Trends beim Remote Work: Vom Exoten zum Standard

Vor einem Jahr war Remote Work noch ein exotischer Trend, der zwar bekannt war, als praxistaugliches Arbeitsmodell jedoch eher für experimentierfreudige Start-ups als für etablierte Großunternehmen in Frage kam. Die Pandemie hat diese Sicht vor allem in Europa stark verändert und neue, vielversprechende Entwicklungen angestoßen. Was erwarten Fachleute, die sich seit vielen Jahren mit den Chancen und Risiken von Remote Work befassen? Welche Trends zeichnen sich in Europa und Deutschland beim standortunabhängigen Arbeiten und Führen für 2021 ab?

Anzeige

Hier die Meinung dreier Experten von GitLab, dem, nach eigener Aussage, weltweit größten All-Remote-Unternehmen, das seit seiner Gründung 2014 keinen festen Firmensitz hat, 1.300 Mitarbeiter in rund 67 Ländern beschäftigt und Remote Work von Beginn an zum Herzstück seiner Unternehmenskultur gemacht hat.

 

Remote Work – Sieben Trends, die die Arbeitswelt 2021 prägen werden

 

Darren Murph, Head of Remote bei GitLab

 

  1.   Remote Work wird der neue Job-Filter 

Menschen haben – abhängig von ihrer Lebenssituation und ihren persönlichen Vorlieben – eine genaue Vorstellung davon, wo und wie sie arbeiten wollen. Die Pandemie hat neue Türen aufgestoßen und damit Möglichkeiten eröffnet, die in Europa beziehungsweise Deutschland bisher nicht denkbar waren: Remote Work demokratisiert den öffentlichen Diskurs über die Flexibilität am Arbeitsplatz. In bestimmten Branchen und Tätigkeitsbereichen wie etwa der Digitalwirtschaft wird 2021 Remote Work für hochqualifizierte Fachkräfte zu einem Hauptkriterium bei der Jobsuche. Unternehmen, die das nicht von vornherein unterstützen, werden über kurz oder lang die Verlierer auf der Suche nach den besten Talenten sein. Diese Entwicklung führt auch dazu, dass Mitarbeiter kürzer in einem Unternehmen bleiben, weil die Hürden für einen Jobwechsel sinken. Wechselwillige Angestellte nutzen die neuen Freiheiten – auch weil sie sich an kein Präsenzbüro gebunden fühlen. Unternehmen sollten deshalb ihre Einstellung gegenüber sogenannten »Job-Hoppern« überdenken beziehungsweise neu bewerten.

 

  1.   Remote Work ist mehr als gute Tools

Einige der Unternehmen, die unter dem Druck der Pandemie zunächst das standortunabhängige Arbeiten eingeführt haben, werden in den nächsten ein bis zwei Jahren wieder umschwenken und das Präsenzbüro priorisieren. Warum? Weil so viel mehr dazugehört, was für die Aufrechterhaltung einer Remote-Work-Kultur erforderlich ist und über das reine technische Equipment für die Kommunikation untereinander erforderlich ist (siehe z.B. Gitlab`s Guide to All-Remote).

 

  1.   Wachsender Talente-Pool

Hochqualifizierte Fachleute beginnen, aus großen Städten und Metropolregionen wegzuziehen. Damit ist eine Entwicklung in Gang gekommen, die sich noch verstärken wird. Der Standort eines Mitarbeiters wird zunehmend weniger ein Synonym für eine gut bezahlte Anstellung oder gar Karriere sein. Deshalb werden sich Menschen nicht mehr dazu verpflichtet fühlen, hohe Mieten zu bezahlen oder weit entfernt von ihren Familien zu wohnen. Remote Work gibt ihnen die Möglichkeit, sich dort niederzulassen, wo sie tatsächlich leben wollen. Demnach steigen auch die Job-Chancen für jene, die nicht umziehen wollen oder können.

 

 

Roos Takken, People Business Partner, Engineering bei GitLab

 

  1.   Kostenerstattung für Remote Work wird zur Norm  

Unternehmen überdenken und erweitern aktuell ihre Regularien für Remote Work. Sie stellen ihren Mitarbeitern Budget für die Einrichtung eines ergonomischen Arbeitsplatzes zur Verfügung und erstatten sogar laufende Kosten für Strom, Kommunikation, etc. Und immer weniger Unternehmen werden hingegen die Kosten für Co-Working-Arbeitsplätze übernehmen, wenn sie ein Präsenzbüro zur Verfügung stellen. Diese Organisationen stellen sich zunehmend auf das Arbeiten vom Home Office ein und weniger auf das standortunabhängige Arbeiten.

