Leistungsoptimiert und zweckgerichtet: Neue Servergeneration für das Rechenzentrum

Illustration: Absmeier, Inspur, Matt Lorenz

 

Der chinesische Serverhersteller Inspur stellte im April 2021 seine neue M6-Serverfamilie vor. Die Vier-Sockel-Server unterstützen skalierbare Intel-Xeon-Prozessoren der 3. Generation und sind für SAP HANA zertifiziert. Im Vergleich zu vorherigen Servergenerationen von Inspur bieten die M6-Server eine Leistungssteigerung von bis zu 46 Prozent.

Die M6-Serverfamilie bietet 16 Produkte für rechenintensive Anwendungen wie künstliche Intelligenz, Big Data, Cloud Computing und andere intelligente Computing-Szenarien an. Als führender Anbieter von Compute-Infrastrukturen fördert Inspur seit vielen Jahren die Strategie des Intelligent Computing. Das Unternehmen verfügt über mehr als 30 Jahre Technologie- und Branchenerfahrung im Rechenzentrum. Mit der Einführung der M6-Server wird Inspur die digitale Transformation von Unternehmen weiter unterstützen und die Entwicklung des Intelligent Computing vorantreiben.

 

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Dazu einige Fragen an Rong Shen, VP und GM der Server-Produktlinie, Inspur Information

Was ist neu an den M6-Servern in Bezug auf Leistung und Design?

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Mit vier Design-Philosophien – bahnbrechende Innovationen, Präzisionstechnik, Sicherheit und Offenheit – haben unsere M6-Server sowohl bei der Leistung als auch beim Design mit verstärkter Daten- und Systemsicherheit und Open-Compute-Unterstützung große Fortschritte gemacht.

Die M6-Familie bietet 6 Serien mit insgesamt 16 Produkten, die durch die Unterstützung der 3rd Gen Intel® Xeon® Scalable Prozessoren eine allgemeine Leistungssteigerung von 46 Prozent gegenüber der vorherigen M5-Generation ermöglichen.

Wie wir alle wissen, lässt die Pandemie Bereiche wie Online-Video, Bildung und Shopping boomen. Die Videoverarbeitungskapazität des 2-Sockel-M6-Servers wird durch den neuen Befehlssatz für die Videokodierung um 30 Prozent gesteigert. Mit einigen spezifischen Designs kann unser neues 1U-2-Sockel-Produkt jetzt die Speicherdichte und die IOPS (Input/Output-Operationen pro Sekunde) um das 3-fache bzw. 3,2-fache steigern. Damit werden auch die anspruchsvollen Anforderungen an Latenz und Bandbreite, die von Datenübertragung, Online-Computing, Hochfrequenzhandel und anderen Anwendungsszenarien gestellt werden, erfüllt.

Inspur hat viel Zeit investiert, um die Gesamtleistung des Systems durch die Verbesserung von Details zu optimieren. Wir haben gründlich überlegt, wie die Kühlluft in das System gelangt, der Weg der gekühlten Luft optimiert werden kann und mit einem intelligenteren und präziseren Algorithmus der Lüftersteuerung sichergestellt, dass jedes Watt, der für die Kühlung verwendeten Leistung, optimal genutzt wird. Die Ergebnisse sind beachtlich: Inspur stellt 20 Rekorde bei der Bewertung der Standard Performance Evaluation Corporation (SPEC) auf.  Die standardisierten Benchmarks umfassen SPECjbb2015, SPECpower2008, SPECcpu2017, etc.

Inspur hat mehrere Designdetails wie Strukturen, Wärmeableitung und Komponenten verbessert. Die M6-Server optimieren die Raumnutzung, erhöhen die Rechendichte, die Speicherdichte und die E/A-Erweiterungsfähigkeit. Sie setzen außerdem eine sehr strenge DFS-Anforderung (Design for Service) durch, wonach alle Serviceteile innerhalb von 3 Minuten ausgetauscht werden können. So stellen wir sicher, dass unsere Kunden in der Lage sind, jede Fehlersituation schnell zu beheben und ihr Service-SLA einzuhalten.

