Pandemie als Digitalisierungstreiber? – Nicht reden, sondern handeln

Die Corona-Krise hat schonungslos eine Vielzahl an Defiziten aufgezeigt, vor allem die Rückständigkeit in puncto Digitalisierung in den Verwaltungen, den Schulen und auch in vielen Unternehmen. »Digitalisierung ist kein Hexenwerk, wir müssen es nur beherzt angehen. Nicht reden, sondern handeln«, lautet die Devise von Karl Heinz Mosbach, Geschäftsführer ELO Digital Office GmbH.


Covid-19 prägt seit Monaten unseren beruflichen Alltag: Nicht nur Führungskräfte, sondern auch Mitarbeiter mussten sich durch Lockdowns und Home Office auf neue Arbeitsformen einstellen. Welchen Beitrag liefern hier die Softwarelösungen von ELO?

Unsere Kunden profitieren auch in der Pandemie sehr von unserer ECM-Software und unseren Business Solutions. Letztere kommen in den Fachabteilungen zum Einsatz, ob im Auftrags-, Finanz- oder Personalwesen. Bestellungen, Rechnungen, Verträge und sogar das Recruiting lassen sich so digital managen. Die Arbeitsprozesse greifen effizient ineinander, so dass es keine Rolle spielt, ob die Mitarbeiter im Büro, Hotel oder Home Office arbeiten. 

Ergänzt werden die Lösungen von unseren in den letzten Jahren sukzessive entwickelten Plattformen für Wissensmanagement und Weiterbildung. »ELO Knowledge« unterstützt dabei den Know-how-Transfer und »ELO Learning« bietet eine optimale Plattform, um die Mitarbeiter auch in Pandemie-Zeiten auszubilden und für neue Herausforderungen weiter zu qualifizieren. 

Anzeige


Hier ist ein hoher Sicherheitsstandard gefragt. Wie gewährleisten Sie diesen?

Ohne Frage ist die Sicherheit – gerade auch wenn sich das gesamte Unternehmen im Home Office befindet – ein wichtiger Faktor. Denn je digitaler Unternehmen arbeiten, desto größer ist die Angriffsfläche für Spionage oder Cyberkriminalität. Neben dem hohen Zugriffsschutz auf Daten im Archiv setzen wir daher als einer der wenigen Anbieter auf eine bereits serienmäßig implementierte Verschlüsselungstechnologie mit einem sehr hohen Sicherheitsstandard. Was für viele Kunden eine Voraussetzung ist, denn unsere Software kommt auch in sensiblen Bereichen wie Banken, Versicherungen oder Ministerien zum Einsatz. So werden alle Informationen verschlüsselt, das heißt selbst wenn ein Hacker eindringt, kann er mit den gestohlenen Informationen nichts anfangen. 


Damit haben Ihre Kunden dann auch kein Problem mit der DSGVO.

Anzeige

Nein. Selbstverständlich sind alle unsere Produkte DSGVO-konform, das heißt personenbezogene Daten werden entsprechend geschützt und verwaltet sowie nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist automatisch gelöscht. Hier ist unser Ziel ganz klar: Wir wollen die Unternehmen bei der Einhaltung der DSGVO-Regularien entlasten und Vorgänge automatisieren. Musterlösungen und eine ausführliche Dokumentation helfen dem Kunden dabei, Fehler im Zusammenhang der Datenschutzgrundverordnung zu vermeiden.

Bei der Umstellung auf Home Office wird auch die IT auf eine harte Probe gestellt, denn viele Unternehmen und Organisationen waren und sind teilweise digital noch nicht gut ausgestattet. Wer jetzt nicht handelt, verpasst große Chancen. Doch wie sehen das Führungskräfte und Beschäftigte? Wo hakt es am meisten und was sollten Unternehmen jetzt umgehend tun?

