Was sich die Menschen für die Zukunft der Arbeitswelt wünschen

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2020 ist ein Jahr, in dem sich alle großen Veränderungen gegenübersahen. Das gilt auch für die Arbeitswelt, in der sich durch Kontaktbeschränkungen, Home Office und den Wegfall vieler klassischer Kontaktpunkte sehr viel verändert hat. Welche Folgen haben diese Erfahrungen dafür, was sich Menschen auch künftig für die Zukunft der Arbeitswelt wünschen? Dieser Frage ist die aktuelle Salesforce-Erhebung Future of Work nachgegangen. Dazu wurden in 10 Ländern über 20.000 Personen befragt – auch zirka 2.000 Deutsche.

Generell wünschen sich die Menschen mehr Home Office für eine bessere Gestaltung von Beruf, Kindererziehung und Freizeit. Entgegen den Ergebnissen aus anderen Ländern haben für die deutschen Befragten diese Punkte höchste Priorität:

Arbeit soll sinnvoll sein und Unternehmen stehen in der Pflicht: 46 % der Deutschen wünschen sich, dass ihre Arbeit einen Beitrag dazu leistet, die Welt besser zu machen, und 66 % fordern von Unternehmen, dass für sie die Beendigung von Ungleichheiten jeder Art eine hohe Priorität haben sollte.

Die Themen, die für Unternehmen 2021 am wichtigsten sein sollten, sind nach Meinung der deutschen Befragten:

  • Die psychische Gesundheit der Mitarbeiter
  • Die Arbeitsplatzgestaltung
  • Technologie, um Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten
  • Ortsunabhängiges Arbeiten
  • Mitarbeiterschulungen und Kompetenzentwicklung

Technologie kann dabei eine wichtige Unterstützung sein. Das beginnt bei Technologie, die das ortsunabhängige Arbeiten überhaupt möglich macht. Gerade den Punkt Zusammenarbeit sehen die Deutschen als wichtigste Fähigkeit in den kommenden sechs Monaten. Die richtige Grundlage, um von überall her gemeinsam arbeiten zu können, Collaboration-Tools und Plattformen, über die ein reibungsloser Austausch möglich ist, sind dafür eine entscheidende Grundlage.

Mehr dazu, welche weiteren Fähigkeiten Deutsche für die kommenden Monate besonders wichtig finden, in welchen Bereichen Technologie eine bedeutende Rolle spielen kann und was das auch für die Weiterbildung heißt, finden Sie im Salesforce Blog.


 

Die globale Coronavirus-Pandemie hat Wirtschaft, Gesellschaft und Arbeitsleben von Grund auf verändert. Kontaktbeschränkungen und Lockdown haben ihre Spuren im Alltag der Menschen hinterlassen. Mit dem Wechsel ins Home Office für viele mussten Unternehmen diese Form der Zusammenarbeit technologisch wie auch in ihren Prozessen ermöglichen. Zeitgleich investierten viele Arbeitgeber massiv in mobile Infrastrukturen und intelligente Softwarelösungen.

Dadurch haben sich auch viele Änderungen unseres Arbeitsalltags ergeben. Eine Umfrage von Salesforce Research im Rahmen der Serie »Global Stakeholder« unter 20.000 Personen aus zehn Ländern – darunter auch zirka 2.000 aus Deutschland – hat untersucht, welche Folgen das hat. Das Ziel: Wir wollten ein Bild davon erhalten, was die Vorstellungen und Wünsche der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland dazu sind, wie Arbeit in Zukunft aussehen soll.

 

Eine Welt im Wertewandel

Die Pandemie hat das Leben der Menschen weltweit auf den Kopf gestellt. Viele von ihnen arbeiten nun von zuhause aus und mussten zeitweise parallel das Familienleben managen. Eine Krisensituation, die nicht nur den Alltag, sondern für viele Menschen auch ihre Einstellungen zur Zusammenarbeit und ihre Werte insgesamt verändert hat. So sagen 66 Prozent der Befragten in Deutschland, dass die Beendigung von Ungleichheit weltweit eine hohe Priorität für Unternehmen haben sollte. 46 Prozent von ihnen sind der Meinung, es sei entscheidend, dass ihre Arbeit der Welt hilft.

