Software-as-a-Service-Lösung – Move2SaaS … der nächste Schritt

Auf Cloudification folgt SaaSification. Für Klaus Aschauer, Vorstand und Chief Customer Officer der COSMO CONSULT-Gruppe, ist der Weg zu cloudbasierten Software-as-a-Service-Lösungen unabwendbar, wenn man zu den Gewinnern der Digitalisierung gehören will.


Herr Aschauer, den Weg in die Cloud sehen heute bereits die meisten Unternehmen als zwangsläufig an – früher oder später. Und jetzt kommt zusätzlich noch Software as a Service?

Ich bin überzeugt, dass alle Unternehmen, die heute mit einer On-Premises-Installation unterwegs sind und sich selbst administrieren, kurz- oder mittelfristig zu einer Strategie finden müssen, wie sie mit den Softwarelösungen umgehen, die sie dort installiert haben, und wie sie die Cloud für ihr Unternehmen möglichst zielführend nutzen. Die Zukunft für Unternehmen liegt in der Cloud, um in Technologien wie Big Data, Data Link, Azure und Machine Learning zu investieren. Artificial-Intelligence-Themen kann man irgendwann nur noch in der Cloud betreiben, das heißt, jedes Unternehmen wird gezwungen sein, sich in irgendeiner Form mit der Cloud auseinander zu setzen. Und dann zieht man natürlich auch irgendwann seine ERP-Software und weitere Systeme in eine cloudfähige Infrastruktur, in ein cloudfähiges Environment. Und ein cloudfähiges Environment führt dann unweigerlich auch zum Thema Software as a Service, also nur noch das als Service einer Software zu nutzen, was man tatsächlich braucht – das bekannte Pay-by-use. 

Gemeinsam mit Microsoft haben wir vor einiger Zeit begonnen zu überlegen, wie wir die große Bestandskundschaft, die wir bereits heute im ERP-Bereich haben, in Richtung Cloud und SaaS motivieren. Es reicht nicht, einfach zu sagen, ihr habt dort mehr Möglichkeiten und ihr seid dort sicherer. Das sind zwar richtige und durchaus relevante Argumente, aber man muss den Unternehmen auch Wege aufzeigen, auf denen sie von einer On-Premises-Lösung zu einer SaaS-Applikation finden. Daraufhin haben wir ein Programm aufgesetzt, das wir schließlich Move2SaaS nannten. Es zeigt Wege, die wir mit unseren Kunden gemeinsam gehen, Wege, auf denen sie möglichst einfach von einer heute noch On-Prem-Legacy-Installation auf eine cloudfähige, zukunftssichere Lösung kommen.

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Für viele Firmen sind Hybridlösungen zurzeit die einzig akzeptierten Lösungen. CRM ja, ERP nein. Aber Move2SaaS zielt dann ja darüber hinaus? 

Wir bieten als Beratungs- und Softwareunternehmen zwei Möglichkeiten. Wir betreiben zum einen unsere eigene COSMO-CONSULT-Cloud, die eine Hybridversion darstellt und die wir unseren Kunden on Azure zur Verfügung stellen. Dann gibt es den erweiterten Schritt in die Public Cloud. Letztendlich glaube ich aber, dass sich die Kunden unweigerlich damit auseinandersetzen müssen: Warum gehe ich heute nicht mit meinem ERP-System in die Cloud, tue es aber trotzdem mit CRM? Vielleicht, weil CRM kein Business-Critical-Geschäft oder kein Business-Critical-Prozess ist? Ich bin sicher, dass mittlerweile die Möglichkeiten, die man über SaaS in Cloud-Lösungen nutzen kann, etwa Microsoft Dynamics Business Central oder Microsoft Dynamics Financial and Supply Chain Management, mittlerweile so geworden sind, dass man eigentlich mit einer On-Prem betriebenen Lösung gar nicht hinterherkommt. Es gibt einfach viele zukunftsfähige Funktionalitäten, die nur in der Cloud verfügbar sind. Wenn ich also als Unternehmen weiter von Technologievorsprüngen profitieren will, dann muss ich irgendwann den Schritt in die Cloud gehen.  