 

  1.   Arbeiten vom Ausland aus

Immer mehr Mitarbeiter, deren Unternehmen das Arbeiten vom Home Office oder standortunabhängiges Arbeiten erlauben, haben den Wunsch, für einige Zeit vom Ausland aus zu arbeiten. Teneriffa oder die Kanarischen Inseln entwickeln sich zu einem wahren Paradies für Remote Worker in Europa. Es gibt weltweit Länder und Regionen, die aktiv daran arbeiten, für Remote Worker attraktiv zu werden. In HR-Netzwerken zum Beispiel fragen sich zunehmend mehr Manager, wie sie mit diesem sich verstärkenden Trend umgehen sollen.

 

Antonio Mimmo, Field Marketing Manager EMEA bei GitLab

 

  1.   Remote Work wirkt sich auf die Nachhaltigkeit aus

Mit den ersten Einschränkungen zu Beginn letzten Jahres haben Führungskräfte begonnen, die tatsächliche Notwendigkeit von Reisen zu überdenken. Virtuelle Meetings haben zwar nach wie vor nicht die gleiche Qualität, wie persönliche Treffen, doch die positiven Auswirkungen auf die Umweltbelastung überwiegen in vielen Fällen die tatsächlichen Kosten. Deshalb wird Remote Work einen großen Beitrag dazu leisten, die Umweltbelastung vom Wirtschaftswachstum zu entkoppeln und gleichzeitig im Rahmen der Nachhaltigkeitsbemühungen zunehmend eine wichtigere Rolle einnehmen.

 

  1.   Verunsicherte Führungskräfte und Manager

Eine der größten Herausforderungen ist es, Manager dazu zu bringen, sich bei der Führung von Remote-Teams wohl zu fühlen. Unternehmen brauchen dazu Lösungen, die Manager dazu befähigen, ihre Führungsarbeit unter den neuen Bedingungen bestmöglich zu erledigen. Im Fokus steht deshalb die Evaluierung geeigneter Management-Tools, die bei der Bewältigung dieser Herausforderung unterstützen.  Immer noch sind viele Manager der Meinung, dass die Kontrolle über die Produktivität mit Hilfe von Monitoring-Tools oberste Priorität haben muss. Tatsächlich aber werden viele weitere Studien nötig sein, um zu untersuchen, wie standortunabhängiges Arbeiten auf respektvolle und menschliche / zugewandte Art und Weise ermöglicht werden kann. Der Bedarf an neuen Lösungen sowie geeigneten Tools und Plattformen für »Remote Arbeiten« und »Remote Führen« wird steigen, ebenso die Nachfrage nach Training und einem regen Austausch der Experten untereinander, um Manager entsprechend vorzubereiten.


»Remote Work wird im schlimmsten Fall zum All-you-can-eat-Buffet für Cyberkriminelle«

Illustration: Absmeier, Congerdesign

2021 könnte das Jahr des Datenlecks werden. Zu diesem Ergebnis sind die Experten von Ping Identity, Anbieter der Intelligent-Identity-Lösung für Unternehmen, gekommen. Hauptgrund dafür ist, dass eine große Menge vertraulicher Unternehmensdaten sich aufgrund des Corona-bedingten Remote-Working-Booms außerhalb der Firmeninfrastrukturen befinden – und dadurch im schlimmsten Fall ein All-you-can-Eat-Buffet für Cyberkriminelle darstellen. Doch es gibt noch weitere Risiken, die das kommende Jahr aus Identitätssicht prägen werden.

Unwissenheit schützt vor Datenklau nicht
Pascal Jacober, Regional Sales Director EMEA Central bei Ping Identity, berichtet: »Auch in großen international agierenden Banken müssen sich die Mitarbeiter nun zum ersten Mal überhaupt mit Themen wie Phishing, sicheren Netzwerken und ähnlichem auseinandersetzen. Denn bis zum Beginn der Corona-Pandemie haben sie nie von zuhause aus gearbeitet. Und so wie ihnen geht es aktuell Abermillionen von Menschen auf der ganzen Welt. Es stellt sich also die Frage, wie man bei Personen, die sich nie mit solchen Themen auseinandersetzen mussten, auf die Schnelle ein Bewusstsein dafür schafft. Wie kann man ihnen die Gefahren aufzeigen, wenn sie sich nie diesen Bedrohungen stellen mussten?«