Das ist ganz unterschiedlich. Viele Unternehmen und gerade auch unsere Kunden waren in einigen Bereichen schon sehr gut aufgestellt und konnten ihren Betrieb einfach virtualisieren. Aber bei wenig digital-affinen Unternehmen wurden natürlich auch gnadenlos die vorhandenen Defizite aufgedeckt. Da war trotz Pandemie Büropräsenz angesagt, da die Arbeitsabläufe nicht mehr funktionierten, Prozesse noch papierbasiert sind und Mitarbeiter von zuhause keinen Zugriff auf Dokumente und Daten hatten. In jedem Fall sollten die Unternehmen umgehend – auch bereits jetzt in der Krise – diejenigen Unternehmensbereiche digitalisieren, in denen der Schuh am meisten drückt. Dies ist kein Hexenwerk und kann teils schon in wenigen Wochen behoben sein.


2020 sind so gut wie alle Präsenzveranstaltungen (Messen, Tagungen, Konferenzen) weggefallen und jetzt ist neue Kreativität gefragt. Wie sehen Sie diese Situation, insbesondere mit Blick auf den ELO ECM-Fachkongress, der wiederum nur virtuell stattfinden wird? Und stimmen Sie meiner Beobachtung zu, dass die virtuellen Veranstaltungen sehr gut ankommen und eine wesentlich höhere Besucher-/Teilnehmerzahl verzeichnen? 

Das ist richtig. Wir waren einer der ersten aus der Branche, die im letzten Jahr im Juni mit der ELO Digital Expo auf eine virtuelle Kongressveranstaltung umgeschaltet haben. Mit über 2000 Teilnehmern waren es sogar weit mehr Besucher als bei unserer Präsenzveranstaltung in Fellbach. Die Ursache dafür sehe ich einerseits darin, dass die Menschen durch die Corona-Krise offener geworden sind für virtuelle Formate. Aber wir haben andererseits auch viel Aufwand betrieben, um das Besuchererlebnis möglichst realitätsnah und attraktiv zu gestalten. Dem Feedback der Besucher zufolge ist uns dies auch sehr gut gelungen. 


… das heißt auch mit Break-out-Sessions, einem zusammenhängenden Programm beziehungsweise aneinander anknüpfenden Themen?

Ganz genau. Gerade bei einer virtuellen Veranstaltung ist es sehr wichtig, die Themen optimal zu verzahnen. So bestand unser Programm aus Fachvorträgen von Digitalisierungsexperten, Best-Practice-Berichten namhafter Kunden sowie virtuellen Messeständen unserer Business Partner, welche die Besucher gezielt und individuell hinsichtlich ihrer Bedürfnisse in puncto Digitalisierung beraten haben. So konnten sich die Teilnehmer einen auf sie optimal zugeschnittenen Informationsmix zusammenzustellen – ein Angebot, das sie offensichtlich gerne genutzt haben. 


Sind in Zukunft auch hybride Veranstaltungen denkbar oder wird es ein zweigeteilter Ansatz bleiben?

Präsenz und virtuell zu mischen, ist ein schwieriger Ansatz, bei dem in beiden Formaten Erhebliches verloren geht. Man kann diesen Weg gehen, doch der Aufwand, beide Formate parallel und vor allem auf einem hohen Niveau zu produzieren, ist nicht unerheblich. In der Regel leidet meist ein Format darunter. Ich persönlich präferiere deshalb keinen Mix, sondern eigenständige Formate, die die Möglichkeiten und Vorteile der jeweiligen Veranstaltungsform voll ausnutzen. Die Formate sollten sich keine Konkurrenz machen, sondern sich im Angebot vielmehr ergänzen. Das ist aber meine persönliche Meinung. 


Jetzt ein bisschen »ELO inside«. Letztes Jahr wurden die Weichen für die Zukunft gestellt – inklusive der Unternehmensnachfolge (zwei Mosbachs in der Geschäftsführung). Wie weit ist die Planung vorangeschritten oder wollen Sie sich baldmöglichst aus dem Berufsleben zurückziehen, was ich mir gar nicht vorstellen kann?

