Tipps für Supply-Chain-Planer: Wie plant man das Unvorhersehbare?

2020 erwies sich als ein Jahr, für das niemand hätte vorausplanen können. Mitten in der Ungewissheit ist eines sicher – die Pandemie hat fast jede Lieferkette in Mitleidenschaft gezogen. Doch so unterschiedlich die Auswirkungen in den verschiedenen Branchen auch waren, gibt es doch einige generelle Empfehlungen, die allen dienen und helfen, für das Unvorhersehbare zu planen.

 

Während der Pandemie ist die Nachfrage für einige Unternehmen sprunghaft angestiegen. Für andere ist die Nachfrage fast vollständig zurückgegangen. Wir haben einige Kunden, die beides in verschiedenen Bereichen ihres Unternehmens erleben. All diese Szenarien führen natürlich zu enormen Nachfrageschwankungen, mit denen die Unternehmen umgehen müssen und die völlig von ihren historischen Nachfrageprognosen abweichen.

Bei all diesen Szenarien sehen sich die Unternehmen mit einer sich verändernden Nachfrage und einer Neubewertung der Servicegrade oder des Serviceniveaus und Lagerhaltungsentscheidungen konfrontiert. Natürlich sind die Nachfrageprognosen die größte Sorge der Planer. Sie müssen Korrekturmaßnahmen für die Prognose für das nächste Jahr anwenden. Wir haben hier Neuland betreten – es gibt keine korrelierenden Daten – also müssen Sie sich genau ansehen, was Woche für Woche im Verkauf passiert, und schnell reagieren, um Korrekturmaßnahmen zu ergreifen.

Der weitere Lagerbestand (und damit die Erreichung des Kundenserviceniveaus) stand in diesem Jahr unter beispiellosem Stress. Dies erfordert von den Unternehmen schnellere proaktive Entscheidungen für alle ihre SKUs und Standorte, um den verfügbaren Bestand angesichts der neuen Zwänge in Bezug auf Lieferantenleistung und Nachfrageschwankungen optimal zu nutzen. Diese Service-Entscheidungen werden auch von der Konkurrenz beeinflusst, sodass auch diese bewertet werden müssen.

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Viele Unternehmen haben in diesem Jahr erkannt, wie kritisch es ist, Planungsentscheidungen zu digitalisieren, und die Planungsprozesse in Form zu bringen, um schneller auf die nächste größere Störung reagieren zu können.

 

Unterschiedliche Reaktionen auf die Krise

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Die Reaktion auf die Krise fällt je nachdem, mit welchen Herausforderungen die Branchen konfrontiert sind, unterschiedlich aus. Der Küchengerätehersteller Franke hat zum Beispiel Planungssoftware eingesetzt, um die Unterbrechung in seiner Lieferkette zu minimieren. Funktionen wie kommerzielle Überschreibungen, Filterung außergewöhnlicher Nachfrage, das Hinzufügen von Dummy-Nachfrage und die Berücksichtigung der teilweisen Schließung von Verkaufskalendern haben Franke in die Lage versetzt, bei extremen Nachfrageänderungen eine genauere Prognose zu erstellen.

McDonald’s Mesoamérica hatte durch die unterschiedlichen Lockdown-Maßnahmen in den verschiedenen Ländern in denen das Unternehmen agiert, einen Rückgang des Absatzes und eine erhöhte Prognoseunsicherheit festgestellt. Die Möglichkeit, den gesamten Bestand nach Lager, Standort und Artikel nahezu in Echtzeit abzubilden, hat ihnen geholfen, diese Unsicherheit souverän zu meistern. Dafür setzt das Unternehmen auch auf kurzfristige Prognosen. Anstatt sich für die Nachfragevorhersage auf Informationen aus vier Jahren zu verlassen, werden die Daten der letzten zwei Tage analysiert, sodass es möglich ist, schnell auf rasche Nachfrageänderungen reagieren zu können.

Ein Unternehmen, das weltweit führend in der Wasser-, Hygiene- und Energietechnologie ist, setzt auf tägliche Berichterstattung über Bedarfsschwankungen, um die täglichen Unter- und Überverkäufe von Produkten aufgrund von Covid zu verstehen. Dazu setzt es maschinelles Lernen (Machine Learning) ein, um Lieferkettenunterbrechungen in mehreren Ländern vorherzusagen.

 

Was bringt die Zukunft?

So schwierig die Zeiten auch sind, sollten sich Unternehmen bewusst sein, dass es jetzt durchaus ein guter Zeitpunkt ist, das Geschäft anzukurbeln, während andere stillstehen. Hier einige Empfehlungen dazu, wie Supply-Chain-Planer das Unvorhersehbare in den Griff bekommen können:

 

  • Auf schnelle Erfolge setzen und Verschwendung reduzieren: Durch die Verbesserung der Planungseffizienz und Reduzierung von Lagerbeständen für jene Bereiche, in denen Verschwendung auf der Tagesordnung steht, kann Betriebskapital freigesetzt werden, dass für Investitionen in die Mitarbeiter und das Geschäft genutzt werden kann.
  • Offene Kommunikation mit allen Interessengruppen: Alle Interessengruppen sollten in die Planung mit einbezogen werden, sodass eine möglichst genaue Prognose getroffen werden kann. Neue Lockdowns oder schrittweise Lockerungen machen es notwendig, die Prognosen auch weiterhin in kurzen Zeitintervallen, in denen neue Nachfragedaten gesammelt werden, zu überarbeiten.
  • Effiziente Demand-Collaboration ist das A und O: In Krisenzeiten müssen oft automatisierte Systeme und Prozesse außer Kraft gesetzt werden. Hier gilt es die Zusammenarbeit am Planungsprozess effizient auszuführen, damit die Vorteile einer auf maschinellem Lernen basierter Planung nicht verloren gehen.
  • Den Austausch suchen: Die Krise trifft alle Unternehmen. Da kann es helfen sich mit Technologieanbietern, Partnern oder anderen Unternehmen in der Branche auszutauschen, um zu verstehen, was bei anderen funktioniert.
  • Was-wäre-wenn: Was-wäre-wenn Szenarien sollten auch weiterhin genutzt werden, um die Auswirkungen von Versorgungsänderungen zu bewerten.
  • Auf Kreativität setzen: Für viele Unternehmen ist dies eine Zeit, in der sie Änderungen und Anpassungen ihrer Geschäfts- und Lieferkettenmodelle beschleunigen müssen, um sicherzustellen, dass sie den sich ändernden Nachfrageanforderungen gerecht werden. Ein bisschen Kreativität kann da nicht schaden.

 

Trotz aller Herausforderungen ist dieses Jahr eine gute Gelegenheit für Supply-Chain-Planer zu zeigen, wie viel sie mithilfe von digitalen Technologien erreichen können. Denn eins ist sicher, die Supply-Chain-Planung wird einen wichtigen Anteil daran haben, ob Unternehmen im kommenden Jahr florieren oder scheitern werden.

Mounira Nouasria, Head of Sales für Zentraleuropa bei ToolsGroup

 

 

 

 

 

 

 

 

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