Full-Stack Low-Code – Umfassende komplette Automatisierung

Low-Code ist ein Wegbereiter für die sichere, einfache Entwicklung und Änderung von Applikationen. Zudem ist das Informationsmanagement bereits fest in der Low-Code-Plattform integriert. Herbert Schild, Global Financial Services Industry Lead bei Appian erklärt im Interview, warum Low-Code für die Finanzindustrie so wichtig ist.


Herr Schild, wie können Low-Code-Funktionen denn nun den Finanzinstituten helfen? Können dadurch Prozesse schneller gemacht werden? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit von Anwendungen aus? Können diese auch in mehreren Ländern gleichzeitig bereitgestellt werden?

Beide Punkte treffen hier zu. Low-Code ist letztlich nichts anderes als Programmieren nach dem Lego-Prinzip. Ich kann aus einer Vielzahl verschiedener Bausteine mit bestimmten Funktionen in einem Prozess-Flow eine neue Anwendung zusammenbauen – und zwar visuell auf meinem Bildschirm. Dazu sind keine tiefgreifenden Programmierkenntnisse notwendig. Natürlich kommt es auf die Komplexität eines solchen Prozesses an. Je komplexer, desto mehr Programmiererfahrung benötige ich. Doch grundsätzlich kann ich mit Low-Code eine Applikation innerhalb von ein paar Stunden zusammenstellen und diese dann über alle Geräte und Ländergrenzen hinweg in meiner Organisation zur Verfügung stellen. 

 

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Herbert Schild,
Global Financial Services Industry Lead
bei Appian


Kommen wir nochmal auf die Einfachheit zurück. Bei dem Begriff Programmierung denkt man direkt an Begriffe wie komplex, langwierig und sehr kostenintensiv. Mit dem Einsatz von Low-Code wird es somit kostengünstiger und auch wahrscheinlich sicherer im Entwicklungsprozess, oder?

Richtig. Die Entwicklung von neuen Anwendungen wird kostengünstiger, weil durch Low-Code nicht so viele Personenstunden benötigt werden und es somit einfacher und schneller geht. Ebenfalls richtig: Die Sicherheit im Entwicklungsprozess erhöht sich, da wir durch den visuellen Einblick in die einzelnen Prozessschritte potenzielle Lücken feststellen können. Daher ist insbesondere die Visualisierung der Prozess-Flows so wichtig und wird oft von der Risikoabteilung, Compliance und der Internen Revision als Ansatzpunkt verwendet. Low-Code ist somit ein wichtiger Wegbereiter für die sichere, einfache Entwicklung und Änderung von Applikationen.


Kann durch diese Vereinfachung der Prozesse nicht auch der IT-Fachkräftemangel im Bereich Programmierung ein wenig kompensiert werden?

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Das ist genau die Idee: Fachfremde Mitarbeiter zu befähigen, einfache Prozesse und Applikationen zu erstellen. Natürlich gibt es hier Grenzen. Jedoch geht es grundsätzlich um die Frage, mit welchen digitalen Komponenten die menschliche Workforce unterstützt werden kann. Die Belegschaft sieht das oftmals noch sehr skeptisch und zeigt zuerst einmal Verlustangst um den Job. Dabei sollen eigentlich nur sehr fade, sich ständig wiederholende Aktivitäten automatisiert werden. Dies wiederum schafft freie Kapazitäten bei dem einzelnen Mitarbeiter für qualitativ hochwertigere Arbeitsschritte wie dem Service am Kunden. 


Das bringt mich zu Machine Learning (ML) und künstliche Intelligenz (KI): Wie groß ist denn bereits deren Rolle im Banken- und Finanzbereich? 

ML und KI sind für uns sehr wichtig, da sie das Kundenerlebnis neu gestalten können. Diese Systeme sind in der Lage, unterschiedliche Datenquellen gleichzeitig zu verarbeiten und zu analysieren. Auf Basis dieser Ergebnisse lassen sich dann beispielsweise Kreditentscheidungen viel schneller treffen. Ein Problem, das alle mit künstlicher Intelligenz haben, ist das richtige Messaging. Die Mitarbeiter müssen verstehen, was KI für sie tun kann, um deren Vertrauen für den Einsatz zu gewinnen. 