Da haben Sie recht. Derzeit fühle ich mich noch zu jung und voller Tatendrang, neue Dinge anzugehen und Visionen umzusetzen. Außerdem macht es mir sehr viel Spaß, mit dem eigenen Sohn und einem wirklich tollen Mitarbeiterteam die Herausforderungen der Zukunft anzugehen. Zudem denke ich, dass meine Erfahrung im Vertrieb, im Marketing und aus den Kundenprojekten sehr wertvoll für die nächsten Jahre der Unternehmensentwicklung ist. So hat Nils Zeit, ohne Druck in eine Gesamtführungsverantwortung hineinzuwachsen. Dabei ergänzen wir uns ganz hervorragend. Gerade seine technische Expertise und seine zukunftsweisenden Visionen sind sehr wichtig für das Unternehmen. Es ist so gesehen eine ideale Kombination aus Erfahrung, technischer Expertise und einem Gespür für zukünftige Anforderungen, die uns zum Wohle unserer Kunden immer wieder beflügelt.


Alles vermeintlich Schlechte hat auch etwas Gutes. Welches Fazit ziehen Sie aus 2020, was haben wir gelernt, was können wir besser machen und welche Aufgaben liegen mit Blick auf 2021 vor uns?

Wie Sie richtig ausführen, lernt man auch aus Krisen. Viele Menschen gehen am Ende sogar gestärkt aus einer Krise hervor. Diese hat uns aber auch schonungslos eine Vielzahl an Defiziten vor Augen geführt, vor allem die Rückständigkeit in puncto Digitalisierung. Sei es in den Verwaltungen, den Schulen und leider auch in viel zu vielen Unternehmen. Hier ist dringender Handlungsbedarf gegeben. Wie ich zuvor bereits sagte, das Ganze ist kein Hexenwerk, wir müssen es nur beherzt angehen. Nicht reden, sondern handeln lautet die Devise. Tut man dies nicht, besteht die große Gefahr, im internationalen Wettbewerb gegenüber Ländern wie China auf der Strecke zu bleiben.


Deutschland ist zu bürokratisch und vor allem im Government-Bereich sehr schwerfällig. Wie sehen Sie denn das Gaia-X-Projekt zum Aufbau einer leistungs- und wettbewerbsfähigen, sicheren und vertrauenswürdigen Dateninfrastruktur für Europa? 

Sehr wichtig. Gerade was die Datentechnologien betrifft, sind wir in zunehmend größerer Abhängigkeit von den USA und China. Auf lange Sicht gefährdet dies unsere Wirtschaft in Deutschland und Europa. Hier in Abhängigkeit zu geraten, ist höchst gefährlich. Eine Vielzahl unserer Lebens- und Arbeitsbereiche wird immer digitaler. Wollen wir in Zukunft nicht zur verlängerten Werkbank der beiden großen Nationen verkommen, braucht es Investitionen für Europa in eine wettbewerbsfähige Digitalstrategie. 

Vielen Dank für das Gespräch.


Bild: © ELO

 


 

1074 Artikel zu „Pandemie Digitalisierung“

Corona-Pandemie zwingt Unternehmen zur Digitalisierung

Drei Viertel aller Unternehmen haben inzwischen eine Digitalstrategie. In der Corona-Pandemie gewinnt die Digitalisierung für die Wirtschaft stark an Bedeutung – und eine wachsende Zahl von Unternehmen versucht, die Digitalisierung strategisch anzugehen. Aktuell geben nur noch 17 Prozent der Unternehmen an, über keine Digitalstrategie zu verfügen. Im April lag der Anteil noch bei 22 Prozent,…

Unternehmen verzeichnen Digitalisierungsschub während der Corona-Pandemie

Im Zuge der Corona-Pandemie machen viele Unternehmen Fortschritte bei der Digitalisierung ihres Angebots, ihrer Geschäftsprozesse und der Arbeit ihrer Beschäftigten. Im unternehmensnahen Dienstleistungsbereich berichten etwa 40 Prozent und im Verarbeitenden Gewerbe etwa 25 Prozent der Unternehmen von einem solchen Digitalisierungsschub. Derweil liegen die Umsätze der Unternehmen häufig noch unterhalb des Vorkrisen-Niveaus – und das teilweise…

