Open-RAN-Lösungen: Offenheit und Vielfalt im Antennen-Zugangsnetz

 

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Die Deutsche Telekom AG, Orange S.A., Telefónica S.A. und Vodafone Group Plc fördern gemeinsam die Einführung des Open Radio Access Network (Open RAN). Open RAN gilt als Technologie der Wahl für zukünftige Mobilfunknetze. Sie soll für Privat- und Unternehmenskunden in ganz Europa mit erheblichen Vorteilen verbunden sein.

 

In einer gemeinsamen Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) bekundeten die vier Betreiber jeweils ihr individuelles Engagement zur Einführung und zum Einsatz von Open-RAN-Lösungen, die die Vorteile neuer offener virtualisierter Architekturen, Software und Hardware nutzen, um agilere und flexiblere Mobilfunknetze im 5G-Zeitalter aufzubauen.

 

Die vier Betreiber werden mit bestehenden und neuen Partnern aus dem Ökosystem, Branchenverbänden wie der O-RAN ALLIANCE und dem Telecom Infra Project (TIP) sowie europäischen politischen Entscheidungsträgern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Open RAN schnell Wettbewerbsgleichheit mit traditionellen RAN-Lösungen erreicht. Diese Initiative ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem diversifizierten, stärkeren Lieferanten-Ökosystem und der Verfügbarkeit von Open RAN-Technologie in Carrier-Qualität für einen zeitnahen kommerziellen Einsatz in Europa.

 

Enrique Blanco, Chief Technology & Information Officer (CTIO) bei Telefónica, sagte: „Open RAN ist die natürliche Evolution der Funkzugangstechnologien und wird für 5G-Netze entscheidend sein. Telefónica ist der Meinung, dass die gesamte Branche zusammenarbeiten muss, um dies zu verwirklichen. Ich freue mich, mit großen europäischen Betreibern zusammenzuarbeiten, um die Entwicklung einer offenen Technologie voranzutreiben, die dazu beitragen wird, die Flexibilität, Effizienz und Sicherheit unserer Netzwerke zu verbessern. Dies ist eine außergewöhnliche Gelegenheit für die europäische Industrie, nicht nur die Entwicklung von 5G voranzutreiben, sondern auch an ihrer nachhaltigen technologischen Entwicklung teilzuhaben.”

 

Michaël Trabbia, Chief Technology & Information Officer (CTIO) von Orange, sagte dazu: „Open RAN stellt die nächste zentrale Weiterentwicklung des 5G RAN dar. Orange sieht darin eine große Chance für bestehende und aufstrebende europäische Akteure, O-RAN-basierte Produkte und Services zu entwickeln – zunächst für Innenräume und ländliche Gebiete. Diese Entwicklung sollte von einem großen europäischen Netzwerk (Wissenschaft und Forschung, Software- und Hardware-Entwickler, Integratoren, öffentliche Förderer von Forschung und Entwicklung) unterstützt werden, da sie eine einzigartige Gelegenheit bietet, die europäische Wettbewerbsfähigkeit und Führungsposition auf dem Weltmarkt zu stärken.”

 

„Bei Open RAN geht es um Netzinnovation, Flexibilität und einen schnelleren Ausbau. Die Deutsche Telekom setzt sich für die Förderung, Entwicklung und den Einsatz von Open RAN ein, um ihren Kunden ein erstklassiges Netzerlebnis zu bieten. Um diese Chance zu nutzen, ist es entscheidend, dass wir mit unseren führenden europäischen Partnern zusammenzuarbeiten, um ein vielfältiges, wettbewerbsfähiges und sicheres 4G/5G-Ökosystem zu fördern, das auf offenen RAN-Lösungen basiert”, sagte Claudia Nemat, Chief Technology Officer der Deutschen Telekom. „Durch unsere Open Labs und Community-Aktivitäten machen wir es für kleinere Akteure leichter, mit ihren Lösungen an den Markt zu gehen. Wir appellieren an die Regierung, Unterstützung und Fördermittel für Community-Aktivitäten bereitzustellen, damit wir diese Grundlagenarbeit weiterentwickeln und das europäische Ökosystem und unsere Vorreiterrolle bei 5G stärken können.”

 

Johan Wibergh, Chief Technology Officer der Vodafone Group, erklärte: „Open RAN hat die Kraft, europäische Tech-Innovationen zu stimulieren, indem es die Expertise der Unternehmen, die es entwickeln, und der Regierungen, die es unterstützen, nutzt. Die Öffnung des Marktes für neue Anbieter, gepaart mit unserem Ehrgeiz und der Unterstützung der Regierungen wird eine schnellere 5G-Einführung, kostensparende Netzwerkeffizienzen und Weltklasse-Dienste bedeuten. Wir sind weiterhin entschlossen, unser Open-RAN-Programm in ganz Europa einzuführen, und wir gehen sogar noch weiter. Unser Ziel ist es, F&E-Labore für neue, kleinere Anbieter zu öffnen, damit diese ihre Produkte entwickeln können. Aber dafür brauchen wir ein unterstützendes Investitionsumfeld und politische Rückendeckung, und so fordern wir die europäischen Regierungen auf, sich uns beim Aufbau des Open RAN-Ökosystems anzuschließen.”

 

Nach allgemeiner Einschätzung wird die Entwicklung und Implementierung von Open RAN einen positiven Effekt auf den europäischen Telekommunikationsmarkt haben. In einem traditionellen RAN bilden Basisstationen geschlossene Systeme. Das heißt, derzeit basieren solche Mobilfunkzugangsnetze meist auf herstellerspezifischen Hardware- und Software-Lösungen eines bestimmten Anbieters, die nur untereinander kompatibel sind. Mobilfunkbetreiber sehen diese traditionellen Netzwerkbereitstellungsmodelle zunehmend kritisch.

 

Ziel von Open RAN ist es, Komponenten und Software verschiedener Anbieter auf Basis gemeinsamer Standards und technischer Spezifikationen in ein Funkzugangsnetz zu integrieren. Damit soll die Entwicklung eines herstellerneutralen Netzes auf der Grundlage offener Schnittstellen realisiert werden. Netzbetreiber erhalten dadurch mehr Flexibilität beim Aufbau und im Betrieb ihrer Netze. Die Betreiber können durch die daraus resultierenden Anbieterinnovationen Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen realisieren und flexibler als bisher individuelle Services für die sich verändernden Kundenanforderungen bereitstellen.

 

Die Einführung von Open RAN, Virtualisierung und Automatisierung werden einen grundlegenden Wandel der Art und Weise mit sich bringen, auf die Mobilfunkbetreiber ihre Netze verwalten und ihre Services bereitstellen. Es wird seitens der Betreiber möglich sein, schneller Kapazitäten für Endanwender zu ergänzen oder zu verlagern, Netzwerkstörungen automatisch zu beheben und auf Unternehmensebene On-Demand-Dienste für Industrie-4.0-Anwendungen bereitzustellen.

 

Die vier Betreiber sind der Ansicht, dass der Europäischen Kommission und den nationalen Regierungen eine wichtige Rolle bei der Förderung und Entwicklung des Open-RAN-Ökosystems zukommt. Diese könnten die Finanzierung für frühzeitige Implementierungen, Forschung und Entwicklung sowie für offene Testlabore bereitstellen und Anreize für eine diversifizierte Lieferkette schaffen, indem sie die Eintrittsbarrieren für kleine Anbieter und Startups senken, damit diese die Labore zur Validierung offener und interoperabler Lösungen nutzen können.

 

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