ERP-Suite für die digitale Fertigung – Ein Mittelständler zeigt, wie es geht

Der globalen Konkurrenz ist die GEMÜ Group durch den Einsatz eines agilen ERP-Systems einen digitalen Schritt voraus.

Am Wirtschaftsstandort Deutschland gibt es zahlreiche Unternehmen, die unter dem Radar der Öffentlichkeit agieren, aber weltweit Beachtung finden. Die GEMÜ Group aus Baden-Württemberg ist ein gutes Beispiel dafür. Sie ist global tätig und betreibt länderübergreifend Produktionsstätten. 2019 erzielte die Gruppe in 50 Ländern einen Umsatz von 330 Millionen Euro. Im Sektor sterile Prozesse ist das 1964 von Fritz Müller gegründete Familienunternehmen mit Stammsitz Ingelfingen-Criesbach über die Jahre zum Weltmarktführer aufgestiegen. Zwei Grundpfeiler spielen für diesen Erfolg eine entscheidende Rolle.

Just in time über alle Grenzen hinweg. Einerseits: Die Qualität der Produkte muss hoch, verlässlich und kompatibel zu Kunden aus allen Industriezweigen sein. Egal, wo die Ventil-, Mess- und Regelsysteme international zum Einsatz kommen, überall müssen sie im Bereich Dämpfe, Flüssigkeiten und Gase optimal funktionieren. Das gilt sowohl für jedes Standardprodukt als auch für jede individuelle Lösung. Andererseits gilt es global präzise Zusagen für Lieferungen anzubieten. Diese Ziele lassen sich nur erreichen, wenn Engineering, Logistik und Produktion an den verschiedenen Standorten digital vernetzt sind. Schließlich müssen sechs Produktionsstandorte und 27 Vertriebsgesellschaften reibungslos aufeinander eingespielt sein. »Die Entwicklungsdynamik des Unternehmens hat die Digitalisierung zu einem der Kernthemen der Unternehmensstrategie reifen lassen«, erläutert Achim Stapf, der IT-Beauftragte von GEMÜ. »Wir sind mutig, agil und trauen uns auch an die Umsetzung von zukunftsorientierten und erfolgversprechenden Themen, für die es noch kein Handbuch gibt.«

Digitale Steuerung auf allen Ebenen. Eine wichtige Rolle spielt bei GEMÜ das ERP-System PSIpenta. Im Zusammenspiel mit Modulen zur adaptiven Produktionsplanung und -steuerung sowie MES-Bausteinen garantiert die IT-Lösung international punktgenaue Liefertermine. »Dazu zählt zum Beispiel die automatisierte kundenindividuelle Dokumentations- und Zeugniserstellung unserer Produkte. Diese basiert auf einer RFID-Kennzeichnung der entsprechenden Komponenten und deren Serialisierung während des Produktions- und Montageprozesses, die mittels eines eigen entwickelten Lese- und Schreibgerätes erfolgt«, beschreibt der Head of IT eine konkrete Maßnahme. Global werden so zum Beispiel die Bereiche Exportkontrolle oder Lagerverwaltung durch das ERP-System des Berliner Herstellers PSI Automotive & Industry gelenkt. 

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ERP-System reduziert zentral Kosten. Ein wesentliches Modul im globalen Geschäft ist zudem die Mehrwerkesteuerung »Multisite«. Es vereinheitlicht die Datenpflege weltweit und lenkt die Informationen zentralisiert an die globalen Standorte. Kosten und Zeit lassen sich dadurch dauerhaft einsparen. »Im internationalen Kontext kommen zum Beispiel die unterschiedlichen gesetzlichen und steuerlichen Anforderungen der verschiedenen Länder zum Tragen, die das ERP-System flexibel abdeckt«, so der IT-Fachmann Stapf. Schon zu Beginn einer Kundenbeziehung unterstützt die ERP-Lösung die Anwender beim Erfassen eines Auftrags und analysiert sämtliche relevanten Daten. Erscheinen sie im Einzelnen oder in ihrer Gesamtheit nicht plausibel, weist sie umgehend auf Fehler hin. Ein großer Vorteil, um Standortdaten und international abweichende Systeme effektiv in Beziehung zu setzen. »Unser Anspruch ist es, schon bei der Auftragserfassung im ERP-System zuverlässige Liefertermine über die Werksgrenzen hinweg ermitteln zu können. Hierfür benötigen wir eine transparente Darstellung der Bedarfs-, Dispositions- und Bestandssituation, und zwar wiederum über Werks- und Landesgrenzen hinaus«, fasst Achim Stapf die GEMÜ-Maxime zusammen.