»Man kann nicht schützen, was man nicht kennt«
Dieses Zitat des Ping-CEOs Andre Durand wird 2021 besonders wichtig, denn Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen stehen genau vor dieser Herausforderung: Sie müssen schützen, was sie nicht kennen. Denn mit Beginn der ganzen Lockdowns sind plötzlich Mitarbeiter außerhalb der Unternehmensinfrastruktur, die nie zuvor remote gearbeitet haben.
Das bedeutet, dass nicht nur Authentifizierung an Wichtigkeit gewinnt, sondern vor allem Identifizierung. Denn Credentials sind schnell gestohlen, aber mittels eindeutiger Identifizierung – beispielsweise mit Hilfe von Multifaktor-Authentifizierung über biometrische Merkmale – lässt sich das entsprechend absichern.
Das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass Identität, sofern sie nicht entsprechend abgesichert ist, der klare Schwachpunkt innerhalb einer Cybersicherheitsinfrastruktur ist – besonders, wenn die Zahl der Identitätsdiebstähle weiter so schnell steigt, wie sie es aktuell tut.
Richard Bird, Chief Customer Information Officer bei Ping Identity, erklärt: »Wir werden im kommenden Jahr eine Welt sehen, in der Unternehmen und Großkonzerne nicht mehr länger Aktoren sind, wenn es darum geht, Identitäten zu definieren. Gerade veraltete Compliance-Richtlinien können hier schnell im Weg stehen, wenn es darum geht, die positiven Effekte eines modernen Identity-Konzepts auszuschöpfen.»

Kampf im Schatten
Ein Aspekt, der eigentlich schon als abgehakt galt, ist in den letzten Monaten wieder stark aufgeflammt und wird uns wohl auch noch im kommenden Jahr beschäftigen: Shadow-IT. 2020 gab es eine wahre Explosion bei der Nutzung unreglementierter IT-Lösungen im Unternehmensumfeld. Gerade Führungskräfte, die sich im Arbeitsalltag kaum mit IT und entsprechenden Gefahren auseinandersetzen, sind dabei besonders anfällig. Denn für sie zählt oftmals nur, ihre Aufgaben zu erledigen – egal wie.
Dementsprechend werden wir hier 2021 auch besonders viele Datenlecks sehen, denn unternehmenskritische Daten wandern in nicht ausreichend abgesicherte, nicht Compliance-konforme, Cloud-Speicher. Cyberkriminelle sind sich dessen bewusst und zielen bei ihren Angriffen genau darauf ab.
Ein weiteres Risiko, das wir 2021 auf keinen Fall unterschätzen dürfen, ist das Bedürfnis nach Information der Menschen. »Wir wissen, dass Cyberkriminelle schon in diesem Jahr gefälschte Covid-Tracking-Websites genutzt haben, um mit ihrer Hilfe Phishing zu betreiben und Ransomware zu verteilen«, so Bird weiter. »Sie profitieren also von dem Bedürfnis der Leute nach Informationen. Denn gerade in Zeiten von Lockdowns und Ausgangsbeschränkungen wollen die natürlich wissen, was draußen los ist. Und wenn die dann von ihren Arbeitsgeräten auf entsprechende Websites zugreifen, hat man ruckzuck ein Datenleck – oder Schlimmeres.»

Böse Menschen lieben schlechte Zeiten
Generell blickt Richard Bird tatsächlich nur verhalten optimistisch in die Zukunft: »Kein Unternehmen weltweit hatte einen Disaster-Recovery- oder Business-Continuity-Plan, der wirklich umfassend auf die aktuelle Situation vorbereitet war. Und weil genau diese Pläne nicht existierten, entstanden die bekannten Schwachstellen.»
Nach Ansicht der Experten von Ping Identity müssen gerade Unternehmen aus den Lektionen der vergangenen neun Monate lernen – und nach ihnen handeln. Dann können sie auch die kommenden Herausforderungen meistern.

