Mehr Sicherheit im Finanzsektor – Jetzt und zukünftig

Illustration: Absmeier Geralt

 

Die Branche der Banken und Finanzdienstleister steht unter Dauerbeschuss. Sei es durch gezielte Cyberangriffe, nationalstaatlich gesponsert, durch Gruppen von ambitionierten Angreifern oder einzelne Kriminelle. Das verwundert nicht, haben doch diese Ziele in punkto Risiken, Reputation und Wert am meisten zu bieten. Allerdings gehören sie auch zu der Art von Zielen, die gemeinhin am besten geschützt sind. Wer es als Hacker mit einem Finanzdienstleister aufnimmt, der steht nicht selten vor einer langwierigen und nicht ganz einfachen Aufgabe. Der Finanzsektor als Ganzes hat erheblich in Cybersicherheit investiert. Die Branche gehört nicht umsonst zu den Vorreitern, wenn es um den Einsatz möglichst effektiver Technologien geht. Aus diesem Grund gibt es hier vergleichsweise wenige Meldungen über massive Hacks, und offensichtlich können wir von der Branche einiges lernen. Sie gehörte beispielsweise zu den Ersten, die Endpoint-Detection-Response-Lösungen (EDR) eingeführt haben, um möglichst umfassend Transparenz zu schaffen und schnelle Reaktionen zu gewährleisten. Jetzt führt sie Branchen Extended Detection and Response (XDR) zügig als den Goldstandard für Cybersicherheit ein.

Aus diesem Grund sind die jüngsten Entwicklungen im Bereich XDR für Unternehmen aus der Finanzbranche so spannend. Denn diese Firmen stehen unter einem enormem Druck, nicht nur kritische Kundendaten, sondern auch die eigenen Mitarbeiter und nicht zuletzt den unternehmerischen Ruf zu schützen. In einer Branche, die von Vertrauen lebt. Trotzdem bleibt das Ganze ein Katz- und Mausspiel mit den Angreifern, bei dem es nicht ganz einfach ist, Bedrohungen immer einen Schritt voraus zu sein. XDR verspricht jetzt die Nadel im Heuhaufen zu finden. Nämlich genau die Bedrohung, die konkret zu materiellen Schäden führen könnte.

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Eine versierte XDR-Lösung sollte die Intelligenz hinsichtlich eines Angriffs in einem zugänglichen Format bieten, und zwar unabhängig vom Kenntnisstand desjenigen, der die Informationen analysiert. Die Erkenntnisse sollten sich nicht allein auf den Endpunkt beschränken, sondern SaaS-Dienste, E-Mail und Cloud-Infrastrukturen einschließen. Im Idealfall zieht eine XDR-Lösung Informationen aus sämtlichen der verschiedenen Endpunkte, Dienste und Benutzeridentitäten zusammen. Die Technologie sollte die sogenannten Indicators of Compromise (IOCs) aufspüren ebenso wie Daten aus Log-Einträgen, die auf bösartige Aktivitäten hindeuten, wie z. B. Host- und Netzwerkindikatoren. Denn die sind der Nachweis für Tools und Artefakte eines Angriffs.

Heutzutage setzen Sicherheitsteams bereits eine Reihe von Tools ein, um Transparenz über ihre Endpunkte herzustellen, aber viele dieser Tools sind dafür nicht konzipiert. Tools wie Antivirensoftware und Firewalls sind jedenfalls kaum in der Lage moderne Cyberrisiken zu verhindern.

 

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Datenflut am Endpunkt und wachsende Alarmmüdigkeit.

Selbst wenn ein Unternehmen eine Lösung einsetzt, die Transparenz am Endpunkt und im Netzwerk schafft und auch genau dafür konzipiert ist, werden Sicherheitsverantwortliche vermutlich nach wie vor mit kontextarmen Alarmen überflutet – anstatt Einblick in wichtige Vorfälle zu bekommen. Dies führt zu weniger statt mehr Transparenz. XDR soll nun dazu beitragen, aktuelle wie schwerwiegende Risiken zu verhindern, denen Finanzinstitute ausgesetzt sind. Tools, die Unmengen von Endpunktdaten von Hunderttausenden von Servern und Computern einer Bank sammeln, aber keine Ursachenanalyse oder rechnerübergreifende Korrelationen liefern, verursachen nur Mehraufwand.

Wenn Sicherheitsanalysten der Kontext zu einer Ursache, zum Ausmaß des Angriffs und zu den ergreifenden Maßnahmen fehlt, setzt das einen zeitaufwändigen, manuellen Prozess zur Abfrage von Datensätzen in Gang, um grundlegende Fragen zu beantworten. Die Überflutung mit Alarmen führt nicht selten zu dem, was schon einen eigenen Namen bekommen hat, »Alert Fatigue«. Und die führt nicht selten zu menschlichen Fehlern und verzögerten Reaktionen. Das wiederum erschwert es, verdeckte Bedrohungen zu erkennen, die sich als legitimes Verhalten von Benutzern oder Maschinen tarnen.

XDR-Lösungen sollten Sicherheitsteams nicht nur Transparenz über potenziell bösartige Aktivitäten an den Endpunkten und im gesamten Netzwerk liefern, sondern auch die wichtigsten Details zu diesen Aktivitäten, korreliert über alle überwachten Plattformen, Geräte und Benutzer hinweg.

Mit XDR sind Sicherheitsteams nicht mehr darauf angewiesen sind, Unternehmen allein aufgrund von Indicators of Compromise zu schützen. Sie greifen auf sogenannte Indicators of Behavior (IOBs) zurück, die subtilere Ketten eines abweichenden und potenziell bösartigen Verhaltens identifizieren. Dadurch ist es möglich, einen Angriff bereits im Frühstadium zu  erkennen, was gerade bei raffinierten Kampagnen wie dem jüngsten SolarWinds-Angriff so wirkungsvoll ist.

Fortschrittliche XDR-Lösungen nutzen dazu einen betriebszentrierten Ansatz und suchen automatisch nach spezifischen und anomalen Verhaltensweisen, die von traditionellen Lösungen übersehen werden. Die Analyse von IOBs bietet zweierlei: Zum einen eine Transparenz zur aktiven Angriffskette, zum anderen lässt sich dieselbe Verhaltensabfolge nutzen, um ein Unternehmen in Zukunft vor ähnlichen Angriffen zu schützen.

 

Fazit.

XDR beseitigt die Hindernisse bei der effektiven Erkennung von und Reaktion auf Bedrohungen, einschließlich von Log-Management und Datenerfassung, Bereitstellungs- und Wartungszyklen für Agenten sowie der Notwendigkeit komplexe, nie enden wollende Abfragen für die Datenextraktion und Verhaltenserkennung zu erstellen. XDR durchbricht die berüchtigten Datensilos und vereinheitlicht den Geräte- und Identitätskontext in einem einzigen visuellen Investigationsprozess.

Ergo, ein für Finanzdienstleister durchaus nutzbringendes Werkzeug, um die Erkennungs- und Reaktionsmöglichkeiten auf das breite IT-Ökosystem auszudehnen, das für moderne Unternehmensumgebungen so typisch ist. Mit XDR lassen sich böswillige Prozesse innerhalb des gesamten IT-Stacks lokalisieren, verstehen und beenden, egal ob lokal, mobil oder in der Cloud. Finanzdienstleister sollten ob der Vorteile der Technologie, XDR zügig einführen.

Yossi Naar, Mitgründer und Chief Visionary Officer, Cybereason

 

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