 

 

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Adaptive Module optimieren Fertigung und Auslieferung. Ein Dreiklang an Modulen rundet die passgenaue Steuerung für die Bereiche Produktion und Vertrieb ab. »Capable-to-Promise« (CTP) disponiert für einen Auftrag die erforderlichen Bestände, indem es gleich zu Beginn ein Paket aus den benötigten Ressourcen, Lagerkapazitäten und Fertigungsvolumen schnürt und dadurch Engpässe vermeidet. Gleichzeitig erhöht dieser Prozess die Auslastung der vorhandenen Kapazitäten. Für einen optimalen Terminablauf analysiert der »Dynamische Produktionsabgleich« (DPA) mögliche Hindernisse und weist sie als kritische Wege aus. Für auftragsgenaue Vorräte und die Erstellung präziser Losgrößen verarbeitet schließlich das Modul »Selbstregulierende Mechanismen« (SRM) alle für den Prozess relevanten Daten, um automatisch die notwendigen Parameter zu berechnen und die erforderlichen Stellgrößen zu lenken. »Mittels dieser täglichen Rückstandsauflösung ermittelt PSIpenta kontinuierlich optimierte Reihenfolgen der Fertigungs- und Beschaffungsaufträge. Dabei zielt alles auf die Einhaltung der Liefertermine«, erläutert Stapf die Zielsetzung.

Freie Kapazitäten durch Automation. Durch das ERP-System bildet GEMÜ eine digitale Matrix, die durch den hohen Grad an Automation Kosten, Ressourcen und Zeit einspart. Lagerbestände werden effektiv verortet und global bestimmten Knoten zugewiesen. Ein Beispiel ist die zentrale Belieferung europäischer Abnehmer durch deutsche Produktions- und Logistikzentren. Laut Stapf ein entscheidender Schritt: »Wir sparen auf diese Weise Ressourcen und Aufwände und konnten den Anteil des gebundenen Kapitals verringern. Maßgeblich ist für uns auch die Transparenz in allen Abteilungen, für die das optimierte Zusammenspiel zwischen dem ERP-Kern und den adaptiven Modulen sorgt. Die Daten müssen nicht umständlich in ein gesondertes System übertragen werden. Stattdessen reichern die Informationen aus den integrierten Erweiterungsmodulen die Daten im ERP-Kern automatisch an und stehen unmittelbar allen Anwendern zur Verfügung«.

Individuelle Anpassung motiviert Mitarbeiter. Und es sind weitere Schritte geplant. So plant der Mittelständler bereits den Umstieg auf die neue Version des ERP-Systems. Achim Stapf ist von diesem Schritt überzeugt: »Die Camunda-Workflow-Engine ermöglicht schnellere und risikoärmere Anpassungen. Wir versprechen uns hierdurch deutliche Zeit- und Kosteneinsparungen.« Zumal die neue Version im Grunde für jeden Anwender Vorteile bereithält. So lassen sich mit dem PSI-Click-Design User-Oberflächen individuell verändern und angepasst an persönliche oder aufgabenbezogene Parameter effizient konfigurieren. Bei Bedarf erlaubt die neue ERP-Version auch weitere KI-Tools einzubinden. »Die Passgenauigkeit der Oberflächen kombiniert mit KI-basierten Eingabehilfen wird nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch Fehler bei der Dateneingabe vermindern. Das wird sich vor allem auf die Einarbeitung neuer Mitarbeiter auswirken. Denn gerade auch Neulinge können dann schnell und produktiv mit dem System arbeiten«, ist sich die Führungskraft Stapf des motivierenden Schubs sicher.

Tradition digital erfolgreich fortschreiben. In der digitalen Fertigung liegt die Zukunft der produzierenden Unternehmen. Mit der Nutzung der ERP-Suite PSIpenta hat sich die GEMÜ Group diesen Herausforderungen angenommen. Die Software reduziert Kosten durch die optimierte Steuerung der Ressourcen. Kunden erhalten weltweit verlässliche Lieferzusagen und Produkte von hoher Qualität: eine gute Ausgangslage für das Fortschreiben der Erfolgsgeschichte.

 


Jens Reeder,
Leiter Division Industry
bei PSI Automotive & Industry GmbH

 

 

 

Bilder: © Fotostudio M42, GEMÜ

 

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