Corona-Pandemie beschleunigt Digitalisierung der Verwaltung

Ein Behördenbesuch dauert im Schnitt 2,5 Stunden. Bürger fordern mehr digitale Verwaltungsdienste. Die Corona-Pandemie zwingt die öffentliche Verwaltung zur Digitalisierung – diesen Eindruck hat die Mehrheit der Bevölkerung. Zwei von drei Bundesbürgern (66 Prozent) meinen, dass die Krise die Digitalisierung der Verwaltung beschleunigt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom…

Digitalisierung in der Pandemie vorantreiben – Digital now

In Zeiten von Corona scheint es eine natürliche Reaktion von Unternehmen zu sein, Digitalisierungsprojekteauf die lange Bank zu schieben und sich auf die Weiterführung des Geschäfts zu konzentrieren. Experten empfehlen jedoch, gerade diese Projekte verstärkt voranzutreiben. Schafft man es die kurzzeitigen Herausforderungen von Corona mit den langfristigen Projekten der Digitalisierung zu vereinbaren, so können Unternehmen gestärkt und mit einem Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb aus der Pandemie treten.

Digitalisierung von der Einzelanwendung bis zum End-To-End-Lösungskonzept – Plattform, Cloud und End-to-End

Die Covid-19-Pandemie ist nicht an allem schuld. Cloud, IoT, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Digitale Transformation bestimmten schon vorher die IT-Szene. Aber die Auswirkungen und Folgen der Pandemie haben die Entwicklungen beschleunigt. Tobias Fenster, Chief Technical Officer (CTO) des Software- und Beratungshauses COSMO CONSULT, gehört zu den ausgewiesenen Experten, die diese Entwicklungen mit beeinflussen.

Industrie 4.0: Ersatzteil-Digitalisierung mit additiver Fertigung – Ein Projektmodell zur praktischen Einführung und Praxisbeispiele

Additive Fertigung wird die Art und Weise, wie Ersatzteile hergestellt, geliefert, gelagert und versendet werden, verändern. Mit AF-Systemen hat sich eine neue Industrie »Manufacturing as a Service« zur Serien- und Massenfertigung etabliert, zudem fertigen 3D-Druckdienstleister einzelne Ersatzteile oder kleine Serien. Dadurch lassen sich Ersatzteile »On Demand« am »Point of Need« fertigen und ausliefern.

Wie Rechenzentren helfen, eine nachhaltige IT-Infrastruktur zu schaffen – Auf dem Weg zur grünen Digitalisierung

Nachhaltigkeit blieb auch im von der Covid-19-Pandemie geprägten Jahr 2020 ein zentrales Thema in der digitalen Wirtschaft, gilt es doch weiterhin, die globale Klimakrise effektiv einzudämmen. Im Zuge der Pandemie beschleunigt sich die ­Digitalisierung zunehmend. Gleichzeitig setzen viele Unternehmen in ihren Nachhaltigkeitsstrategien ambitionierte Ziele, die sich auch im Handeln von Rechenzentrumsbetreibern widerspiegeln.

Corona: Unternehmen investieren verstärkt in Digitalisierung

Weltweit niedrigere Umsätze bei zwei von drei der Unternehmen aufgrund von Corona-Pandemie. 90 Prozent investieren wie bisher oder verstärkt in digitale Transformation. 40 Prozent der Mitarbeiter bis 2025 im Home Office. Obwohl ein Großteil der Unternehmen weltweit aufgrund der Corona-Pandemie Umsatzrückgänge verzeichnet, investieren neun von zehn Firmen weiter in die Digitalisierung. So berichten mehr als…

Asseco-Solutions-Geschäftsjahr 2020: Unternehmen stellen Digitalisierungsweichen für die Zukunft

Digitalisierungsschub erhöht ERP-Nachfrage.   Umfassend digital arbeiten zu können war nie wichtiger als heute. Denn in Zeiten mobiler Arbeit und Home Office stellen effiziente digitale Prozesse die zentrale Grundlage für einen reibungslosen Geschäftsablauf dar. Viele Unternehmen haben im Zuge der Pandemie in ihre Digitalisierung investiert. Sie nutzten die Zeit, um durch eine moderne ERP-Lösung die…