Weitere Informationen zu Ping Identity finden Sie unter: https://www.pingidentity.com


770 Artikel zu „Remote Work“

Remote Learning und Remote Working: Chancen und Risiken für die App-Sicherheit

Illustration: Geralt Absmeier Covid-19 hat viele von uns gezwungen, sich sehr schnell mit neuen Realitäten auseinanderzusetzen. Dazu gehören Remote Learning und Remote Working. Kinder und Erwachsene, Eltern und Lehrer sowie ein großer Teil der Erwerbstätigen sind betroffen. Mobile Apps und Webanwendungen wurden vor der Corona-Krise in erster Linie im geschäftlichen Umfeld oder im Freizeitbereich eingesetzt.…

82 % der Führungskräfte möchten Remote Work ermöglichen

Gartner hat eine Umfrage unter 127 Führungskräften aus den Bereichen Personal, Recht und Compliance sowie Finanzen und Immobilien durchgeführt. Laut den kürzlich veröffentlichten Ergebnissen planen 82 % der Befragten, ihren Mitarbeitern Remote Work für einige Zeit zu ermöglichen. Unternehmen müssen demzufolge eine zunehmend komplexere, hybride Personalstruktur verwalten. Simon Pamplin, technischer Direktor bei Silver Peak, äußert…

Remote Work: Krisenbewährtes Arbeitsmodell als Treiber der Hyperautomation

Die Signale des aktuellen Wirtschaftsmarkts zeichnen kein optimistisches Bild für die nahe Zukunft. Neben den Auswirkungen von Covid-19 spiegelt die Zurückhaltung der Unternehmen bei Investitionen die zunehmende Instabilität aufgrund globaler Spannungen, Konflikte und Handelskriege wider. Zwar weiß niemand genau, was die Zukunft bringen wird, aber eines steht fest: Arbeitskonzepte wie Remote Work, die sich in…

Remote Work: Digitale Nähe trotz räumlicher Distanz

Remote Work braucht mehr als eine moderne IT-Infrastruktur und digitale Collaboration-Tools. Nicht erst seit Covid-19 ist Remote Work für immer mehr Unternehmen ein viel diskutiertes Thema. Vom Home Office unterscheidet sich Remote Work nur dadurch, dass Remote Worker von jedem beliebigen Ort aus arbeiten, ein Internetzugang vorausgesetzt. Beide Arbeitsformen basieren aber auf der Überzeugung, dass…

Neue Arbeitsplatzmodelle – Weshalb Remote Work die Arbeitswelt umwälzen wird

Der IT-Fachkräftemangel spitzt sich immer mehr zu – eine aktuelle Studie des Branchenverbands Bitkom unterfüttert diese Befürchtung mit besorgniserregenden Zahlen: Im Jahr 2019 waren in Deutschland insgesamt 124.000 IT-Jobs auf Experten-Niveau unbesetzt. Im Vergleich zu den 2018er-Zahlen (82.000 offene Vakanzen) bedeutet dies eine Zunahme von 51 Prozent! Wie lässt sich endlich effektiv gegensteuern?

Covid-19: Die größten Bedrohungen für Remote Work

Welche Auswirkungen hat der nahezu flächendeckende Umstieg auf Home Office für die IT-Sicherheit? Was sind die größten Risiken und welche Bedrohungen lassen sich tatsächlich feststellen? Nicht erst seit Beginn der Pandemie untersucht das Incident Response Team von Varonis Systems aktuelle Bedrohungen und Trends in der Cybersecurity. In den letzten Wochen haben die Sicherheitsexperten festgestellt, dass…

Home Office: Der große Remote-Working-Test

Welche Fragen sollte man sich als Verantwortlicher beim Thema Fernarbeit jetzt stellen. Für Teams, die daran gewöhnt sind, in Büroumgebungen zu arbeiten und Kolleg*innen in der Nähe zu haben, wird die Entfernung natürlich zur Herausforderung. Per definitionem gilt das sicherlich für diejenigen, die in Paarprogrammierung arbeiten oder deren Teams ihre Arbeit beispielsweise um Ideation Pods…

Zero Trust Network Access – Was bedeutet ZTNA für sicheres mobile IT-Nutzung?

Fernarbeit und eine positive Arbeitserfahrung haben sich bisher meist gegenseitig ausgeschlossen. Für viele Unternehmen hat die Corona-bedingte, rasche Erweiterung der mobilen IT-Nutzung dieses Dilemma nur noch verstärkt und viele IT-Führungskräfte mitten in einem Tauziehen zwischen Sicherheit und Benutzerproduktivität zurückgelassen. Infolgedessen bewerten viele die aktuellen herkömmlichen Lösungen und erwägen nun einen Übergang zu Zero-Trust-Prinzipien. Aber was…

Mangelndes Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter stellt Zukunft der Remote-Arbeit infrage