Hier ein paar Beispiele. Eine der besten »precision engineering« -Praktiken ist die Funktion der Umgebungserfassung und Luftdrucküberwachung. Unsere Kunden können den Betriebsstatus des Servers an unterschiedliche Umstände anpassen und somit die Umweltauswirkungen auf die Festplatten minimieren und die allgemeine Ausfallsicherheit des Systems erhöhen.

Mit dem Wachstum des Edge Computing und der 5G-Bereitstellung werden immer mehr Server an abgelegenen Orten mit erschwerten Bedingungen eingesetzt. In unserer neuen M6-Produktfamilie haben wir die Dual-Chip-Lösung für BIOS bzw. BMC implementiert, um Dual Flash Dual U-Boot zu unterstützen. Im Falle eines Ausfalls des Haupt-BIOS oder BMC aufgrund eines Remote-Upgrades oder anderer Probleme, schaltet sich das Standby-BIOS oder BMC ein und bringt das System sofort wieder online.

Das letzte Beispiel ist der »Honeycomb«-Wellenleiter, unser neuer Standard für die Wärmeableitung. Er schafft ein optimales Gleichgewicht zwischen Wärmeableitung und Vibration auf Systemebene und ermöglicht den höchsten Prozessor-Bin in einem 1U-Formfaktor und eine über 10 Prozent höhere Festplattenleistung bei einer Energieeinsparung bei der Kühlung von 8 Prozent.

 

Wie sieht es mit der Datensicherheit aus? Wie gut sind die Server gegen Angriffe abgesichert?

Da Cloud- und 5G-Anwendungen boomen, ist die Bedeutung der Datensicherheit auf ein neues Level gestiegen. Wir verstärken unsere M6-Server in drei Hauptaspekten: Hardware-Ebene, Firmware-Ebene und Design auf Systemebene.

Vorhin haben wir über das BIOS/BMC-Dual-Chip-Design gesprochen, das für den anspruchsvollen 5G-Einsatz gut geeignet ist. Das gleiche Design haben wir auch in den Prozess eingebaut – so stellen wir sicher, dass ein Golden Image auch als Backup aufbewahrt wird, damit wir im Falle eines bösartigen Firmware-Angriffs auch das Golden Image zurücksetzen können. Dadurch wird eine weitere Gefährdung der Datenintegrität verhindert.

Auf Systemebene haben wir das Smart PPR-Design in Servern hinzugefügt. Statistiken zeigen, dass Speicherausfälle 3 Prozent der gesamten Serverausfälle ausmachen, aber jeder einzelne Speicherausfall kann zu einem Systemabsturz führen. Daher ist für die Sicherheit auf Systemebene entscheidend, Speicherausfälle bestmöglich zu vermeiden. Die Smart PPR-Technologie ist ein Programm zum Scannen von Speicherausfallmustern im BIOS, mit dem das System den Zustand des Speichers vor dem Laden des Betriebssystems überprüfen kann. Es ersetzt dann fehlerhafte Speicherzellen aus versteckten Sektoren, um sicherzustellen, dass der Speicher vor dem Laden des Betriebssystems zu 100 Prozent funktionsfähig ist. Als Ergebnis wird die Speicherausfallrate um 60 Prozent reduziert und die Systemstabilität um das Doppelte erhöht.

Was die Hardware-Ebene betrifft, so haben unsere Systeme die Intel PFR (Platform Firmware Resilience) übernommen. Die Technologie schützt einen Server vor Firmware-Angriffen, fungiert als Bestätigung der Firmware-Sicherheit und ermöglicht sogar die automatische Wiederherstellung einer beschädigten Firmware.

 

Wie groß ist die Speicherkapazität?

