»Wir verändern unsere Arbeitsweise komplett«

Das Kreditmanagement-Unternehmen Intrum treibt den digitalen Wandel in seiner Organisation voran – unter anderem mit Human-Capital- und Finanzmanagementlösungen von Workday. Im Interview sprechen Intrum-Finanzvorstand Michael Ladurner und Tim Wakeford, VP Financials Product Strategy von Workday, über technologische Herausforderungen, die Auswirkungen der Pandemie und die neue Rolle des CFO.

 

 

Michael Ladurner, Finanzvorstand, Intrum

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Herr Ladurner, wie bei vielen anderen Unternehmen ist auch bei Intrum der digitale Wandel in vollem Gange. Wie sieht das konkret aus?

Ladurner: Wir haben das Intrum-Transformations-Programm gestartet. Dieses Programm soll Intrum als Organisation einfacher, skalierbarer und digitaler machen. Damit wollen wir noch relevanter für unsere Kunden werden und zusätzliche Wachstumspotenziale erschließen.

 

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Was waren oder sind die Herausforderungen dabei?

Ladurner: Intrum ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen – sowohl organisch als auch durch Übernahmen. Aktuell sind wir in 24 Ländern in Europa sowie in Brasilien vertreten – mit insgesamt 10.000 Beschäftigten. In jedem Land arbeiten wir bis zu einem gewissen Grad mit verschiedenen IT-Anwendungen – beziehungsweise mit Lösungen, die unterschiedlich genutzt werden. Sie können sich vorstellen, dass dies die Arbeit in den unterschiedlichen Regionen ziemlich kompliziert macht. So können wir das Potenzial der Technologien nie voll nutzen. Hinzu kommt, dass es kostspielig und aufwändig ist, eine solch zerklüftete IT-Landschaft zu betreiben und auf dem aktuellen Stand zu halten.

 

 

Mit welcher Strategie begegnen Sie diesen Herausforderungen?

Ladurner: Wir arbeiten nun daran, Lösungen auf globaler Ebene auszurollen – mit einer weltweit einheitlichen Architektur und standardisierten Prozessen. Ziel ist es, mehr Effektivität und Effizienz zu erreichen. Und als CFO geht es mir natürlich auch darum, Kostenvorteile zu erzielen. Bei all dem hilft uns die Technologie von Workday.

 

 

Inwiefern?

Ladurner: Wir nutzen bereits das Human-Capital-Management von Workday und beginnen nun auch damit, die Finanzlösung einzuführen. Workday ermöglicht es uns, Informationen aus dem Personalwesen und dem Finanzbereich sowie Prognosen und Daten aus der Beschaffung miteinander zu verknüpfen und diese mit externen Datenquellen anzureichern. All das ist in einer einheitlichen Lösung verfügbar. Jedem Mitarbeiter stehen die für ihn relevanten Funktionen zur Verfügung. Da die Workday-Technologie als Software as a Service verfügbar ist, kaufen wir nicht einfach ein fertiges Produkt, sondern profitieren von allen Neuentwicklungen. Und diese können wir allen Mitarbeitern weltweit bereitstellen – ohne einen langen, komplizierten und teuren Rollout-Prozess.

 

 

Tim Wakeford, VP Financials Product Strategy, Workday

Herr Wakeford, kennen Sie diese Herausforderungen auch von anderen Unternehmen?

Wakeford: Ja, das kann man sagen. Die meisten Unternehmen versuchen, ihre IT zu vereinfachen und Kosten zu reduzieren. Außerdem wollen sie agiler werden. Doch das ist nicht einfach, wenn man mit vielen verschiedenen Finanzsystemen umgehen muss. Vor allem aber versuchen die Unternehmen heutzutage, aus den Daten, die innerhalb und außerhalb ihrer Organisation vorhanden sind, einen kommerziellen Nutzen zu ziehen. Sie wollen die Korrelationen verstehen zwischen dem, was auf dem Markt passiert, und ihren Ergebnissen. Viele CFOs kommen zu mir und sagen: »Es geht nicht mehr darum, einfach nur Zahlen zu berichten. Wir müssen diese auch beeinflussen können.«

Ladurner: Wir verändern unsere Arbeitsweise komplett. Es wird keine Trennung mehr zwischen Analysen und unseren Finanzdaten geben. Oder der Planung und unseren Finanzdaten. Alle Informationen sind auf einer Plattform zu finden. Um es zusammenzufassen: Wir erhöhen deutlich die Wahrscheinlichkeit, dass die richtige Person zur richtigen Zeit über die richtigen Informationen verfügt.

 

 

Sie haben Ihre Position als CFO angesprochen. Hat sich dessen Rolle in den Unternehmen geändert?