Rund 90 % der von zuhause arbeitenden Mitarbeiter in Deutschland wollen auch nach einer möglichen Rückkehr ins Büro zeitweise im Home Office bleiben. Aus Unternehmenssicht ist allerdings bedenklich, dass 59 % der Mitarbeiter Sicherheitsrichtlinien nur unzureichend berücksichtigen. Die Covid-19-Pandemie hat dazu geführt, dass viele Mitarbeiter im Home Office arbeiten. Welche Herausforderungen gibt es dabei und…

Remote-ERP-Einführung während Corona-Lockdown – SkyCell wappnet sich für Eigenproduktion

Kaum ein Fertigungsunternehmen kommt heute mehr ohne ein ERP-System aus. Auch SkyCell, ein Schweizer Anbieter für temperaturgesteuerte Luftfrachtlösungen, entschied sich in Vorbereitung auf die eigene Herstellung innovativer Luftfrachtcontainer für die Einführung einer ERP-Lösung – wegen des Corona-Lockdowns sogar remote. Eine digitale Erfolgsgeschichte.

New Work: Fünf Trends, die für Unternehmen 2021 essenziell werden

Im Jahr 2020 hat sich das Verständnis vom eigenen Arbeitsplatz grundlegend und dauerhaft verändert. Die Corona-Krise hat zahlreiche neue Herausforderungen mit sich gebracht und flexibles Arbeiten plötzlich zum Muss gemacht. Gerade Produktivität, Effizienz und Zufriedenheit unter den Mitarbeitern zu erhalten und zu fördern, kristallisiert sich als schwieriges Unterfangen für fast jedes Unternehmen heraus. Auch 2021…

Neue App CloudControl unterstützt Systemadmins beim Remote-Cloud-Management: Die Wolke immer im Blick behalten

Cloud Monitoring und Cloud Management sind verantwortungsvolle Aufgaben. Sie gewährleisten reibungslose Abläufe im eigenen Firmennetzwerk oder bei Kunden, deren Infrastruktur in der Cloud gemanagt wird. Die neue Cloud-Monitoring-App CloudControl der Objektkultur Software GmbH gibt Systemadministratoren dafür jetzt eine wertvolle Arbeitserleichterung an die Hand.   Aufgrund der aktuellen Situation wurden die meisten Mitarbeitenden und Tätigkeiten in…

Für Home Office und mobile Working genutzte Geräte sind ein blinder Fleck für die IT-Abteilung

Ein Viertel der mobilen Mitarbeiter leidet lieber im Stillen, als den IT-Support zu benachrichtigen. NetMotion ist mit seiner Einschätzung nicht allein: Es ist wahrscheinlich, dass die Büroarbeit nie wieder zu den vor Covid geltenden Normen zurückkehren wird. Laut Gartner wird fast die Hälfte aller Unternehmen (47 Prozent) auch nach der Pandemie weiterhin vollständig auf Fernarbeit…

Trotz »Remote Schooling« Nähe schaffen: Fernunterricht mit digitalen Tools effizient gestalten

Es ist die Aufgabe der Schulen sicherzustellen, dass Lehrveranstaltungen in Krisenzeiten auch abseits des Präsenzunterrichts stattfinden können. Die Corona-Krise hat gezeigt, dass eine spontane Umstellung zum digitalen Unterricht nicht überall möglich ist. Dafür braucht es einen Plan in der Schublade und ein einheitliches, gut ausgewähltes Tool. Damit lässt sich nicht nur sicherstellen, dass kein Unterricht…

Workforce-Management: Die Zukunft heißt Flexibilität

Durch die Corona-Pandemie wächst in Unternehmen der Anteil externer Mitarbeiter. Dieser Trend wird sich fortsetzen, weil auch nach der Krise zu wenig Fachkräfte mit Digital-Know-how zur Verfügung stehen. Unternehmen müssen deshalb ihre Recruiting-Kanäle anpassen, sagt Vish Baliga, Chief Technology Officer bei SAP Fieldglass. Seine Empfehlung: cloudbasierte externe Lösungen für das Workforce-Management.   Sie helfen, in…

Feinde im Home Office: IT-Security zwischen New Work und Insiderbedrohungen  

Im Bereich IT-Security sind die Lasten nicht zu Gunsten der Unternehmen verteilt: Während sie permanent über ihre gesamte IT-Landschaft hinweg sämtliche der Bedrohungslage angemessenen Sicherheitsmaßnahmen ergreifen müssen, kann Angreifern eine kleine Schwachstelle ausreichen, um massiven Schaden anzurichten. Ungesicherte Endgeräte, Cloud- und IaaS-Anwendungen, schlecht gesicherte Netzwerke oder das Surfen im World Wide Web eröffnen Hackern zahlreiche…