Es gibt zwei Hauptkategorien im Storage-Bereich: High-Performance Storage Server und General-Purpose Storage Server, die für unterschiedliche Anwendungsszenarien vorgesehen sind:

Hochleistungsspeicherserver wie der NF5180M6 bieten 32 E1.S-Speicher in 1U, die die Speicherdichte um das Dreifache und die IOPS um das 3,2-fache erhöhen und damit sowohl eine hohe Speicherdichte als auch eine Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung ermöglichen. Mit 8TB pro Ruler SSD ermöglichen 32 Ruler 256TB Hochgeschwindigkeitsspeicher.

Unsere Universal-Speicherserver, z. B. der NF5266M6 mit 24 3,5-Zoll-HDDs und 8 NVMe-SSDs auf 2 HE, eignen sich gut für Big-Data-Anwendungsszenarien. Und seine Speicherdichte hat sich im Vergleich zu den traditionellen Big-Data-Servern verdoppelt. Unser 4-HE-Design NF5466M6 unterstützt bis zu 46 3,5-Zoll-HDDs und bietet CDN-Kunden und IPFS-Playern eine zusätzliche Auswahl.

 

Was bieten die M6-Server in puncto Energieeffizienz und Stromverbrauch?

SPECpower ist der beste Beweis dafür, wie viel Detailarbeit Inspur in das Gesamtdesign gesteckt hat. Wir alle sind uns darüber im Klaren, dass eine höhere Leistung manchmal bedeutet, mehr Leistung in das Gesamtsystem zu stecken und gleichzeitig mehr Kühlung aufzubringen. Um die beste Balance des Designs zu erreichen, müssen wir jedes kleinste Detail berücksichtigen und diese kleinen Anteile addieren, um einen Unterschied im SPECpower-Ergebnis zu schaffen. Im Grunde genommen müssen wir also die Gesamtleistung des Systems erhöhen, gleichzeitig aber auch die Gesamtleistung des Systems begrenzen – es wirkt sehr widersprüchlich, wenn man darüber nachdenkt. Aber genau hier passiert die Magie: Wir »verschwenden« keine Leistung und stellen sicher, dass jede Wattzahl, die das System aufnimmt, in eine direkte Leistungssteigerung umgesetzt wird! Ohne zu viel über das Betriebsgeheimnis im Design zu sagen, möchte ich hier ein paar gute Beispiele nennen:

Was die Hardware-Ebene betrifft, so haben wir in unsere Systeme die Intel PFR (Platform Firmware Resilience) eingebaut. Die Technologie schützt den Server vor Firmware-Angriffen, fungiert als Bestätigung der Firmware-Sicherheit und ermöglicht sogar die automatische Wiederherstellung einer beschädigten Firmware.

Im SPECpower_ssj 2008, einem von SPEC definierten Leistungs-Benchmark, stellte der M6 drei Rekorde auf und erzielte mit 11.344 Punkten die beste Wertung, 1,7 Prozent mehr als der Zweitplatzierte.

Mit unserer »Honeycomb«-Wellenleiter-Implementierung können die neuen M6-Server in einer Umgebung mit zwei Grad Celsius höherer Umgebungstemperatur laufen, was einem Rechenzentrum helfen kann, 8 Prozent mehr an Energiekosten für die Luftkühlung zu sparen. Das »Honeycomb«-Design gibt unseren Systemen außerdem die Möglichkeit, die Rotationsgeschwindigkeit der Lüfter zu verlangsamen, was die Rotationsvibrationen um ca. 10 Prozent reduziert und damit den Kunden ein noch zuverlässigeres System garantiert.

 

Welche Branchen und Anwendungsbereiche adressiert Inspur mit den neuen Servern?

Die M6-Server-Familie bietet 6 Serien und 16 Produkte, die für nahezu alle Anwendungen, wie künstliche Intelligenz, Big Data, Cloud Computing und andere intelligente Computing-Szenarien, konzipiert sind.