Zukunftsreport »IT-Trends der 2020er Jahre«: Software als Flaschenhals der Digitalisierung

Experten erwarten »Computer mit heute noch unvorstellbarer Leistungsfähigkeit« vor 2030. Noch vor dem Ende dieses Jahrzehnts werden »Computer mit heute noch unvorstellbarer Leistungsfähigkeit« auf den Markt kommen, prognostizieren Experten im neuen Report »IT-Trends der 2020er Jahre«. Die von der niederländischen Firma Beech IT in Auftrag gegebene Zukunftsanalyse basiert auf einer Umfrage unter 100 Fachleuten. 82…

Wie Organisationen mit Low-Code ihre Digitalisierung beschleunigen

Durch Corona ist der Druck auf Unternehmen gewachsen, ihre Geschäftsprozesse zu digitalisieren. Allerdings gibt es nicht für alle Abläufe eine Standardsoftware, und die klassische Entwicklung eigener Anwendungen ist zeitaufwändig und teuer. Warum Low-Code eine gute Alternative ist und dazu beitragen kann, die digitale Transformation zu beschleunigen. Viele Unternehmen haben in den vergangenen Monaten ihre Digitalisierung…

Die häufigsten Pläne nach der Pandemie

Ein Ende der Corona-Pandemie ist bisher noch nicht in Sicht. Trotzdem haben viele Menschen schon Pläne und Träume, was sie als erstes tun möchten, wenn die Pandemie vorbei ist. Welche das sind, zeigt eine aktuelle Umfrage vom 25. bis 27. Januar 2021 unter 2.036 Befragten in Deutschland, die Statista gemeinsam mit YouGov durchgeführt hat. Der Umfrage zufolge sehnen sich…

Pandemie hat zu vermehrten Einsatz von Kollaborationssoftware geführt

Die Corona-Krise hat 2020 bei Organisationen zu einem vermehrten Einsatz von Kollaborationssoftware geführt – dieser Trend setzt sich voraussichtlich in diesem Jahr fort. Das BCI hat in Zusammenarbeit mit F24 die 6. Ausgabe des BCI Emergency Communications Report veröffentlicht [1]. Die jährlich erscheinende Publikation gibt einen Einblick, wie Organisationen in Not- und Krisensituationen kommunizieren, mit…

Welche Rolle spielt Technologie für KMU in der Pandemie: Digitale Reife und digitale Kluft

Die Corona-Pandemie hat die digitale Kluft, die sich im Segment der kleinen und mittelständischen Unternehmen schon vorher zeigte, weiter verschärft: Diejenigen, die einen hohen digitalen Reifegrad aufwiesen, konnten den Folgen der Pandemie besser begegnen und sogar wachsen. Andere haben erkannt, dass sie bei ihrer Digitalisierung aufholen müssen – auch um ihre Betriebsfähigkeit in Krisen sicherstellen…

In der Pandemie sind Unternehmen mehr denn je von der Hybrid Cloud überzeugt

94 % der Unternehmen weltweit setzen auf hybride Cloud-Architekturen oder planen deren Einsatz. NTT Ltd. hat seinen 2021 Hybrid Cloud Report veröffentlicht [1]. Er bestätigt die Bedeutung von Business-Agilität und unterstreicht die Rolle der Hybrid Cloud für deren Umsetzung.   Viele Unternehmen haben sich schon vor der Corona-Pandemie auf die Reise in die digitale Transformation…

Corona befeuert die Digitalisierung

Analoge und digitale Produkte sollen verknüpft werden. Digitale Transformation wird durch IT-Fachkräftemangel und Fragmentierung von Kunden-Touchpoints erschwert. Lünendonk-Studie kostenfrei verfügbar [1].   Unternehmen investieren in Zeiten von Corona verstärkt in ihre Digitalisierung. Sie stoßen dabei aber auf einige Herausforderungen: Der Fachkräftemangel, die Fragmentierung von Kunden-Touchpoints auf verschiedene Online- und Offline-Kanäle sowie der Kulturwandel hin zu…