Ladurner: Sie ist strategischer geworden. Für mich als CFO geht es nicht mehr nur darum, Werte zu schützen, sondern auch Werte zu schaffen. Im ersten Fall sprechen wir eher von der traditionellen Funktion des CFO, in der er die Zahlen sowie die externe Berichterstattung vorbereitet und nach außen kommuniziert. Das ist natürlich nach wie vor wichtig. Aber darüber hinaus – und das meine ich mit Werte schaffen – muss er sicherstellen, dass die Mitarbeiter über die nötigen Erkenntnisse verfügen, damit sie die richtigen Entscheidungen treffen und die ihnen zur Verfügung gestellten Instrumente richtig einsetzen können. Ich denke, dass sich meine Rolle von der technischen Berichterstattung zu einer taktischen und strategischen Rolle entwickelt hat, um das Unternehmen voranzutreiben und ein Sparrings-Partner des CEO zu sein.

 

 

Herr Wakeford, Sie haben mit vielen Finanzvorständen zu tun. Sehen Sie das ähnlich?

Wakeford: Ich sehe das vor allem vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie. Es ist ja schon oft gesagt worden, dass die Pandemie viele Trends beschleunigt hat, die schon vorher existierten. Dazu zählt, dass es für CFOs schwieriger wird, agil zu handeln und fundierte datengestützte Entscheidungen zu treffen. Als die Pandemie im vergangenen Jahr begann, konnten wir feststellen, dass 30 Mal mehr Planungsszenarien durchgeführt wurden.

Was ist, wenn die Einnahmen um X steigen? Was ist, wenn sie um X, Y oder Z sinken? Wie schnell kann ich das Geschäft managen? Antworten auf diese Fragen zu finden, war für die Unternehmen wirklich schwierig. Weil die Rolle der CFOs strategischer wird, wie es Michael beschrieben hat, brauchen sie Daten. Und aus diesen Daten müssen Informationen werden.

 

 

Bleiben wir mal bei dem Thema. Herr Ladurner, welche Auswirkungen hatte die Pandemie auf die Arbeit bei Intrum?

Ladurner: Sie hatte gewaltige Auswirkungen. Wenn mich jemand noch im Januar 2020 gefragt hätte, wie lange es dauern würde, den Großteil unseres Personals ins Home Office zu bringen, hätte ich geantwortet: »Vielleicht ein Jahr. Wenn es gut läuft.« Tatsächlich haben wir das dann innerhalb von zwei Wochen geschafft. Ich denke, das hat uns allen gezeigt, dass wir viel erreichen können, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen. Und Technologie spielt dabei eine Schlüsselrolle. Dass wir so gut auf die Pandemie reagieren konnten, hat uns auch das Selbstvertrauen gegeben, unser ambitioniertes Transformationsprogramm im vergangenen Jahr voranzutreiben.

 

 

Wird sich die Art und Weise, wie wir arbeiten, auch langfristig verändern?

Ladurner: Ich glaube, alle großen Unternehmen haben die gleiche Entwicklung durchgemacht. In der ersten Phase – ich nenne das mal die Honeymoon-Phase – haben sie gesehen, was dank der Technologien alles möglich ist. In der zweiten Phase haben sie erkannt, was nicht möglich ist – oder nicht genauso effizient und effektiv wie mit der klassischen Arbeitsweise. Daher glaube ich, dass sich in Zukunft vor allem hybride Konzepte durchsetzen werden. Es gibt Dinge, die sich mit technologischen Lösungen gut umsetzen lassen – wie zum Beispiel Meetings oder Präsentationen. Aber für Brainstorming-Sitzungen oder Kundengespräche beispielsweise braucht man den persönlichen Kontakt.

Wakeford: Wir sind eine Tech-Company aus dem Silicon Valley. Wir haben die Remote-Arbeitsweise immer unterstützt. Unsere Mitarbeiter können jetzt selbst entscheiden, wo sie ihren Job machen wollen. Ich denke, alle Unternehmen werden in Zukunft diese Wahlmöglichkeiten anbieten müssen. Das wird eine kulturelle Notwendigkeit werden.

Ladurner: Es wird in Zukunft wichtig werden, das richtige Gleichgewicht zu finden und die Menschen mit Hilfe der Technologie in die Lage zu versetzen, die verschiedenen Optionen zu nutzen. Ich denke, das wird auch ausschlaggebend für die Attraktivität eines Unternehmens als Arbeitgeber sein. Ich bin sehr gespannt auf diese Zukunft.

Das Interview führte Markus Strehlitz, freier Journalist

 

Fotos Quelle: Workday

 

Intrum ist ein Dienstleister im Bereich Kreditmanagement und Inkasso. Das Unternehmen wurde 1923 gegründet. Intrum ist mittlerweile in 24 Ländern in Europa sowie in Brasilien vertreten und beschäftigt 10.000 Mitarbeiter.

 

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