Unsere rechenintensiven Server sind in der Lage, die Anforderungen fast aller Szenarien zu erfüllen, einschließlich Cloud Computing, Virtualisierung, Datenbank- und Datenanalyse, Büroanwendungen usw.

Mission Critical Server werden in Transaktionsdatenbanken, Speicherdatenbanken, ERP-, Unternehmenszuverlässigkeits- und Lastausgleichsanwendungen usw. eingesetzt.

Speicherserver dienen der Warm-/ Kaltdatenspeicherung, der Videoüberwachungsspeicherung, Big-Data-Speicheranwendungen und IPFS-Systemen usw.

Die High-Density-Server sind für Public Cloud, Private Cloud und Big-Data-Szenarien konzipiert.

KI-Server finden breite Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen Bild und Video, natürliche Sprachverarbeitung, Smart Cities, 5G-Kommunikation, Finanzanalyse usw.

Rack-Scale-Server sind gut für den Einsatz in großen Rechenzentren geeignet.

 

Entsprechen die M6-Server den Open-Compute-Standards?

Wir bei Inspur sind der festen Überzeugung, dass es einer Person oder einem Unternehmen allein nicht möglich ist, alle technischen Herausforderungen dieser Branche zu lösen. Stattdessen brauchen wir ein offenes Ökosystem mit enger Zusammenarbeit, um unsere technischen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen

Inspur hat sich der Entwicklung eines offenen Compute-Ökosystems verschrieben und dessen Effektivität durch das Einbringen von Produkten, die Teilnahme an Standardspezifikationen und die Leitung von Open-Compute-Projekten erhöht. Bislang haben wir ein Open-Compute-Produktportfolio aufgebaut, das aus Rack-Servern, KI-Servern und Allzweckprodukten besteht. Alle M6-Produkte umfassen offene Softwareprotokolle, wie z. B. das Angebot von OpenBMC und Redfish, sowie eine Vielzahl von offenen Standardkomponenten wie OCP3.0-Netzwerke.

Alle M6-Produkte umfassen offene Softwareprotokolle, wie z. B. das Angebot von OpenBMC und Redfish, sowie eine Vielzahl von offenen Standardkomponenten wie OCP3.0-Netzwerke. Außerdem haben wir an mehreren Open-Computing-Projekten teilgenommen, darunter OAI, SR Rack Scale Server, Flüssigkeitskühlung und OpenRMC. Unter diesen Projekten hat das von Inspur geleitete OpenRMC-Projekt Anfang 2021 die Version 1.0 der Open Rack Design and Management Regulation veröffentlicht.

Die neue M6-Server-Familie umfasst Key-Produkte, die im Einklang mit Open-Computing-Standards entwickelt wurden, wie z. B. das Rack ORS6000S, NF5180M6 und NF5280M6. Dies sind die Designs, die zu OCP beitragen werden. Möglicherweise ist es von Interesse, warum ein Standard-Server wie der 5180M6/5280M6 als OCP-Design betrachtet wird. Inspur ist der Meinung, dass das Open-Compute-Konzept nicht auf einen bestimmten Formfaktor beschränkt ist. Solange man innovativ ist und einige der bewährten Design-Praktiken innerhalb der OCP-Gruppe einbezieht, kann sogar ein 19«-Produkt der Rechenzentrums-Community von Vorteil sein. Das ist auch der Grund, warum wir die Innovation im 19«-Bereich weiter vorantreiben und mehr dazu beitragen werden, sobald es so weit ist.

 

Wie unterstützen die M6-Server AI-Anwendungen?

KI ist überall. Die M6-Server von Inspur unterstützen alle KI-Anwendungen. Wir haben zwei Hauptkategorien, darunter dedizierte KI-Server und Server mit Beschleunigern.

