Was sind die wichtigsten Fähigkeiten zur Verbesserung der beruflichen Chancen?

Illustration: Absmeier

Einer von drei Umfrageteilnehmern in Deutschland erlernt laut einer neuen Studie von YouGov und Red Hat eine neue Fähigkeit, um seine Beschäftigungschancen zu erhöhen.

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  • Fast die Hälfte (45 %) der Befragten in Deutschland hat sich seit März 2020 für ein neues Hobby entschieden. Davon hat sich fast jeder Dritte (30 %) Qualifikationen für neue berufliche Chancen erworben.
  • Digitale Umschulung: 5 % aller Befragten in Deutschland und 15 % der 18- bis 24-Jährigen haben mit dem Programmieren begonnen. Für fast zwei Drittel (59 %) von ihnen sind dabei berufliche Gründe ausschlaggebend.
  • Laut der Studie erlernen 51 % der befragten Erwachsenen in ganz Europa eine neue Fähigkeit, wobei das Programmieren aus Karrieregründen an erster Stelle steht.
  • Anteil der Umfrageteilnehmer in Europa, für die der Erwerb von Programmierkenntnissen wichtig ist: Spanien 10 %, Italien 8 %, Frankreich 6 %, Schweden 6 %, Deutschland 5 % und Großbritannien 4 %.
  • Red Hat hat im Dezember 2020 eine europaweite Studie in Auftrag gegeben. Dabei wurden 6.000 deutsche Erwachsene und mehr als 30.000 insgesamt befragt [1].

 

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Programmierung und Softwareentwicklung sind die wichtigsten Qualifikationen zur Verbesserung der Beschäftigungschancen.

Fast die Hälfte der deutschen Befragten (45 %) hat bereits eine neue Qualifikation erworben oder plant dies in den nächsten Wochen. Auf die Frage nach den Beweggründen für die Weiterbildung gab fast jeder Dritte (30 %) beschäftigungsbezogene Aspekte an: um eine neue Karriere zu starten, eine neue Fähigkeit für einen zukünftigen Job zu erlernen oder um den Arbeitsplatz zu sichern.

Die Ergebnisse zeigen, dass der Wunsch besteht, sich weiterzubilden. Da derzeit viele Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten, können sie auch mehr Zeit für das Erlernen neuer Fähigkeiten aufwenden – etwa unter Nutzung von Online-Ressourcen.

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5 % der Befragten in Deutschland haben im Zuge der zunehmenden Digitalisierung mit dem Programmieren begonnen, in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen ist es sogar mehr als jeder Zehnte (15 %). Für fast zwei Drittel der Befragten (59 %) besteht die Motivation, sich mit Programmierung oder Softwareentwicklung zu beschäftigen, in der Weiterbildung für einen neuen Job oder eine neue Karriere. Diese Ergebnisse resultieren auch aus der Covid-19-Pandemie, die die Tech- und Digitalbranche beflügelt hat, wobei Softwareentwicklung, Engineering, Data Science und KI laut LinkedIn-Daten zu den Qualifikationen gehören, die am meisten gefragt sind.

42 % der neuen Programmierer in Deutschland kommen aus einem nicht-technischen Berufsfeld [2], nur rund ein Viertel (23 %) hat bereits zuvor in der Technik oder IT gearbeitet und 8 % waren nicht berufstätig. Die große Mehrheit (78 %) hat keinen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik)-Abschluss und die Hälfte der Befragten (50 %) hat ein Nicht-MINT-Studium absolviert [3].