Digitalisierung der deutschen Krankenhäuser: Impulse durch das neue Krankenhauszukunftsgesetz

Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG), das vor kurzem in Kraft getreten ist, soll die Digitalisierung der deutschen Krankenhäuser vorangetrieben werden. Warum das dringend notwendig ist, welche Chancen sich durch die Förderung bieten und wie Krankenhäuser ihre digitalen Initiativen am besten angehen, erklärt NTT Ltd. Viele deutsche Krankenhäuser und Kliniken haben großen Digitalisierungsbedarf. Allzu oft werden Patientendaten…

Fax ist nicht gleich Fax: Wie ein Missverständnis die Digitalisierung gefährdet

Spott und Häme musste der Bundestag über sich ergehen lassen, als der Ältestenrat am vergangenen Freitag beschloss, dass mit Ende der aktuellen Legislaturperiode auch das Fax aus den Büros verschwinden soll. Mit dieser Entscheidung komme der Bundestag im 21. Jahrhundert an, twitterte FDP-Bundestagsmitglied Marco Buschmann. Kollege Jan Korte von den Linken witzelte über den Beginn…

Welche Lehren kann man aus Corona-Pandemie für die OT-Security ziehen?

Über kaum ein Thema wird derzeit gesprochen, ohne dass früher oder später nicht auf irgendeine Weise die Coronavirus-Pandemie erwähnt wird. Sie beherrscht unser Leben auf vielfältige Weise. Doch natürlich muss das Leben weitergehen, die Wirtschaft weiter funktionieren – jedoch nicht wie gewohnt. So waren etwa Unternehmen gefordert, ihre Geschäftsmodelle zu überprüfen und sich daran zu…

7 Learnings für eine nachhaltige Kernbankenmigration: Durch Lean Core Banking zur Digitalisierung

Die Migration von einem veralteten Kernbankensystem auf ein neues ist wohl das anspruchsvollste Projekt, das es in der IT von Banken oder Vermögensverwaltern überhaupt gibt. Ein modernes Kernbankensystem einzuführen, ist aber keine rein technische Aufgabe. Gerade vor dem Hintergrund einer umfassenderen Digitalisierung und Automatisierung ist es für Finanzinstitute wesentlich, anlässlich des Migrationsprojekts auch ihre Prozesse…

Azubis sind Digitalisierungstreiber – wenn man sie lässt! 

Eine Studie des RKW Kompetenzzentrums zeigt, dass kleine und mittlere Unternehmen an digitaler Reife gewinnen und vom Kompetenzzuwachs ihrer Auszubildenden profitieren, wenn Azubis eigenständig Digitalisierungsprojekte im Betrieb umsetzen.   Das RKW-Projekt »Digiscouts – Auszubildende als Digitalisierungsscouts« ermöglicht kleinen Teams von Azubis, in ihrem Betrieb ein Digitalisierungsprojekt zu entwickeln und eigenverantwortlich innerhalb von sechs Monaten umzusetzen.…

Studie: Digitalisierung treibt Kosten der Unternehmen nach oben 

  Unternehmen in Deutschland ziehen Bilanz zu bereits durchgeführten Digitalisierungsmaßnahmen. Ergebnis: In mehr als jedem dritten Unternehmen (38 Prozent) steigen die Kosten. Nur 25 Prozent spüren bereits Einspareffekte, weitere 25 Prozent können noch kein Fazit zu den Auswirkungen auf die Kosten ziehen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie »Potenzialanalyse Reality Check Digitalisierung« von Sopra Steria…

Trends-Report 2021: Verbraucher verkraften die Auswirkungen der Pandemie gut und passen ihr Verhalten an

  Der neunte jährliche »Looking Further with Ford Trends-Report« untersucht, wie sich Verbraucher an das Leben während einer Pandemie anpassen.   Globale Umfrage in 14 Ländern zeigt, wie Familien und Einzelpersonen Verhaltensregeln neu festlegen – ob am Arbeitsplatz, im sozialen Umfeld oder beim Konsum.   69 Prozent der Befragten sind überwältigt von den aktuellen globalen…