Dedizierte KI-Server sind für KI-Anwendungen mit hoher Leistung spezialisiert. So unterstützt der NF5468M6 beispielsweise 8 Trainings- oder 20 Inferenzkarten für alle Arten von KI-Szenarien und bietet einen Softkey-Wechsel zwischen drei Topologien für das Training – Balance, Common und Kaskade – ohne das Gehäuse zu öffnen. Mit einer Leistung von bis zu 5 PFLOPS für das Training und 10 POPS für die Inferenz bietet er eine überragende KI-Leistung. Als Ergebnis kann er 14.500+ Bilder/Sek. im Training verarbeiten, 760 Kanäle der hochauflösenden Videoverarbeitung.

Die andere Kategorie sind Server mit Beschleunigern. Diese Server bieten die Möglichkeit, leistungsstarke Trainings- oder Inferenzkarten mit integrierten Beschleunigern für Edge-Computing-Szenarien einzusetzen. Dies bietet die grundlegende Rechenleistung für alle Arten von KI-Anwendungen, wie natürliche Sprachinteraktion, Videoverarbeitung bis hin zu Cloud-basiertem KI-Training und Inferenz.

Neben der deutlichen CPU-Verbesserung haben wir auch unser Systemdesign weiterentwickelt. Die M6-CPU-GPU-Kommunikationsbandbreite ist optimiert und die Latenz hat sich deutlich verringert.

 

Was bedeutet es für Inspur, dass die M6-Server für SAP/HANA zertifiziert sind?

Unternehmenskunden sind auch für Inspur Top-Kunden. In der heutigen Zeit müssen die Unternehmen die kritische Kapazität der massiven Datenverarbeitung ausbauen. Es ist erwiesen, dass SAP HANA ein herausragendes Produkt auf dem Markt für Unternehmensdatenbanken ist und Unternehmen können es gut nutzen. Die rechtzeitige Zertifizierung unserer neuen Produktfamilie mit HANA kann unseren Unternehmenskunden helfen, von der großen Leistungssteigerung der neuen Serverplattform zu profitieren.

Inspur arbeitet gemeinsam mit SAP an der kontinuierlichen Innovation der HANA-Lösung. Die Inspur SAP HANA AIO-Familie (bestehend aus zehn Produkten) kann in verschiedenen Szenarien eingesetzt werden, wie z. B. General-Purpose-Computing, kritische Geschäftsprozesse, KI usw., und wurde bereits erfolgreich in der Fertigungs-, Finanz-, Transport- und Bildungsbranche eingesetzt.

Solange es unsere Kunden fordern, werden wir die entsprechende intelligente Lösung anbieten. Die Zusammenarbeit mit SAP gibt uns die Möglichkeit, unser Ökosystem zu optimieren: So können wir unser gemeinsames Ziel, die Kunden zufriedenzustellen, besser erreichen.

 

 

 

Zwei Fragen an Anurag Handa, VP in der Cloud and Enterprise Solutions Group, Intels Data Platforms Group

Warum hat Inspur sich für den Intel-Chip entschieden? Was ist neu auf der Ice Lake-Plattform und was ist der Mehrwert für den Kunden?

Icelake ist unser Intel® Xeon® Scalable-Prozessor der 3. Generation, der leistungsstärkste und sicherste Prozessor für Rechenzentren, den wir je auf den Markt gebracht haben. Er wurde so konzipiert, dass er eine breite Palette von Kundenanforderungen von Edge bis zur Cloud erfüllt. Die vier Fähigkeiten, die ich hervorheben möchte, sind folgende:

Erstens hat er im Durchschnitt 46 Prozent mehr Rechenleistung als unsere Prozessoren der vorherigen Generation, was durch eine höhere Kernanzahl, verbesserte IPC und integrierte Beschleunigungsfunktionen erreicht wird.

