierungsmodell für Angebot, Nachfrage und Daten – im B2C ebenso wie zunehmend im B2B. Entscheidend ist nicht mehr die Frage, ob Marktplätze relevant sind, sondern wie gut sie zum Reifegrad, zur Marktstellung und zu den Ressourcen eines Unternehmens passen. 2026 sollten entsprechende Entscheidungsgrundlagen geschaffen werden. Einen Ansatzpunkt bietet des Whitepaper von SYBIT: »Digitale Marktplätze als Wachstumsmotor im B2B« unter: https://www.sybit.com/de/downloads/whitepaper-digitale-marktplaetze

Dr. Anders Landig, Sybit

https://www.linkedin.com/in/dr-anders-landig-341967142/

 
Praxisdiskussion auf Fachveranstaltung
Das Thema Marktplatzstrategien steht auch im Fokus beim XBOOST Sales & eCommerce 2026 von SYBIT. Eine eigene Breakout Session widmet sich der Frage, wie sich klassische Shops zu marktplatzfähigen Plattformen entwickeln lassen.
Weitere Informationen unter: https://www.sybit.com/de/events/xboost-sales-ecommerce-2026

 

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