Ist die COSMO-Cloud nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zur Public Cloud oder können Sie für Ihre Kunden auch ein Vollversorger sein?

Wir können unsere Kunden in der COSMO-Cloud voll versorgen. Es ist ein Managed Service, den wir basierend on Azure zur Verfügung stellen, also das, was Microsoft sonst global zur Verfügung stellt, gekapselt in unserer COSMO-Cloud. Das müssen wir für bestimmte Branchen im Moment ohnehin noch liefern, etwa für die Pharma-Industrie. Da sind wir zertifiziert mit unserer Cloud, entsprechen den Validierungsrichtlinien der Pharma-Unternehmen. Aber im Endeffekt ist es ein Weg, der den Weg in die Cloud oder den Weg in Richtung SaaS sehr gut ebnet und den man auf jeden Fall als ersten Schritt gehen kann oder gehen sollte, um sich mit den Möglichkeiten der Cloud und eines SaaS-Betriebs intensiver auseinander zu setzen. Vergessen sollte man auch nicht die Security-Themen, die man rund um das Thema Azure zur Verfügung hat und die man dabei nutzen kann. In Bezug auf alles, was Zugriffe von außen betrifft – Hacker-Attacks oder Cyberkriminalität – ist eine Microsoft Azure Cloud, verteilt über die gesamte Welt, Marktführer und viel sicherer als mein Server, den ich irgendwo im sprichwörtlichen Keller stehen habe.


Wie sieht es mit den Nachteilen durch eine Cloud-Nutzung aus, etwa durch unflexiblere Gestaltungsmöglichkeiten meiner Software?

Das ist durchaus eine berechtigte Frage. Gerade ERP-Systeme werden ja häufig angepasst, und eine Cloud- oder eine SaaS-Software ist vermeintlich nicht mehr so gut anpassbar. Aber Microsoft hat auch da Möglichkeiten entwickelt, SaaS mit bestimmten Technologien anzupassen, beispielsweise Extensions. Außerdem stellt Microsoft Power Apps und Power Platforms zur Verfügung, mit denen man Business-Logik in kleine Apps verpacken und an ein ERP-System andocken kann. Das heißt, man braucht für bestimmte Funktionalitäten oder individuelle Prozesse, die man gern als Unternehmen hätte, nicht mehr das ERP-System anzupassen, sondern macht das einfach über eine Power App, über eine zusätzliche Funktionalität, die man einfach auslagert in ein cloudfähiges System wie Power Applications oder Power Platforms. Man verlagert die Individualisierung von Prozessen weg von der Standardlösung in kleinere, einfach zu handelnde Lösungen, mit denen man sehr schnell und mit großer Flexibilität Prozesse individualisieren kann. Ich bin mir sicher, dass die Vorteile und die Flexibilität, die ich erreichen kann, durch ein Cloud Environment viel, viel größer sind als die Nachteile.


Plattformen sind ja auch etwas, was für viele Lösungen, etwa End-to-End-Lösungen, unerlässlich sind und eigentlich nur in der Cloud möglich?

Ja, weitestgehend ist das nur in der Cloud möglich. Wenn wir auf die Microsoft-Plattform schauen, dann gibt es eine Azure Cloud als Basis für meine Business-Software und innerhalb dieser Azure Cloud gibt es dann unterschiedliche Apps. Eine App heißt Dynamics 365 Finance and Supply Chain Management, die auch wiederum in Teilbereiche zerlegt worden ist. Man braucht vielleicht nur den Bereich Finance, man braucht nur den Bereich Project Operations, und dazu brauche ich vielleicht noch einen Teilbereich aus Office 365 mit Teams, den ich gern mit integrieren würde. Und für meinen Außendienst brauche ich noch die Field-Service-App und kann mir auf einer Plattform, wie ich es brauche, meine Geschäftsanwendungen per App bereitstellen. Das ist der Plattformgedanke. Früher hat man versucht, die ERP-Systeme mit immer mehr Funktionalitäten auszustatten, jetzt versucht man, die Funktionalitäten auf eine Plattform zu legen, um so kleinere Applikationen zu nutzen und den Anwendern die Nutzung einfacher zu machen. 


Sie sagten, Unternehmen sollten jetzt ihre Software cloudfähig machen. Was bedeutet das? Was fehlt den Programmen, um cloudfähig zu sein?