White Paper New Work: Viel mehr als ein Hype

Das „Neue“ verheißt immer Fortschritt und ist allein schon deshalb ein wichtiger Leitstern im Business-Kontext. Jedenfalls erklärt das die inflationäre Verwendung von Begriffen, die irgendwie Neuheit ausdrücken. „New Work“ könnte leicht in die lange Liste solcher Buzzwords eingereiht werden. Das würde der Idee allerdings nicht gerecht werden – diese Überzeugung formuliert die Management- und IT-Beratung…

Die Verlagerung großer Workloads in die Cloud

Daten sind mittlerweile nicht das Endprodukt, sondern der Ausgangspunkt für die Geschäftstätigkeit moderner Unternehmen. Aus Daten lassen sich tiefe Einblicke gewinnen, die Innovationen vorantreiben, das Kundeninteresse erhöhen und die Geschäftsergebnisse verbessern. Wie Unternehmen mit ihren Daten umgehen, kann einen tiefgreifenden Einfluss auf die Erkenntnisse haben, die sie aus den Daten ziehen, und den Geschäftserfolg, den…

Remote-Arbeit verschärft Herausforderungen für die Unternehmenssicherheit

Unerwartete Änderungen der Prioritäten, schlechte Netzwerksichtbarkeit und Zeitmangel werden als Schlüsselthemen für Sicherheitsexperten genannt, die mit neuen Normen zu kämpfen haben. Juniper Networks präsentiert die ersten Ergebnisse eines internationalen Marktforschungsprojekts. Diese zeigen, dass traditionelle Ansätze zum Schutz des Netzwerks die Herausforderungen angesichts von Budgetbeschränkungen und remote arbeitenden Mitarbeiten verschärfen. Die Studie, die die Einstellungen, Perspektiven…

Gesteigerte Aktivitäten der Cyberkriminellen: Absicherung von Remote-Arbeitsplätzen

  Fortinet hat den Cybersecurity-Bericht 2020 für Telearbeiter veröffentlicht [1]. Er untersucht die Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit, mit denen Unternehmen infolge der Verlagerung zur Telearbeit Anfang dieses Jahres konfrontiert waren. Außerdem erfasst er die geplanten Investitionen zur Absicherung der Telearbeit über das Jahr 2020 hinaus.  Der Studie liegt eine im Juni 2020 durchgeführte Umfrage zugrunde. Die…

#digiWiesn: noris network Rechenzentrum in Hof eröffnet – Ganz oben dabei

»In Bayern ganz oben« heißt es im Stadtmarketing von Hof. Mithilfe des IT-Dienstleisters noris network wurde jetzt ein weiterer Schritt getan, um auch in der Digitalisierung ganz oben mitzuspielen. Hof erhält ein eigenes, hochsicheres Colocation-Rechenzentrum, das Unternehmen aus der Region die Schritte in Richtung Digitalisierung erleichtern und sie wettbewerbsfähiger machen soll.

Digital Document Transformation – Verbesserung der Geschäftsprozesse im Digital Workplace

Ineffiziente Arbeitsabläufe schmälern die Reaktionsfähigkeit von Unternehmen und können Kunden und Geschäftspartner vergraulen. Insbesondere im Home Office bekommen komplexe, manuelle Prozesse, die eine erhöhte Fehlerquote nach sich ziehen können, eine völlig neue Bedeutung. Trotz rapide implementierter Home-Office-Maßnahmen, ist ein effizienter Digital Workplace in vielen Unternehmen noch in weiten Teilen Zukunftsmusik.

Workplace-as-a-Service: Die Real-Estate-Strategie nach Corona erfordert kreative Lösungen

         Aktuelle Büroarbeitswelt verändert Flächenbedarf.          Unternehmen erwarten stärkere Auslastungsschwankungen.          Arbeitsplätze als Dienstleistung reduzieren Fixkosten.   Das Corona-Virus verändert die Büroarbeit nachhaltig. Viele Unternehmen haben bereits angekündigt, ihren Mitarbeitern anhaltend Homeoffice zu ermöglichen. Für die Betreiber von Immobilien bedeutet das, dass sie dauerhaft und auch nach dem Ende der Corona-Pandemie mit größeren Schwankungen in…