2021: Nachhaltige Digitalisierung gelingt nur mit einer nachhaltigen Digitalpolitik

2021 bietet die Chance auf eine strategische Neuausrichtung der deutschen und europäischen Digitalpolitik. Auf bundespolitischer Ebene könnte eine im kommenden September ins Amt gewählte Bundesregierung neue Schwerpunkte setzen, digitalpolitische Versäumnisse aufholen und die Potenziale digitaler Technologien und Dienste für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft heben. Auf europäischer Ebene stehen mit dem Digital Services Act sowie dem…

Games-Branche unbeeindruckt von der Pandemie

Anders als die meisten Industrien, hat die Games-Branche in diesem Jahr wieder deutlich mehr Umsatz als im Vorjahr gemacht, nicht zuletzt auch wegen der Corona-Pandemie. Weltweit wurden 2020 mit Videospielen und Gaming-Netzwerken rund 120 Milliarden Euro erwirtschaftet. Der Anstieg seit 2019 beträgt fast 25 Milliarden Euro und ist damit deutlich stärker ausgefallen als in den…

Pandemie: Diese IT-Prognosen für 2021 sollte man berücksichtigen

Die »neue Normalität« umfasst digitale Transformationen, die sich auf die Effektivität von Fernarbeit auswirken. Fünf Prognosen unterstreichen, wie die digitale Transformation Unternehmen dabei hilft, im Zuge von Covid-19 wettbewerbsfähig zu bleiben und den Übergang zur »neuen Normalität« zu meistern. »Unternehmen sollten davon ausgehen, dass sich viele der Trends von 2020 im Jahr 2021 weiter beschleunigen…

Corona verzögert die Digitalisierung, verbessert aber Innovation und Nutzererlebnis

Eine aktuelle Studie zeigt, dass deutsche Unternehmen 2020 durchschnittlich 4,5 Millionen Euro durch gescheiterte oder reduzierte Digitalisierungsprojekte verloren haben . Die Pandemie hat die wenigsten Probleme verursacht.   Die Covid-19-Pandemie hat in vielen Unternehmen die Pläne zur digitalen Transformation durcheinandergewirbelt. Die jüngste Studie von Couchbase belegt, dass 76 % der befragten Organisationen markante Änderungen ihrer…

Digitalisierung: Nachhaltigkeit ist ein Top-Thema für Startups

9 von 10 Startups glauben, dass Digitalisierung für weniger Ressourcenverbrauch und mehr Klimaschutz sorgen kann. Bitkom veröffentlicht Startup-Report 2020 [1]. Der großen Mehrheit der Startups in Deutschland geht es nicht nur um den eigenen Erfolg, sondern sie wollen auch einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. So sagen zwei Drittel (67 Prozent) der Gründer, dass sie…

Digitalisierung in der Life-Science-Branche – Um- und Neudenken statt nur modernisieren

Digitalisierung, neue Technologien, neue Arbeitsplätze und moderne Formen der Zusammenarbeit, der Arbeitswelt und der Arbeitsweisen und nicht zuletzt die Corona-Pandemie fordern Veränderungen auch in der Life-Science-Branche. Darüber gibt Oliver Benecke Auskunft, Leiter des neu gegründeten Life-Science-Bereichs der COSMO CONSULT-Gruppe.

Ein Blick in die USA: Digitale Experience für Basketball-Fans während der Pandemie

Die National Basketball Association (NBA) vermittelte ihren Fans das Gefühl, bei den Spielen live dabei zu sein – auch wenn sie in Wirklichkeit gemütlich zuhause auf dem Sofa saßen. Die diesjährige Basketballsaison verlief äußerst erfolgreich und es hat Spaß gemacht, das Leben in der NBA-Blase zu verfolgen. Natürlich bedeutete es für die Spieler und den…

Im Fach Digitalisierung ist die Versetzung gefährdet

Schulen haben keinen CIO, da ist jetzt Hilfestellung gefragt. Der Ausbruch der Corona-Pandemie Anfang des Jahres hat in den meisten deutschen Schulen für viel Aufregung und Chaos gesorgt. Im Zuge von Homeschooling und der Umstellung auf verteilten Unterricht wurde deutlich: Die Digitalisierung kam an vielen Bildungseinrichtungen bisher viel zu kurz. Unterricht ohne Präsenz gestaltete sich…

Trendstudie zur Digitalisierung: Kommt jetzt der Durchbruch mit künstlicher Intelligenz?