Ich glaube, zum einen ist es die Offenheit der Systeme, von Applikationen wie Azure betrieben zu werden oder betrieben werden zu können. Das heißt, die Produkte müssen über eine bestimmte Technologie verfügen, damit man sie innerhalb eines Cloud Environments betreiben kann. Dafür nutzt man bestimmte Modelle, um Daten auch innerhalb dieses Cloud Environments auszutauschen. Und das können heute nur Softwareprodukte, die einer bestimmten technologischen Weiterentwicklung unterliegen. 

 

 


Was raten Sie den Bestandskunden und den Neukunden, die zu Ihnen kommen?

Ich glaube, für einen Neukunden ist es oftmals einfacher. Je nachdem, aus welcher Systemwelt man kommt, hat man eine bestimmte Idee, wie man in die Zukunft gehen will. Wir treffen häufig mit Kunden zusammen, die ein Veränderungsprojekt haben, etwa im Bereich CRM. Mit denen betrachten wir mittlerweile nicht allein das CRM-Projekt, sondern versuchen, mit ihnen eine digitale Roadmap zu entwickeln, in der ihr Projekt ein Teilbestandteil ist. Wir versuchen dabei, die Strategie des Unternehmens mit seiner Digital Ambition, mit seiner Transformationswilligkeit in Verbindung zu bringen, um daraus die besten Schritte abzuleiten. Hieraus kann sich dann durchaus ergeben, dass die Anforderungen, die der Kunde hat, mit einem anderen Tool einfacher zu erfüllen wären als mit der Implementierung eines ganzen CRM-Systems. Das ist eher unser Ansatz geworden, als einfach nur auf Anfragen zu reagieren. Dahinter steckt der Grundgedanke des Customer Success Managements, wir stellen den Erfolg unserer Kunden in den Mittelpunkt. 


Wie sieht das für den Bestandskunden aus?

Für alle Kunden, die mal in Microsoft investiert haben, gibt es einen klaren Transformationsweg in die Zukunft. Mit unserer Move2SaaS-Idee haben wir all diese Themen, die Microsoft und wir bieten, mal zusammengestellt und uns gefragt, was für eine Journey ein bestehender Kunde, der heute mit uns eine ERP-On-Premises-Installation hat, mit uns gehen könnte, um vielleicht im nächsten Jahr oder noch in diesem Jahr in ein cloudfähiges Environment zu wechseln. Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir Workshops anbieten können, die erst einmal die Cloud Maturity des Kunden feststellen, die ihm die Möglichkeit geben, sich mit unserem Chief Technical Officer Tobias Fenster auszutauschen, der zu dem exklusiven Kreis der sogenannten Microsoft Most Valuable Persons gehört, die sich intensiv mit dem Thema Azure und den Vorteilen der Azure Cloud auseinandersetzen. Dort würde auch unser Chief Portfolio Officer Daniel Schmid Webinare veranstalten, um zu vermitteln, was muss ich eigentlich tun, was für Vorteile habe ich, wohin kann ich gehen. Und schließlich haben wir innerhalb der Organisation ein Team entwickelt, die Upgrade Experts, die sich eigentlich nur damit beschäftigen, wie kriege ich möglichst einfach Daten und Geschäftslogik aus einer On-Prem-Applikation angepasst und möglichst einfach und schnell in ein SaaS-Environment überführt. In diesem Paket ist die gesamte Journey enthalten, die ein Bestandskunde von uns auf dem Weg von einer On-Premises-Applikation in eine cloudbasierte, offene SaaS-basierende Lösung gehen kann. 


Es reicht bestimmt nicht, einem Kunden zu sagen, du musst dir überlegen, was du die nächsten Jahre so machen willst. Was für Strategien geben Sie ihm an die Hand, was soll er sich überlegen?

