Cloud Computing – Jetzt die Offensive starten

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Wie agile Wertschöpfungsketten den langfristigen Erfolg sichern.

Dokumente, Präsentationen, Bilder und Videos – alles kann in der Cloud gespeichert und problemlos mit Dritten geteilt werden. Im Privatleben ist das heute Alltag. Und in der Business-Welt? Die Vorteile liegen auf der Hand: Gegenüber der klassischen Vor-Ort-Installation von IT-Anwendungen bieten virtuelle Arbeitsumgebungen Unternehmen viele Vorteile in Bezug auf Flexibilität und Skalierbarkeit, Kosteneinsparungen und vor allem Sicherheit. Informationen können intern wie extern schnell, transparent und ortsunabhängig ausgetauscht werden. Tschüss, Server(-raum) – hallo, grenzenlose Möglichkeiten!

Cloud als Basis. Eigentlich ganz einfach. Gerade sekundäre Prozesse, also all jene Geschäftsaktivitäten, die das Kerngeschäft unterstützen, können leicht in die Cloud ausgelagert werden. Dazu zählen beispielsweise die Bereiche Facility, Finance, HR, IT oder Administration. Die hier verwendeten IT-Systeme sind etwa Büro- und Mail-Programme wie Microsoft Office 365 oder eine Finanzbuchhaltungssoftware. Diese Anwendungen bilden die Basis-Infrastruktur des Unternehmens. Sie werden nicht mehr lokal installiert, sondern über die Cloud gehostet. Sicher, diese Art des »defensiven« Cloud Computings – bei dem zumeist lediglich Informationen von einem Ort zum anderen verschoben werden – ist schnell etabliert; und in vielen Unternehmen mittlerweile Standard. Doch wer die Chancen der IT-Wolke ausschöpfen will, sollte es nicht bei diesen Anwendungen belassen.

 

Das »defensive« Cloud Computing – bei dem zumeist lediglich Informationen von einem Ort zum anderen verschoben werden – ist schnell etabliert; und in vielen Unternehmen mittlerweile Standard. Beim »Offensiven« Cloud Computing werden auch die primären Prozesse, die das Kundengeschäft eines Unternehmens direkt betreffen, ausgelagert.

 

Cloud als Chance. »Offensives« Cloud Computing bricht die Grenzen der Organisation auf, die auf der Nutzung klassischer Informations- und Kommunikationstechnik basieren. Denn hierbei werden auch die primären Prozesse ausgelagert, also die, die das Kundengeschäft eines Unternehmens direkt betreffen: Produktion, Einkauf und Vertrieb. Die für diese geschäftskritischen Prozesse genutzten IT-Anwendungen sind etwa CRM- und ERP-Systeme. Werden diese in die Cloud ausgelagert, etablieren Unternehmen neue Denk- und Handlungsmodelle der Zusammenarbeit. Sie verknüpfen Prozesse über die eigenen Grenzen hinweg und lösen traditionelle Wertschöpfungsketten auf.

Der Gewinn: Service kann noch besser auf die bestehende Zielgruppe zugeschnitten werden und gleichzeitig erschließen sich neue Kundenkreise. Lokale Einzelhändler beispielsweise können Kunden dann außerdem über einen ergänzenden Onlineshop bedienen. Mit dem erreichen sie auch jene, die über herkömmliche Wege nicht bei ihnen einkaufen können und wollen. Vorbild sind die großen Player am Markt wie Amazon und Zalando, die den Einzelhandel per Online-Plattform etabliert haben. Sie haben die gesamte Wertschöpfungskette »Einkauf« in eine (Cloud-)Umgebung verlagert. Informationen zum Produkt (Bestand, Preis etc.) sind genauso mit der E-Commerce-Plattform verknüpft wie Logistik- und Zahlungsdienstleister. Durch die Analyse des Nutzerverhaltens können kundenspezifische Angebote beworben, die Kundenzufriedenheit erhöht und letztlich weitere Kaufabschlüsse erzielt werden. Diese agile Prozesskette kann mit traditionellen Unternehmensstrukturen nicht realisiert werden. Erst die Cloud führt hier zum Erfolg.

Vertrauen zahlt sich aus. Klar, die Entscheidung für diese neue Arbeitsweise ist durchaus emotional aufgeladen. »Machen wir uns abhängig von einem Cloud-Anbieter?« – ein beängstigender Gedanke. Es erfordert Vertrauen, Cloud Computing in seinem Unternehmen zu etablieren. Eine beratende Stütze sind dabei Softwareanbieter, die mit ISO-zertifizierten Providern zusammenarbeiten. Denn Zertifizierungen wie ISO 27001 für die Informationssicherheit und ISO 9001 für das Qualitätsmanagement sind wertvolle Garantiescheine, die das Vertrauen in die Cloud stärken. Die Erfahrung zeigt: Wer für Veränderungen bereit ist, bei dem überwiegt schon bald vor allem Euphorie und Zufriedenheit. Will man also Vorreiter am Markt sein, muss man die Offensive Cloud starten – und nicht länger auf der Stelle treten!


Thomas Kuckelkorn,
Manager PR & Kommunikation
der BCT Deutschland GmbH

 

 

 

Illustration: © Pixel embargo/shutterstock.com

 


 

353 Artikel zu „Cloud Computing Wertschöpfung“

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Im B2C-Bereich mit Ebay, Uber und Co. bereits fest etabliert, werden plattformbasierte Geschäftsmodelle auch für B2B-Unternehmen zunehmend interessanter. Sie ermöglichen es, ihr Produkt- und Dienstleistungsspektrum auf digitaler Ebene zu erweitern sowie eine starke Vernetzung innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette. Die technologische Basis bildet dabei ein ganzheitliches Enterprise Information Management (EIM).

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Individualität, Mobilität, Vernetzung – drei Ansprüche, die in Zeiten digitaler Kommunikations- und Interaktionstools zunehmend auch an Dienstleistungsangebote erhoben werden. Über die Digitalisierung und die neuen Anforderungen an Arbeitsumgebungen, Softwarelösungen und bestehende Geschäftsmodelle.   Mit dem Grünbuch »Arbeiten 4.0«, das das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im April 2015 veröffentlichte, werden die Herausforderungen und Möglichkeiten des…