Zweitens machen wir die Ice Lake Prozessoren durch Hardware- und Software-Innovationen noch leistungsfähiger für KI. Xeon-skalierbare Prozessoren bleiben die einzigen Rechenzentrumsprozessoren mit integrierten KI-Beschleunigern durch die Intel DL Boost Technologie. Ice Lake liefert eine Verbesserung der KI-Inferenzleistung von über 74 Prozent im Vergleich zum Vorgänger. Darüber hinaus ermöglicht es Ice Lake den Kunden, KI in verschiedenen Anwendungsszenarien von Edge bis zur Cloud zu nutzen und wird so zu einem Schlüsselelement für die Problemlösung bei Kunden. Intel® Xeon® Scalable Prozessoren der 3. Generation übertreffen andere x86- und GPUs bei einer Vielzahl von beliebten KI- und ML-Workloads.

Drittens ist mit dem sich weiter beschleunigenden Digitalisierungstrend und der weltweiten Umstellung auf ein Arbeiten und Lernen von zu Hause aus der Schutz und die Sicherung von Kundendaten von größter Bedeutung. Deshalb bringen wir zwei Sicherheitsinnovationen zu Ice Lake: die Total-Memory-Verschlüsselungstechnologie und SGX, um die Sicherheit von sensiblen Daten in Cloud-basierten Computing-Umgebungen zu erhöhen.

Viertens: Ice Lake und die neue Plattform sorgen für Flexibilität und die Fähigkeit, mehrere Anwendungsszenarien zu unterstützen. Sie bietet spezielle Optimierungen für 5G, Public und Private Cloud, KI, Sicherheit, HPC und mehr. Daher schafft Ice Lake einen unglaublichen Mehrwert für eine Vielzahl von Kunden.

Zusammengefasst wurde Ice Lake für die heutigen Kundenbedürfnisse gebaut. Mehrere eingebaute Beschleuniger und Optimierungen machen es zu unserem umfassendsten Plattformangebot, das das breiteste Spektrum von Kundenanforderungen unterstützt.

 

Inspur arbeitet in verschiedenen Initiativen mit Intel zusammen. Können Sie hier einen Überblick geben?

Intel und Inspur arbeiten seit über 20 Jahren zusammen und konzentrieren sich hauptsächlich auf Rechenzentrumsprodukte (Server, Speicher, KI) und Lösungen, einschließlich technologischer Innovation, Produkt-F&E, Lösungsentwicklung und Marktförderung.

Seit Jahren besteht zwischen beiden eine umfassende und tiefgreifende Zusammenarbeit. Inspur ist der F&E- und Design-Partner der Intel Ice Lake-Plattform und hat gemeinsam mehrere Projekte durchgeführt, die viele unserer Top-Kunden bedienen.

Im Jahr 2006 unterzeichneten Inspur und Intel das Memorandum of Understanding über eine tiefgreifende und langfristige Zusammenarbeit im Bereich der Servertechnologien, wodurch Inspur als erste chinesische Servermarke in die Intel PSR (Platform Strategic Review) aufgenommen wurde. Basierend auf der Absichtserklärung hat Inspur aktiv an der Entwicklung der Serverarchitektur und des Technologiestandards von Intel mitgewirkt.

Inspur und Intel haben gemeinsam das erste Vier-Sockel-Server-Referenzdesign (Codename Crane Mountain) vorgestellt, das für Cloud Computing optimiert ist und Open Computing in der Branche fördern soll.

Inspur-Server unterstützen vollständig den dauerhaften Intel Optane-Speicher, der im Vergleich zu herkömmlichen Speicherarchitekturen Beständigkeit, höhere Zuverlässigkeit, größere Speicherpools, schnelles Caching und Speicherung bietet.

 

 

Frage an Imran Khan, Global Vice-President, SAP

Wie hat sich die Kooperation mit SAP entwickelt und welche Pläne gibt es für die Zukunft?

2016 unterzeichneten Inspur und SAP das MoU zur globalen strategischen Zusammenarbeit. Die beiden Unternehmen arbeiten in den Bereichen Produkt, Technologie und Marketing zusammen, mit dem Ziel, großen und mittelständischen Unternehmen komplette intelligente Fertigungslösungen anzubieten.