Drei Tipps, die Remote IT-Teams effizienter machen

Die »normale« Belegschaft eines Unternehmens komplett oder stufenweise ins Home Office zu schicken, ist eine Sache. Sobald es um das IT-Team geht, sieht die Thematik anders aus: Sie sind die heimlichen Helden, die den operativen Betrieb trotz der Krisensituation digital am Laufen halten. Aber können sie deswegen so einfach ins Home Office wechseln? Werden sie…

noris network eröffnet Rechenzentrum Hof mit Streaming-Event

Premiumrechenzentrum für Unternehmen in der Region Hof Nach Hochsicherheitsrechenzentren in Nürnberg und München betreibt der Nürnberger IT-Dienstleister noris network AG jetzt ein Rechenzentrum in Hof. Am 15. Juli 2020 wird der neue Standort eröffnet – offiziell und virtuell. In einem Livestream werden Interviews mit Informationen zu modernen IT-Services geboten und Videoaufnahmen von Technik und Colocation-Flächen…

Bestehende IT-Infrastruktur in die IP-Welt migrieren – Digitale Workflows in Behörden schaffen

Die Digitalisierung der Verwaltung kommt nur schleppend voran. Das macht sich in Situationen wie der aktuellen Corona-Krise besonders bemerkbar. Werden Faxserver, die in den meisten Behörden zur gängigen IT-Infrastruktur gehören, in die IP-Welt migriert, ebnen sie den Weg zum elektronischen Dokumentenaustausch.

Sicherheit kommt bei der Remote-Arbeit zu kurz

Illustration: Absmeier, Mehr als 50 % der remote arbeitenden Mitarbeiter in Deutschland nutzen unsichere private Geräte für den Zugriff auf Unternehmenssysteme. Dieses Ergebnis liefert die Untersuchung »Remote Work«, die CyberArk in Auftrag gegeben hat [1]. Mit der verstärkten Nutzung von Home Office steigen auch die Gefahren für unternehmenskritische Systeme und vertrauliche Daten. Die neue CyberArk-Untersuchung…

Mit Desktop as a Service die Remote-Mitarbeiter optimal einbinden

Nach den ersten hektischen Umstellungen auf Remote-Arbeitsplätze suchen viele Unternehmen nun eine nachhaltige tragbare Lösung für Remote Access. Sie wollen erreichen, dass ihre Mitarbeiter – falls nötig – auch längerfristig den täglichen Geschäftsbetrieb sicher von zu Hause aus weiterführen können. Dafür eignen sich ideal Desktops as a Service. Das ist eine Virtual-Desktop-Infrastructure (VDI)-Lösung, die sich…

Remote Arbeiten setzt sich durch – 3 häufige technische Probleme und Lösungsansätze

Die Popularität von Home Office und mobilem Arbeiten wächst bereits seit einigen Jahren. In den letzten beiden Monaten mussten sich jedoch sowohl Firmen, die bisher wenig auf Remote Arbeiten gesetzt hatten als auch Mitarbeiter, die bereit des Öfteren vom Home Office aus gearbeitet haben, deutlich reorganisieren. In vielen Haushalten werden Laptops nicht mehr nur für…

Sicher aus der Ferne: Privileged Access für Remote-Administratoren

Sechs Best Practices für Fernzugriff auf kritische Infrastrukturen. Viele Unternehmen verfügen über Richtlinien und Lösungen für die Telearbeit, doch diese sind meist auf Mitarbeiter zugeschnitten, die vollständig remote agieren oder normalerweise im Büro arbeiten, aber Flexibilität für ungewöhnliche Situationen benötigen. Die derzeitige Lage, mit der die meisten Unternehmen konfrontiert sind, kann die Fähigkeiten ihrer Remote-Arbeitsplätze…

Die Zukunft der Arbeit ist mobil – In kleinen Schritten zu einer großen Remote-Kultur

Vor einigen Wochen mussten schlagartig ganze Heerscharen von Mitarbeitern von zu Hause aus arbeiten. Es ist zwar zu erwarten, dass nach der Lockerung der aktuellen Einschränkungen, Unternehmen auch wieder froh sein werden, ihre Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu sehen. Das wird jedoch noch einige Zeit dauern. Viele Führungskräfte und Teamleiter befassen sich aktuell verstärkt mit dem…

Sicher aus dem Home Office arbeiten: Advanced Remote Access für externe und mobile Mitarbeiter

In der modernen Arbeitswelt ist Mobilität nicht mehr wegzudenken und so verlagert sich der Schwerpunkt mehr auf die Produktivität der Mitarbeiter als auf deren Standort. Diese arbeiten überall und zu jeder Zeit: im Café oder im Zug und momentan – häufig notgedrungen – von zu Hause – oft mit den privaten Laptops, Tablets und Smartphones.…

So (un)sicher sind Teamwork-Apps und Video-Konferenzen von Zoom, Slack, Google, Skype, Teams & Co.