Da haben wir unterschiedliche Ansätze. Ich glaube, zuerst ist es immer wichtig, dass das Unternehmen über seine Digital Maturity Bescheid weiß, also dass man weiß, wo steht man digital da im Vergleich mit seinem Wettbewerber und mit seiner Branche. Das ist immer ein erster wichtiger Initiator, um die nächsten Schritte zu verstehen. Und wenn ich mal selbst ein Bild von mir habe, wo ich als Unternehmen stehe, dann gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Wir gehen da zurzeit den Weg des DigiCheck, mit dem man wirklich seine digitalen Ambitionen planen kann. Das machen wir zum einen über die DigiCheck Strategy mit Fraunhofer zusammen, wo man wirklich sagen kann, ich definiere eine langfristige digitale Strategie, die alle Aspekte eines Unternehmens betrachtet. Über den DigiCheck Technology erfährt man, wie man eine digitale Roadmap über die nächsten drei bis fünf Jahre erstellen kann. Und schließlich behandeln wir das Kulturthema, denn für jede erfolgreiche Transformation oder Digitalisierung braucht man eine Digital Culture im Unternehmen, auch für Move2Cloud und Move2SaaS. Das heißt, mit dem DigiCheck gibt es einen durchdesignten digitalen Integrationsprozess vom Erstkontakt mit COSMO bis hin zur Projektumsetzung, komplett digital unterstützt. Und das ist, glaube ich, ein starker Alleinstellungsfaktor für COSMO CONSULT.


Seit kurzem gibt es einen Digital Consultant bei COSMO CONSULT. Was ist seine Aufgabe?

Der Digital Consultant wird eine wichtige Rolle in der gesamten SaaSifizierung der Unternehmen spielen. Er ist ein Tool, das wir für unterschiedliche Applikationen ausbauen und das man etwa über einen App-Store herunterladen kann. Mit ihm kann ich beispielsweise innerhalb meiner Business-Central-Applikation Content downloaden, den ich brauche, um etwa die Buchhaltung selbstständig einzurichten. Bisher wurden menschliche Berater angefordert, aber die Buchhaltung ist mittlerweile weitestgehend standardisiert. Das heißt, ich bin da nicht im rechtsfreien Raum, sondern muss mich an bestimmte Vorgaben halten. Der Digital Consultant führt dann in das System ein und integriert den Kunden dabei, die Buchhaltung einzurichten. Der Digital Consultant ist also ein digitaler Weggefährte für jeden unserer Kunden, der die Ambition hat, bestimmte Dinge in Eigenregie zu übernehmen und auf den man zukünftig nicht mehr verzichten sollte. Genauso wie auch auf Cosma, unser Bot, den wir zur Verfügung stellen. 


Welche Aufgabe hat Cosma?

Cosma ist eine Bot-Technologie, der man Fragen stellt, die man ansonsten einem Berater stellt. Cosma übersetzt diese Fragen direkt in Suchabfragen innerhalb unseres COSMO-Universums und liefert dann – vielleicht mit Hilfe des Digital Consultants –wiederum Informationen an unsere Kunden zurück. Damit ist Cosma ein Bestandteil unserer Move2SaaS-Strategie, immer mehr Services zur Verfügung zu stellen, die cloudbasiert Mehrwerte bieten können. Und es gehört zu unserer Unternehmensmission, unsere Kunden zu Gewinnern der Digitalisierung zu machen.


Move2SaaS ist also kein Strohfeuer, kein Hype und kein Trend, sondern eher eine Zwangsläufigkeit?

In Richtung SaaS- und Cloud-Applikationen zu denken, ist ein Muss und für uns kein Strohfeuer, sondern eine ganz klare Strategie. Ich glaube, dass sich kein Unternehmen mehr Gedanken machen sollte über ein Update auf eine Neuversion, die nicht SaaS ist, das wäre nur der halbe nächste Schritt in die Zukunft. Darum ist es für unsere Kunden wichtig, dass wir einen vordefinierten Weg bieten, wie wir ERP-Applikationen von On-Premises in ein Cloud-Modell bekommen. Darum haben wir Touchpoints für Kunden definiert, an denen wir sie ganz individuell mit ihren aktuellen Fragestellungen genau dort abholen können, wo sie sich gerade auf diesem Weg befinden, um sie zu Gewinnern der Digitalisierung zu machen. 

Herr Aschauer, vielen Dank für das Gespräch.


Das Gespräch führte Volker Vorburg

 

Illustrationen: © labzazuza/shutterstock.com

 

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