Inspur arbeitet gemeinsam mit SAP an der kontinuierlichen Innovation der HANA-Lösung. Die Inspur SAP HANA AIO-Familie (bestehend aus 10 Produkten) kann in verschiedenen Szenarien eingesetzt werden, wie z. B. General-Purpose-Computing, kritische Geschäftsprozesse, KI usw., und wurde bereits erfolgreich in der Fertigungs-, Finanz-, Transport- und Bildungsbranche eingesetzt. Viele Server- und Speicherprodukte von Inspur wurden von SAP HANA zertifiziert.

 

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Der virtuelle Server – auch als virtuelle Maschine, Virtual Private Server (VPS) oder vServer bekannt – gehört zu den am häufigsten genutzten Cloud-Produkten. Beliebt ist er vor allem wegen seiner Skalierbarkeit, seiner Effizienz und seinen vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten. Was aber verbirgt sich eigentlich genau hinter dem Angebot »Virtueller Server« von Windcloud?     Was ist ein…

Backup, Archiv und DevOps: Durch die Cloud Herausforderungen im Rechenzentrum reduzieren

Die Einbindung der öffentlichen Cloud in die IT-Umgebung ist häufig sinnvoll, wobei verschiedene Aspekte zu beachten sind. Eine oft sehr schwierige Aufgabe in Rechenzentren ist die Integration neuer Technologien in altgediente Systeme. Früher oder später sind alle noch so bewährten Techniken überholt oder werden redundant. Sie stehen dann nicht mehr als überschaubare »Box« oder als…

Nachhaltige Datenspeicherung made in Nordfriesland: Ein Rechenzentrum setzt auf Windenergie

Wind gibt es in Nordfriesland reichlich – und so stellten sich Karl Rabe, Theodor Steensen und Jan-Martin Hansen Anfang 2015 aus Nordfriesland die alles entscheidende Frage: »Wenn Rechenzentren so viel Energie verbrauchen – immerhin drei Prozent des globalen Stromverbrauchs – und das mit so hohem CO2-Ausstoß verbunden ist, wieso gibt es in Nordfriesland kein Rechenzentrum,…

Dresdner Start-up übernimmt ehemaliges Rechenzentrum der EZB in Frankfurt, um energieeffizientes Abwärmekonzept umzusetzen

Immer mehr Unternehmen verlagern ihre Daten in die Cloud. Laut einer Studie der Bitkom setzten in 2016 bereits zwei von drei deutschen Firmen ab 20 Mitarbeitern auf Cloud Computing. In der Finanzmetropole Frankfurt wird besonders viel Rechenkapazität benötigt, entsprechend gilt die Mainmetropole mit mehreren Dutzend Rechenzentren als die Datacenter-Hauptstadt Deutschlands. Jedes von ihnen verbraucht nach…

Open Compute Projekt – Mehr Gleichstrom und offene Standards im Rechenzentrum

Die laufenden Betriebskosten im Rechenzentrum zu senken, ist für jeden CIO eine Daueraufgabe. Die Initiative »Open Compute Project« (OCP) setzt hierzu auf homogene Rechenzentren und eine zentrale Gleichstromversorgung im Rack. Neue OCP-Produkte und aktualisierte Spezifikationen zeigen, wie attraktiv das Konzept ist.

Feuer im Rechenzentrum vermeiden ist besser als bekämpfen

In den IT-Rechenzentren herrscht ein besonders hohes Brandrisiko durch die hohe Energiedichte der installierten elektrischen Anlagen wie Server, Storages, Netzwerkkomponenten usw. sowie die damit verbundene große Abwärmemenge. Die typische Brandgefahr liegt in den Schwelbränden durch Kurzschlüsse oder technische Defekte, die oft erst entdeckt werden, wenn ein Brandschaden bereits entstanden ist. In vielen Datacentern sind unzureichende…