Video-Konferenz & Kollaborationstools sind aktuell im Home Office unverzichtbar, aber mit Vorsicht zu genießen: Alle von APPVISORY getesteten Software-Apps weisen grundsätzliche Sicherheitsrisiken auf. Nicht aus allen Wolken fallen: cloudbasierter Videokonferenz- und Kollaborationsdienst Cisco WebEx Meetings laut Test am unsichersten, Zoom Cloud lässt eindeutige Identifizierung von Nutzern zu. Kostenloser Guide für ein sicheres Homeoffice zur Verfügung.…

Corona-Krise: noris network baut Kapazitäten in Rechenzentren aus

noris network, IT-Dienstleister und Betreiber von Hochsicherheitsrechenzentren meldet: Der Betrieb der Rechenzentren und die Erbringung von IT-Dienstleistungen laufen uneingeschränkt weiter. Seit Mitte März arbeitet der Großteil der mehr als 370 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei vom Home Office aus. Als weitere Reaktion auf die Corona-Krise und die rasch steigende Nachfrage von Kunden wurden die Rechenzentrums- und…

Teleworking und Cybersecurity – FAQ

  Die derzeit ergriffenen Präventionsmaßnahmen der sozialen Distanzierung, um den Corona-Virus (COVID-19) einzudämmen, veranlassen viele Unternehmen dazu, den Einsatz von Telearbeitstechnologie, einschließlich VPN und Telekonferenzen, massiv zu verstärken. Ulrich Fleck, Geschäftsführer von SEC Consult, einem Beratungsunternehmen für Cyber- und Applikationssicherheit, beantwortet im Folgenden die wichtigsten Fragen zum Thema Teleworking und Cybersecurity.   Was können Unternehmen…

Corona-Hilfe: Kostenlose Remote-Access-Angebote

Lösungen für die sichere Remote-Anbindung von Mitarbeitern 90 Tage lang kostenlos. BeyondTrust, globaler Anbieter für Privileged Access Management, offeriert seine Secure-Remote-Access-Lösungen 90 Tage lang kostenlos, um angesichts der Coronavirus-Pandemie (COVID-19) möglichst vielen Unternehmen beim sicheren IT-Support einer sprunghaft steigenden Anzahl von Remote-Mitarbeitern zu helfen. Da sich der Ausbruch des Coronavirus weiterhin auf der ganzen Welt…

Smart Working und Cybersicherheit: Eine schwierige Kombination

Fernarbeit, Home Office, Smart Working: Aufgrund der jüngsten Ereignisse greifen immer mehr Unternehmen darauf zu. Doch schon davor hat sich diese Praxis auch bei Arbeitskräften immer größerer Beliebtheit erfreut, und je nach Branche befindet sich das Arbeiten von zu Hause aus in einer Phase großen Aufschwungs. Ein Trend, der allerdings Vorsichtsmaßnahmen seitens der Unternehmen erfordert,…

Erfolgsrezept Slow Work: Sechs Entschleunigungsstrategien gegen Dauerstress im Job

Achtsamkeitsübungen können das belastende Gefühl von Getriebenheit wirksam verringern und die Produktivität steigern. Das Jahr 2019 neigt sich schon wieder seinem Ende entgegen – und viele Menschen fragen sich, wo die Zeit geblieben ist. Dass der Zeitgeist als immer schnelllebiger empfunden wird, zeichnete sich bereits vor 13 Jahren in einer Studie des Pew Research Centers…

Ältere Windows-Systeme in akuter Gefahr durch Remote-Desktop-Exploit »EsteemAudit«

Vor Kurzem veröffentlichte die Hacker-Gruppe »Shadow Brokers« gestohlene Informationen, die mehrere Tools enthielten, um Schwachstellen in verschiedenen Windows-Versionen auszunutzen. Das berühmteste davon ist das Exploit-Tool »EternalBlue«, das angepasst wurde, um den WanaCrypt0r-Wurm beim großem Ransomware-Angriff Anfang Mai zu verbreiten. Ein weiteres Exploit-Tool, das zeitgleich veröffentlicht wurde, ist »EsteemAudit«, das Unit 42, die Forschungsabteilung von Palo…