Stichpunkt: DSGVO, Cloud Act, Datenaustausch Europa, Amerika, Asien – das ist ja ein heißes Eisen. Wenn wir jetzt Gaia-X nehmen, versucht Europa gerade, etwas gegenzusteuern. 

Die Nutzung von Daten und deren Schutz über verschiedene Regularien ist ein feiner Balanceakt. Im Hinblick auf den Einsatz von Low-Code stellen unsere Kunden uns häufig die Frage, ob das alles datenschutzrechtlich konform ist. Können Unternehmen Informationen, die sie durchschieben, durch Applikationen entsprechend kontrollieren und klassifizieren, um dann einen dezidierten Zugriff auf die Daten festzulegen? Die Antwort darauf lautet eindeutig ja – mit Hilfe des Informationsmanagements. Dieses ist bereits fest in der Low-Code-Plattform integriert. Damit können Daten in Hierarchien klassifiziert und der Zugriff organisiert werden.


Es kommen neue Player auf den Markt, die rein digital arbeiten. Zudem wird es in absehbarer Zukunft wahrscheinlich kein Bargeld mehr geben, die Prozesse werden alle schnell übers Handy erledigt. Wird somit alles einfacher und schneller in der Zukunft? 

Wir reden hier über Finanzdienstleister und sollten das ein bisschen differenzierter betrachten. Banken und vor allem größere Sparkassen, die ein Filialen-Modell unterhalten, werden sicherlich schon bald ein Relikt der Vergangenheit sein, denn dies verursacht hohe Kosten. Die digitalen Banken haben hier einen Vorteil. Sie setzen ihre Infrastruktur so auf, dass sie agil sind und faktisch auf den sich ständig wechselnden Kundengeschmack schnell reagieren können. Zudem arbeiten sie eng mit FinTechs zusammen, um neue Dienstleistungen in ihr Portfolio aufzunehmen, aber auch um FinTechs hier eine Erweiterung des eigenen Geschäftsmodells anzubieten. Die Low-Code-Plattform als Orchestrierungs-Player hilft, sehr einfach und schnell zu integrieren. 


Welchen USP hat Appian, den andere nicht haben? Und wenn wir jetzt ein Jahr vorausschauen, wie wird bis dahin dann die Entwicklung sein?

Unser Konzept nennen wir die umfassende komplette Automatisierung. Damit bringen wir Menschen, bestehende Systeme, Daten und Technologien – zum Beispiel RPA, KI, Geschäftsregeln, Case Management und FinTech-Applikationen – in einem einzigen Workflow zusammen, und das sehr schnell. Wir verbinden de facto die physische Workforce mit der digitalen Workforce. Das ist das Kernkonzept von Low-Code. Wenn sich die Industrie und öffentliche Regierungsstellen, vor allem in der DACH-Region, Low-Code und deren Vorteile genauer ansehen, dann würde ich mir erhoffen, dass diese Realisierung dazu beiträgt, die Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz global noch besser aufzustellen gegen den Wettbewerb – beispielsweise aus China oder den USA. 


Herbert Schild ist Global Financial Services Industry Lead bei Appian. In dieser Position ist er dafür verantwortlich, Appians Go-to-Market-Strategie und Produktentwicklung für den Finanzdienstleistungsbereich (Banken & Kapitalmarkt) in der gesamten EMEA-Region voranzutreiben – mit besonderem Schwerpunkt auf die DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) sowie weltweit für die Private-Equity- und Hedgefonds-Bereiche. Zu seinen Aufgaben gehört die Zusammenarbeit mit Kunden und deren Vorstandsbereichen, Partnern und Verbänden, um sicherzustellen, dass Appian Lösungen liefert, die das Wachstum fördern, Digitalisierung vorantreiben, Risiken managen und ihre Effizienz und Effektivität durch Full-Stack Low-Code-Automatisierung ihrer Geschäfts- und IT-Prozesse erhöhen.

 

Illustration: © Magicvector/shutterstock.com

 

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