 

Die zehn beliebtesten Qualifikationen laut der Umfrage in Deutschland seit März 2020 (Angaben in Prozent aller deutschen Umfrageteilnehmer):

  1. Fitnesstraining (zum Beispiel Ausbildung zum Personal-Trainer oder Yoga-Lehrer): 17 %
  2. Kochen oder Catering: 15 %
  3. Handwerkliche Tätigkeiten (zum Beispiel Stricken, Malen, Zeichnen): 12 %
  4. Sprachen lernen: 9 %
  5. Fotografieren: 8 %
  6. Schreiben (zum Beispiel ein Buch oder einen Blog): 7 %
  7. Musik oder Theater: 6 %
  8. Kurse zur persönlichen Weiterentwicklung (zum Beispiel Führungs- oder Management-Kurse): 6 %
  9. Akademische Kurse: 5 %
  10. Programmierung oder Softwareentwicklung: 5 %

 

Die zehn beliebtesten Qualifikationen aus beruflichen Gründen laut der Umfrage in Deutschland seit März 2020 (Angaben in Prozent derjenigen, die die jeweilige Qualifikation ausgewählt haben):

  1. Animation oder Grafikdesign: 63 %
  2. Akademische Kurse: 60 %
  3. Kurse zur persönlichen Weiterentwicklung: 60 %
  4. Programmierung oder Softwareentwicklung: 59 %
  5. Erste-Hilfe-Kurse: 55 %
  6. Filmproduktion oder Videobearbeitung: 50 %
  7. Schreiben: 43 %
  8. Sprachen lernen: 42 %
  9. Fotografieren: 40 %
  10. Musik oder Theater: 39 %

 

Werner Knoblich, Senior Vice President und General Manager, Red Hat EMEA:

»Wenn die Pandemie uns eines gezeigt hat, dann ist es die Erkenntnis, dass die Zukunft digital ist. Es ist ermutigend zu sehen, dass so viele Menschen Programmierung oder Softwareentwicklung als neue Fähigkeit anstreben, insbesondere diejenigen mit nicht-technischem Hintergrund.«

Programmieren zu lernen kann entmutigend sein, insbesondere für diejenigen, die es remote in Angriff nehmen. Open-Source-Projekte und -Communities bieten dafür einen perfekten Startpunkt. Programmierer können an realen Projekten arbeiten, Fragen stellen und von Gleichgesinnten lernen. Das Fedora-Projekt etwa hat eine hilfreiche Website – What can I do for Fedora – für Einsteiger, auf der sie erfahren, wie und wo sie starten können.

Für diejenigen, die die Lücke zwischen Bildung und Industrie schließen wollen, hat Red Hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Zugang zu Open-Source-Wissen zu erleichtern. Seit April 2020 haben wir mehr als 500.000 kostenlose technische Übersichten als Teil unseres Katalogs kostenloser Online-Schulungen bereitgestellt. Zudem sind wir Partnerschaften mit Organisationen wie EdX eingegangen, um kostenlose virtuelle Schulungen für mehr als 80.000 Studenten anzubieten.

Red Hat hat sich zur Aufgabe gemacht, das Erlernen von Open Source so zugänglich wie möglich zu machen, um allen von der aktuellen Situation Betroffenen die Möglichkeit zu geben, in sich selbst zu investieren.«

 

[1] Die Zahl beinhaltet Daten von YouGov mit 27.188 Befragten in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien sowie Daten von Kantar Sifo mit 3.000 Befragten in Schweden.
[2] Beinhaltet Einzelhandel, Gastgewerbe, Kunst und Kreativsektor, Medien, Kommunikation und PR, Vertrieb und Marketing, den öffentlichen Sektor und karitative Einrichtungen, Bildung, Recht, Finanzen und Wirtschaft.
[3] Umfasst Musik, darstellende Künste, Theater oder Tanz (einschließlich Musiktechnologie), Kunst und Design (einschließlich Mode und Textilien), Psychologie (einschließlich Verhaltenspsychologie und Linguistik), Politik, Philosophie, Wirtschaft, internationale Beziehungen oder Anthropologie, Geschichte (einschließlich Archäologie und Kunstgeschichte), Religionswissenschaften, Sprachen (zum Beispiel moderne und klassische Sprachen), Geografie (einschließlich Humangeografie, Physische Geografie, Umweltwissenschaften und Landwirtschaft), Englisch und Englische Literatur, Jura, Medienwissenschaft, Journalismus, Marketing, Werbung, BWL, Erziehung und Lehre.

 

 

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