Jedes zweite größere Unternehmen sieht KI als Schlüsseltechnologie für die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Bisher setzen aber nur 13 Prozent KI-basierte Anwendungen ein.   Künstliche Intelligenz könnte bald den Alltag in größeren Unternehmen in Deutschland prägen. Jedes zweite Unternehmen (50 Prozent) mit 100 oder mehr Mitarbeitern ist über-zeugt, dass KI eine Schlüsseltechnologie für die eigene Wettbewerbsfähigkeit ist.…

Digitalisierungsdruck: Defizite bei Expertise zu KI, Prozessoptimierung und Automatisierung

Wie zukunftssicher und wettbewerbsstark sind deutsche Unternehmen aufgestellt? valantic hat zusammen mit Lünendonk den technologischen Status quo der Unternehmen in Deutschland evaluiert – mit teils alarmierenden Ergebnissen. Viele Anwenderunternehmen haben zwar in der IT-Security weitgehend ihre Hausaufgaben gemacht. In anderen Bereichen fehlt es jedoch stark an eigener Expertise. Dazu gehören künstliche Intelligenz, Process Mining, Data…

»Digitalisierung 2020«: Viel Planung, wenig Umsetzung

Viele Unternehmen sind bei KI, Smart Data und Co. nach wie vor nur Zuschauer. Digitale Vorreiter setzen die Mega-Trends bereits in konkrete Projekte um.   Die digitale Transformation der Wirtschaft schreitet weltweit voran. Laut der internationalen Studie »Digitalisierung 2020« sind die Unternehmen vor allem von den Vorteilen der künstlichen Intelligenz (KI) und des Machine Learning…

120 Megatonnen CO2 können bis 2030 durch Digitalisierung eingespart werden

Bis zu 120 Megatonnen CO2 können bis 2030 im besten Fall eingespart werden. Bitkom legt Studie zu den Klimaeffekten der Digitalisierung vor. Digitalisierung kann fast die Hälfte zu den deutschen Klimazielen beitragen.   Digitale Technologien können fast die Hälfte dazu beitragen, dass Deutschland seine Klimaziele bis zum Jahr 2030 erfüllt. Wie eine aktuelle Studie im…

HR im Umbruch: Digitalisierung erhöht Leistungsfähigkeit und Krisensicherheit gleichermaßen

Demografische Entwicklung, Globalisierung und Digitalisierung sorgen für einen Umbruch im HR-Bereich – und die Corona-Krise hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, das operative Geschäft auch aus der Ferne weiterführen zu können. Intelligente Software ermöglicht nicht nur einen zeit- und ortsunabhängigen Zugriff, sie erlaubt es durch Standardisierung und Automatisierung auch, die Aufwände für administrative Aufgaben…

Pandemie: Anteil positiver Corona-Tests steigt kontinuierlich

Angesichts der steigenden Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in Deutschland stellt sich die Frage nach dem Zusammenhang zwischen den Infektionszahlen und der Zahl der durchgeführten Tests. Die Statista-Grafik zeigt auf Basis von Daten des Robert Koch Instituts daher die Zahl des Tests, der positiven Tests und die sich daraus ergebende Rate der positiven Tests. Aktuell ist…

Corona: Unternehmen investieren trotz Umsatzrückgang in Digitalisierung

      Niedrigere Umsätze bei 68 Prozent der Unternehmen weltweit aufgrund von Corona-Pandemie. 90 Prozent investieren wie bisher oder verstärkt in digitale Transformation. 40 Prozent der Mitarbeiter bis 2025 im Home Office.   Obwohl ein Großteil der Unternehmen weltweit aufgrund der Corona-Pandemie Umsatzrückgänge verzeichnet, investieren neun von zehn Firmen weiter in die Digitalisierung. So…