Im Zuge der globalen Coronavirus-Pandemie haben sich Gesellschaften weltweit verändert. Auch Unternehmen sind dabei, sich auf oft radikale Weise zu wandeln. Gefordert ist nun eine Herangehensweise, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt und auf Werten basiert. Damit Technologie Gesellschaft unterstützen kann, muss sie Hand in Hand mit den Menschen arbeiten. Vor diesem Hintergrund wünschen sich die Befragten, dass Unternehmen folgende Themen in den Fokus nehmen sollten:

 

  1. Psychische Gesundheit der Mitarbeiter
  2. Arbeitsplatzgestaltung
  3. Technologien zur Gewährleistung der Sicherheit am Arbeitsplatz
  4. Ortsunabhängiges Arbeiten
  5. Mitarbeiterschulung und Kompetenzentwicklung

 

Geschäftswelt im Wandel

Rückblickend glauben 63 Prozent aller Befragten in Deutschland, dass Unternehmen durch die Erfahrungen und Investitionen während der Corona-Pandemie krisenresistenter geworden sind. Ebenso wie Unternehmen lernen, widerstandsfähig zu sein und sich anzupassen, muss dies auch die Belegschaft tun. In acht von zehn Ländern sind die Befragten der Ansicht, dass Anpassungsfähigkeit die wichtigste Fähigkeit in den nächsten sechs Monaten sein wird – gefolgt von den weiteren Top-Skills: Zusammenarbeit, Belastbarkeit, fachliche Fähigkeiten und Kreativität.

 

Zusammenarbeit für Deutsche am wichtigsten

Die Deutschen gewichten dies interessanterweise etwas anders. Sie gehen davon aus, dass es primär auf reibungslose Zusammenarbeit ankommt. Digitale Collaboration-Tools leisten hier wertvolle Unterstützung für Teamplay aus der Ferne. Dazu gehört beispielsweise ein Echtzeitzugriff auf alle Dokumente zu einer Vertriebsanfrage, die sofortige Speicherung von Änderungen und neuen Bestellungen bei gemeinsamem Zugriff auf die Information – und auch der einfache Austausch mit Kollegen und Kunden bei Online-Konferenzen inklusive dem Blick auf alle relevanten Unterlagen.

Am zweitwichtigsten ist für die Deutschen ist das Thema Belastbarkeit, erst dann folgt die Anpassungsfähigkeit. Fachliche Kompetenzen setzen die Deutschen nicht so hoch an, hierzulande legt man mehr Wert auf kritisches Denken und schließlich auf Kreativität, um den Wandel zu meistern.

 

Vorstellungen zu Arbeitsplatz und Technologie

Auch zur Gestaltung des Arbeitsplatzes haben die Befragten in Deutschland konkrete Vorstellungen. Am wichtigsten ist für die Mehrheit (81 Prozent) das Thema Sicherheit am Arbeitsplatz, gefolgt vom Klimawandel. Privatsphäre und Datenschutz sowie Krisemanagement belegen mit je 73 Prozent Zustimmung gemeinsam den vierten Platz.

Auf die Frage nach den Bereichen, in denen Technologie eine wichtige Rolle spielen sollte, geben 85 Prozent Krisenmanagement, 82 Prozent den Datenschutz sowie 81 Prozent die Sicherheit am Arbeitsplatz an.

 

Bildung ist Gerechtigkeit

Der massenhafte Umzug ins Home Office hat für viele Mitarbeiter auch bedeutet, mit digitalen Technologien zu Recht kommen zu müssen. Umso mehr gilt es jetzt, einen gleichberechtigten Zugang zu den Arbeitsplätzen der Zukunft durch Bildung, Ausbildung, Umschulung und Vermittlung zu schaffen. Ganze 79 Prozent der weltweit Befragten sagen, dass Arbeiten aus der Ferne nur für wenige Ausgewählte möglich ist. 54 Prozent der Arbeitnehmer, die nicht aus der Ferne arbeiten, sagen, dass sie nicht über die erforderliche Technologie verfügen. Dazu passend wünschen sich 45 Prozent der Menschen Zugang zu kostenloser Ausbildung und 27 Prozent interessieren sich seit COVID-19 mehr für E-Learning.

Um die aktuellen und kommenden Herausforderungen durch die Corona-Pandemie zu meistern, müssen alle Beteiligten für den Wandel bereit sein. So gilt es sowohl für Unternehmen als auch für die Mitarbeiter, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und eine neue Arbeitswelt entlang von Werten, Wissen und Anforderungen zu gestalten.

 

https://www.salesforce.com/de/blog/2020/12/pandemie-und-die-zukunft-der-arbeitswelt.html

 

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